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Autor Thema: Bernhard Hennen - Elfenwinter  (Gelesen 1863 mal)

Creepy-Girl

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Bernhard Hennen - Elfenwinter
« am: 04. April 2006, 13:20:35 »



Bernhard Hennens "Die Elfen" fand ich ganz ok.  Darum habe ich mir seinen Elfenwinter zu Weihnachten schenken lassen und letzte Woche dann endlich gelesen. Am Anfang hatte ich schon das P in den Augen, weil mich die gesamte "Festakt-Szene" nicht einen Moment fesseln konnte. Da wurde mit Namen um sich geworfen, sich widersprechende Beschreibungen der Schiffs-Positionen abgeliefert und die ersten Dialoge gefielen mir auch nicht. Aber wie der alte Motor meines 15 Jahre alten Golfes bei Minusgraden hatte "Elfenwinter" Gott sei Dank nur leichte Startschwierigkeiten!
Die Handlung kommt einem zwar schon seeehr vertraut vor (Obwohl HIER ist es auf jeden Fall gut so und schließ sich dem Vorgänger gewollt an!), aber Hennen lässt keine Langeweile aufkommen. Die Charaktertiefe fehlt hier auch nicht, kann aber nicht mit dem ersten Teil verglichen werden! Es ist einfach ein seehr guten Buch, das genau wie "Die Elfen" nicht dieses assoziative "Die Orks/Die Zwerge/Die Hastenichgesehen" Cover-Layout verdient hat! Vielleicht gibt es ja bei der nächsten Auflage ein neues Cover von Heyne!?!

EDIT: Amazonlink eingefügt. LG, Saltanah
« Letzte Änderung: 21. Februar 2011, 17:09:06 von Saltanah »
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Taro

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Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #1 am: 04. April 2006, 15:38:30 »

Hi!

Gibt es hier nicht schon massenhaft Threads zu dem Thema bzw. Buch? Ich glaub schon, guck dich doch einfach mal um...

Taro  :zwinker:
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Ich lese gerade


Ich habe bereits d r e i Bücher für die SUB-Wette gelesen.

Seychella

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Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #2 am: 04. April 2006, 18:39:28 »

Also soweit ich sehe, gab es noch keine Rezension zu Elfenwinter.  :schulterzuck:

Inhalt:

Von ihrem jubelnden Volk umgeben zieht die ebenso schöne wie kühle Königin der Elfen, Emerelle, zum sagenhaften Fest der Lichter, bei dem die Fürsten aller Elfenstämme Albenmarks ihre Macht bestätigen sollen. Doch unter der glitzernden Oberfläche der Feierlichkeiten schwelen Unzufriedenheit und Machtgier. Zwei Mordanschläge hat die Elfenkönigin nur durch eine glückliche Fügung des Schicksals überlebt. Dennoch versucht Ollowain, der Kommandant ihrer Leibwache, die Herrscherin vergeblich davon abzuhalten, an dem Fest teilzunehmen. Ollowain hegt den Verdacht, dass der Auftraggeber für den Mord unter den Elfenfürsten selbst zu finden ist...

Meine Meinung:

Den Autor empfinde ich als einen begabten Erzähler, zu einigen Beschreibungen hatte ich ein tolles Kopf-Kino (zum Beispiel bei den Zisternen oder der Himmelshalle). Die Namen gefallen mir auch, sie sind oft phantasievoll und wunderschön.

Die Geschichte fand ich teilweise doch ziemlich brutal, bei einer Szene ist mir sogar richtig schlecht geworden.
Mit Alfadas bin ich nicht so recht warm geworden, er war mir nicht unsymphatisch oder so - aber irgendwie wirkte er auf mich distanziert. So wie Ollowain zu Beginn des Buches, nur dass dieser sich entwickelt hat (genial wie Schicht um Schicht dieses Charakters an die Oberfläche kam und er schließlich einer meiner Lieblingspersonen wurde). Es gab eine Vielzahl von interessanten Personen, bei einigen hätte ich mir gewünscht mehr über sie zu erfahren. Sogar Orgrimm war mir zwischenzeitlich symphatisch.

