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Autor Thema: Tobias O. Meißner - Die letzten Worte des Wolfs / Im Zeichen des Mammuts 2  (Gelesen 1060 mal)

Ingroscha

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Im Zeichen des Mammuts 2:



Klappentext (enthält kleinen Spoiler)
Der Geheimbund des Mammuts erhält einen neuen Auftrag: In der Küstenstadt Wandry sollen Rodraeg und seine Gefährten ein Massensterben von Walen verhindern. Doch bereits auf der Reise nach Wandry gerät die Gruppe in höchste Gefahr: Ein Werwolf greift sie an und prophezeit, dass sie die Wale nicht werden retten können. Als Rodraeg die auf Pfählen errichtete Stadt erreicht, wird die Mission zur tödlichen Falle: Denn Wandry ist ein Labyrinth voller Attentäter, Verschwörer und intriganter Machthaber. Und eine Gruppe geheimnisvoller Krieger setzt alles daran, die Wale zu vernichten …

Meine Meinung
Zusammengefasst: Ein super Buch!
Ein Buch für Fantasy-Liebhaber, für Tierliebhaber, für alle, denen der Umgang mit der Welt in der man lebt nicht egal ist - dieses Buch bietet wirklich für viele etwas.
Ausgesprochen gut hat mir die Weiterentwicklung der Charaktere gefallen. Jeder in der Gruppe hat seine Eigenheiten und trägt seinen Teil zum Gelingen des Auftrages bei. Den "Neuen" kann man auch als Leser sehr schnell integrieren, er entwickelt sich sogar zu einem der großen Sympathieträger in der Gruppe "Mammut".
Wie auch im ersten Band (der besonders im Rückblick als Einleitung zu sehen ist), merkt man dem Buch deutlich Tobias' Rollenspielerfahrung an. Das Vorgehen der Gruppe und der einzelnen Mitglieder und auch der anderen Personen im Roman, ist realistisch und es wird auch auf Details geachtet. Z. B. wird das wertvolle Hab und Gut versteckt und nicht etwa einfach irgendwo auf einem Zimmer liegengelassen, wo es (jeder mit etwas Rollenspielerfahrung kennt das), sehr schnell entwendet werden kann. Die Detailtreue und der poetische Schreibstil, der besonders bei den Beschreibungen der Tiere und der Begegnungen mit ihnen zur Geltung kommt, machen diesen Fantasy-Roman zu etwas ganz Besonderem! Das Buch erhält von mir die volle Rattenzahl und hat sich deutlich einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern erschlichen ;-)

5ratten
« Letzte Änderung: 09. Januar 2007, 09:53:35 von Ingroscha »
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Horusina

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Tobias O. Meißner - Die letzten Worte des Wolfs
« Antwort #1 am: 27. April 2006, 18:35:28 »

Hallo :winken:

Ich kann Ingroschas Rezi kaum etwas hinzufügen, denn auch ich war total begeistert von diesem Buch! Besonders hat mir der "Neue" ( :zwinker: Ingroscha) Eljazokad gefallen. Er passte als neue Figur der Mammutgruppe einfach wunderbar in das Buch!
Außerdem fand ich auch den neuen Auftrag der Gruppe sehr spannend und ereignissreich geschildert. Es sind häufig Wendungen aufgetaucht, mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe!

deshalb auch von mir:  5ratten
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Alexa

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Tobias O. Meißner - Die letzten Worte des Wolfs
« Antwort #2 am: 06. Mai 2006, 13:47:58 »

Hier auch meine Meinung zu dem Buch:

Ich bin mit großen Erwartungen an diese Fortsetzung von "Die dunkle Quelle" gegangen und wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere, die mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen waren, wurden weiter ausgebaut und ein sehr sympathischer und äußerst interessanter neuer Charakter kommt hinzu. Die Handlung ist durchweg spannend, äußerst komplex und zudem überraschend - es kam immer anders, als ich dachte  .
Der Schreibstil ist schön flüssig, ohne deswegen "einfach" oder gar langweilig zu wirken.

Ich habe das Buch mit Bedauern aus der Hand gelegt, am liebsten hätte ich gleich mit Band 3 weiter gelesen...

Für mich ist die Reihe ein absoluter Buchtip, wobei man die Reihenfolge beim Lesen einhalten sollte.

