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Autor Thema: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts  (Gelesen 2171 mal)

Aeria

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Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« am: 20. Mai 2006, 14:03:28 »



"Wächter des Zwielichts" von Sergej Lukianenko

Das Buch ist auf Deutsch noch nicht erschienen, ich weiß, aber ich habe es gestern im Original zu Ende gelesen und bin somit meinem Vorsatz, nie wieder einen Lukianenko zu lesen, untreu geworden  :redface: .

Handlung:

3 Jahre nach den "Wächtern des Tages":
Anton, mittlerweile Vater einer kleinen Tochter, kommt ein paar Tage früher aus dem Urlaub zurück und wird von seinem Chef Gesser gleich mit einer Aufgabe betraut. Die Tag- und Nachtwache sowie die Inquisition haben anonyme Schreiben erhalten, in welchen die Verwandlung eines Menschen in einen Anderen angekündigt wird. Es wird allgemein angenommen, dass so etwas unmöglich ist, doch die Sache hat einen Haken: Woher kannte der anonyme Schreiber die Adresse der Europäischen Inquisition?
Anton wird mit den Nachforschungen betraut.
Die (Un)möglichkeit, einen Anderen zu erschaffen, ist der rote Faden, der die drei Geschichten des Buches verbindet.

Meine Meinung:

Na also, es geht doch!
Teil 3 der "Wächter"-Geschichten ist bei weitem interessanter als die Vorgänger. Es gibt weniger Intrigen, was ich als sehr positiv empfand, so dass man nicht mehr bei jedem Wort den Hintergedanken hat "das ist doch bloß wieder ein intriganter Schachzug von Gesser/Sawulon".
Was mir sehr gefallen hat, ist die Theorie, warum es Menschen und Andere gibt, und warum man nicht alle Menschen auf der Welt zu Anderen machen kann/darf.

Nicht perfekt, aber schon viel besser. Ich mag den Schreibstil von Lukianenko immer noch nicht - zu einfach gestrickt, aber die Story an sich ist ok.

3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

***
Aeria

EDIT: Amazonlink hinzugefügt. LG, Saltanah
« Letzte Änderung: 14. Mai 2008, 23:35:36 von Saltanah »
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Ragle

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #1 am: 22. Mai 2006, 15:19:29 »

Zitat von: Aeria
"Wächter des Zwielichts" von Sergej Lukianenko

Das Buch ist auf Deutsch noch nicht erschienen, ich weiß, aber ich habe es gestern im Original zu Ende gelesen und bin somit meinem Vorsatz, nie wieder einen Lukianenko zu lesen, untreu geworden  :redface: .


Gemein! :grmpf:
Ich hab mich schon gefreut, dass der dritte auch schon da ist...

Wie kannst du mich nur so frech an der Nase herumführen  :zwinker: .

Den Beitrag selber kann ich nicht kommentieren, den hab ich natürlich nicht gelesen (ätsch  :zwinker: ), will ja selber lesen wie's weitergeht.
Dann muss ich halt mit einiger Vorfreude noch warten...

LG,

Ragle
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Hank v. H.

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #2 am: 08. Oktober 2006, 22:56:41 »

Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)


Durch die manchmal etwas verwirrenden Wendungen und die Gespräche der Bücher, konnte man gelegentlich schon mal etwas den Faden verlieren. Alles in allem gefielen die Bücher mir recht gut. Ich finde Lukianenko hatte tolle Ideen (mein Favorit: Der Drache aus der Nibelungensage mit einzubauen) und dass das Handeln der Mächte immer wieder wie ein Schachspiel dargestellt wurde, fand ich auch nicht schlecht.
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 10:33:50 von nimue »
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HoldenCaulfield

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #3 am: 08. Oktober 2006, 22:59:24 »

Wächter des Zwielichts hat mir bisher genauso gut gefallen wie Wächter der Nacht. Ich finde der Roman hat den ersten Roman wieder getroffen. Bei Wächter des Tages hab ich doch immer wieder gemerkt das dieser nicht allein geschrieben worden ist.

@Aeria
Eigentlich muss man sich ja wundern das du überhaupt noch ein Wächterbuch in die Hand nimmst :breitgrins: :zwinker:
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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #4 am: 09. Oktober 2006, 00:51:55 »

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Habe die Bücher noch nicht gelesen, aber irgendwie klingt das für mich hier arg nach Spoiler  :schulterzuck:


Edit: Habs geändert. LG nimue
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 10:34:27 von nimue »
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Aeria

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2006, 11:38:39 »

Zitat von: HoldenCaulfield
@Aeria
Eigentlich muss man sich ja wundern das du überhaupt noch ein Wächterbuch in die Hand nimmst :breitgrins: :zwinker:

*g*
Du kannst mir glauben, niemand wundert sich darüber mehr als ich.
Meine Schwester sagte mal Folgendes: "Das ist wie ein Unfall - scheußlich, aber man kann einfach nicht wegsehen." Diese Aussage trifft auf die "Wächter"-Bücher ganz gut zu.

@Hank
Zwischen den "Wächtern des Tages" und den "Wächtern des Zwielichts" liegen drei Jahre, für eine so begabte Magierin wohl genug Zeit, um sich zu erholen.

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Aeria
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Hank v. H.

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #6 am: 09. Oktober 2006, 13:17:01 »

@Aeria

Achtung Spoiler

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Sorry bin neu hier und habe das mit dem "gespoile"  :zwinker: nicht gewusst. Werde aber in Zukunft darauf achten. :unschuldig:
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2006, 14:07:42 von Hank v. H. »
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Aeria

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #7 am: 13. Oktober 2006, 23:29:37 »

Zitat von: HoldenCaulfield
Bei Wächter des Tages hab ich doch immer wieder gemerkt das dieser nicht allein geschrieben worden ist. 

