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Autor Thema: 19.05.06 ~ Lesenacht  (Gelesen 6306 mal)

fairy

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19.05.06 ~ Lesenacht
« am: 19. Mai 2006, 19:13:26 »

Hallo ihr Leseratten!

Hiermit eröffne ich mal unsere heutige Lesenacht!
Ich hoffe, dass viele Leute mitmachen und wir alle schön lange duchhalten.

Es wäre schön, wenn ihr eure Bücher kurz vorstellt!


Und los gehts... :klatschen:
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Claudi

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #1 am: 19. Mai 2006, 19:16:28 »

Hallo Fairy und alle anderen (ich hoffe, es werden noch ein paar mehr...)

Ich beende das Lernen für heute und schließe mich natürlich gerne der Lesenacht an. Ich werde "Wächter der Nacht" von Sergej Lukianenko lesen, weil da schon längst die Leserunde läuft und ich immer noch nicht angefangen habe.

Es geht um Vampire, Gestaltwandler, Hexen und Magier, die mitten unter uns leben und um die Wächter der Nacht und des Tages, die das Gleichgewicht zwischen den Parteien aufrecht erhalten.

Was lest ihr?

Jetzt mache ich mir noch eine Flasche leckeren Shiraz auf und belege mir ein schönes Brot mit Tomate Mozz, dann geht es ab auf die Couch.

LG
Claudi
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fairy

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #2 am: 19. Mai 2006, 19:27:44 »

Hi Claudi, für was lernst du denn?
Mir hat der Film zu deinem Buch übrigens gar nicht gefallen, auch wenn die Idee gut war. Aber bei diesem Film gehen die Meinungen sowieso total auseinander...

Ich bin gerade von den Theaterproben nach Hause gekommen und werde jetzt mit Prousts "Unterwegs zu Swann" für die Leserunde beginnen.
 
Eben im Bus habe ich schonmal in das Vorwort reingelesen, aber es ist mir etwas zu lang deswegen ich überspringe ich es jetzt.

Hier nochmal der Inhalt:
 Mit "Unterwegs zu Swann" beginnt Marcel Prousts monumentales Romanwerk. Wie ein Zauberwort lässt der Name "Swann" an Bilder, Szenen und Episoden denken, die zum lieterarischen Allgemeingut geworden und trotzdem neu zu entdecken sind: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sich an frühere Zeiten erinnert; das Drama des Zubettgehens in Combray, die Madeleine; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnenstrahl auf einem regennassen roten Ziegeldach; Swanns Liebe zu Odette, der kleine Kreis der Verdurins, Vinteuils Geigensonate; die Spiele mit Gilberte in den Anlagen der Champs-Elysees; Erinnerungen an Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst und Musik, Liebe und Eifersucht und nicht zuletzt brillante Gesellschaftssatire: All dies bildet ein literarisches Universum - Spiegel der Welt und der Literatur.
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Saltanah

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #3 am: 19. Mai 2006, 19:28:19 »

Ah, herrlich, der Thread ist schon da! :klatschen:
Während mein Pfefferminztee zieht, stelle ich doch gerade mal mein Buch vor. Ich lese schlicht und einfach an meinem Leserundenbuch weiter, nämlich
Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Band 1, Unterwegs zu Swann



Kurzbeschreibung:
Mit "Unterwegs zu Swann" beginnt Marcel Prousts monumentales Romanwerk. Wie ein Zauberwort lässt der Name "Swann" an Bilder, Szenen und Episoden denken, die zum lieterarischen Allgemeingut geworden und trotzdem neu zu entdecken sind: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sich an frühere Zeiten erinnert; das Drama des Zubettgehens in Combray, die Madeleine; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnenstrahl auf einem regennassen roten Ziegeldach; Swanns Liebe zu Odette, der kleine Kreis der Verdurins, Vinteuils Geigensonate; die Spiele mit Gilberte in den Anlagen der Champs-Elysees; Erinnerungen an Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst und Musik, Liebe und Eifersucht und nicht zuletzt brillante Gesellschaftssatire: All dies bildet ein literarisches Universum - Spiegel der Welt und der Literatur. 

