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Autor Thema: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien  (Gelesen 5065 mal)

K.May

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Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« am: 11. September 2006, 14:09:55 »

Hallo!

Im Zuge der Buchmesse, die ja bald statt finden wird, dachte ich, wir machen so eine kleine Runde mit allen "bekannteren" Ländern (aktuelle Anläße, wichtige Ländern etc.) und handeln, sagen wir mal, jede Woche eins ab?!

Da Indien unser Primus ist, bin ich mal gespannt, wo wir dabei landen.
Von Indien weiß ich insofern nur, daß es ein Kasten-System hat, es im Clinch mit Parkistan liegt, Kühe heilig sind und Ghandi aus Indien stammt.
An indischer Literatur habe ich noch überhaupt nichts gelesen, wenn man Siddartha (von Hesse -> Deutscher Author) mal außen vor lässt. Ich weiß also gar nichts über Indien. Was hat es für Genres? Gibt es indische Krimis/Fantasy/Horror? Was wird in der Schule gelesen? Was sind die momentanen Bestseller? Was habt ihr schon an indischer Literatur gelesen?


Danke :zwinker:
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Phistomefel

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #1 am: 11. September 2006, 14:40:09 »

Hallo,

ich kenne auch nicht viele indische Schriftsteller, habe mir allerdings vor einigen Monaten "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy gekauft, das ja relativ bekannt ist und 1997 den Booker Preis bekommen hat. Ich habe es aber nach etwas über der Hälfte weggelegt, ich weiß nicht mehr warum, vieleicht kam ein anderes Buch dazwischen, auf jeden Fall hat es mich ab der Hälfte nicht mehr richtig fesseln können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arundhati_Roy

Dann habe ich mir jetzt zwei Bücher von Salman Rushdie gekauft, zum einen "Harun und das Meer der Geschichten" welches mir beim ersten reinlesen sehr gefallen hat, und zum anderen "Die satanischen Verse", bei dem die Reaktionen, die das Buch hervorgerufen hat, wirklich kaum zu glauben sind. Ich werde es im Urlaub lesen, und bin wirklich sehr gespannt darauf.

Hier die ersten Sätze von "Harun und das Meer der Geschichten" das der Autor für seinen Sohn schrieb, und mich bis jetzt sehr an Michael Ende erinnert:
"Es war einmal im Lande Alifbay eine traurige Stadt, die traurigste von allen Städten, so todtraurig, dass sie sogar ihren Namen vergessen hatte. Sie stand an einem freudlosen Meer voller Wehmutfischen, die so elend schmeckten, dass die Menschen nach ihrem Genuss vor lauter Trübsinn Magenschmerzen bekamen, auch wenn der Himmel strahlend blau war. Im Norden der Traurigen Stadt standen mächtige Fabriken, in denen die Traurigkeit (wie man mir sagte) produziert, verpackt und in alle Welt verschickt wurde, wo man niemals genug davon zu bekommen schien..."

http://de.wikipedia.org/wiki/Salman_Rushdie


Liebe Grüße,
Anna
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dubh

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #2 am: 11. September 2006, 14:44:35 »

Hallo,
das ist eine gute Idee! :klatschen:

An indischer Literatur bin ich bislang auch weitestgehend (bis auf Vikram Seth) vorbei gegangen... wie wahrscheinlich viele von uns. Liegt es an mangelnden Übersetzern oder werden erst gar keine Lizenzen eingekauft? Eigentlich schade, wenn man überlegt, wie groß dieses Land ist. Andererseits sind dort vielleicht auch ganz andere Themen und Stile en vogue...

Interessant finde ich (in der bislang überschaubaren Flut zur Buchmesse) bis jetzt drei Titel:

= eine Art Gesellschaftssatire
= ein Krimi
= ein modernes Märchen

Ich werde in alle drei Titel, denke ich, zumindest mal reinblättern. Vielversprechend sind sie allemal, mal schauen, ob und wenn dann welches ich mir zulege.

Liebe Grüße
dubh
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Schmökerchen

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #3 am: 11. September 2006, 14:48:57 »

Hallo!

Indische Autoren kenne ich leider gar nicht. Ich habe aber vor kurzem diese Bücher gelesen in denen man auch einiges zur Kultur und dem Leben in Indien erfährt. Besonders erschreckt hat mich die enorme Diskriminirung gegenüber Menschen mit dunkler Hautfarbe in Indien. Vorher war mir auch gar nicht aufgefallen, dass die Schauspieler in den Bollywood-Filmen alle sehr helle Haut haben, obwohl die meisten Inder eher dunkelhäutig sind.



