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Autor Thema: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame  (Gelesen 3249 mal)

Aldawen

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #15 am: 14. September 2007, 19:41:29 »

Jetzt hab ich es extra noch einen Tag „sacken“ lassen, aber mein Urteil wird nicht besser. Auch wenn ich Dumas zugestehe, daß er zum einen mit seiner hier präsentierten Sicht auf das Schicksal der Halbweltdamen eine Gratwanderung im Hinblick auf die öffentliche Meinung geschafft hat, und zum anderen vieles an dem Verhalten der Protagonisten dem Zeitgeist geschuldet ist, insgesamt war das nicht meins. Ich habe gar nichts gegen Gefühle, auch nicht gegen große Gefühle und schon gar nicht in Büchern. Aber hier war es einfach zu viel: zu viel Liebesschwüre, zuviel Gejammer, zuviel Selbstaufopferung, zu viel Unentschlossenheit, zu viel ... die Liste ließe sich noch fortsetzen. Die einzige Person, deren Verhalten ich nachvollziehen konnte, war Armands Vater – vielleicht waren seine „Auftritte“ einfach kurz genug. Kurz und gut: Ich hab's jetzt gelesen und damit eine Leselücke geschlossen, von der ich jetzt weiß, daß sie auch hätte bestehen bleiben können.

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Schönen Gruß,
Aldawen
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Miramis

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #16 am: 14. September 2007, 22:28:45 »

Ich bin auch fertig! Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich bin wohl wesentlich besser damit zurechtgekommen als Aldawen. Ich habe aber auch nicht versucht, das Verhalten der Protagonisten nach heutigen Gesichtspunkten zu analysieren; ich habe die Geschichte so auf mich wirken lassen, wie sie erzählt worden ist. Der in unseren Augen übertrieben romantische und rührseelige Stil war für mich eine Abwechslung zu meiner üblichen Lektüre und fiel mir daher nicht schwer.

Die Figuren sind interessant und vielschichtig gezeichnet; Marguerite, die jedes Jahr ein Vermögen auf den Kopf haut und trotzdem das nicht bekommt, wonach sie sich wirklich sehnt, nämlich echte, bedingungslose Liebe; Armand, der unreife Geliebte, der vor lauter Turteln die Fühlung zur Wirklichkeit verliert und plötzlich aus allen Wolken fällt, als die Liebschaft zu Ende ist. Nicht zu vergessen die Nebenfiguren wie z.B. Prudence, die oberflächlich betrachtet eine gute Freundin, in Wirklichkeit aber ein Blutsaugerin ist, und Armands Vater, dem das Familienglück über Armands Wünschen steht und der es mit seinem moralischen Zeigefinger schafft, dass Marguerite auf ihren Geliebten verzichtet.

Auch den Aufbau des Romans fand ich sehr gelungen, mit dem vorweg genommenen Ende und dem langsamen Annähern an den Kern der Geschichte. Dass zum Schluss Marguerite in Gestalt ihrer Tagebucheinträge noch einmal zu Wort kommt und die abschliessenden Fragen selbst beantwortet, hat mir auch gut gefallen. Gestört hat mich nur, als zum Schluss eine Art "Heilige" aus ihr gemacht wird, das fand ich trotz Würdigung ihres großmütigen Verhaltens irgendwie unangebracht. Dumas scheint in dieser Hinsicht ein großes Harmoniebedürfnis gehabt zu haben; wenn das Ende auch tragisch ist, so soll es doch für jede Figur ein Art von Happy End geben - auch noch im Tod.

Ich fand den Roman schön zu lesen und eine nette Abwechslung. Mitgerissen oder gefesselt gar hat er mich jedoch nicht, daher gibts  4ratten
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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

Saltanah

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #17 am: 15. September 2007, 21:09:58 »

Mittlerweile bin ich auch durch.
Ich musste feststellen, dass ich gefühlsduselige Männer besser ertragen kann, als sich selbstlos aufopfernde Frauen. An der entsprechenden Stelle stellten sich mir gehörig die Nackenhaare auf. Richtig gut hat mir dann aber der Rest von Marguerites Tagebuch gefallen. Dieses Hin- und Herschwanken zwischen Todessehnsucht und der Hoffnung, doch noch eine Weile leben zu können, auch als alle Hoffnung eigentlich schon längst dahin war, hat mich richtig gepackt.
Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch trotz oder eigentlich wegen der extremen Gefühlsdarstellung gut gefallen hat. Ich vergebe wie Miramis
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und bin gespannt darauf zu erfahren, was Brückner ihre Marguerite sagen lässt. Sehr lange war ja Marguerite "sprachlos", wurde nur durch die Sicht des/der männlichen Erzähler geschildert. Dass sie am Ende doch noch (und zwar ausführlich) das Wort bekam, hatte ich nicht erwartet.
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chil

