Hallo,
ich bin beim surfen hier über meine Bücher gefallen und dann über diesen höchst interessanten Thread

Ich hatte in einem anderen Forum mal das Vergnügen, zu einer Leserunde eingeladen zu werden und fand es dort äußerst konstruktiv, daß die Leser sich kritisch auszudrücken wussten - im postiven wie auch im negativen Sinne. So muss das sein!
Klar tut Kritik immer ein bisschen weh, immerhin trifft sie ja das "Baby"
Aber wer in der Öffentlichkeit steht, muss damit rechnen, gesehen zu werden. (schöner Spruch, den ich so gerne auf Turnierreiter anwende, die sich beklagen wenn man sie für unschönes Reiten kritisiert)
Es kommt drauf an, wie man miteinander umgeht - wenn der Ton stimmt kann man sich alles anhören, finde ich.
Ich habe mein demnächst erscheinendes Buch einer Freundin zwecks Titelfindung zum lesen gegeben - sie gab es mir nach 3 Kapiteln zurück. Zwar mit dem Titel, der dann auch genommen wurde (Der letzte lange Sommer), aber auch mit der Aussage daß sie nicht hätte weiterlesen können. Wieso nicht? Weil sie das Buch zu sehr beträfe, es würde ihr zu tief gehen und sowas könne sie nicht haben, weil es Unwohlsein in ihr auslöse, sie lese lieber seichteren Kram.
Da musste ich echt schlucken - aber das war ehrlich. Ich kann damit leben, obwohl es nicht mal konstruktiv war, sondern einfach nur subjektiv.
Wär doch auch doof, wenn alle das gleiche gut fänden.
In diesem Sinne - allzeit Mut zur Kritik!
Liebe Grüße, Dagmar