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Autor Thema: Frank Schätzing - Limit  (Gelesen 2054 mal)

Schokomaus

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #45 am: 11. Mai 2010, 23:10:24 »

Nur zu, er ist mindestens eine äußerst interessante Erfahrung wert.  :zwinker:

Und wenn es auch nur eine Sehnenscheidenentzündung ist!  :breitgrins: 
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apassionata

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #46 am: 12. Mai 2010, 09:53:52 »

Nur zu, er ist mindestens eine äußerst interessante Erfahrung wert.  :zwinker:

Und wenn es auch nur eine Sehnenscheidenentzündung ist!  :breitgrins:

Das ist bei diesem (@Holden: nicht essbaren :breitgrins: ) Schinken wahrlich nicht auszuschließen.  :breitgrins:
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iris2508

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #47 am: 05. August 2010, 15:48:53 »

Vor zwei Tagen habe ich das gute Stück auch angefangen.

Ich habe mich richtig darauf gefreut, das Buch zu lesen, und bis jetzt, nach ca 100 Seiten gefällt es mir sehr gut.

Bin aber mal gespannt, wie lange ich brauche. Normalerweise schaffe ich 400-500 Seiten in zwei bis drei Tagen. das wären vergleichsweise circa 8 Tage. Aber komischerweise brauche ich für 800 und und noch mehr Seiten meist minimum 10-14 Tage.
Schon komisch, oder?

Aber egal, bin mal gespannt wie es weiter geht im Buch  :smile:
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apassionata

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #48 am: 05. August 2010, 17:19:15 »

@iris2508, na dann mal viel Spaß beim Lesen...  :winken:
Bin ja schon auf deine Meinung gespannt. Aber nimm dir ruhig die Zeit, die solch ein Buch auch braucht. Du sollst ja keinen Rekord brechen.  :zwinker:
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iris2508

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #49 am: 05. August 2010, 20:15:52 »

Nein,  um Gottes willen... :breitgrins:

Im Ernst, das ist so ein Buch, was man besonders intensiv lesen muss, um auch alles aufnehmen zu können.
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apassionata

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #50 am: 05. August 2010, 21:50:39 »

Im Ernst, das ist so ein Buch, was man besonders intensiv lesen muss, um auch alles aufnehmen zu können.

Stimmt. Ich habe es auch als recht komplex empfunden.  :smile:
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HoldenCaulfield

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #51 am: 06. August 2010, 10:46:01 »

Ich hoffe das ich im Herbst die Zeit finde den Roman in Ruhe zu lesen. Die Taschenbuchausgabe lässt ja leider immernoch auf sich warten...
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KHW

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #52 am: 09. August 2010, 22:05:02 »

Hallo und vielen Dank an Alfa Romea.
Ohne diese lesenswerte Zusammenfassung hätte ich das Projekt aufgegeben. Irgendwie hatte ich Probleme mit dem „Schinken“. Ich bin ein Vielleser und mag auch dicke Bücher. Das Problem liegt für mich hier im Stil und Aufbau dieses Thrillers. Dass Schätzing es versteht, eine irre Spannung aufzubauen, ist klar und bewundernswert. Der Spannungsbogen ist durchstrukturiert bis zum Schluss, man muss nur die 3-4 Haupt-Erzählstränge bewältigen und auseinanderhalten. Manchmal kam es mir aber auch übertrieben und gekünstelt vor, wenn bei einem sowieso schon atemberaubenden Katastrophenszenario in letzter Sekunde noch irgendeine Kleinigkeit schiefgeht oder eine unvermutete Wendung eintritt, da denke ich, na, ist das jetzt noch genial oder eher ein Tick zuviel?
Dann diese Detailvielfalt. Die kennt man ja schon von ihm. Mit dem „Recherche-Abfall“ vom „Schwarm“ hat er ein eigenes Buch gefüllt: die „Nachrichten aus einem unbekannten Universum“. Für Otto Normalverbraucher eine irre Recherche-Arbeit. Wie viele Mitarbeiter da wohl beteiligt waren? Sosehr ich das bewundere, irgendwann musste ich einfach weiterblättern und suchte den roten Faden für mich.
Die Story selbst ist schon faszinierend, eine rasante Mörder-Jagd auf dem Öko-Hintergrund der Öl-Industrie, die ihre Felle davon schwimmen sieht und zu allen Mitteln greift, den Profit zu sichern. Vor allem die Science Fiction Komponente ist überzeugend und gekonnt dargelegt. Interessant auch, dass professionelle Raumfahrt im Jahre 2025 von einem Unternehmer mit Millionen und Weitblick und erst in zweiter Linie von Staaten betrieben wird.
Gekonnt bemüht er zwischendurch die menschliche Dimension. Charaktere, Beziehungen und Schicksale werden ausführlich geschildert, analysiert und weiterentwickelt. Was ihn nicht daran hindert, sie auch kurzerhand zahlreich sterben zu lassen, wie die Kollegin so treffend schreibt, er hat keine Trennungsängste bezüglich seines Personals.
Also, für meinen Geschmack zu viel Action, zu viele Details, eigentlich auch eine verwirrende, wenn auch sehr originelle, auch in die Zeit passende Story. Am Schluss war ich froh, es gepackt zu haben. Durchstehen wollte ich es aber doch, man will ja doch wissen, wer der Bösewicht ist, obwohl es sich irgendwann abzeichnete und ob es ein irgendwie geartetes Happyend gibt. Die Kollegin hat schon recht, man traut dem Autor jede Wendung zu, egal wie sympathisch die Helden der Geschichte gestrickt sind.
grüsse
KHW
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iris2508

