Bei mir ist es schon eine kleine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe (so etwas zwei Jahre), weshalb ich mich jetzt an manches vielleicht nicht mehr richtig erinnern kann - das eben nur vornweg.
Gefallen hat mir "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" nicht sonderlich, da es für mich einfach nichts hatte - weder interassante Informationen oder Sichtweisen, noch Unterhaltung. Lag es wirklich in der Absicht von Schmitt ein Buch über den Islam zu schreiben? Ich habe davon zwar auch gehört, nur kann ich es beinahe nicht glauben, was nicht zuletzt am Buch selbst liegt - denn davon merkt man in der Tat nichts (was schon bedauerlich ist). Es verlangt ja niemand eine wissenschaftliche Abhandlung, die bis ins kleinste Detail geht oder dergleichen, aber es wird - soweit mich mein Gedächtnis jetzt nicht trügt - an keiner Stelle wirklich auf diese Religion eingegangen. Fragt sich nur, wie man dann ein Buch darüber schreiben will?
Davon einmal abgesehen, wurde ich beim Lesen irgendwie das Gefühl nicht los, dass ich ein Wohlfühl-Buch ohne tieferen Sinn (das aber vorgibt, einen Sinn zu haben) vor mir hatte. Tut mir Leid, wenn diese Bezeichnung nicht ganz klar macht, was ich meine, nur weiß ich gerade nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Manch einer mag solche Bücher als angenehm empfinden, ich hingegen kann mit dergleichen nicht viel anfangen.
Das passt jetzt vielleicht nur indirekt hierher, aber was ich eben in einer Rezension zu "Das Kind von Noah", das ja ebenfalls zu dieser Religions-Reihe gehört, gelesen habe, lässt mein Herz nicht wirklich höher schlagen. In dieser Rezension heißt es, das Anliegen des Buches sei, deutlich zu machen, dass alle Religionen gleich seien, ohne graduelle Unterschiede. Ich hoffe einfach mal, dass die Rezensentin sich lediglich etwas unglücklich ausgedrückt hat und mit "gleich" "gleichberechtigt" meint.
Vielleicht leihe ich es mir mal aus (sonderlich lang sind diese Bücher ja nicht), um zu wissen, was da mit "gleich" und so gemeint ist.
Penta
Penta