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  • Christoph Marzi - Lycidas: 05. September 2006

Autor Thema: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)  (Gelesen 3183 mal)

Claudi

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #15 am: 07. September 2006, 08:51:04 »

Das ist ja witzig, dass hier eine Leserunde startet, weil ich nämlich gerade mit Lycidas auch in einem anderen Forum gestartet habe. Da mache ich hier doch glatt noch mit.

Ich tue mich immer ein bisschen schwer mit Fantasy, aber die Geschichten reizen mich trotzdem immer wieder. Ich brauche eben nur länger, bis ich tatsächlich in diesen anderen Welten drin bin.

Was ihr schon gesagt habt, ging mir genau so: Ich verwechsele den Ich-Erzähler immer wieder mit Emily.

Am meisten neugierig bin ich auch auf die Auflösung, was es mit Mrs. Snowhitepink auf sich hat. Ob sie eine Gehilfin von Lycidas ist?
Und eigentlich heißt sie doch Mrs. White, oder? Die Kinder nennen sie nur so, weil sie weiße Haut, schwarze Haare und pinken Lippenstift hat. Oder habe ich jetzt auch schon Visionen  :rollen:?

LG
Claudi
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yanni

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #16 am: 07. September 2006, 12:41:53 »

@Claudi: Ich glaube, dass sie immer nur als Mrs. Snowhitepink bezeichnet wird.
 Auf jeden Fall will sie keine hässlichen Kinder, die Hautfarbe scheint keine Rolle zu spielen, weil auch Aurora abgeholt wurde. Und es scheint für die Kinder sehr entsetzlich zu sein, weil sie nicht einmal untereinander darüber sprechen. Im ersten Moment dachte ich an Kindesmissbrauch, aber eigentlich scheint mir das nicht so zu diesem Buch zu passen, oder?
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zauberin

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #17 am: 07. September 2006, 12:46:31 »

Mann, ich schäm mich, bin erst bei Kapitel 4  :redface:

Was ich an Emily sehr lustig finde, ist ihre ewige Fragerei, worauf Wittgenstein in Gedanken mit seinem "Dieses Kind!"  :breitgrins:
Das mit dem Marktplatz unter der Erde und den "Rabenmenschen" stelle ich mir komisch vor. Das sieht bestimmt komisch aus, so viele rabenähnliche Gestalten in einem unterirdischen Marktplatz herumwuseln zu sehn  :zwinker:
Irrlichter habe ich mir immer genauso vorgestellt wie Dinsdale. So ein herumzuckendes, unruhiges Licht. Das sind schon komische Kreaturen, diese Irrlichter...
Als Wittgenstein von seiner Kindheit ein wenig erzählt musste ich unwillkürlich schmunzeln. Ich kann ihn mir überhaupt nicht als Kind vorstellen  :breitgrins:
Was mich wenig erfreut, ist dass wohl gleich riesige Spinnen ins Spiel kommen werden ... uaaaaah, ich hasse Spinnen!!! :entsetzt:
Das mit Emily, die sich in den Werwolf hineinverstzte fand ich zugleich erschreckend und auch ein wenig traurig... Das muss ja furchtbar sein, alle diese Bisse zu erleben! :entsetzt: Und der Werwolf tat mir so Leid... In dieser Szene konnte man halt genau erkennen, dass Werwölfe eben auch Gefühle haben ...
Was ich allerdings am Interessantestem in diesem Kapitel fand, war Auroras Traum von ihren Eltern und Mrs. Snowhitepink... Was stellt diese Frau bloß mit ihnen an??? Und was ist damals diesem Paul widerfahren, der angeblich "adoptiert" wurde?
Dass sie in Verbindung zu diesem geheimnissvollem Lycidas steht, würde mich nicht wundern, sie scheint eine schreckliche Frau zu sein!!!

@yanni: An Kindesmissbrauch dachte ich auch schon... schließlich war da ein Mann in Auroras Traum, bei Mrs. Snowhitepink... Aber ich weiss nicht so Recht, ich finde auch dass es nicht wirklich hineinpasst...
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Wendy

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #18 am: 07. September 2006, 14:11:54 »

Wenn sich das Buch weiter so schnell liest, hast du bestimmt bald jemanden zum Reden. Mich bestimmt. ;)

Ich freu mich schon. Wobei ich auch befürchte, dass du (und die anderen) mir davonlesen wirst, wie nix.
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Claudi

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #19 am: 08. September 2006, 08:46:51 »

@Claudi: Ich glaube, dass sie immer nur als Mrs. Snowhitepink bezeichnet wird.
 Auf jeden Fall will sie keine hässlichen Kinder, die Hautfarbe scheint keine Rolle zu spielen, weil auch Aurora abgeholt wurde. Und es scheint für die Kinder sehr entsetzlich zu sein, weil sie nicht einmal untereinander darüber sprechen. Im ersten Moment dachte ich an Kindesmissbrauch, aber eigentlich scheint mir das nicht so zu diesem Buch zu passen, oder?