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LG Claudi

qantaqa

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #4 am: 11. September 2006, 14:57:58 »

Ich habe vor einigen Jahren Eine gute Partie von Vikram Seth gelesen.



Ich kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern, weiß aber noch, dass es einen sehr guten Einblick in die indischen Gesellschaftsstrukturen nach der Unabhängigkeit von England gibt. Vikram Seth wird als indischer Thomas Mann bezeichnet. Meiner Ansicht nach ist dieser Vergleich gar nicht so schlecht. Das ist aber leider schon alles, was ich an indischer Literatur kenne. Eine Lücke, die ich irgendwann mal schließen sollte.

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caithlin

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #5 am: 11. September 2006, 15:01:25 »

Indische Autoren, tja, da habe ich auch erst Arundhati Roy ' s "Der Gott der kleinen Dinge" gelesen. War aber im Gegensatz zu meinem Vorredner  Phistomefel sehr angetan davon.
Ansonsten kann ich nur berichten, was noch auf meinem SUB schlummert :

Rohinton Mistry



David Davidar


und wahrscheinlich der Klassiker schlechthin, wenn man an die indische Literatur denkt : Palast der Winde von M.M. Kaye

Was mir an meiner Liste auffällt, dass alle ziemlich epische Ausmaße annehmen und zweitens, dass die Bücher sich meistens um Familien drehen.

PS: die Idee zu einzelnen Ländern Autoren und Büchertipps zusammen zutragen, finde ich übrigens sehr schön  :klatschen:
« Letzte Änderung: 11. September 2006, 15:09:10 von caithlin »
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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #6 am: 11. September 2006, 15:03:03 »

Hi!

Ich habe von Rushdie bisher lediglich "Shalimar der Narr" gelesen. Es geht darin um eine Liebe zwischen einem Hindi-Mädchen und einem muslimischen Jungen. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Kaschmir, das von Indien und Pakistan umkämpft ist. Grade grossartig fand ich den Roman nicht, aber sagen wir mal interessant.

Ich habe grade eine Rezi dazu eingestellt.

Damit endet meine Kenntnis über indische Literatur (leider) auch schon wieder.



Liebe Grüsse

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Twilight

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #7 am: 11. September 2006, 15:15:06 »

Ich kenne außer von Salman Rushdie auch keine originär indische Literatur.

Dafür hab ich mich im Studium mal intensivst mit Max Webers religionssoziologischem Aufsatz zum Hinduismus beschäftigt - sehr spannend  :smile:
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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #8 am: 11. September 2006, 15:25:03 »

Rohinton Mistry kann ich nur empfehlen, sowohl "Das Gleichgewicht der Welt" als auch "Family Matters" (kenne den deutschen Titel aus dem Stegreif nicht) haben mir sehr gut gefallen.

"Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel stammt zwar nicht von einem Inder, spielt aber zu Beginn dort, und der Protagonist ist Inder.

Von Rebecca Ryman gibt es eine Liebesgeschichte, die in Indien zur Kolonialzeit spielt, "Wer Liebe verspricht" plus eine Fortsetzung; ich habe nur mal den ersten Teil angelesen und war nicht soooo begeistert, habe dazu aber auch schon positive Stimmen gehört.
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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #9 am: 11. September 2006, 15:38:01 »

Ich bin kürzlich über dieses Buch hier gestolpert:



Der Namensvetter oder The Namesake von Jhumpa Lahiri
Das Buch hat den Pulitzerpreis gewonnen und weil ich im Internet eine Vorschau zum bevorstehenden Film gefunden habe, und diese mir sehr zugesagt hat, ist das Buch auch gleich auf meine Wunschliste gewandert.  :breitgrins:

Ich glaube, dass ich bis jetzt (zu meiner Schande) noch gar kein Buch von einem indischen Autor gelesen habe.
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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #10 am: 11. September 2006, 16:31:31 »

"Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel stammt zwar nicht von einem Inder, spielt aber zu Beginn dort, und der Protagonist ist Inder.
Auf den wäre ich so fix gar nicht gekommen.
Auf Anhieb dachte ich an Kriminalromane von Barbara Cleverly. Die schickt ihren Ermittler, Commander Joe Sandilands im kolonialen Indien um 1920 herum auf die Jagd nach Verbrechern. Eines der Bücher habe ich seit einigen Wochen auf dem SUB, aber eben leider, leider noch nicht angefangen.
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Saltanah

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #11 am: 11. September 2006, 18:47:14 »

Mal schauen, was meine Regale so alles hergeben. Ich habe einige indische Bücher gelesen, und viele weitere auf meinem SUB, da ich immer wieder Buchempfehlungen von meinem Bruder bekomme, der zeitweise in Indien gearbeitet hat.

