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Autor Thema: Orson Scott Card - Ender-Trilogie  (Gelesen 2758 mal)

Nika

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Orson Scott Card - Ender-Trilogie
« am: 06. April 2006, 20:43:41 »

Ich muss sagen, dass ich kein großer Fan von Science Fiction bin. Das Buch wurde mir von meinem Vater empfohlen. Ich bin da ran gegangen mit niedrigen Erwartungen - wie science fiction bücher damals meiner Meinung waren: irgendein dummer Held rettet die welt vor der sicheren Zerstörung von seltsamen grünen Männchen. Ja, man kann sagen ich hatte sämtliche Vorurteile, die man sich vorstellen kann. Nunja diese Bücher haben alle Vorbehalte gegen science fiction von mir weggefegt.
Vorallem die Welt der "Schweinchen" fand ich sehr faszinierend =)

Gibt es hier jemanden, der die Trilogie oder anderes von Orson Scott Card gelesen hat?



 5ratten



edit: Entschuldigung, war dumm von mir mit der Spoiler-Inhaltsangabe
« Letzte Änderung: 16. August 2006, 09:25:48 von nimue »
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Dieser Satz kein Verb

illy

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #1 am: 06. April 2006, 20:58:31 »

JA

ich bin langjähriger Fan *g* und finde OSCs Welt ziemlich faszinierend.

du hast schon mitbekommen, dass der erste Teil der  Parallel-Reihe um Bean / Bohne mittlerweile auf deutsch erschienen ist?

 :winken:
illy
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Grisel

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #2 am: 06. April 2006, 21:42:49 »

Na sowas, das erstaunt mich jetzt aber, Dich hier zu treffen illy.  :breitgrins:

Ich kenne und mag die Reihe auch sehr gern, speziell den 2. und 3., der 4. war mir etwas zu surreal, zu überdreht, die dortigen Realitätsverdrehungen.

Noch lieber mag ich die Bean-Reihe, weil Bean und Peter schon in "Ender's game/Das große Spiel" meine Lieblingsfiguren waren. Außerdem ist sie - im wahrsten Sinne des Wortes - mehr "down to earth".
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Kringel

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #3 am: 07. April 2006, 06:52:36 »

"Enders Game" liegt auf meinem SUB. Vielleicht könnte man eine Leserunde dazu ins Leben rufen?
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Zoltar

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #4 am: 07. April 2006, 08:30:31 »

Obwohl OSC einige gute Bücher geschrieben hatte, war "Ender`s Game" eine echte Offenbarung für mich. Ich las das Buch als Jugendlicher - es gibt m. E. kein besseres Alter dafür, weil man sich so vollständig in die Hauptfigur hineinversetzen kann. Wenn ich so richtig nachdenke, so würde ich sogar sagen, dass Ender für mich das war, was für die Kids von Heute Harry Potter ist.  :zwinker:

Das Buch würde ich als gute SF uneingeschränkt weiterempfehlen!  :bang:
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nimue

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #5 am: 07. April 2006, 09:35:49 »

Hallihallo,

ich habe noch "Das große Spiel" auf dem SUB, aber bisher noch nicht gelesen, weil ich einfach nicht weiß, ob das der erste, ein mittlerer oder der letzte Teil ist :confused: Kann mir da mal jemand eine Aufstellung machen? Am liebsten natürlich die deutschen und die englischen Titel :breitgrins:

Ich habe mich bereits an einer Aufstellung versucht: Stimmt die so?

Liebe Grüße
nimue
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Zoltar

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #6 am: 07. April 2006, 10:05:48 »

Ich würde rein spontan behaupten, dass Deine Aufstellung stimmt, nimue. Ich kann es für die späteren Folgen nicht belegen, aber die ersten zwei Titel habe ich in einem Sammelband von Heyne gelesen.
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Agarepth

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #7 am: 07. April 2006, 12:16:41 »

Vor nicht allzu langer Zeit hab ich "Das große Spiel" gelesen und fand es im großen und ganzen kurzweilig mit vielen starken Ansätzen (Das Computerspiel, die Geschwistersituation und die "Hinterlassenschaft" der Krabbler), aber insgesamt wird viel Potential nicht genutzt und stattdessen mit Taktik-Geplänkel "gefüllt".
Nichtsdestotrotz gerade für (bisher) weniger SF-Begeisterte ein toller Einstieg ins Genre, wie ich finde.

Edit: Wikipedia in allen Ehren, aber muss es sein, dass die interessanteste Storywendung nach Enders letzterm "Spielgefecht" in der geposteten Zusammenfassung gespoilert wird?
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Grisel

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Die Ender-Trilogie von Orson Scott Card
« Antwort #8 am: 07. April 2006, 16:03:25 »

Wäre vielleicht wirklich nicht schlecht, die Zusammenfassung als Spoiler zu markieren. Denn sonst braucht man das Buch fast gar nicht mehr zu lesen. Vor alle, wie oben bemerkt, was das Ende betrifft.
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sandhofer

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Spoiler
« Antwort #9 am: 07. April 2006, 16:46:33 »

Zitat von: Agarepth
[...] muss es sein, dass die interessanteste Storywendung nach Enders letzterm "Spielgefecht" in der geposteten Zusammenfassung gespoilert wird?

