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Autor Thema: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)  (Gelesen 2738 mal)

nimue

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Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« am: 05. September 2006, 15:06:41 »

In diesem Bereich könnt ihr zu Buch II, bis Kapitel 11 schreiben!
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #1 am: 10. September 2006, 18:45:59 »

Jetzt legt das Buch ordentlich an Spannung zu!  :klatschen:

Kapitel 6
Der Anfang ging ja noch. Der gute alte Dinsdale leuchtet unseren Helden ja, man schwatzt (fast) unbesorgt vor sich hin und dann findet man sich eingekreist von einem Haufen Hymenopteras, die dabei sind, sich in Monster zu verwandeln. :entsetzt: Und was macht der Autor? Genau, er stopft ein Kapitel über Maurice und Aurora hinten nach, damit man auch ja nicht weiß, was mit Wittgenstein und Emily passiert. Aaargh!


Mich stört die Benutzung des Wortes "Restefresser" übrigens auch sehr. Einerseits versuche ich, es in Einklang mit den Charakteren zu bringen, aber es will einfach nicht besser rüberkommen. Bettler als Restefresser zu bezeichnen, finde ich schon ziemlich abschätzig. Nur, weil man die uralte Metropole kennt und wahrscheinlich dabei ist, die Welt zu retten, muss man ja nicht zu solchen Wörtern greifen.  :rollen:
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yanni

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #2 am: 11. September 2006, 09:38:41 »

@Wendy: Danke für den Link über die Hymenopteras

Kapitel 6
In dem wir die Bekanntschaft von Lord Nelson machen, wobei ich nicht weiß, ob er nur so genannt wird, oder es selber sein soll.
Ein Golem ist sicher schon unangenehm genung, aber dann gleich mehrere.

Derweil sitzen Wittgenstein und Emily im Theater und beäugen die beginnende Verwandlung der Hymenopteras. Der Abgrund ist wirklich vortrefflich gesichert. Wer immer auch die Raupen aus dem Abgrund holte, muss doch im Dunkeln gut sehen können, denn sonst hätte die Verwandlung doch schon eingesetzt.
Einfach ruhig sitzen bleiben hätte wohl nichts genutzt, oder? Die Frage kam von dem Feigling in mir, der in so einer Situation sicher zu Stein erstarren würde.
Dinsdale, das tapfere Irrlicht, hat die Attacke glücklicherweise gut überstanden.
Von dem Golem scheint jedoch keine Gefahr auszugehen. Ich möchte doch zu gern wissen, wie er schlafen gelegt wurde. Durch das Herausziehen des Zettels?

Kapitel 7
Oh, wie gemein! Gerade jetzt mit Maurice und Aurora weiter zu machen.  :kommmalherfreundchen:
Das war nun die Fortsetzung von Jack the Ripper und seinem Ende.
Und da waren ja auch gute alte Bekannte. Mr. Fox und Mr. Wolf! Ich bin ja gespannt, was der Lordkanzler will. Entweder eine Falle oder er ist durch die letzten Ereignisse auch in Bedrängnis gekommen. Mal sehen!

 :entsetzt: Ich bin mir nun ganz sicher - ich mag keine Hymenopteras. Ich wäre auch gelaufen was das Zeug hält. Leider sind die Biester mit ihren Flügeln schneller. Wittgenstein, ganz der Held des Tages, hält, zumindest kurze Zeit, die Stellung.
Der Einfall mit dem Fass war sehr gut. Die Übungen mit Wittgenstein machen sich langsam bezahlt.
Wodurch sie Emily nur entdeckt haben. Geruch? Wärmestrahlung?
Und dann diese überraschende Wendung. Dorian Steerforth!?
In welche Schublade soll ich den nun stecken? Eine Art Allan Quatermain? Oder gehört er eher zum Golem?

Kapitel 8
Arme Aurora. Ohne Emily fühlt sie sich bestimmt allein. Immer noch kein Lebenszeichen. Die Begegnung mit Mr. Fox und Mr. Wolf hat sie sehr aufgewühlt. All die alten Erinnerungen, die ihr wieder in den Sinn kamen. Und es blieb ihr überlassen den Quilps über Emily's Verschwinden zu berichten. Glücklicherweise dauerte es dann nicht allzu lange bis die beiden wieder vereint waren.
Doch in dieser Zeit haben wir einen Einblick bekommen, wie sich die Mädchen mit Mrs. Quilp als Pflegemutter arrangiert haben.