Ich beginne mit einem Buch von einem Briten: A Passage to India (Auf der Suche nach Indien) von Edward Morgan Foster. Wie alle seine Bücher absolut lesenswert. Ein Buch über Missverständnisse und trotz guten Willens auf allen Seiten unüberbrückbaren kulturelle Unterschiede.

Hatte schon jemand John Irvings A Son of the Circus (Zirkuskind) erwähnt, das teilweise auch in Indien spielt?

Eine Grenzgängerin ist Ruth Prawer Jhabvala. In der Kurzgeschichtensammlung East into Upper East beschreibt sie das Leben in New York und New Dehli.

   

Weit bekannt und wunderbar sind Rudyard Kiplings The Jungle Books (Dschungelbücher) und Kim. Beides sind Klassiker, die ich immer wieder lese.
 

Von Salman Rushdie habe ich mehrere Bücher gelesen. Besonders empfehlen kann ich sein Kinderbuch Haroun and the Sea of Stories (Haroun und das Meer der Geschichten) und The Moor's Last Sigh (Des Mauren letzter Seufzer).
Vikram Seths A Suitable Boy (Eine gute Partie) werde ich demnächst in einer Leserunde lesen. An Equal Music (Verwandte Stimmen) ist zwar lesenswert, handelt aber von klassischer europäischer Musik und spielt im Westen, passt also nicht in diesen Thread.

   

A Fine Balance (Das Gleichgewicht der Welt) von Rohinton Mistry habe ich auch gelesen. Es hat mich durch die Brutalität, die Menschenverachtung, die in ihm zum Ausdruck kommt, zutiefst beeindruckt hat. Zwei weitere Bücher subben bei mir:
Tales from Firozsha Baag (Das Kaleidoskop des Lebens) und Family Matters (Die Quadratur des Glücks).
   

Sehr gut gefallen hat mir auch Manil Suris The Death of Vishnu (Vishnus Tod) über die Geschehnisse in einem Bombayer Mietshaus, in dessen Treppenhaus ein Sterbender gefunden wird.

Red Earth and Pouring Rain (Tanz der Götter) von Vikram Chandra war gut geschrieben und unterhaltsam, aber eindeutig zu lang.

The Blue Bedspread (Das blaue Tuch) von Raj Kamal Jha hat keinen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen.

   

Kiran Desais Hullabaloo in the Guava Orchard (Der Guru im Guavenbaum) bietet gute Unterhaltung verbunden mit interessanter Exotik.

Jhumpa Lahiris The Namesake (Der Namensvetter) wurde ja schon erwähnt und ist auch lesenswert, noch besser hat mir aber ihre Kurzgeschichtensammlung Interpreter of Maladies (Melancholie der Ankunft) gefallen. Atmosphärisch dichte, sehr stimmungsvolle, leise Geschichten, die mich tief berührt haben.

   

Und nun zum SUB:
The God of Small Things (Der Gott der kleinen Dinge) von Arundhati Roy wurde ebenfalls schon genannt, im Gegensatz zu
Anita Nairs Ladies Coupé (Das Salz der drei Meere), das hoffentlich besser ist als es der deutsche Titel ahnen ist.
Das nicht ins Deutsche übersetzte The Hero's Walk von Anita Rau Badami ist mir mal verbilligt in die Hände gefallen. Mal schauen, ob es die paar Kronen wert war.
Amitav Ghosh wurde mir als sehr lesenswert von meinem Bruder empfohlen. Allerdings sprach er besonders lobend von The Glass Palace (Der Glaspalast), während bei mir The Hungry Tide (Hunger der Gezeiten) subt.

     

Noch mehr ins Schwärmen kommt besagter Bruder, wenn er von R. K. Narayan spricht, der alle seine Romane in der fiktiven Stadt Malgudi spielen lässt.  Bei mir liegen The Guide (Der Fremdenführer) und More Tales from Malgudi, ein Sammelband mit vier kurzen Romanen.