Ich hatte auch die Hoffnung mehr über Emerelle zu erfahren, aber irgendwie erscheint sie mir jetzt noch geheimnisvoller als nach dem 1. Buch. Es hat mich teilweise auch genervt, dass sie so lange geschlafen hat und quasi nur zu Beginn und zum Ende des Buches "da" war.
Und die Geschichte von Lyndwyn hat mich sehr schockiert, ich könnte jetzt noch :heul:!

Der Anhang mit den Personen, Schauplätzen und dem Glossar war eine gute Idee, so konnte man mal schnell nachschauen wenn man den Überblick verloren hatte.
Gar nicht gefallen haben mir dagegen die vielen offenen Fragen, sowas hasse ich - das Ende kam irgendwie so plötzlich und dann stand ich da mit meinen vielen Fragezeichen im Kopf:

Zitat von: wie zum Beispiel
- Wie hatte Silwyna damals Alfadas verraten?
- Überlebt Blut?
- Was wird aus Alfadas und Silwyna?
- Wie haben Asla, Kadlin und Kalf die letzte Begegnung mit den Trollen überlebt? Warum haben diese ihnen in der Höhle auch noch Vorräte zurück gelassen?
- Was ist mit Birga?
- Warum hat Emerelle so lange geschlafen?


Alles in allem hat mir der 1. Teil etwas besser gefallen, dennoch aber ein gutes Buch das süchtig macht. Einige Figuren werden mich sicher auch noch eine Weile begleiten...

 5ratten
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Papyrus

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Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #3 am: 08. April 2006, 12:17:49 »

In diesem zweiten Band der Elfensaga verlässt Bernhard Hennen den Pfad der typischen Fantasy mit einer ästhetisch reinen und feinen Elfenwelt und zeigt uns eine Welt des Krieges.
An diesem Krieg sind die Elfen nicht unschuldig, sie haben vor langer Zeit die Trolle in eine Falle gelockt und ihre Anführer getötet. Nun scheint die Zeit der Rache gekommen.

Der Leser lernt die brutale Welt der Elfen, Menschen und Trolle kennen und, dass die Elfen nicht nur gut und die Trolle nicht nur schlecht sind.

Ich finde es sehr gelungen, dass dieser Roman keine Fortsetzung von „Die Elfen“ ist, sondern Geschehnisse erzählt welche parallel zum Band 1 geschahen, jedoch ohne die Zeitsprünge welche Mandred und seine 2 Elfenfreunde in Band 1 erleben.

5ratten


Jetzt bin ich wirklich gespannt wie es in Band 3 weitergeht. Auch der (letzte?) Band scheint ja keine Fortsetzung von 1 oder 2 zu sein, wenn ich den Autor in der Leserunde richtig verstanden habe.
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Elfengirl

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Re: Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #4 am: 01. Januar 2007, 18:22:14 »

ich finde "elfenwinter" total gut^^ und würde es jedem empfehlen^^
Die handlung gefällt mir um eingies besser als in "die elfen"^^

 5ratten :marypipeshalbeprivatmaus: :tipp:
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Ingroscha

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Re: Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #5 am: 02. Januar 2007, 00:02:23 »

ich finde "elfenwinter" total gut^^ und würde es jedem empfehlen^^
Die handlung gefällt mir um eingies besser als in "die elfen"^^

Hallo Elfengirl,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum :winken:
Ich nehme diesen Thread als Beispiel, bitte sei so nett und teile uns auch mit, warum dir ein Buch besonders gut oder auch weniger gut gefallen hat. Leider kennen wir dich nicht so gut, als dass wir aus der Aussage, dass dir ein Buch sehr gut gefallen hat, schlussfolgern können, wie es uns gefallen könnte. Vielleicht hast du Lust deine Meinung zu begründen, das würde vielen wesentlich mehr helfen  :-)  Bitte aber nichts verraten (spoilern). Lieben Dank  :winken:
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Murkxsi

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Re: Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #6 am: 02. Januar 2007, 12:51:46 »

Eine Freundin von mir hat mich Ende letzten Jahres zu einer Vorlesung von Bernhard Hennen geschleppt. So kam ich an das Buch "Die Elfen", was ich regelrecht verschlungen habe.