Hallo zusammen!

So sind die Leut' verschieden. Ohne den unterdessen gelöschten Spoiler hätte ich mich wohl gar nicht für dieses Werk interessiert. So habe ich im Internet ein bisschen nachgeguckt. Wenn Du nun allerdings, Agarepth, sagst, das sei auch schon die interessanteste Storywendung gewesen (und mir will scheinen, Du hast recht), fällt das Buch für mich wieder ausser Rang und Traktanden. (Und dazu noch scheint es wieder eines dieser Endlos-Dinger mit x Prequels und Sequels zu sein ...  :grmpf: )

Grüsse

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Zoltar

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Re: Spoiler
« Antwort #10 am: 07. April 2006, 17:50:19 »

Zitat von: sandhofer
Ohne den unterdessen gelöschten Spoiler hätte ich mich wohl gar nicht für dieses Werk interessiert. So habe ich im Internet ein bisschen nachgeguckt.


Deine persönliche Meinung in allen Ehren, sandhofer, aber Du vergisst leider eine Kleinigkeit: Was Dich nicht stört, könnte anderen den Genuss nehmen. Wozu also spoilern, wenn sich jede(r) Interessierte bei diversen "Pedias" selbst informieren kann? Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier über die Sinnhaftigkeit der entsprechenden Markierung von Spoilern reden müssen, oder? ;)

Zitat von: sandhofer
Wenn Du nun allerdings, Agarepth, sagst, das sei auch schon die interessanteste Storywendung gewesen (und mir will scheinen, Du hast recht), fällt das Buch für mich wieder ausser Rang und Traktanden. (Und dazu noch scheint es wieder eines dieser Endlos-Dinger mit x Prequels und Sequels zu sein ...  :grmpf: )


Erneut achte ich Deine Meinung, muss allerdings etwas verwundert die Braue heben, ob der Prequel-Sequel-Abneigung, die Du offenbarst. So als hätte man Dich dazu jemals zwingen können, die Zusatz- oder Folgebände eines guten Bücher zu lesen, von denen Du weißt, dass sie bedeutend schlechter sind, als das "Erstlingswerk". Ich kenne z. B. nur zwei Bücher aus der Ender-Saga und verspüre nicht das Bedürfnis, unbedingt alle anderen lesen zu wollen. Daher dachte ich, naiv wie ich bin, wir leben in einem freien Land ... ;)
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sandhofer

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Spoiler
« Antwort #11 am: 07. April 2006, 18:06:11 »

Hi!

Die Spoiler-Diskussion hatten wir ja auch schon mal ... Ich weiss, dass ich in der Minderheit bin, aber von zu Zeit kann ich es mir nicht verkneifen (ich konnte es aber z.B. im Thread zur SZ-Bibliothek!), darauf hinzuweisen, dass es Leute gibt, die Spoiler mögen und Bücher anhand von möglichst viel Wissen einzuschätzen versuchen. (Nämlich dahingehend, ob sich eine Lektüre lohnt.)

Und ja: Ich habe was gegen Serien und Reihen und Sequels und Prequels. Ich habe so etwas in jugendlicherem Alter verschlungen, sei es nun Karl May gewesen oder "Doc" Smith. Und - wahrscheinlich aus reiner Nostalgie - ich finde diese Autoren nach wie vor genial. Dann kamen Grössen, die ich verehrte, wie Heinlein oder Asimov, auf die Idee, Endlos-Zyklen zu bauen oder bestehende Zyklen fort- und zusammenzuführen. Je älter der Autor und sein Werk, desto geringer die Qualität.

Schliesslich kamen in SF und Fantasy immer mehr auf die Idee, gleich von Anfang an Riesen-Zyklen zu bauen. Irgendwann verliere ich als Leser - und der Autor meist noch vorher! - den Überblick.

Einer der Gründe, warum ich Dune nie gelesen habe. Entweder eine Geschichte ist fertig erzählt oder nicht. Von einander unabhängige Teile eines Erzähluniversums gibt es für mich nicht. Und mich interessiert entweder das ganze Universum oder gar nichts.

Abgesehen davon, dass mit zunehmender Länge immer mehr Geschwafel eindringt. Und das ganz von Anfang an bereits. Selbst Tolkiens Lord of the Rings leidet darunter.

Meine persönliche Einstellung, die ich auch niemandem aufzwinge ...