K. May fragte nach indischer Fantasy/Krimis/Horror. Damit kann ich nicht dienen, wohl aber mit einer indischer Zukunftsvision: auf The Last Jet Engine Laugh von Ruchir Joshi wurde ich durch eine Rezension in meiner Tageszeitung aufmerksam. (Nicht übersetzt.)

   

Alle genannten Bücher haben eines gemeinsam: sie wurden allesamt auf englisch geschrieben. Das einzige meiner Bücher, das in einer der vielen Sprachen des indischen Subkontinents geschrieben wurde ist Samskara von U. R. Anantha Murthy. Leider gibt meine schwedische Übersetzung nicht an, welche die Originalsprache ist.
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K.May

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #12 am: 12. September 2006, 07:22:44 »

Hallo,

ich kenne auch nicht viele indische Schriftsteller, habe mir allerdings vor einigen Monaten "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy gekauft, das ja relativ bekannt ist und 1997 den Booker Preis bekommen hat. Ich habe es aber nach etwas über der Hälfte weggelegt, ich weiß nicht mehr warum, vieleicht kam ein anderes Buch dazwischen, auf jeden Fall hat es mich ab der Hälfte nicht mehr richtig fesseln können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arundhati_Roy

...


Sehr interessant, wie Literatur und Politik wieder mal zusammen - oder sollte ich gegeneinander sagen?- spielen.

"Arundhati Roy lehnt Literaturpreis ab

Medienberichten zufolge hat die indische Bestseller-Autorin Arundhati Roy den höchsten Literaturpreis Indiens aus politischen Gründen abgelehnt.

In einem Schreiben soll Roy der vom Staat finanzierten Sahitya-Akademie mitgeteilt haben, sie fühle sich sehr geehrt, könne die Auszeichnung aber nicht annehmen, weil sie gegen verschiedene Aspekte der indischen Regierungspolitik Abscheu hege. Als Kritikpunkte nannte sie u.a. den Besitz von Atomwaffen und den Bau großer Staudämme. "
Quelle:http://www.boersenblatt.net/100848/template/b3_tpl_suche_detail/


Beim Stöbern bin ich dann über das hier gestolpert (man sollte des Englischen mächtig sein):
http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/1929422.cms

Scheint für Leute, die sich näher mit Indien und sämtlichen Aspekten beschäftigen wollen, eine sehr informative und vor allem aktuelle Quelle. :breitgrins:

Eben so, wie dieses größere Forum, daß auch sämtliche Aspekte ( auch Bücher!) Indiens abdeckt, aber sich hauptsächlich mit Bollywood befasst ( sogar in Deutsch  :zwinker:):
http://www.bollywoodsbest.de/wbb2/index.php


@Saltanah: Kleine, nicht böse gemeinte Frage nebenbei: Wieviele Bücher liest du den in der Woche? Und wieviele Stunden liest du am Tag? :lachen:

@alle: Danke, für die ( bis jetzt schon) vielen, tollen Lesetips. Ihr macht mich arm! :grmpf: :zwinker:
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Dostoevskij

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #13 am: 12. September 2006, 10:25:11 »

Moin, Moin!

Rabindranath Tagore ist ein indischer Klassiker. Seinen Kurzroman Das zerstörte Nest rezensierte (mp3) das DeutschlandRadio. Eine weitere Rezension (mp3) betrifft das Buch Erbin des verlorenen Landes der indischen Autorin Kiran Desais. Beachtet auch dieses Interview über den indischen Buchmarkt.
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Leipziger Bücherlei http://www.buecherlei.de/

dubh

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Re: Literatur in fremden Ländern- Teil 1: Indien
« Antwort #14 am: 12. September 2006, 11:38:39 »

Eine weitere Rezension (mp3) betrifft das Buch Erbin des verlorenen Landes der indischen Autorin Kiran Desais.

Hallo,

das klingt ja toll! Ein Glück hatte ich es schon auf meiner Wunschliste stehen (s.oben)... Wobei ich bislang annahm, dass es sich um ein modernes Märchen handelt. Aber ich hab jetzt keine Ahnung wieso eigentlich... :rollen: :redface:
Danke jedenfalls für die links! :klatschen:

Liebe Grüße
dubh
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