5ratten
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:leser:

Lew Tolstoi - Anna Karenina
Nele Neuhaus - Unter Haien

dubh

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Tobias O. Meißner - Die letzten Worte des Wolfs
« Antwort #3 am: 18. Juni 2006, 22:00:44 »

Ob es hier nun so richtig reinpasst? Egal: die Freude darüber ist einfach zu groß:
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Elfengirl

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Re: Tobias O. Meißner - Die letzten Worte des Wolfs
« Antwort #4 am: 06. Januar 2007, 16:15:56 »

wenn das mal nicht gute emfehlungen sind
ich setzt es jetzt auf meine Bücherliste^^

Gruß Elfengirl
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Ich mach was ich will  und das gute daran ist

       NIEMAND kann mich davon abhalten!

Aurian

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Wie Ingroscha schon geschrieben hat, merkt man, dass der Autor Erfahrung mit Rollenspielen hat.
Im ersten Band hat mich das noch gestört, doch in diesem Buch hat es mir sogar gefallen. Die Gruppe
hat ihr erstes Geld verdient und es wird gleich in eine bessere Ausrüstung investiert. Auch die Aufteilung
der reisenden Gruppe passt: Ein Kämpfer, ein Bogenschütze, ein Magier und einer der die Fäden in der
Hand hält.

Doch die Personen werden so gut beschrieben, dass sie nicht nur der Teil einer Gruppe sind, der eine
bestimmte Funktion zu erfüllen hat, sondern man lernt sie als Mensch näher kennen und schätzen.
Das sieht man z.B. an Bestar dem Kämpfer. Auf der einen Seite ist er ein knallharter Mann, der wenn
es nötig ist, ohne große Bedenken auch tötet. Auf der anderen Seite gerät er beim Anblick von Tieren
in Verzückung und versucht sie zu retten. Selbst wenn sie ihn angreifen versucht er sie zu vertreiben,
ohne sie verletzen zu müssen.
Dementsprechend habe ich auch das ganze Buch über mit ihnen mitgefiebert und zum Mitfiebern gab
es mehr als genug.

Gleich nach ihrer Abreise aus Warchaim erleben sie ihr erstes gefährliches Abenteuer und das neue
Mitglied des Mammuts, der Lichtmagier Eljazokad, kann sich bewähren.
Nach ihrer Ankunft in der Küstenstadt Wandry fand ich die Suche nach Hinweisen und Informationen
teilweise etwas mühsam.
Doch zum Schluß wird die Spannung kräftig hochgeschraubt und es gibt einige interessante Überraschungen
und Wendungen.

Besonders gut gefallen hat mir die Idee, dass diese Gruppe unterwegs ist, um Katastrophen zu verhindern.
Das ist eigentlich ein moderner Gedanke, der hier in einer Fantasywelt glaubwürdig umgesetzt wird. Die
Gruppe könnte man fast mit Greenpeace vergleichen.  :breitgrins:

Ich bin schon so gespannt, wie es weitergeht, dass ich den 3. Teil sobald wie möglich lesen möchte.
 
Mein Fazit
Sehr spannende Fantasylektüre, die eine orginelle Idee glaubwürdig umsetzt. Diese Reihe zählt z.Zt.
zu meinen Lieblingsbüchern.

 4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 04. Februar 2008, 20:21:31 von Aurian »
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Miramis

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Meine Meinung:

In diesem zweiten Band sind die Figuren schon etwas vertrauter und haben ihr eigenes, individuelles Profil. Der neu hinzu gekommene Eljozakad ergänzt die Truppe perfekt und so hatte ich das Gefühl, das Mammut ist nun komplett. Die Entwicklung von Naenn verfolgte ich mit Überraschung und Sorge und ich denke, ihre Geschichte wird das Mammut und seine Leser, unabhängig von den einzelnen Aufträge, noch durch die ganze Reihe verfolgen.

Überhaupt hatte ich in diesem zweiten Band ein ganz anderes Lesegefühl; größere Zusammenhänge tun sich auf und ich hatte bei vielen Szenen den Verdacht, dass sie vor allem für spätere Entwicklungen wichtig sein werden. Denn der Auftrag an sich ist klar umrissen und wird vom Mammut auch sehr direkt in Angriff genommen; doch die vielen Nebenkriegsschauplätze sprechen eine andere Sprache und weisen auf eine weitere, höhere Erzählebene hin, der wir scheinbar näher kommen.

Die Reise zum Schauplatz des Geschehens entpuppt sich als sehr actionlastig und aufregend; allerdings auch verwirrend, was da so alles passiert. Wer gehört nun zu den "Guten" und wer zu den "Bösen", oder muss sich der Leser vielmehr von diesem Schubladendenken verabschieden? Der Auftritt eines Werwolf, wenn es überhaupt einer war, gehört zu den Highlights des Romans und seine letzten Worte sind titelgebend. Dazu noch kommt eine weitere Kamftruppe, die ins Geschehen eingreift und hinter die ich erstmal nur ein großes Fragezeichen setzen konnte, wobei später der Epilog hier ein wenig Aufklärung bringt.

