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Autor Thema: Karin Slaughter - Belladonna  (Gelesen 4379 mal)

Annabas

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Antw:Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #30 am: 11. Januar 2010, 15:00:06 »


Karin Slaughter - Belladonna



Inhaltsangabe:
Die Kinderärztin und Gerichtspathologin Sara Linton findet auf der Toilette eines Diners im verschlafenen Südstaaten-Städchen Heartsdale die brutal verletzte Collegeprofessorin Sybil Adams. Sybil stirbt in Saras Beisein, und dass Sybil blind war, macht das Verbrechen für alle umso grausamer und unfassbarer. Der Fall bringt es mit sich, dass Sara mit ihrem Ex-Ehemann und Polizisten Jeffrey Tolliver zusammenarbeiten muss, was in Sara verwirrende Gefühle weckt. Auch Jeffrey muss sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einmal auseinandersetzen. Die Ermittlungen stecken bald in einer Sackgasse, doch dann verschwindet eine junge Studentin, und man muss fürchten, dass der Mörder ein weiteres Opfer gefunden hat ...

Das Buch ist der erste Band der Reihe um Dr. Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver.

Der erste Satz:

„Sara Linton lehnte sich auf dem Stuhl zurück und murmelte ein leises „Ja, Mama“ in den Hörer.“

Meine Meinung zum Buch:

Zu diesem Buch habe ich in der Hoffnung gegriffen, einen spannenden Pageturner zu lesen zu bekommen, der mich an die Geschichte fesseln kann. Auf das letzte Drittel des Buches bezogen, wurde meine Hoffnung auch erfüllt. Aber der Anfang war recht zäh.

Zum einen lag das daran, dass ich mit den Personen nicht so recht warm werden konnte. Sara kam mir ziemlich zickig vor, ihre Handlungen sprunghaft und ohne erkennbares Motiv. Später, wenn man Saras Vorgeschichte kennenlernt, wird dies dann nachvollziehbar, aber da ist es in meinen Augen fast schon zu spät. Es wäre für mich besser gewesen, Saras Geschichte schon etwas früher zu kennen, dann wäre sie mir sicher sympathischer gewesen. Ihr Ex-Mann Jeffrey bleibt sehr blass, er bekommt kein Eigenleben und wirkt auf mich wie „der Mann an ihrer Seite“. Das finde ich schade, denn die beiden könnten ein interessantes Paar sein. Zumindest im ersten Band der Reihe wird nicht ersichtlich, was die beiden eigentlich aneinander finden. Lena, die dritte Hauptperson und Schwester des Opfers, ist noch am interessantesten charakterisiert. Ich konnte gut nachfühlen, wie sie sich für Sybil verantwortlich fühlte und wie sie damit zurecht kommen musste, dass Sybil ein eigenes Leben lebte und sie trotz ihrer Blindheit nicht mehr brauchte.

Vom Stil her ist das Buch leicht zu lesen. Die in den vorangegangenen Rezis erwähnten „Yeahs“ haben mich auch gestört, aber das waren die einzigen Stolperer für mich. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Sara, Jeffrey und Lena, so dass man als Leser die Geschichte von verschiedenen Seiten verfolgen kann. Trotzdem will die Spannung in den ersten beiden Dritteln des Buches nicht aufkommen, zu sehr tappen die Ermittler auf der Stelle, es tut sich einfach zu wenig. Allerdings nimmt die Geschichte im letzten Drittel Fahrt auf und entwickelt sich wirklich zum rasanten Pageturner. Das hat mich dann doch für den etwas langweiligeren Mittelteil entschädigt und lässt auf eine spannende Fortsetzung des Ermittlerduos Sara/Jeffrey hoffen.

Das Buch hat mich darin bestärkt, nicht immer unbedingt mit dem ersten Band einer Reihe anfangen zu wollen, denn gerade im ersten Buch können noch Schwächen liegen, die in den späteren Bänden besser verarbeitet sind – vor allem dann, wenn der erste Band auch gleichzeitig das allererste veröffentlichte Buch der Autorin ist. Das ist mir bei anderen Autoren aufgefallen und ich denke, dass die späteren Bücher von Karin Slaughter auch besser sind.

Meine Bewertung: 3ratten       :marypipeshalbeprivatmaus:

Viele Grüße von Annabas    :winken:
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Cyberangel

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #31 am: 01. April 2010, 08:47:47 »

Ich habe jetzt die ersten 178 Seiten gelesen und ich muss sagen, dass mich das Buch nicht gerade vom Hocker haut. Ich werde es zwar zu Ende lesen, aber Spannung kommt nicht wirklich auf, finde ich. Und ich ecke öfters mal mit der Sprache an, so wie manche meiner Vorredner schon schrieben, stört mich dieses "Yeah" immer mehr  :rollen:
Ich hatte gelesen, dass viele von euch so begeistert von Karin Slaughter sind und wollte mit dem ersten Band anfangen, aber scheinbar sollte ich eines ihrer späteren Werke das nächste Mal wählen, um zu testen, ob sie den Stil hat, den ich mag...
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Kirsten

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #32 am: 01. April 2010, 09:45:40 »

Hallo!

