So, ich habe das Buch nun auch endlich beendet.
Ich muss sagen, dass ich das Buch wirklich lang gelesen habe ... Wesentlich länger als ich ansonsten durchschnittlich ein Buch lese. Mich hat das Buch teilweise wirklich ermüdet, was nicht unbedingt am Inhalt, sondern an der Sprache lag. Da Doris ja schon gesagt hat, dass es verschiedene Übersetzungen gab, kann es damit zusammenhängen. Weiß jetzt leider auch nicht, wie mein Übersetzer heißt, aber sowas ist ja auch Geschmackssache. Hinzukommt, dass ich es schwierig fand, mich immer wieder an einen neuen Ich-Erzähler zu gewöhnen. Da der Stil überall gleich war, war es nicht immer ganz einfach umzuschalten, zudem die Tagebucheinträge ja auch immer relativ kurz waren.
Nichtsdestotrotz fand ich es sehr spannend, die Geschichte zu lesen, vor allen Dingen wenn man bedenkt, wie lange es die Geschichte schon gibt und was für Logikfehler, die man heute kaschieren könnte, damals noch nicht so möglich war.
Der ausbleibende Horror hab ich jetzt nicht vermisst und irgendwie auch gar nicht erwartet. Ich fand es eigentlich sehr gut, wie es war. Warum sollte ein Vampirbuch auch gleich ein Horrorbuch sein? Interessant fand ich es übrigens auch, zu sehen, was heutige Vampirromane alles so aus dem Stoff gemacht haben im Vergleich zu "Dracula". Es hat sich auf jeden Fall ne kleine Wissenslücke geschlossen.