Nach diesem kampflastigen Abschnitt kam bei mir eher ein Krimigefühl auf, denn am Ziel ihrer Reise angekommen, betätigen sich die Mitglieder des Mammuts jeder auf seine Art und Weise als Detektiv; sehr schön, sie bei ihrer Schnitzeljagd zu beobachten und zu verfolgen, wie sie Stück für Stück des Rätsels aufdecken. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Küstenatmosphäre in der Seestadt Wandry, die sehr eindrücklich beschrieben ist.

Der phantastische Anteil des Buches wird am Ende sehr viel intensiver; Elemente wie Wasser und Feuer treten in den Vordergrund und nun wird auch deutlich, dass die Anwesenheit eines Magiers in der Mammutgruppe dringend notwendig war. Sehr gut gefallen hat mir, dass Eljazokad völlig gewaltfrei agiert; er bildet einen Kontrast zu den beiden kampfbetonten Mitgliedern Bestar und Hellas. Roadreg, der Anführer, nimmt hier eine besondere Stellung ein, da er in seinem Denken dazwischen steht; die Notwendigkeit von Gewalt widerwillig akzeptiert, aber weiterhin Skrupel hat, wenn es ums Töten geht. Diese innere Zerissenheit, noch dazu verbunden mit seinem Handicap, das er aus Band 1 mit sich herumträgt, macht ihn für mich zur interessantesten Figur - seine Gedanken und Überlegungen haben mich am meisten beschäftigt.

Auch dieser zweite Band hat mich begeistert und überzeugt; nicht zuletzt wegen des außergewöhnlichen Sprachstils von Tobias O. Meißner, der mir wirklich ausnehmend gut gefällt.

 5ratten
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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

Fisherman

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Habe den Roman vor einer Woche beendet.

Reszension:

Der zweite Teil des Mammutzyklus, "Die letzten Worte des Wolfs" schließt unmittelbar an die Handlung des ersten Teils an. Der neue Auftrag des Kreises führt die Einsatzgruppe nach Wandry, wo in wenigen Tagen ein Massensterben an Walen stattfinden, die von den Mächten eines Magiers angeszogen werden.
Auf dem Weg dorthin wird das "Mammut" von einem Werwolf angegriffen. Als dieser schließlich von seltsam aussehenden Jägern zur Strecke gebracht wird, offenbart er ihnen in seinen letzten Worten, dass sie die Wale nicht werden retten können.
Und als sie in Wandry ankommen, wird die Zeit immer knapper. Immer neue Fragen tauchen auf, und der Ursprung der Fängermagie scheint unauffindbar.
Zudem beginnt sich Rodraegs Schwarzwachsvergiftung zu verschlimmern...

Wieder liefert Tobias O. Meißner einen spannenden, rasanten Roman indem er wie auch schon im ersten Teil die Themen Umweltschutz und Fantasy kombiniert. Aber auch andere Themen spielen eine Rolle, die zum Nachdenken anregen.
Außerdem wird die Rahmenhandlung weiter ausgebaut. Seltsame Kreaturen tauchen auf, und für den Leser tun sich noch weitere Rätsel auf. Einige von diesen werden im zweiten Band geklärt, Andere bleiben noch offen.
Auf jeden Fall ein äußerst erfrischend zu lesender Roman, der noch besser ist als Teil1. Es gab eigentlich kaum noch Stellen, bei denen man sich Durchkämpfen musste. Eine sichere Leseempfehlung für alle Fans innovativer Fantasyromane.

5ratten

LG,
Fisherman
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nimue

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Meine Meinung:

Nachdem sie ihren ersten Auftrag mehr oder weniger erfüllt haben, darf sich das Mammut nun erst mal eine Atempause gönnen. Zu lange dauert sie jedoch nicht an, denn der nächste Auftrag ist schon in Sicht und vorher müssen unsere alten Bekannten Bestar, Hellas, Naenn, Cajin und Rodraeg noch nach einem weiteren Mitstreiter umsehen. Schließlich brechen wir gemeinsam mit unseren Helden auf - in der Kutsche nach Wandry, wo der nächste Auftrag erfüllt werden muss - ist es jedoch nicht so sicher, wie man vermuten könnte und schon bald steckt das Mammut wieder Hals über Kopf im tiefsten Schlamassel.