Es ist kein Buch, dass man einfach so wegliest; immerhin bin ich schon eine Woche lang an ihm dran (parallel zu anderem natürlich), aber doch erst auf S. 115. Das bedeutet aber nichts Negatives, im Gegenteil: es ist ein Buch, dass man in kleinen Dosierungen zu sich nehmen und genießen muss. Dementsprechend werde ich später sicher zu anderer Lektüre wechseln, aber was das wird, das entscheide ich später.

EDIT:  :winken: Fairy, toll, dass dein Buch endlich angekommen ist. Ich bin schon ganz gespannt auf deine ersten Eindrücke.
« Letzte Änderung: 02. Juli 2006, 21:18:18 von Saltanah »
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Twilight

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #4 am: 19. Mai 2006, 19:46:06 »

Hallo allerseits,

ich schließe mich Euch heute auch an und freue mich auf einen ereignisreichen Abend mit "Goulds Buch der Fische" von Richard Flanagan. Über die wunderschöne Aufmachung habe ich ja schon im "Was lest Ihr gerade"-Thread geschwärmt, aber auch inhaltlich ist es so richtig zum Drinversinken. Nur mein Tee (Rooibush Caramel) muss jetzt noch fertig ziehen...

Klappentext:
Es war einmal, es war einmal vor langer Zeit, da geschahen furchtbare Dinge, aber sie geschahen an einem fernen, vergessenen Ort, und der ist, wie wir alle wissen, nicht hier, nicht jetzt, nicht wir." Dieser ferne, furchtbare Ort ist Sarah Island, eine Gefängnisinsel vor der Küste Tasmaniens im 19. Jahrhundert, wo der Sträfling, der sich William Buelow Gould nennt, in einer Zelle auf seine Hinrichtung wartet. Dort schreibt er auf gehortetem Papier und mit der Tinte eines Tintenfisches, mit der Flüssigkeit aus dem Rückgrat eines Seeigels oder dem eigenen Blut seine Erinnerungen. Er war ein Fischer und Dieb in London und wurde zu lebenslanger Haft in Australien verurteilt, der Kontinent, auf den Britannien seine Schwerverbrecher verbannte. Der Gefängnisarzt Lempriere erkannte sein künstlerisches Talent, holte ihn aus der Zwangsarbeit heraus und übertrug ihm die Aufgabe, die vielen Fischspezies Tasmaniens zu malen - im Interesse der Wissenschaft. Kommandant der Gefängnisinsel ist ein Ex-Sträfling, der sich zur Herrschaft aufgeschwungen hat und nun von einer Verwandlung der Insel in einen Stadtstaat mit dem Glanz und der Kultur Venedigs träumt. Gould verliebt sich in die Mätresse des Gefängniskommandanten, Twopenny Sal, und das führt zum Ende seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeit... Goulds Buch der Fische ist ein gewaltiger Roman, der schon jetzt mit Melvilles Moby Dick und Joyces Ulysses verglichen wird, ein Roman mit praller, sinnlicher Handlung, der aber zugleich eine große Reflexion über Leiden und Kunst, über Zivilisation und Moral ist, über den Wahn der Menschen und ihre Fähigkeit, noch in der größten Erniedrigung von der Schönheit zu träumen.
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Wendy

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #5 am: 19. Mai 2006, 20:00:06 »

Hallo, ihr Lieben!

Da sind ja heute Nacht einige auf der Suche nach der verlorenen Zeit.  :breitgrins: Ich stoße erst später zu euch, weil ich jetzt noch TV5 gucken muss, um meine Semesternote eventuell noch zu retten.  :rollen: Falls der Film nix ist oder ich nix verstehe (womit ich fast rechne  :breitgrins: ), bin ich halt doch schon früher dabei, und zwar mit Jane Austens Persuasion.

Also bis später.  :winken:

EDIT: Hab gerade gesehen, dass mein Film erst in einer Stunde anfängt. Dann bin ich eben jetzt schon mit von der Partie. :tanzen:

Inhalt:
Sir Walter Elliot, Vater von drei Töchtern, Mary, Anne und Elizabeth, lebt auf Kellynch Hall in Somersetshire. Eitelkeit und Adelsstolz haben den Witwer den nahenden finanziellen Ruin ignorieren lassen. Als die Familie den Herrensitz verlassen muß, zieht Anne zu ihrer mütterlichen Freundin Lady Russell, bei der sie Captain Frederick Wentworth wiedersieht. Vor acht Jahren hatte Anne seinen Heiratsantrag abgelehnt. Jetzt treffen zwei gereifte Persönlichkeiten aufeinander, die in allerlei Wirren und Turbulenzen der Adelswelt doch noch zueinander finden könnten...
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Claudi

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #6 am: 19. Mai 2006, 20:05:24 »

Ich schreibe im August Examensklausuren und habe mich heute den ganzen Tag mit minimalistischer Syntax beschäfigt.