Kapitel 9
Ich glaube Wittgenstein ist etwas verschnupft. Die errettet worden war von einem jungen Forscher namens Dorian Steerforth
All diese Andeutungen - dieser Schönling wird sich doch nicht zwischen Aurora und Emily drängen? Dieser Kartograph.
Nein, nein, der Typ gefällt mir nicht. Die Narbe, die Emily so fasziniert, kommt mir einfach zu passend. Und wie bitte sehr hat er mal so eben die Sache mit der Pfeife rausgefunden? Nein, er erinnert mich zu sehr an Lucia del Fuego. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
Der arme Wittgenstein, erst muss er sterben um zu überleben und dann wird er auch noch von Mrs. Quilp ausgescholten.  :breitgrins:

Kapitel 10
Das fand ich höchst interessant. Ein Rattengott! Immer und immer wieder diese Ratten.
Ich musste so grinsen, als Anubis Emily tadelte, weil sie in seine Gedanken eingedrungen ist.
Also die ganzen Informationen, die der Lordkanzler mitteilte, muss ich noch mal gedanklich durchkauen.
Wir sollen uns auf den Weg machen um Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Na denn!
Anubis:Wir sind Götter, jedoch nicht allwissend. Warum nur habe ich das auch immer für gleichbedeutend gehalten!?
Und dann kam eine äußerst interessante Stelle. Als Anubis erklärte was es mit den Rattlingen als Plage auf sich hatte. Die Veränderungen an Mylady Hamstead erinnerten mich bei der Beschreibung schon an die Rattlinge und ich glaube Maurice Micklewhite wußte darum. Als er und Aurora nach Mylady sahen, ging Aurora zu ihr hin, während Maurice sich ihr vorsichtig näherte. Die Stelle aus dem 7. Kapitel kam mir gleich komisch vor. So als ob Maurice mehr von dieser Krankheit wüßte.
Aber nun gilt es erst mal Lilith zu finden und zu überreden.
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Belle Daaé

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #3 am: 11. September 2006, 16:07:47 »

Von dem Golem scheint jedoch keine Gefahr auszugehen. Ich möchte doch zu gern wissen, wie er schlafen gelegt wurde. Durch das Herausziehen des Zettels?
Das dachte ich anfangs auch, aber dann müsste der Golem doch vollständig in seine Bestandteile (Lehm) zerfallen, oder?
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yanni

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #4 am: 12. September 2006, 08:45:14 »

[Das dachte ich anfangs auch, aber dann müsste der Golem doch vollständig in seine Bestandteile (Lehm) zerfallen, oder?
Hm, da hast du nun auch wieder Recht. Vielleicht wird es ja noch erklärt, zumindest hoffe ich es.

Kapitel 11
Aha! Sie möchte, dass Neil ihr hilft.
Als ob es mit der ganzen Situation nicht schon reichen würde, spielen dann noch dazu ihre Hormone verrückt und wissen nicht so recht in welche Richtung.  :breitgrins:
Ich drücke Neil den Daumen. Dieser Dorian... :rollen:
Aber sicher muss ihr erst noch Dorian ganz fürchterlich das Herz brechen, bevor sie sich dem guten verlässlichen Neil zuwendet, oder so. :zwinker:
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #5 am: 13. September 2006, 22:06:35 »

Immer und immer wieder diese Ratten.
Ich bin auch gespannt, welche Rolle die Ratten (in der uralten Metropole) tatsächlich spielen. Lord Brewster habe ich ja schon vor einer ganzen Weile verdächtigt und auch jetzt denke ich, dass der Kerl irgendwie Dreck am Stecken hat.

Dorian Steerforth war mir übrigens auch von Anfang an suspekt. So ein Zufall, dass er gerade zur Stelle ist, um Emily zu retten und dann auch noch so eine passende Gemeinsamkeit (vgl. Narbe) mit ihr hat. Nein, da ist was faul.

Zum Golem:
Vielleicht hat sein Schöpfer (wer auch immer das sein mag) herausgefunden, wie man den Golem 'steuern' kann. Oder er hat irgendeine besondere Macht, die er ihm gegenüber verwenden kann.