An meinem Geburtstag lag dann "Elfenwinter" zum Lesen bereit. Wie auch das erste Buch habe ich dieses verschlungen, allerdings gab es für meinen Geschmack etwas zuviel Kampfbeschreibungen und dass die Elfenkönigin so gar nicht beteiligt war, fand ich auch ein wenig schade.

Wie Seychella wurde ich mit Alfadas auch nicht so warm wie mit den Figuren aus "Die Elfen", die ich erst für mich verabschieden musste, bevor ich mit "Elfenwinter" weiterlesen konnte. Trotzdem haben mich die Figuren sehr gefesselt, und der für mich eher unsympatische Schwertmeister Ollowyn aus dem 1. Buch gewann an Sympathie und es hat Spaß gemacht, mehr von dieser Figur zu erfahren.

Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass es kein typisches GUT oder BÖSE gibt, sowohl die Elfen haben ihre Schattenseite wie auch die Trolle eine gewisse Liebeswürdigkeit. Die Grenzen sind eben fließend und beides vereint sich.

Schade fand ich ebenfalls, dass man durch das 1. Buch ja schon das Ende wusste. Im nachhinein hätte ich lieber erst "Elfenwinter" gelesen und dann "Die Elfen".

Trotzdem ein geniales Buch, Hennen schreibt so faszinierend, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann.

Der 3. Teil "Elfenlicht" schließt übrigends zeitlich direkt an "Elfenwinter" an, beantwortet auch einige Fragen, erzählt aber trotzdem eine separte Geschichte.

LG Murkxsi

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Elfengirl

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Re: Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #7 am: 03. Januar 2007, 01:07:52 »

ich habe auch zuerst nicht viel von ollowain gehalten aber nach elfenwinter ist er meine absolute lieblingsperson geworden.
Meine Freunde behaupten ich hätte eine totalen Ollowain-tick :herz:

EDIT: Auch hier habe ich etliche Smileys entfernt. Grüße Ingroscha
« Letzte Änderung: 03. Januar 2007, 11:15:53 von Ingroscha »
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Seychella

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #8 am: 31. Mai 2009, 22:22:30 »

Nach 3 Jahren habe ich "Elfenwinter" noch einmal gelesen, vor allem um meine leider etwas verblassende Lieblingsfigur wieder etwas aufzufrischen. An einiges konnte ich mich (sicher auch wegen einiger notierter Zitate) noch gut erinnern - aber wieviel war meinem Gedächtnis, das manchmal eben doch eher einem Sieb gleicht, wohl entfallen?



Einige Nebendarsteller aus "Die Elfen" wurden hier zu Hauptfiguren, die man nach und nach besser kennenlernt. Es gibt viele Details und Hintergründe, die einem den Zugang zu ihnen erleichtern. Dabei werden Andeutungen sowohl weiter ausgeführt als auch offen gelassen.
Allerdings haben mich die offenen Fragen nicht mehr so sehr gestört, auch wenn sie nicht weniger geworden sind. Manche sind zwar weggefallen, dafür kamen jedoch andere dazu.

Diesmal droht die Gefahr sowohl von außen als auch von innen. Intrigen um Macht und Rache sowie die Trollkriege lassen einen nur selten zur Ruhe kommen, sei es in Albenmark oder im Fjordland. Es gibt auch ein paar brutale Szenen, am schlimmsten waren da für mich die Foltermethoden einer Trollschamanin.
Die Trolle wirken natürlich bedrohlich mit ihrer Kraft und dem Hass, der sie antreibt. Aber mit der Zeit kann man manche Dinge nachvollziehen - einer von ihnen wurde mir schließlich auch ziemlich sympathisch.

Als Ausgleich zu den Kämpfen empfand ich die wunderschönen Beschreibungen der Landschaften und Orte. Außerdem gab es auch immer ruhigere Momente der Freundschaft und Zuneigung, die bei mir für Hoffnung sorgten.
Und dann war da natürlich noch Ollowain, auf den ich mich von der ersten Seite an konzentrieren konnte. Trotz aller Tragik war ich wieder fasziniert davon, wie wir ihn Schicht um Schicht kennenlernen durften. Und mich hat es wieder voll erwischt, mein Plan ist also aufgegangen. :breitgrins:

Abgesehen davon waren mir manche Zusammenhänge auch bewusster, und zu Alfadas hatte ich einen viel besseren Zugang - und konnte so auch die Beziehung zu seinem Ziehvater mehr genießen.
Einige Dinge hatte ich aber wirklich vergessen, so dass es auch beim zweiten Lesen Überraschungen für mich gab. Und einige kleine Details, an denen ich mich erfreuen konnte - und die nun meine Sammlung von Ollowain-Zitaten ergänzen.