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #18 am: 17. April 2008, 22:41:16 »



Der Erzähler geht zu einer Auktion in einer Pariser Wohnung, in der das käufliche Mädchen Marguerite Gautier gelebt hat und früh gestorben ist. Er kannte sie vom Sehen, sie war eine wunderschöne junge Frau. Da er etwas aus ihrem Nachlass besitzen möchte, ersteigert er ein Buch um das zehnfache des eigentlichen Wertes. Am Vorsatzblatt des Buches befindet sich eine Widmung eines gewissen Armand Duval. Zwar wundert sich der Erzähler und fragt sich, wer dieser Armand ist, misst dem jedoch keine weitere Bedeutung bei. Doch schon bald soll er Armand persönlich kennen lernen.

Armand sucht den Erzähler auf, um das Buch zurück zu kaufen. Er erzählt dabei dem Erzähler (und dem Leser) die Geschichte einer wunderbaren Liebe zwischen einem käuflichen Mädchen und einem ziemlich mittellosen Jüngling. Die beiden lieben einander heiß und innig, doch Marguerite ist, zumindest anfangs, noch von einem alten Herzog abhängig, der sie aushält und wie eine Tochter behandelt. Außerdem ist da noch Graf N., der sie zwar langweilt, aber dazu beiträgt, ihren Lebensunterhalt, der mehr als kostspielig ist, zu bestreiten.

Für Armand ist sie jedoch gewillt, alles aufzugeben und ihrem alten Leben den Rücken zu kehren. Ausschweifende Nachtgesellschaften, Bälle und Theaterbesuche gehören der Vergangenheit an. Sie und Armand ziehen aufs Land, wo sie ein ruhiges und glückliches Leben führen, zumindest eine begrenzte Zeit lang. Denn dann kommt Armands Vater, der von der Liebschaft seines Sohnes gehört hat, und versucht, erst seinen Sohn, dann Marguerite zu bekehren. Die beiden sollen sich nie wieder sehen und durch widrige Umstände wird Armand, der einst so unsterblich in Marguerite verliebt war, sie hassen und erst nach ihrem Tod wiedersehen.

Die Geschichte ist eine unbeschreiblich schöne Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind sympathisch und ehrlich, die Geschichte eigentlich grundtraurig. Wunderbar schildert Dumas auch die Stimmung und das Leben des damaligen Paris, man sehnt sich fast, auch einmal im Theater neben Marguerite sitzen zu dürfen oder in den Champs spazieren zu gehen.
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Taschenbuch: 267 Seiten
Verlag: Dtv (Oktober 1997)
ISBN-10: 3423124792
ISBN-13: 978-3423124799

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Aldawen

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #19 am: 17. April 2008, 23:15:36 »

Zwei Threads zu diesem Buch sind sicher überflüssig. Würde eine der Moderatorinnen das vielleicht hier mit anhängen?
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Lullyblue

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #20 am: 18. April 2008, 08:48:03 »

Ich schreib jetzt mal in diesem Thread weiter, weil ich davon ausgehe, dass der neue Thread hierher verlagert wird.

Aldawen ist ziemlich deutlich  :zwinker: und mir gings ähnlich bei der Lektüre. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dieser übertriebende Liebeswahn von Armand (schon der Name gibt ja zu denken) durchaus ironische oder satirische Züge tragen könnte.

Wenn man sich mal klein wenig mit den französischen Kurtisanen in der Literatur dieser Zeit beschäftigt, dann steht die Kameliendame ja nicht außer der Reihe allein. Verliebt haben sie sich ja alle irgendwie, nur basiert ihre Liebe auf ganz anderen Grundsätzen als die der jeweiligen Liebhaber. Ich denke, als Einstieg in die Welt der französischen Kurtisane kann Zola's "Nana" gut herhalten. Das Buch beschreibt ziemlich klar, wie es ablief und das für meine Begriffe gut vorstellbar und realistisch. Vielleicht ist die "Kameliendame" wirklich nur Dumas' jun. Antwort auf diese Art von Romanen. Schließlich schlägt ja die mehrfach im Buch erwähnte "Manon Lescaut" von Abbe Prevost einen gänzlich anderen Ton an.