Die Szene mit Anubis, besonders den Bericht über den Nyx, fand ich mal wieder etwas verwirrend (sooo viele Informationen), aber von der Idee her dennoch ziemlich klasse. Ist schon heftig, dass Lilith und Lycidas eigentlich 'entsorgt' waren und wir nun mit dem Feind zusammenarbeiten müssen. :entsetzt:
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Belle Daaé

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #6 am: 18. September 2006, 18:53:29 »

Dorian Steerforth ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Figur und dass da scheinbar eine Parallele zu Dorian Gray besteht, finde ich richtig super ("Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!) Und dass der Gute wie Jude Law aussehen soll, finde ich sehr witzig. :breitgrins:
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #7 am: 18. September 2006, 20:19:55 »

Figur und Name des Dorian Steerforth setzen sich aus Dorian Gray und James Steerforth (aus Dickens' David Copperfield) zusammen. Interessant finde ich diese Info aus wikipedia:
Zitat
So umgarnt der adelige James Steerforth, die Verkörperung des Hochmuts höherer Klassen, die Adoptivtochter des Fischers Pegotty, Emily...
Quelle

Das Bildnis der Dorian Gray liegt schon auf meinem SuB bereit (muss nur die Zeit für finden. ;) ). David Copperfield hat mich bislang nicht so gereizt, aber mittlerweile könnte es mich eigentlich auch interessieren. :breitgrins:
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Claudi

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #8 am: 24. September 2006, 17:16:14 »

Jetzt legt das Buch ordentlich an Spannung zu!  :klatschen:


Findest du? Ich leider gar nicht. Vielmehr habe ich den Eindruck, es werden eine ganze Menge von
 einzelnen  Abenteuern aneinandergereiht, die aber nur lose zusammenhängen. Dieser Einruck entsteht bei mir vor allem deshalb, weil jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet, der dann aber auch ein paar Kapitel weiter nicht aufgeklärt wird. Anfang fand ich das gerade spannend, aber mittlerweile bin ich an der Lösung gar nicht mehr interessiert, sondern habe sie auch schon irgendwie aus den Augen verloren.

@Sternenstauner: Das ist ja interessant. Solche versteckten Hinweise zu anderen Büchern finde ich immer toll.
Vielleicht sollte man sich mal die Mühe machen und das in Lycidas zusammentragen. Da kommt bestimmt eine Menge zusammen. Ich weiß leider nicht mehr die Seite, aber mir fällt spontan nur etwas in der Art wie "beide hatten erkannt, was die Welt im innersten zusammen hält" aus dem Faust ein, was von Wittgenstein, glaube ich, gesagt wird.

LG
Claudi
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #9 am: 24. September 2006, 23:14:39 »

Schön, dich hier wieder zu lesen, Claudi! :winken:

Vielleicht sollte man sich mal die Mühe machen und das in Lycidas zusammentragen. Da kommt bestimmt eine Menge zusammen.
Das ist eine gute Idee. Am besten legen wir in der letzten Sektion eine Liste an. Ich meine in den beiden anderen Leserunden wäre auch schon einiges entdeckt worden. Werde gleich mal nachschauen.
In einigen Interviews mit Marzi habe ich gelesen, dass die ganzen literarischen Bezüge (natürlich ;) ) nicht zufällig sind und wohl für den dritten Teil wichtig werden. Die Äußerung war ziemlich nebulös und ich bin gespannt, was er damit meint.

Den Satz aus Faust habe ich auch irgendwo entdeckt.
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Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #10 am: 27. September 2006, 19:05:18 »

Hallo!

Ich lese noch, wenn auch furchtbar langsam.  :redface: Wittgenstein und Emily haben das Treffen mit den Hymenopteras natürlich überlebt und sogar diesen mysteriösen Dorian Steerforth getroffen. An dem ist bestimmt was faul, da stimme ich euch zu.
Hier hat mich ganz schrecklich gestört, dass Christoph Marzi anscheinend meint, er müsse seine Leser mit Schauspielern versorgen, damit wir uns vorstellen können, wie gewisse Charaktere aussehen. Rowan Atkinson für Mr. Fox und Mr. Wolf und jetzt Jude Law für Dorian?!  :grmpf: Sowas mag ich gar nicht. Ein Vergleich ist ja in Ordnung, aber das ist genau das, was mich auch bei Verfilmungen immer traurig stimmt - wenn der Schauspieler überhaupt nicht  mit meiner Vorstellung übereinstimmt. Und so attraktiv ich Jude Law auch finde (:herz:), so wenig sieht Dorian Steerforth in meinem Kopf diesem ähnlich.
Die Beschreibung seiner Kleidung übrigens hat mich sofort daran denken lassen, dass ich mir genau so einen Vampir vorstelle, der zu viel Matrix gesehen hat.  :breitgrins:

Noch etwas, das mir auf die Nerven geht:
In jedem Kapitel hüpft der Autor gleich zu Beginn einige Stunden nach vorne, nur um dann in einer Mini-Rückblende zu erzählen, was passiert ist, nachdem das letzte Kapitel aufgehört hat. Ich bin ja normalerweise ein Fan von Rückblenden und leicht durcheinander erzählten Geschichten, aber immer diese 2-Stunden-Rückblicke gehen mir schon auf den Geist. :rollen:

Ansonsten wird die Geschichte durch Dorians Auftauchen um einiges würziger. Ich bin gespannt, was sich da noch für Liebesgeschichten oder -probleme entwickeln. Und was Anubis vorhat (wozu er Wittgenstein und Co. braucht) interessiert mich auch.