Grüsse

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Zoltar

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Re: Spoiler
« Antwort #12 am: 07. April 2006, 18:37:09 »

Zitat von: sandhofer
aber von zu Zeit kann ich es mir nicht verkneifen (ich konnte es aber z.B. im Thread zur SZ-Bibliothek!), darauf hinzuweisen, dass es Leute gibt, die Spoiler mögen und Bücher anhand von möglichst viel Wissen einzuschätzen versuchen. (Nämlich dahingehend, ob sich eine Lektüre lohnt.)

Hallo!

Dagegen ist doch rein gar nichts einzuwenden, finde ich. Dort jedoch, wo bestimmte Meinungen aufeinanderprallen, ist es bedeutend besser, an den LEM ("Leidender Mitleser") zu denken, nicht wahr? ZUMAL die Information über bestimmte Bücher schon durch die Bekanntgabe des Autors und Titels eigentlich sehr gut gewährleistet ist. Mit dieser Information steht einem das WWW doch offen, um eine persönliche Recherche zu starten, oder?

Zitat von: sandhofer
Und ja: Ich habe was gegen Serien und Reihen und Sequels und Prequels.


Auch dagegen habe ich absolut nichts, sandhofer! Ich dachte nur halt, dass Du v. Z. z. Z. über den eigenen Schatten springen könntest, wenn es sich um ein gutes Buch handelt. Du selbst sprichst doch "Dune" an. Frank Herbert hat doch das erste Buch nur deswegen in zwei geteilt, weil es sonst nicht herausgegeben worden wäre. Andere Sequels entstanden erst nach dem kommerziellen Erfolg von "Dune" und sind in der Tat nicht so prickelnd. Dennoch erschüttert es mich, dass Du gerade dieses Buch nur wegen seiner Nachfolger nicht gelesen haben solltest!  :entsetzt: Auch die Ender-Saga zeigt im zweiten Buch gewisse "Abnutzung" (meine private Meinung). Und sicherlich ist dieses Buch auch nicht das beste der Welt, wurde aber immerhin mit NEBULA und HUGO ausgezeichnet.


Zitat von: sandhofer
Meine persönliche Einstellung, die ich auch niemandem aufzwinge ...


Natürlich nicht, gar keine Frage - aber der oben angesprochene Spoiler tat es und wurde m. E. zu Recht "gekillt".
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sandhofer

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Re: Spoiler
« Antwort #13 am: 07. April 2006, 18:50:49 »

Zitat von: Zoltar
Natürlich nicht, gar keine Frage - aber der oben angesprochene Spoiler tat es und wurde m. E. zu Recht "gekillt".

Ich bin wie gesagt seeeehr für Spoiler ... Aber falls man mich so verstanden hat, dass ich in obigem Posting eine Wiedereinführung desselben verlangte, wäre das ein Missverständnis gewesen. Ich unterscheide mich von Don Quijote dadurch, dass ich einmal als solche erkannte Windmühlen nicht mehr bekämpfe ...  :zwinker:

Und zur Ender-Saga: Ich habe den Begriff schon etliche Male gelesen, aber ohne Teaser irgendwelcher Art mich dann auch nicht weiter darum gekümmert. (Wenn ich in einem Buch-Forum keine Info über Bücher bekommen, dass kann ich ja gleich einfach im VLB blättern, oder?  :zwinker: Das Argument mit dem selber bei Amazon nachgucken stimmt nur bedingt. Wir wollen einander ja hier neugierig machen, und da gehören Teaser (und Spoiler!) meiner Meinung nach dazu.) Nur dank dieses Spoiler / Teasers wurde ich neugierig. Allerdings stimmte es mich dann nachdenklich, dass uns hier ein Held sympathisch gemacht werden soll, der eine ganze Rasse von Aliens auslöscht - ne, also ich weiss nicht ...

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« Antwort #14 am: 07. April 2006, 20:06:07 »

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Ich habe auch einige Orson Scott Card Bücher bei mir stehen, aber ich habe mich vor Ewigkeiten schon auf die Heimkehr-Reihe eingefressen .. d.h. Ender hab ich noch nie gelesen und weiss auch noch nicht ob ichs überhaupt lese

Die Heimkehr-Reihe hab ich als Austauschschülerin in der Highschool-Bibliothek in die Finger bekommen .. Teil 1 und 2 in der Bibliothek Teil 3 aus einer anderen und dann wars vorbei (insgesamt sind es 5 Bücher), ich war wahrlich begeistert, der Planet, der Überwacher, die Helden .. das alles hat mich einfach nur fasziniert. Nach Jahren habe ich es endlich bei Ebay geschafft die komplette Reihe auf deutsch zu kaufen .. aber die Jahre haben das Leseverhalten geändert und es fält mir jetzt sehr schwer das doch sehr gewöhnungsbedürftige Spektrum der "alten" SF zu akzeptieren.
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Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer

Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz

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