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Autor Thema: Stephen Baxter - Evolution  (Gelesen 785 mal)

Ingroscha

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Stephen Baxter - Evolution
« am: 20. Juni 2006, 21:20:25 »



Inhalt
Das Leben findet einen Weg
Sie traten zum ersten Mal auf, als die Dinosaurier die Erde beherrschten. Und sie entwickelten sich in zahllosen Jahrtausenden auf einer Welt voll tödlicher Gefahren. Bis sie schließlich ihren Heimatplaneten hinter sich ließen. Dies ist ihre Geschichte. Und unsere.

Stephen Baxters neuer umfangreicher Roman unternimmt nicht weniger als eine Geschichte der Evolution, angefangen bei den ersten, rattenhaften Primaten über die so genannte "Moderne" bis hunderte Millionen von Jahren in die Zukunft. Dabei ist eine Naturgeschichte entstanden, die einen sonst oft trocken abgehandelten Stoff spannend erzählt, und uns außerdem Dinge vor Augen führt, die nur ein Visionär vom Kaliber Baxters vorauszusehen wagt.

Meine Meinung und Eindrücke
Vor fast genau einem Jahr (am 01.07.05) begann ich das Buch 'Evolution' zu lesen und war sehr gespannt auf die vielversprechende Story. Ich bin naturwissenschaftlich sehr interessiert und lese auch gerne Populärwissenschaftliches. Allerdings: Ich habe 'Evolution' nicht beendet, auf Seite 668 von 825 Seiten, habe ich nun nach der langen Zeit endlich beschlossen, es nicht zu Ende zu lesen.
Dieses Buch hat mir ganz und gar nicht geboten, was ich erwartet habe. Es liest sich wie ein pseudopopulärwissenschaftlicher Roman, der ständig versucht alles möglichst einfach und noch einfacher zu erklären. Auf den über 600 Seiten, die ich gelesen habe, spielt sich nicht viel mehr ab als fressen, gefressen werden, sterben, geboren werden und ... fortpflanzen. Egal ob es sich dabei um Hominiden, Menschen oder ganz frühe "Nagetier"-Primaten handelt - immer das gleiche Schema. Das ist mir für einen derart langen Roman, der die Evolution nachzeichnen soll, einfach zu wenig phantasievoll. Meines Erachtens nach ist man ganz sicher mit wissenschaftlichen Werken zum Thema besser bedient, wenn man etwas über die Evolution der Primaten wissen möchte und als Roman taugt Stephen Baxters 'Evolution' leider nichts.

Ich frage mich mittlerweile, warum ich überhaupt so viele Seiten gelesen habe - aber ich denke, ich hatte immer die Hoffnung, dass es besser werden würde. Baxters Vision der Menschheit, welche die Erde verlässt und sich anderswo ansiedelt, werde ich nun "leider" nicht mehr miterleben aber falls jemand hier das Buch komplett gelesen hat, kann er mir das Ende vielleicht erzählen *g*.
 :flop:    2ratten
« Letzte Änderung: 16. August 2006, 09:37:50 von nimue »
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

dyke

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Re: Stephen Baxter - Evolution
« Antwort #1 am: 04. Juli 2006, 14:44:09 »

Hi,

da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich habe schon nach knapp 300 Seiten aufgehört, trotz einer Leserunde. Für langweilige Bücher ist mir meine tägliche Lesestunde zu kostbar und zwei Leseratten meiner Meinung nach schon zu viel.

Irgendwie stelle die Frau, die am Anfang vorkommt eine menschliche Züchtung für die Zukunft vor und die Evolution wird in der Zukunft weitergesponnen - habe ich mir sagen lassen.

LG Dyke
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