Mit der Mammutsaga hat Tobias O. Meißner so ziemlich die realistischste Fantasy geschrieben, die es bisher wohl geben mag. Das erscheint nur auf den ersten Blick wie ein Widerspruch, denn die zentralen Themen Umweltverschmutzung, Ausrottung vieler Tierarten und der Raubbau an der Natur dürfte nur wenigen von uns unbekannt sein. Auch müssen sich die Hauptcharaktere mit alltäglichen Probleme wie der Nahrungsbeschaffung und dem Haushalten ihres Geldes herumschlagen. Hier kommt dem Autor wohl seine Rollenspielerfahrung sehr zugute. Sprachlich bewegt sich Tobias Meißner auf einem sehr faszinierenden Niveau: Innerhalb von 340 recht großbedruckten Seiten erwarte ich eigentlich keine so dichte Handlung. Trotzdem bietet das Buch immer wieder Wendungen, die bis zum Ende außerordentlich spannend verpackt werden. Der Autor schafft es, mit einem geringen Aufwand an Worten ein Maximum an Geschichte herauszuholen und verleiht dieser erneut einen hohen Grad an Komplexität.

Auch die Protagonisten zeichnen sich durch eigenständige Charakterstärken aus. Angefangen mit Rodraeg, der als Anführer der Mittelpunkt des Mammuts ist, ohne sich selbst anhand seiner Persönlichkeit in den Mittelpunkt zu drängen. Über den jungen Krieger Bestar, der sich von einem etwas kopflosen Abenteuerer in einen wahren Freund und sensiblen Menschen verwandelt. Bis hin zu Hellas, immer noch geheimnisumwoben und immer bereit, seine Gruppe bis zum Tod zu verteidigen.

Das Schöne an den Büchern ist, dass man immer wieder neue Dinge entdeckt, weil Tobias O. Meißner nichts dem Zufall überlässt. Somit eignen sie sich zum erneuten Lesen, rätseln und Detektiv spielen. Da es sich bei "Die letzten Worte des Wolfs" um den zweiten Teil einer auf 12 Teile angelegten Fantasysaga handelt, sollte man auf jeden Fall "Die dunkle Quelle" vorher gelesen haben. Der Wiedereinstieg fällt leicht, denn die Personen werden anfangs nochmal kurz eingeführt, ohne dass diese Wiederholung störend wirkte. Sehr positiv ist auch, dass dieser zweite Teil ohne Cliffhanger endet und unsere Helden nun auf ihre dritte Aufgabe (Winter 2006) warten.

5ratten
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Llyren

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Meißner, Tobias O. - Im Zeichen des Mammuts (2) - Die letzten Worte des Wolfs



Dieser zweite Band schließt unmittelbar an den vorherigen an und dient erst einmal der Aufarbeitung der Geschehnisse. Sehr gut gefällt mir hierbei Rodraeg, der immer wieder mit seinen Zweifeln an seiner Rolle und seinen Handlungen zu kämpfen hat.
Sehr bald bekommt das Mammut zunächst ein neues Mitglied, den friedliebenden Lichtmagier Eljazokad, und dann den nächsten Auftrag: Die Rettung der letzten Gruppe von Buckelwalen.
Doch bereits auf dem Weg an den Bestimmungsort gibt es einen mysteriösen und gefährlichen Zwischenfall. Der natürlich auch wieder nicht so ausgeht, wie man es vielleicht erwartet.

In Wandry muss das Mammut erst einmal herausfinden, wer eigentlich was wie durchzuführen gedenkt. Und warum. Das stellt sich als ziemlich schwierig heraus und lange Zeit bleiben die Nachforschungen ohne Erfolg. Klingt langweilig? Ganz im Gegenteil! Normalerweise erlebt man das Geschehen rein aus der Sicht Rodraegs. Doch hier teilt sich das Mammut auf und so kann man den einzelnen Mitgliedern und ihren Methoden und Gedankengängen folgen. Eine wunderbare Abwechslung, die einem die Charaktere noch näher bringt. Besonders Bestar wird mir auch immer sympathischer mit seiner geradlinigen Art.

Neben den Charakteren, die hier sehr schön ausgearbeitet werden und der interessanten Handlung bleibt auch die grundsätzliche Bodenständigkeit und Glaubwürdigkeit erhalten. Geld ist nach wie vor ein Thema, der Auftrag verläuft eben keineswegs einfach oder problemlos und unsere Truppe sind eben nicht alle professionelle Soldaten oder Söldner, die sich problemlos jeglicher Feinde erwehren können.

Insgesamt hat mir dieser zweite Teil sogar noch besser gefallen als der erste, vor allem wegen der interessanten Einblicke, die man in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere erhält.

4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 07. März 2012, 01:23:57 von Llyren »
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Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.
- A. E. Newton

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