Mir jedenfalls kommt es so vor, als versucht der Autor, am Beispiel von Armand den pubertierenden Franzosen seiner Zeit darzustellen und ich denke weiter, mit einem Augenzwinkern liest sich die Kameliendame gänzlich anders ...
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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #21 am: 18. April 2008, 09:03:51 »

Ich denke, als Einstieg in die Welt der französischen Kurtisane kann Zola's "Nana" gut herhalten. Das Buch beschreibt ziemlich klar, wie es ablief und das für meine Begriffe gut vorstellbar und realistisch. Vielleicht ist die "Kameliendame" wirklich nur Dumas' jun. Antwort auf diese Art von Romanen. Schließlich schlägt ja die mehrfach im Buch erwähnte "Manon Lescaut" von Abbe Prevost einen gänzlich anderen Ton an.

Zu Zolas Zeit war die Kurtisane, wie sie Dumas fils beschreibt, schon praktisch inexistent. Und eine Antwort auf Zola kann die Kameliendame auch nicht sein, die ist nämlich von 1848, Nana von 1880 ...
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chil

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #22 am: 18. April 2008, 09:31:17 »

Danke fürs Zusammenhängen, unter "Dumas Kameliendame" fand ichs nicht, hab mir aber schon gedacht, dass es da schon einen Fred geben müsste.

Ich fand die Geschichte spannend und irgendwie auch berührend. Die beiden sind in ihrer Liebe so dermaßen verzweifelt, dass sie echt alles füreinander tun würden - wo gibts denn sowas noch  :heul:
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Lullyblue

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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #23 am: 18. April 2008, 10:13:32 »

Zu Zolas Zeit war die Kurtisane, wie sie Dumas fils beschreibt, schon praktisch inexistent. Und eine Antwort auf Zola kann die Kameliendame auch nicht sein, die ist nämlich von 1848, Nana von 1880 ...

Ich hab auch nicht geschrieben, dass die Kameliendame eine Antwort auf Zola ist, sondern dass ich Zola als EINSTIEG in die Kurtisanenzeit wählen würde. Einen literarischen Einstieg, wohlbemerkt. Auch ein Vergleich der beiden Bücher hinkt in jeder Weise, das ist mir schon klar ... was die beiden Werke verbindet, ist einfach das Thema "Kurtisane". Und die Kurtisane ist für mich eine Weiterführung und Erweiterung der noch früheren königlichen Mätressen. Nur dass sich eben Zeit, Ort und handelnde Personen geändert haben  :zwinker:

Leg mir nicht Gedanken in den Kopf, die ich so nicht gesponnen habe ... da kommt doch das falsche Garn bei raus  :breitgrins:
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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #24 am: 18. April 2008, 10:33:14 »

Leg mir nicht Gedanken in den Kopf, die ich so nicht gesponnen habe ... da kommt doch das falsche Garn bei raus  :breitgrins:

In den Kopf lege ich Dir gar nichts ... aber, wenn Du sagst:

Ich denke, als Einstieg in die Welt der französischen Kurtisane kann Zola's "Nana" gut herhalten. [...] Vielleicht ist die "Kameliendame" wirklich nur Dumas' jun. Antwort auf diese Art von Romanen.

dann heisst das doch ganz klar, dass die Kameliendame eine Antwort auf Nana ist, oder? Und das ist übrigens nicht nur nicht möglich, weil Dumas schlicht und ergreifend zuerst war, sondern auch, weil es genau umgekehrt war: Zolas Naturalismus war im Gegenteil eine Antwort auf verklärende Romane wie sie eben z.B. die beiden Dumas verfasst haben. So etwas wie naturalistische Romane gab es zu der Zeit, als Dumas Fils schrieb, noch gar nicht, er konnte also auch nicht auf diese Art von Romanen antworten.

