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Autor Thema: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)  (Gelesen 2738 mal)

Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #15 am: 29. September 2006, 10:09:14 »

Ja, das ist wahr.
Wir Menschen stehen anscheinend auf Ironie. :breitgrins:

Neil und Emily haben gerade über Lilith gelesen und da hab ich mich wieder gefragt, wen genau Mr. Dickens darstellen soll. Und wie genau es funktioniert, dass sie zwar Dickens-Bücher (also vom guten alten Charles jetzt) lesen, aber ihnen nicht auffällt, dass das Waisenhaus Dombey & Son zufällig im gleichnamigen Roman vorkommt. :rollen: Dafür hätte ich gerne eine Aufklärung.
Wobei Neil ja beim Namen Steerforth stutzig geworden ist - er scheint ihn schon mal gehört oder gelesen zu haben. Alles sehr interessant. Ach ja, ich glaube übrigens, dass yanni Recht hat mit der Vermutung, dass Emily erst mal unglücklich in Dorian verliebt sein muss, bevor ihr auffällt, was sie an Neil hat.

Ach ja, und dass noch keinem eine Parallele zu Dorian Gray aufgefallen ist... die schreit einem ja förmlich ins Gesicht! Na gut, ich kann warten.

Gefallen hat mir das Faust-Zitat. Das mit dem Teil jender Macht, die stets das Böse sucht und stets das Gute schafft.
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yanni

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #16 am: 29. September 2006, 12:40:53 »

Steerforth - kommt in dem Dickens-Roman David Copperfield vor u n d eine Waise namens Emily, der eben dieser den Kopf verdreht. Wenn ich mich nicht täusche, dann kommt aus Mrs. Peggotty als Haushälterin oder so was vor.

Ich hab in einem Interview gelesen Little Neil Trent hätte seinen Namen irgendwie wegen Neil Gaiman, weiß aber nicht worauf sich das bezieht. Ich habe aber noch nichts von Gaiman gelesen.
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Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #17 am: 29. September 2006, 13:52:05 »

Jaaaa, also das mit Neil Gaiman kann ich mir zusammenreimen. In  seinem Buch Neverwhere beschreibt er eine ähnliche Welt unter London, die man durchs U-Bahn-Netz besuchen kann und wo alles ein klein wenig anders zugeht als bei uns.  :zwinker: Sehr empfehlenswert übrigens.

Wenn dieser Steerforth noch dazu in so einem berühmten Dickens Roman vorkommt, finde ich es noch seltsamer. Ich meine, es ist ja witzig, dass Marzi solche Verbindungen knüpft, aber dann dürften mMn die Charaktere in Lycidas nicht in einer Welt leben, wo sie Dinge über die Charaktere lesen können, die Inspiration waren, um sie selbst zu schaffen... okay, das war jetzt etwas unverständlich.  :redface:
Was ich meine ist, Emily ist nicht doof. Wenn sie David Copperfield liest (und mich wundert es, wenn sie es noch nicht getan hat), dann muss sie doch gerade solche Parallelen erkennen. Dass da eine Emily ist und ein Mr Steerforth.  :rollen:

Na ja, ich lese jezt mal weiter. Momentan finde ich das Buch richtig spannend, aber ich kann jetzt schon sagen, wenn dieses Zeugs nicht bald aufgeklärt wird, ist das Buch ein Fall fürs gegen-die-Wand-werfen. Dann lasse ich mir von jemandem erzählen, ob's in Teil 3 rauskommt. :breitgrins:
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #18 am: 29. September 2006, 14:13:12 »

So, nun habe ich dieses Stück des Weges beendet und muss mich, trotz einiger positiver Überraschungen, doch wieder aufregen.

Dass im 11. Kapitel jetzt diese Dorian-Geschichte erst richtig erzählt wird, hat mir einiges klar gemacht. Der Grund, warum mir so viele Charaktere in diesem Buch so egal sind (außer Neil vielleicht, und Wittgenstein ist mir ans Herz gewachsen), ist, dass alles so unchronologisch erzählt wird. Es wird hin- und hergesprungen, die gaaaaanze Zeit.

Wenn wenigstens einmal eine dieser Episoden der Reihe nach erzählt werden würde, könnte man sich viel mehr in die Geschichte einfühlen. Die Tatsache zB, dass als Emily Dorian getroffen hat, gleich abgeschwenkt wurde, nimmt diesen Momenten einiges von ihrer Spannung und lässt sogar den mysteriösen Dorian fad wirken.  :grmpf: Ehrlich, wenn das noch lange so weitergeht, dann weiß ich nicht, ob ich das Buch noch fertig lese.

Den nächsten Teil gebe ich mir noch, weil ich darauf hoffe, dass Emily zu Sinnen kommt und erkennt, dass Neil viel besser für sie ist als Dorian.
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #19 am: 29. September 2006, 14:30:50 »

Ich meine, es ist ja witzig, dass Marzi solche Verbindungen knüpft, aber dann dürften mMn die Charaktere in Lycidas nicht in einer Welt leben, wo sie Dinge über die Charaktere lesen können, die Inspiration waren, um sie selbst zu schaffen... okay, das war jetzt etwas unverständlich.  :redface:
Das finde ich auch seltsam, aber Marzi hat in einem Interview irgendwo mal gesagt, dass das seine Gründe hat und ich vermute, dass es in Lumen aufgeklärt wird.
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Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #20 am: 29. September 2006, 15:06:24 »

[sarkasmus] Na toll. Nur noch 1500 Seiten bis zur Auflösung. :rollen: [/sarkasmus]
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