Wächter der NAcht ist mein erster Sci-Fi Roman. Die Idee finde ich bisher nicht schlecht, allerdings fällt es mir ein wenig schwer, reinzukommen - eben weil mir dieses Genre gänzlich unbekannt ist.
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Bruder Grimm

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #7 am: 19. Mai 2006, 20:14:44 »

Hallo,

so jetzt bin ich auch da. Mit einer Tasse Cappu und ner Dose Erdnüsse gewappnet kann's los gehen.

Ich lese auch in Wächter der Nacht weiter. Ich denke, dass wird mich lange genug wachhalten. Es ist bisher sehr spannend.

@ Twilight

Dein Buch klingt aber interessant. Da bin ich mal gespannt wie es Dir gefällt.

@ Claudi
Ist vielleicht ne blöde Frage, aber: Was versteht man unter "minimalistischer Syntax"?

Ansonsten wünsch' ich schon mal viel Spaß mit euren Büchern!
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fairy

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #8 am: 19. Mai 2006, 20:15:16 »

@Twilight: Der Inhalt hört sich wirklich schön an. Mich würde interessieren, ob man das Buch wirklich mit Melville und Joyce vergleichen kann, denn an diese Schriftsteller heranzureichen stelle ich mir schwer vor! :zwinker:

Ach, ich habe jetzt gerade mal 7 Seiten geschafft! :entsetzt: Auf französisch lese ich einfach wie eine Schnecke...
Aber bis jetzt ist es wirklich wunderschön *träum* und dabei erzählt Proust nur über den Schlaf und das Aufwachen.
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Jule18

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #9 am: 19. Mai 2006, 20:15:28 »

Hallo alle zusammen!

Ich bin auch dabei.
Ich habe mich entschieden, erst einmal "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway zu lesen. Ich schleppe das Buch nämlich schon seit Wochen in meiner Tasche mit mir rum für unterwegs, da es so schön dünn ist...bin aber noch nie wirklich weit gekommen. Und bevor das Büchlein nun völlig demoliert ist, sollte es wenigstens auch mal gelesen sein.

dein Buch hört sich schon mal sehr interessant an, Twilight.
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Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.  Montesquieu

Weratundrina

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #10 am: 19. Mai 2006, 20:17:34 »

Da ich eh hier vor der Kiste sitze, kann ich auch gleich weiter lesen...
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Viele Grüsse,
Weratundrina

Twilight

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #11 am: 19. Mai 2006, 20:18:14 »

@Wendy: Ich hab "Überredungskunst" vor ein paar Wochen auch gelesen und fand's ganz entzückend. Ich find es auch nicht unbedingt schlechter oder schwächer als die anderen Austens.

Ich bin bei meinem Buch inzwischen bei der Lebensgeschichte des "Kommandanten" der Sträflingsinsel angekommen - schaurig schön, was und wie da erzählt wird. Dieser Kommandant, selbst Verbrecher übelstens Kalibers, ist nur mit goldener Maske und Phantasieuniform in der Öffentlichkeit zu sehen und offensichtlich irre. Seine Phantasie vom eigenen Inselstaat setzt er mit Brutalität und Terror um, aber irgendwie ist von vornherein klar, dass alles was er schafft auf Sand gebaut ist.
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Claudi

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #12 am: 19. Mai 2006, 20:21:22 »

Zitat von: Bruder Grimm

Ist vielleicht ne blöde Frage, aber: Was versteht man unter "minimalistischer Syntax"?