Und ich ecke öfters mal mit der Sprache an, so wie manche meiner Vorredner schon schrieben, stört mich dieses "Yeah" immer mehr  :rollen:

Das kann ich verstehen, der Südstaatenflair ist auch mir manchmal zuviel :winken:

Liebe Grüße
Kirsten
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Cyberangel

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #33 am: 02. April 2010, 21:50:19 »

So, ich habs geschafft. Nachdem ich heute ab der Hälfte das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, hab ich es eben beendet.
Ich muss sagen, die zweite Hälfte hat mich sehr besänftigt, was die Bewertung betrifft. Spätestens als herauskam, dass
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hat mich die Story nicht mehr losgelassen. Zwar gab es besonders in der Mitte ein paar für mich sehr unlogische Stellen bzw. ich konnte die Handlung nicht ganz nachvollziehen, aber das hat die Spannung nicht vermindert.
Leider werden die Charaktere abgesehen von Lena erst sehr spät deutlicher gezeichnet und auch gestört hat mich die Auflösung, bei der ich gerne mehr über die Hintergründe erfahren hätte. Mit detaillierten Erzählungen der Gewalttaten ließ Slaughter jedoch nicht hinter dem Berg, aber das hat mich überhaupt nicht gestört.
Schon relativ früh hatte ich die Vermutung, wer der Täter sein könnte, aber auch das hat mein Lesevergnügen in der zweiten Hälfte nicht vermindert.
Alles in allem bin ich doch froh mit dem ersten Band angefangen zu haben und musste mir schon während dem Lesen den zweiten und dritten ordern, damit mir auf keinen Fall das Lesefutter ausgeht  :breitgrins:
Wegen der Schwächen in der ersten Hälfte und den kleinen Patzern in der zweiten, bekommt "Belladonna" von mir 3ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus:
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Kirsten

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #34 am: 04. April 2010, 07:17:55 »

Hallo!

@cyberangel: und bekommt Karin Slaughter von Dir noch eine zweite Chance?

Liebe Grüße
Kirsten
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Cyberangel

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #35 am: 04. April 2010, 22:00:45 »

Alles in allem bin ich doch froh mit dem ersten Band angefangen zu haben und musste mir schon während dem Lesen den zweiten und dritten ordern, damit mir auf keinen Fall das Lesefutter ausgeht  :breitgrins:

  :zwinker:
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Kirsten

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #36 am: 05. April 2010, 10:15:15 »

Hallo!

Das habe ich doch glatt überlesen :redface: Die meisten Serien haben ein Buch das nicht so toll ist. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Liebe Grüße
Kirsten
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marimirl

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #37 am: 10. September 2010, 13:39:16 »

"Blindsighted" von Karin Slaughter ist der erste Teil der Grant County-Serie. Hauptperson ist Sara, eine Ärztin, deren Ex-Mann, Jeffrey, Polizist ist. Sara findet in ihrem Stammlokal eine Leiche auf der Toilette auf. Bei der Toten handelt es sich um die Zwillingsschwester von Lena, der Partnerin Jeffreys. Doch sie soll nicht das einzige Opfer bleiben.

Dieser Thriller besteht einerseits aus den Ermittlungen bezüglich des Mordes, aber auch aus den Geschehnissen in Saras Privatleben. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in Saras Leben: Sowohl die beruflichen als auch die familiären Seiten werden beleuchtet, wodurch man die Protagonist sehr gut kennen lernt. Komischerweise fehlte mir hier trotzdem etwas. Sara war mir zwar schon sympathisch, aber dennoch erschien sie mir irgendwie fern. Jeffrey wurde auch recht gut beschrieben, ebenso Lena.  Ich nehme auch an, dass dies die drei Hauptpersonen in der gesamten Serie sein werden.

Der Kriminalfall an sich ist ganz interessant. Es wird große Spannung aufgebaut und ich hatte wirklich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Die Autorin zeigt immer neue mögliche Tatvorgänge auf, um den Leser zu verwirren. Das Ende selbst kam mir dann doch etwas zu plötzlich und schnell.Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl als würde ich einen Film sehen. Es ist einfach die typische Filmhandlung, was mich irgendwie gestört hat. Ich kann gar nicht genau erklären, wie ich das meine. Ich hatte einfach ein komisches Gefühl beim Lesen.

Obwohl ich nicht zu 100% überzeugt bin, werde ich mir den 2. Teil auf jeden Fall besorgen. Denn angeblich soll die Serie ja besser werden.


 4ratten

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kleinerHase

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #38 am: 07. September 2011, 20:02:16 »

Mit den Büchern von Karin Slaughter ist das ja wirklich so eine Sache: Manche finden sie total grausam, andere finden sie richtig gut.
Ich selbst habe bisher nur ein, zwei Bücher von ihr gelesen, aber die beiden fand ich wirklich gut.
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Kirsten

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #39 am: 08. September 2011, 08:09:53 »

Hallo!

@kleinerHase: die Bücher von Karin Slaughter sind schon grausam. Für mich könnte es gerne etwas weniger sein. Trotzdem mag ich die Reihe sehr und freue mich über jedes neue Buch :winken:

Liebe Grüße
Kirsten
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kleinerHase

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Re: Karin Slaughter - Belladonna
« Antwort #40 am: 08. September 2011, 12:07:10 »

Hey,

@Kirsten: Für mich gilt schon fast: Je schlimmer desto besser... Gab erst ein Buch, wo selbst mir übel wurde ("Blut und Knochen" von Stuart MacBride), irgendwie langweile ich mich zu schnell  :breitgrins:
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