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Autor Thema: Michael Niavarani - Vater Morgana oder eine persische Familiengeschichte  (Gelesen 46 mal)

Coreopsis

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Michael Niavarani – Vater Morgana oder eine persische Familiengeschichte



Zusammenfassung:

Die Familie Ansari ist eine durch die Revolution von 1978 im Iran, eine auf den ganzen Globus verteile persische Großfamilie. Diese besteht aus Mamanborsog , der persischen Omi , ihren 4 Söhnen und einer Tochter und den zahlreichen Enkeln. Doch als der zweitälteste Sohn plötzlich verstirbt entpuppt sich sein Tod nicht zu einem tragischen Trauerfall sondern zu einer globalen familären Kathastrophe. Den Mamanborsog darf nicht erfahren das ihr Kind gestorben ist, dass würde ise nicht verkraften! So entschließt sich die Familie der Omi den Tod zu verschweigen, was zu einem Chaos führt.......

Meine Meinung:

Michael Niavarani ist in Österreich einer der beliebtesten Kabarattisten den Landes und hat mit diesem ersten Roman sein Autorendebüt gefeiert. Das Buch war in Österreich ein großer Erfolg und hat sehr viele Befürworter wie Gegner. Ich muss sagen das Buch hat mir schon gefallen, wenn man es nicht zu ernst nimmt. Immerhin wird zum Teil sehr skurril beschrieben mit welchen Mitteln der Oma erzählt wird das ihr Sohn noch lebt. Das ganze ist auch , laut Autor, absichtlich sehr überzogen erzählt. Nicht nur der Aufwand den die Familie Ansari auf sich nimmt um der Oma vorzulügen das ihr Sohn nocht lebt ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen auch wird echt jedes Klischee was man jemals über Perser gehört oder nicht gehört hat. Dennoch ist das Buch ganz gelungen und sicher toll zu lesen wenn man eher auf so absurde Geschichten steht. Das Buch lässt sich auch schön flüssig lesen ( hab ca 6 Stunden dran gelesen). Das einzige ist man kann schonmal durcheinander kommen mit den ganzen Familienmitgliedern und wer mit wem und von wem und woher. Immerhin ist die Familie in Österreich, Deutschland, Schweden und Amerika vertreten.

Buch war gelungen, aber als Kabarettist gefällt er mir doch besser

deswegen gibt es von mir :

 3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
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Wien SLW 2012 1/5

roulade

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  • Guten Tag, ich heiße Pozor.
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Ich habe das Buch vor 2 Jahren gelesen, als es herausgekommen ist, deshalb kann ich mich nicht an Details erinnern. Niavarani als Kabarettist liebe ich und war voller Vorfreude auf das Buch, im ersten Drittel ziemlich enttäuscht und etwas genervt, was sich dann aber wieder gebessert hat und am Ende hatte ich ein wehmütiges Gefühl, denn ich wollte noch ein bisschen Zeit mit den durchgeknallten Ansaris erleben. Übrigens habe ich eine persische Arbeitskollegin (die auch Nia-Fan ist) und sie spricht genau so, wie er es parodiert. Die Reis-Rezepte sind auch authentisch. Sie braucht 2 Tage um Reis zu kochen und wäscht ihn hundert mal... :breitgrins:

Genervt haben mich diese Passagen, in denen er als Autor direkt den Leser anspricht. Keine Ahnung wieso mich das genervt hat, ich schätze ganz einfach weil es einen aus der Geschichte herausholt, die man gerade liest und zu glauben versucht...??? Diese Passagen kamen mir auch irgendwie kindisch vor, denn ich kann mich erinnern, dass ich als Kind dieses "Stilmittel" oft in Aufsätzen und Briefen benützt habe.

Alles in allem gehöre ich aber zu der Fraktion, die das Buch mochten.
Ich würde sogar 4ratten geben.



PS: Sein neues Buch teilt scheinbar die Leserschaft mit einem scharfen Schnitt in 2 Lager. Da gibt es bisher nur 5-Stern- und 1-Stern-Rezensionen auf Amazon.
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Ich bezeige, nach Hertzens-Aufrichtigkeit, dass ich mich glücklich schätze, mich mit Verehrung nennen zu dürfen und ersterbe,
Roulade