Hallo!
Ken Follett: Eisfieber
Inhalt: Antonia Gallo, Toni genannt, arbeitet als Sicherheitschefin bei Oxenford Medical. Dieses Unternehmen entwickelt Impfstoffe o.ä. Hierzu werden auch Tierversuche durchgeführt. Eines der Versuchskaninchen verschwindet und kurz darauf ist einer der Mitarbeiter tot. Die Presse bekommt Wind davon und Ton hat ihre Mühe die Reporter zu beruhigen. Zu allem Überfluss macht ihr ihr , der bei der Polizei arbeitet, auch noch das Leben schwer.
Firmenchef Stanley Oxenford möchte das Weihnachtsfest mit seiner Familie verbringen ohne zu ahnen, dass einige etwas anderes im Sinn haben als eine fröhliche Feier.
Bewertung:Die Geschichte spielt sich an drei Tagen ab, drei Tagen, an denen ungewöhnlich viel passiert. Am Anfang kam das Buch mir etwas langweilig vor, denn ich hatte das Gefühl, dass die Handlung schon abbricht, bevor sie richtig anfängt. Dieser Eindruck hielt sich zum Glück nicht, es packte mich doch noch und so ließ sich das Buch ganz gut lesen.
Meiner Meinung nach braucht Follett zu lange um richtig in Fahrt zu kommen, nur um es dann mit zu viel Action auf einmal zu übertreiben. Manchmal ist weniger mehr und spannend war es auch so.
Die Hintergründe der Figuren sind mir teils unausgereift, teils zu unkreativ.
Ton ist ganz gut gezeichnet, erfreut einen aber nicht immer durch ihr Gehabe.
Das Ende, wohl eine Art Epilog, hätte nicht sein müssen.
Spooler bis zum Ende:Es sorgt für so eine Friede, Freude, Eierkuchen Stimmung, die mir gar nicht gefällt. Ton hat endlich ihren Stammle, natürlich mögen Töchter sie jetzt doch, obwohl Olga total gegen eine neue Frau an der Seite ihres Vaters war... Kit gibt Leseunterricht... Zu viel des Guten.
Ganz nett für zwischendurch, aber man verpasst auch nichts, wenn man das Buch nicht liest.

Liebe Grüße
Nirika