Man kann mit Wörtern schneiden oder betäuben."-Anatole France
Hallo!
Wie man an der Überschrift schon unschwer erkennen kann, geht es in diesem Thread, um das, was Bücher bei euch/den Menschen bewirken.
Bewirken sie überhaupt etwas ( Gedanken, Taten etc.)? Sollen sie den was bewirken? Muss hinter jedem Buch eine erzieherische Wirkung stecken oder genügen die "Träume"?
Als Schwerter würden mir jetzt spontan bestimme Werke der Aufklärung einfallen, die auch eine "breite" Massenwirkung hatten. Aber in unserer heutigen Zeit...?
Bei religösen Werken, wie bspw. dem Koran, würde ich von Träumen sprechen, die zu Schwertern umfunktioniert wurden/werden können.
Aber ich denke mal, mit dem Schwert sind nicht nur physische Verletzungen gemeint, die aus bestimmten Werken und deren Folgen resultieren, sondern "einschneidende" (Achtung: Wortspiel!

) Veränderungen, die manchmal auch im geistigen Sinne sehr wehtuen können, bei jedem Menschen selbst. ( toller Schachtelsatz; mein Stil ist so herrlich schlecht)
"Träume" hingegen lenken wohl eher vom Alltagsgeschehen ab, regen aber auch zu bestimmten Gedanken an, sind aber letzten Endes nicht so schmerzlich.
In diesem Fall wären die Bücher von K. May meine "Träume" und Werke von Alain meine "Schwerter".
Die einen haben mich zum Nachdenken angeregt, die anderen haben in mir bestimmte, schmerzhafte Veränderungen hervorgerufen.
Wie würdet ihr das Zitat den interpretieren?