Hast Recht, daran dachte ich auch schon, aber ich finde auch, dass es nicht passen würde.
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zauberin

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #20 am: 08. September 2006, 11:15:58 »

Soo, Kapitel 5 habe ich jetzt fertig...

Ach, der Werwolf tut mir immer noch so Leid!!! Ich hatte eigentlich zuerst gedacht, es wären Ratten, die ihn getötet haben, aber jetzt wo Emily "Spinnen" sagt, ist es doch viel willkürlicher  :redface:
Bääh, also Auroras Spinnenangst kann ich vollkommen verstehn, ICH HASSE SPINNEN.
Und das mit der Puppe, aus der dann die Kreuzspinne heraus krabbelte... *schüttel*
Die Spinnen tun mir aber auch leid. Ich frage mich, ob sie wirklich von Lord Kensington vergiftet wurden ... ? Und vor allem: Warum?
Dass Wittgenstein Alchimist ist, hätte ich vorerst gar nicht gedacht. Ich weiß auch nicht, welchen Beruf ich mir bei ihm vorgestellt hätte, aber DAS bestimmt nicht. Aber es passt schon, doch doch  :breitgrins:
Man merkt auch, dass Emily sich solangsam an ihn und Maurice gewöhnt. Und sie versteht sich auch immer besser mit Wittgenstein, er scheint sie auch schon ein wenig ins Herz geschlossen zu haben.
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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #21 am: 09. September 2006, 01:51:59 »

@ Claudi
Schön, dass du auch mit von der Partie bist. :)

Am meisten neugierig bin ich auch auf die Auflösung, was es mit Mrs. Snowhitepink auf sich hat. Ob sie eine Gehilfin von Lycidas ist?
Und eigentlich heißt sie doch Mrs. White, oder? Die Kinder nennen sie nur so, weil sie weiße Haut, schwarze Haare und pinken Lippenstift hat. Oder habe ich jetzt auch schon Visionen  :rollen:?
Auf Seite 14 steht, dass sie im Waisenhaus - wahrscheinlich wirklich wegen ihres Aussehens - nur unter dem Namen 'Madame Snowhitepink' bekannt ist. Ihr richtiger Name ist also unbekannt.

edit: Ich hätte dazu sagen sollen, dass der Name den Kindern unbekannt ist. Die Erwachsenen im Waisenhaus kennen sie unter dem Namen Wilhelmina White (Seite 27). Aber eigentlich... ;)
« Letzte Änderung: 10. September 2006, 12:53:32 von *Sternenstauner* »
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Horusina

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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #22 am: 09. September 2006, 19:07:58 »

Ich habe bisher die ersten beiden Kapitel gelesen und es ist ja schon soooo viel passiert!!!

Noch mal kurz zu der Ich-Perspektive. Ich mag sowas überhaupt nicht, aber bisher komme ich wiedererwarten gut damit zurecht. :smile:
Die Geschichte von Emily hat mich schon ein wenig traurig gestimmt. Wie sie ihr Auge verloren hat und was sie immer für Dienste in der Küche leisten musste, kein Wunder, dass sie da abgehauen ist.

Fasziniert hat mich aber auch die Erklärung um die Elfenmerkmale, dass man von der Mutter die Ohren bekommt und vom Vater die Augen. Und natürlich auch ihre Trickster-Fähigkeiten. Obwohl ich mir da noch nicht recht vorstellen kann, wie das funktioniert und wie die arme Emily das anstellen soll.

Oh ja, Wittgensteins Gedanken sind köstlich! :daumen:

Zitat von: Wendy
Wittgenstein mit Emily, da kriegt man so das Gefühl, dass unter seiner harten Schale doch ein sehr weicher Kern steckt. Solche Charaktere mag ich total gerne. :herz:
Genau. Wittgensteins äußeres Verhalten spiegelt bestimmt nicht seine wirklichen Gefühle wieder. Das er ein ganz lieber Kerl ist, davon bin ich auch schon überzeugt :zwinker:
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Re: Lycidas: Buch I - Kapitel 1 bis 5 (bis Seite 97)
« Antwort #23 am: 09. September 2006, 20:54:03 »

Oh ja, Wittgensteins Gedanken sind köstlich! :daumen:
Und wie! Ich habe mich allerdings heute dabei ertappt, wie ich auf eine Frage meines Bruders mit 'Frag nicht!' geantwortet habe. :redface:
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Re: Christoph Marzi - Lycidas
« Antwort #24 am: 10. September 2006, 12:55:39 »

Wirklich schade, dass diese Leserunde nicht vom Autor begleitet wird, denn es würde mich interessieren, ob sich Wittgensteins Persönlichkeit auf die des Philosophen Ludwig Wittgenstein stützt.
Ich habe mal angefangen, im alten Leserundenthread zu lesen. Da erzählt der Autor auch etwas über Wittgenstein. :winken:
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