Also, begeistert bin ich immer noch nicht, aber wenigstens lesen sich die meisten Kapitel flüssig und ich muss nicht ganz so oft mit den Augen rollen, wie ich befürchtet hatte.  :breitgrins: Dieses Buch!

Liebe Grüße,
Wendy (die Neil bis jetzt am meisten mag)
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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #11 am: 27. September 2006, 20:20:28 »

Ich bin ja normalerweise ein Fan von Rückblenden und leicht durcheinander erzählten Geschichten, aber immer diese 2-Stunden-Rückblicke gehen mir schon auf den Geist. :rollen:
Ein wenig anstrengend ist das auf die Dauer wirklich.
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Claudi

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #12 am: 27. September 2006, 21:32:46 »


Noch etwas, das mir auf die Nerven geht:
In jedem Kapitel hüpft der Autor gleich zu Beginn einige Stunden nach vorne, nur um dann in einer Mini-Rückblende zu erzählen, was passiert ist, nachdem das letzte Kapitel aufgehört hat. Ich bin ja normalerweise ein Fan von Rückblenden und leicht durcheinander erzählten Geschichten, aber immer diese 2-Stunden-Rückblicke gehen mir schon auf den Geist. :rollen:

Das ist mir gar nicht so sehr aufgefallen. Wahrscheinlich, weil mir vieles andere unangenehm aufgestoßen ist.


Also, begeistert bin ich immer noch nicht, aber wenigstens lesen sich die meisten Kapitel flüssig und ich muss nicht ganz so oft mit den Augen rollen, wie ich befürchtet hatte.  :breitgrins: Dieses Buch!

 :geil:
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Wendy

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #13 am: 28. September 2006, 23:23:15 »

Ich bin inzwischen bis Kapitel 11 vorgedrungen und muss zugeben, dass das Treffen mit Anubis einiges wettgemacht hat. Endlich scheint ein wenig Licht ins Dunkel zu kommen, wenn ich es auch reichlich bescheuert finde, dass der ganze erste Teil des Buches zum Ziel hatte, den bösen, bösen Lycidas zu bannen, wo sie ihn jetzt doch wieder befreien müssen. :rollen:
Aber wie gesagt, interessanter Konflikt. Auch die Rettung, die nur durch Liebe möglich ist, gefällt mir. Grausam, dass Lilith dann an Lycidas statt in der Laterne versauern muss.

Dieses Nyx-Ding ist mir auch noch etwas suspekt. Ich meine, schön, zwischen ihm und Lycidas hält sich das Gleichgewicht, aber nicht jede Stadt hat einen Lycidas, oder? Aber jede Metropole hat, laut Anubis, so ein Wesen wie Nyx, das das Böse aufsaugt.

Neil mag ich übrigens immer mehr. Ich hoffe, da tut sich noch was zwischen ihm und Emily. Dorian aka Jude Law mit schwarzen Gelhaaren fand ich noch erotischer bevor dieser Vergleich fiel und ich bin immer noch überzeugt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Unattraktiver macht ihn das natürlich nicht.  :breitgrins: Hach... wir Frauen sind so leicht zu durchschauen.
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yanni

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Re: Lycidas: Buch II - Kapitel 6 bis 11 (bis Seite 448)
« Antwort #14 am: 29. September 2006, 07:34:22 »

... wenn ich es auch reichlich bescheuert finde, dass der ganze erste Teil des Buches zum Ziel hatte, den bösen, bösen Lycidas zu bannen, wo sie ihn jetzt doch wieder befreien müssen. :rollen:

Ist doch wie im richtigen Leben. Da fällt mir spontan die Renaturisierung ein. Erst geben sie Millionen aus um die Flüsse und Bäche zu begradigen und dann wieder ein paar Milliönchen mehr um sie kunstvoll zu schlängeln und mit "natürlichen" Überlaufbecken zu versehen.  :rollen:
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