Ich bin gerade dabei, zu testen, ob die schlechte Qualität des zweiten Bandes wirklich am Co-Autor lag  :zwinker: .

@Hank
Jetzt, wo du es schreibst, stimmt. Ich hatte das Ganze schon wieder verdrängt.
Ich lese gerade Wassiliews Buch aus der "Wächter"-Reihe und dort sagt Sawulon (der mit Vornamen übrigens Arthur heißt!) zu einem Kollegen, der Spiegel habe eine mächtige Zauberin für 50 Jährchen aus dem Weg geräumt. Dieses Buch spielt, wenn ich das richtig verstanden habe, unmittelbar nach den "Wächtern des Tages".
Wladimir Wassiliew war der Co-Autor bei den "Wächtern des Tages".

Ob dieses Buch wohl auch irgendwann auf deutsch rauskommen wird?

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Aeria
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2006, 23:35:45 von Aeria »
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Hank v. H.

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #8 am: 13. Oktober 2006, 23:55:23 »

Von diesem Buch weiß ich garnichts. Spielen dort die selben Charakter mit wie bei Lukianenko? Der Inhalt scheint sich ja nicht auf "W. d. Zwielichts" auszuwirken.

LG André
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Aeria

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #9 am: 14. Oktober 2006, 00:12:44 »

@Hank
Ich habe erst vorhin damit angefangen, bisher ist nur eine bekannte Person aufgetaucht - Sawulon. Swetlana wurde nicht namentlich erwähnt und Antons Nachname verursacht bei Sawulon Kopfweh  :zwinker:

In diesem Buch geht es um "wilde" Anderen in Sankt Petersburg. Diese haben keine Ahnung von irgendwelchen Verträgen zwischen Licht und Dunkel, sie kennen weder Tag- noch Nachtwache und machen eine ganze Menge gefährlichen Unsinn. Sawulon entsendet eine Truppe mächtiger Magier in die Stadt, um Ordnung zu schaffen.
Hier kann man das Buch online auf Russisch lesen.

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Hank v. H.

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #10 am: 14. Oktober 2006, 15:45:53 »

@ Aeria

Das ist nett von dir, leider bin des russischen nicht mächtig.

LG André
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Aeria

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #11 am: 16. Oktober 2006, 14:13:41 »

So, habe fertig.
Das Buch heißt - ich übersetze jetzt mal wörtlich - "Das Antlitz der Schwarzen Palmyra". Qualitätsmäßig ist es ungefähr auf der gleichen Ebene wie Lukianenkos Bücher, also nix Besonderes. Stellenweise ziemlich unlogisch; auf jeder zweiten Seite wird viel Alkohol getrunken, wobei das Wort "viel" noch untertrieben ist. *hicks*
Es gibt in dem Roman aber eine Stelle, die erklären würde, wie Swetlana wieder so schnell zu Kräften gekommen ist, es wird zwar nicht erwähnt, aber es erscheint logisch. Der Chef der Dunklen führt bei zwei seiner Leute eine nicht ausdrücklich genehmigte Heilung durch, die von den Lichten als eine Heilung 2. Grades bezeichnet wird. Es ist also zu erwarten, dass die Lichten im Gegenzug auch etwas 2. Grades unternehmen - Swetlana ein wenig aufzutanken liegt auf der Hand.

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Aeria
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Ragle

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #12 am: 03. Dezember 2006, 13:47:34 »

Die deutsche Ausgabe ist endlich erschienen und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht!
Der zweite Teil war ja eher nicht so toll, ich kann mich kaum noch an ihn erinnern, was ein ziemlich schlechtes Zeichen ist...

MIt den Intrigen seh' ich dass ähnlich wie Aeria: lieber ein bisschen weniger. Es tauchen im Buch auch einige gute, neue (/aufgefrischte) Sachen und Personen auf:
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Die Storys sind allgemein um eiiges bessser als im zweiten Teil, deswegen:
solide  3ratten

Ragle
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Natascha S.

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2006, 20:19:29 »



Also....Ich habe sehr große Erwatungen and dieses Buch gestellt und war enttäuscht. Ich habe immer wieder den Faden verloren, und auf der 70. oder 80.Seite habe ich ihn endgültig verloren. Ich habe übrigens das zweite und das dritte Buch angefangen, aber mit dem gleichen Ergebnis.

Die Ideen an sich sind super, aber entweder bin ich zu alt für solche Bücher (mit 20 Jahren hätte ich es verschlungen) oder ist es einfach nicht "meins".
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Emily

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Re: Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
« Antwort #14 am: 10. März 2007, 00:00:42 »

Nachdem mir "Wächter des Tages" nicht mehr ganz so gut gefiel wie "Wächter der Nacht", haben die "Wächter des Zwielichts" erstmal ein paar Wochen auf meinem SUB verbracht. Jetzt habe ich sie gelesen, und habe wieder Lust auf den vierten Band bekommen, denn die "Wächter des Zwielichts" kamen wieder an "Wächter der Nacht" heran. Das einzige was fehlt, ist eben das Gefühl was ganz neues zu lesen. Kein Wunder beim dritten Band. ;-) Im zweiten Band hatten mich auch die komplexen Intrigen gestört, ich wusste gar nicht mehr wem ich jetzt was glauben soll. Das war in dem Band wieder anders, es gab auch einen deutlichen roten Faden durch die drei Geschichten. Etwas gestört hat mich Antons Entwicklung, da hat doch garantiert Geser seine Finger im Spiel. Gut gefällt mir, dass immer wieder Personen aus den ersten beiden Bänden auftauchen und wichtige Rollen spielen.

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Bisher als Likimeya im Forum bekannt, jetzt umgetauft in Emily.
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