Ob man Zola als Einstieg in die Kurtisanenliteratur wählen will, bleibt natürlich jedem selber überlassen. Meiner Meinung nach zäumt man damit das Pferd am Schwanz auf.
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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #25 am: 18. April 2008, 11:57:55 »

Achtung! Ich versuch jetzt wieder zu zitieren :zwinker:

In den Kopf lege ich Dir gar nichts ... aber, wenn Du sagst:

Ich denke, als Einstieg in die Welt der französischen Kurtisane kann Zola's "Nana" gut herhalten. [...] Vielleicht ist die "Kameliendame" wirklich nur Dumas' jun. Antwort auf diese Art von Romanen.
dann heisst das doch ganz klar, dass die Kameliendame eine Antwort auf Nana ist, oder?

Nein! Denn die letzten Worte meines Satzes lauten: "... auf diese Art von Romanen." Ich werd jetzt nicht so tun als hätte ich mir Gedanken darüber gemacht, welches Buch eher da war. Das wäre gelogen. Aber ich habe definitiv die beiden Bücher rein inhaltlich und literarisch nicht miteinander verglichen. Die Wortgruppe "eine Antwort auf" wurde daher von dir nicht so gelesen wie sie von mir gemeint war. Das sollte aber wiederum nicht weiter verwundern ... meinem Mann geht es andauernd so  :breitgrins:

Und das ist übrigens nicht nur nicht möglich, weil Dumas schlicht und ergreifend zuerst war, sondern auch, weil es genau umgekehrt war: Zolas Naturalismus war im Gegenteil eine Antwort auf verklärende Romane wie sie eben z.B. die beiden Dumas verfasst haben. So etwas wie naturalistische Romane gab es zu der Zeit, als Dumas Fils schrieb, noch gar nicht, er konnte also auch nicht auf diese Art von Romanen antworten.

Nochmal für mich zur Wiederholung: Dumas jun. = Romantiker, Zola = Naturalist. Okay! Der Romantiker verklärt die Welt und zeigt sie im romantischen Rosarot, der Naturalist kommt zurück zum Kern und bezieht seine Romane mehr auf die Realität? Kommt das so hin? Kunstformen sind nicht meine Stärke ... ich bin nur Leser. Nun erkenne ich aber in Nana durchaus auch romantische Züge, auch sie verliebt sich in einen mittellosen jungen Mann, nur siegt bei ihr am Ende der Verstand. Aber zwischendurch ist diese angegebene Liebe durchaus romantisch geschildert, ich find die Nana sogar ziemlich erotisch. Aber das ist Ansichtssache.

Es gab keine naturalistischen Romane zu Dumas jun. Zeiten, aber realistische durchaus. "Glanz und Elend der Kurtisanen" von Balzac wäre dafür ein Beispiel, 1845 geschrieben (Quelle: wikipedia).


Ob man Zola als Einstieg in die Kurtisanenliteratur wählen will, bleibt natürlich jedem selber überlassen. Meiner Meinung nach zäumt man damit das Pferd am Schwanz auf.

Kann man verkehrt rum zäumen, muss man aber nicht  :breitgrins:  :engel:

EDIT: Habe dein Zitat etwas "aufgeräumt". LG, Saltanah
« Letzte Änderung: 18. April 2008, 14:00:15 von Saltanah »
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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #26 am: 18. April 2008, 12:22:17 »

Balzac, ja *seufz* ... Wenn Du den allerdings als Realisten betrachtest ... ok ...
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Re: Alexandre Dumas Fils - Die Kameliendame
« Antwort #27 am: 21. April 2008, 10:46:00 »

Danke, Saltanah - ich glaub, ich raff das nie *soifzs*

@sandhofer
ICH betrachte Herrn Balzac nicht als Realisten (eher als armen Irren  :breitgrins:), aber wikipedia meint, dass eine Menge Leute das tun. Ich selber kann nicht mal sagen, wo ich Balzac einordnen würde - er liest sich halt gut  :zwinker: ... besser, als Dumas jun. mit seiner "Kameliendame", die auch ich einfach für ziemlich rührselig und wenig realistisch halte. Es sei denn, wie schon erwähnt, sie wurde mit einem Augenzwinkern geschrieben. Um das jedoch zu beurteilen, kenne ich den Junior zu wenig. Ich wüsste jetzt nicht mal, was er noch geschrieben hat ... beim Senior sähe die Sache schon anders aus. Der schreibt zwar auch rührselig, hat aber stellenweise einen bitterbösen Unterton ... und dieser widerum oder wiederum fehlt dem Junior (meiner Meinung nach).

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