Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Tess Gerritsen - Scheintot  (Gelesen 2103 mal)

löwin 04

  • Gast
Re: Tess Gerritsen - Scheintot
« Antwort #15 am: 22. April 2008, 17:42:53 »

ich habe bisher nur ein halbes gerritsenbuch  glesen,mir ist zuviel medizinisches drin,ist nix für mich.da ich in dieser hinsicht selbst zuviel mitgemacht habe.lese dalese ich lieber karin slaughter.
G  LÖWIN
« Letzte Änderung: 22. April 2008, 17:44:26 von löwin 04 »
Gespeichert

Coco206

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 142
    • Hundezauber
Antw:Tess Gerritsen - Scheintot
« Antwort #16 am: 16. September 2009, 09:33:15 »

Erstmal das Positive: Tess Gerritsen hat einen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt.
Das war es dann auch schon mit den positiven Dingen zu diesem Buch.
Ein Mädchen soll von Maura seziert werden, dabei stellt sich heraus, dass sie doch noch lebt, somit wird sie in ein Krankenhaus gebracht. In eben jenem Krankenhaus ist dann auch die hochschwangere Jane, die zum Ultraschall soll. Maura besucht das Mädchen, diese rastet aus, erschießt einen Wachmann und nimmt Maura als Geisel. Diese kann aber entkommen, die nächste Geisel ist dann unter anderem Jane, die zufällig genau dort ist, wo sich das Mädchen verschanzt.

Während der Geiselnahme erscheint noch ein Mann auf der Bildfläche, der einen paranoiden Eindruck macht und nur mit einem bestimmten Reporter reden möchte, um eine ganz unglaubliche Geschichte zu erzählen. Und dann erscheint noch heldenhafter Weise Jane Rizzolis Mann Gabriel, der FBI-Agent.
Bevor der Mann aber seine Geschichte loswerden kann, gibt eine obere Regierungsbehörde den Befehl, die Geiselnahme blutig zu beenden.

Friede, Freude, Eierkuchen, alles ist gut, Jane hat ihr Baby bekommen und man bekommt immer wieder in ein paar Abschnitten vorgesetzt, welche Gedanken sie sich um ihre Mutterschaft und Fertigmilch macht. Aber da wir erst bei der Hälfte des Buches angelangt sind, muss da ja noch was kommen. Und richtig, es gibt einige Ungereimtheiten, wichtige Männer mischen sich da ein, wo eigentlich das Boston PD das Sagen hätte, und nun müssen Jane und Gabriel, mithilfe ein paar anderer wichtiger Menschen im Alleingang mysteriöse Vorgänge aufdecken.

Die Geschichte ist so öde. Das Thema an sich konnte mich noch nie sonderlich begeistern (höhere Mächte involviert, keiner außer der Regierung weiß was), es wird lieblos erzählt, wie eine Aneinanderreihung von einzelnen Abschnitten, die die Autorin am Ende einfach zusammengefügt hat.
Bin wirklich froh, dass es sich schnell lesen ließ, somit musste ich mich nicht allzulange langweilen.

 2ratten von mir.
Gespeichert

Heimfinderin

  • Beim Lesen Unansprechbare
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2698
Antw:Tess Gerritsen - Scheintot
« Antwort #17 am: 28. Februar 2010, 15:29:55 »

Klappentext
Eine namenlose junge Frau in der Gerichtsmedizin - für Maura Isles nichts Ungewöhnliches. Doch als die Pathologin den Leichensack öffnet, schlägt die vermeintlich Tote plötzlich die Augen auf. Maura fährt die unterkühlte Frau sofort ins Krankenhaus. Aber kaum dort angelangt, tötet die Unbekannte einen Wachmann und nimmt erst Maura und, nachdem diese fliehen kann, Patienten als Geiseln - darunter Detective Jane Rizzoli, die kurz vor der Entbindung steht. Als Maura und Janes Ehemann Gabriel selbst zu ermitteln beginnen, zeigen plötzlich Vertreter von Bundesbehörden größtes Interesse an dem Fall ...

Meine Meinung
Auch dieses Buch um die Polizistin Jane und die Pathologin Maura habe ich in kurzer Zeit verschlungen, einfach weil es so fesselnd und spannend geschrieben war. Ich bin zwar ziemlich davon abgekommen, Thriller, die von psychopathischen Serienkillern (wie bei vorhergehenden Teilen) und den dazu gehörigen an die Nieren gehenden Beschreibungen ihrer Taten, handeln, aber ab und zu lese ich dann doch mal wieder einen. Hier war jetzt zwar kein irrer Serienkiller zugange, aber die Beschreibungen zum Ablauf des Mädchenhandels und nachfolgender erzwungener Prostitution waren nicht weniger nervenaufreibend und grausam. Man entwickelt beim Lesen richtige Hassgefühle auf diese Monster.

Jane hat nun ihr Baby bekommen und es wirkt etwas seltsam, dass sie sich trotz des wenige Tage alten Säuglings so in Gefahr begibt. So ganz konnte ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen, aber das war ja auch Nebensache für den Fall. Trotzdem wirkte es unrealistisch. Aber immerhin wird die sonst so harte Jane dadurch etwas weicher, was ihr gut tut. In den Vorgängebänden hat sie mich mehr genervt mit ihrem Zwang, sich immer beweisen zu müssen.

Typische Verschwörungstheorien und Vertuschungsversuche lassen schnell das Gefühl für eine übergroße Macht entstehen, gegen die Jane und ihre Kollegen da ankämpfen wollen und natürlich fiebert man dann mit ihnen mit, um die bösen Jungs endlich aufzudecken. Viel Überraschung bietet der Krimi also nicht, falsche Verdächtigungen und falsches Vertrauen sind schnell von mir erkannt, aber ich fieberte von Anfang bis Ende mit, gerade weil ich diese Gefahren ja merkte. Der flüssige und fesselnde Schreibstil tat sein Übriges, um mich nur so über die Seiten fliegen zu lassen.

 4ratten
Gespeichert
LIEBE GRÜßE
HEIMFINDERIN

Cyberangel

  • Gast
Antw:Tess Gerritsen - Scheintot
« Antwort #18 am: 07. März 2010, 15:31:47 »

Bei mir liegt es schon ein paar Wochen zurück, dass ich "Scheintot" gelesen habe, aber letzte Woche habe ich "Blutmale" gelesen. "Scheintot" gehört zwar nicht zu Gerritsens besten Werken, aber es hat mich auf jeden Fall mal wieder in seinen Bann gezogen und daher gibt es von mir
4ratten

Gespeichert

moonbunny

  • Newbie
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 4
  • Unerhörte Professorin für grausame Geographie
    • Digital Worlds
Re: Tess Gerritsen - Scheintot
« Antwort #19 am: 15. November 2010, 12:22:37 »

*Threadmalwiederhochzieh*  :zwinker:

So, nachdem ich vorher schon andere Titel von Gerritsen gelesen habe, bin ich nun auch mit "Scheintot" durch.

Ich bin da etwas geteilter Meinung. Ihre bisherigen Krimis haben mich sehr gefesselt, aber bei diesem Titel fand ich, zieht sich erst alles unheimlich in die Länge und am Schluss macht es den Eindruck, als musste sie schnell einen Schluss finden. Das Buch ist zwar spannend, einige Handlungsstränge kann ich aber nicht nachvollziehen. Das Buch ist zwar ordentliche Krimikost, aber nichts, was mich persönlich noch nach dem Lesen länger beschäftigt.

Deshalb von mir:
 3ratten
Gespeichert
Ho, der Megapode!