Michael Niavarani – Vater Morgana oder eine persische Familiengeschichte


Zusammenfassung:
Die Familie Ansari ist eine durch die Revolution von 1978 im Iran, eine auf den ganzen Globus verteile persische Großfamilie. Diese besteht aus Mamanborsog , der persischen Omi , ihren 4 Söhnen und einer Tochter und den zahlreichen Enkeln. Doch als der zweitälteste Sohn plötzlich verstirbt entpuppt sich sein Tod nicht zu einem tragischen Trauerfall sondern zu einer globalen familären Kathastrophe. Den Mamanborsog darf nicht erfahren das ihr Kind gestorben ist, dass würde ise nicht verkraften! So entschließt sich die Familie der Omi den Tod zu verschweigen, was zu einem Chaos führt.......
Meine Meinung:
Michael Niavarani ist in Österreich einer der beliebtesten Kabarattisten den Landes und hat mit diesem ersten Roman sein Autorendebüt gefeiert. Das Buch war in Österreich ein großer Erfolg und hat sehr viele Befürworter wie Gegner. Ich muss sagen das Buch hat mir schon gefallen, wenn man es nicht zu ernst nimmt. Immerhin wird zum Teil sehr skurril beschrieben mit welchen Mitteln der Oma erzählt wird das ihr Sohn noch lebt. Das ganze ist auch , laut Autor, absichtlich sehr überzogen erzählt. Nicht nur der Aufwand den die Familie Ansari auf sich nimmt um der Oma vorzulügen das ihr Sohn nocht lebt ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen auch wird echt jedes Klischee was man jemals über Perser gehört oder nicht gehört hat. Dennoch ist das Buch ganz gelungen und sicher toll zu lesen wenn man eher auf so absurde Geschichten steht. Das Buch lässt sich auch schön flüssig lesen ( hab ca 6 Stunden dran gelesen). Das einzige ist man kann schonmal durcheinander kommen mit den ganzen Familienmitgliedern und wer mit wem und von wem und woher. Immerhin ist die Familie in Österreich, Deutschland, Schweden und Amerika vertreten.
Buch war gelungen, aber als Kabarettist gefällt er mir doch besser
deswegen gibt es von mir :