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Re: Frank Schätzing - Limit
« Antwort #53 am: 12. August 2010, 23:26:46 »

Sooo,dann will ich auch mal.



Meine Meinung:

Dieser Roman stand ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ihn ganz unverhofft geschenkt bekam. Mir großer Vorfreude bin ich an das Buch rangegangen.

Die Handlung spielt im Jahr 2025. Mittlerweile gibt es einen Raumfahrstuhl, der eine unkomplizierte Beförderung zum Mond möglich macht. Dadurch wird die Förderung von Helium-3 kostengünstig und es ersetzt die Rohstoffe auf der Erde. Mit einer Gruppe potenzieller Sponsoren macht sich der Unternehmer Julian Orley auf zu einem Trip zum Mond. In China bekommt der Cyber Detektive Owen Jericho derweil den Auftrag, nach der Dissidentin Yoyo zu suchen. Schon bald werden die beiden von Killern gejagt, denn sie haben ein Fragment einer geheimnisvollen Botschaft aus dem Internet entschlüsseln können. Und diese lässt Böses ahnen und die Spur führt zu Julian und seine Reisegruppe…

Die Geschichte besteht aus zwei großen und ein, zwei kleineren Handlungssträngen. Die beiden großen handeln einmal von der Mond-Reisegruppe, und einmal von Owen und Joyo. Sie sind jeweils für sich sehr lang an Seiten, so dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, in zwei verschiedenen Büchern zu lesen. Denn bis sich die Zusammenhänge erkennen lassen, ist das Buch fast zu Ende.
Erzählt wird aus Sicht verschiedener Charaktere, eigentlich von allen, die eine Rolle in der Handlung spielen. Die Protagonisten wurden gut beschrieben, ich habe wenig Mühe gehabt, mir ein Bild von ihnen zu machen. Interessant waren auch die kulturellen Unterschiede beschrieben: was denken die Chinesen über die Sitten im Westen und umgekehrt.

Der Roman war sehr gut recherchiert, soweit ich das beurteilen kann. Es gab für alle technischen Spielereien, die es dort 15 Jahre in der Zukunft gab, eine Erklärung oder eine Hintergrundsgeschichte. Nicht schlecht hätte ich es gefunden, wenn es neben dem Personenregister, auch ein Begriffsindex gegeben hätte. Es gab sehr viele Details und mit einem solchen Register hätte ich nochmal schnell nachschlagen können.
Wo auf der einen Seite die Ausführlichkeit gut und vor allem auch wichtig war, war sie an anderen Stellen überflüssig. So gab es beispielsweise Seitenlange Informationen über die Geschichte und Politik eines Landes oder verschiedener Charaktere und Organisationen.

Nicht alle Erneuerungen, die es in diesem Buch im Jahre 2025 gibt, kann ich mir vorstellen sie später vorzufinden. Fliegende Fahrzeuge und einen Raumfahrstuhl halte ich  für sehr unwahrscheinlich. Andere Dinge dagegen schon eher: Vor allem was im Bereich Computer und Kommunikation erwähnt wird.
Amüsant fand ich es jedes Mal, wenn bekannte Persönlichkeiten 15 Jahre später auftauchten. Tokio Hotel ist dann zum Beispiel eine alternde Rockband….

Auch wenn die Spannung auf den letzten 200 Seiten rasant anstieg, hat mich das Ende ein wenig enttäuscht. Es war eigentlich nichts Besonderes, nichts großartig Unerwartetes.


Fazit:

Dieses Buch möchte ich sehr gerne weiter empfehlen. Allerdings sollte man mit viel Ruhe daran gehen, denn es ist nicht nur wegen der Seitenzahl, sondern auch vom Inhalt sehr kompakt.

 3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:


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