Ein Teil der Sprachwissenschaftler beschäftigt sich damit, wie Kinder sprechen lernen. Man geht heute davon aus, dass ein gewisses sprachliches Gefühl angeboren ist, sonst könnte man nicht so schnell jede beliebige Sprache lernen. Denn auch ein Baby japanischer Eltern würde, wenn es gleich nach der Geburt zu deutschen Eltern käme, deutsch lernen und nicht japanisch. Das heißt: es gibt eine angeborene grammatische Basis, die für alle Sprachen gleich ist. Dazu lernen wir dann nur aufbauend gewisse Komponenten, die sprachspezifisch sind.
Die Syntax beschäftigt sich mit dem Satzbau. Im Deutschen, aber auch in anderen Sprachen, ist dieser sehr komplex, man kann aber gewisse Grundelemente feststellen, die für alle Sprachen gleich sind. Der Minimalismus will diese möglichst einfach beschreiben bzw. reduziert die vom Gehirn bei jedem Sprachakt gemachten Vorgänge. Denn: je simpler die Sprachstruktur aufgebaut ist, desto eher lässt sich vertreten, warum Kinder so schnell sprechen lernen.
Ich studieren Deutsch, aber gerade in diesem Bereich wird es häufig mathematisch - was mir gerade so gefällt!

So, jetzt gehe ich aber erst Mal kurz zu meiner Nachbarin. Die hat gerade geklingelt und sich Stühle ausgeliehen, weil sie heute Geburtstag feiert. Da bin ich doch glatt auf ein Kölsch eingeladen worden. Bleibe aber wohl nicht lange. Will ja noch weiterlesen.

Claudi
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Wendy

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #13 am: 19. Mai 2006, 20:41:31 »

@Twilight: Na ja, so gefällt mir das Buch schon, wie alle Austens, aber ich warte immer noch darauf, dass jetzt mal richtig was passiert. Ansonsten wirft Austen mit Heiratsanträgen, fürchterlich peinlicher Verwandtschaft und bösen Gräfinnen nur so um sich. Persuasion ist die erste Hälfte sehr ruhig und außer Captain Wentworth ist mir auch noch keiner so richtig ans Herz gewachsen.  :sauer:
Aber das war bei Mansfield Park auch so - noch schlimmer und am Ende war ich doch ganz verliebt in das Buch. :herz:

@Claudi: Wow, das interessiert mich total. Ich studiere Dolmetschen und habe mich mit der Sprachwissenschaft nur oberflächlich auseinandersetzen müssen (vielleicht kommt da ja später noch was?), aber gerade dieses Thema hat mich immer fasziniert.
Auch, dass kleine Kinder zB fähig sind, alle Laute zu produzieren, die zB im Chinesischen vorkommen und die man als Erwachsener nicht mal unterscheiden kann, weil sie sich einfach alle gleich anhören. Kleine Kinder könnten auch alle das R rollen und den Ach-Laut produzieren, nur verlernen sie das je nach Muttersprache wieder. Finde ich total faszinierend, das Thema. *schwärm*
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Seychella

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19.05.06 ~ Lesenacht
« Antwort #14 am: 19. Mai 2006, 20:42:43 »

So, da bin ich! Lange werde ich wohl nicht aushalten, bin ziemlich alle, aber versuchen will ich es auf jeden Fall.
Ich lese "Nells geheimer Garten" von Kitty Ray weiter.

Inhalt:
Ellis, eine erfolgreiche Literaturdozentin ist von Joe, einem ihrer Studenten schwanger. Da sie an keine gemeinsame Zukunft glauben kann oder mag, nimmt sie sich ein Jahr frei und beschließt, in der Abgeschiedenheit eines alten Cottage, ihr Kind zur Welt zu bringen. In diesem Cottage – sie hat es von ihrer Großtante Nell geerbt – fühlt sie sich vom ersten Moment an geborgen und zu Hause. Sie entdeckt die Kraft der Natur und Pflanzen. Und dann findet sie das ihr gewidmete Tagebuch ihrer Großtante. Wie gebannt liest sie und taucht in Nells Welt ein. Die tiefe Verbundenheit mit ihrer Großtante wird für sie mehr und mehr spürbar. Auf mysteriöse Art ist Nell immer präsent. Als ob sie etwas von ihr erwarten würde.

Bisher gefällt es mir sehr gut, die Geschichte von Nell zieht mich in ihren Bann - man kann herrlich darin abtauchen. Die Beschreibungen des Gartens und besonders der Kräuter gefallen mir auch, die Begeisterung kommt super rüber.

Jetzt werde ich mir noch eine Kanne Tee machen, Rotbusch Hamburger Vanille. Und dann wird gelesen...

 :winken:
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