5ratten
« Letzte Änderung: 31. Mai 2009, 22:30:46 von Seychella »
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kathchen

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #9 am: 20. Juli 2009, 23:57:30 »

Bernhard Hennen - Elfenwinter


Bei den Elfen steht das sogenannte “Fest der Lichter” an. Bei diesem Fest treffen sich die Elfenkönigin Emerelle und die Elfenfürsten, die die Macht von Emerelle bestätigen sollen. Bereits zwei Attentate hat die Königin hinter sich und ihr Schwertmeister Ollowain befürchtet das Schlimmste und will sie davon abbringen, dort zu erscheinen. Doch Emerelle lässt sich nicht umstimmen und so geschieht es: Mitten in dem schönen Fest wird die Elfenkönigin von einem Pfeil getroffen. Während sich alle versuchen in Sicherheit zu bringen, wird noch gerätselt, wer hinter dem Angriff steckt. Doch schnell wird klar, dass es die Trolle sind.
Ollowain bringt die Königin, zusammen mit anderen Elfen, in die Menschenwelt zu seinen ehemaligen Ziehsohn Alfadas Mandredson.
Und dann beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, Elfen gegen Trolle…

“Elfenwinter” ist zwar der zweite Band im Elfenzyklus, doch schließt er nicht direkt an “Die Elfen” an, sondern behandelt ein Ereignis, dass parallel zu Geschehnissen in Band 1 verlief.
Das blaue Cover, auf dem man ein Schwert, Helm und Schnee erkennen kann, passt sehr gut zu dem Buch, da die Haupthandlung die Kämpfe gegen die Trolle sind, die im Winter statt finden.

Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, zum einen von den Elfen und zum anderen von den Trollen. So erfährt der Leser auch als erstes, dass die Trolle hinter dem Attentat auf Emerelle stecken.
Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn dadurch wirken die Trolle nicht nur “böse”, sondern dass sie auch allen Grund dazu haben, auf die Elfen sauer zu sein und diese aus Albenmark vertreiben zu wollen. Und diese Vergangenheit wirft auf die Elfen auch kein allzu gutes Licht.
Auch muss ich sagen, dass mir z.B. der Troll Orgrimm teilweise recht sympathisch war und er mir auch leid tat, so wie er von dem Trollkönig behandelt wurde…

“Elfenwinter” ist durch die vielen Kampfszenen wesentlich düsterer und wie ich fand, auch recht gruselig. Mich hat das Buch so gepackt, dass ich nächtelang durchgelesen habe und um 2 Uhr nachts kann ein Trollangriff schon für ein bisschen Angst sorgen…
Zwar gibt es hier viele Kampfszenen, aber nicht nur. Zwischendrin gibt es immer wieder ruhigere, schöne Szenen, die einen selbst auch zu Ruhe kommen lassen.

Was mir gut gefallen hatte, war das auch hin und wieder Nuramon, Mandred und Farodin und ihre Suche erwähnt wurde. Mandreds Sohn, Alfadas spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Ich mochte ihn in “Die Elfen” schon sehr und daher habe ich mich gefreut, dass ich ihn hier etwas näher kennen lernen konnte. Alfadas ist zwar in der Menschenwelt verheiratet, liebt seine Frau und die zwei Kinder, aber so wirklich glücklich kam er mir nicht vor.
Doch mein Liebling war eindeutig Ollowain. Während er in Band 1 nur mal am Rande vorkam, gehörte er hier zu den Hauptpersonen. Teilweise ging mir seine Vergangenheit recht nahe und bei der ein oder anderen Stelle musste ich schon sehr schlucken (wenn nicht sogar ein paar Tränchen kamen).

In Band 1, muss ich sagen, hat mir manchmal ein Namensregister gefehlt, bei den vielen Namen kann man schon etwas durcheinander kommen und was mir sofort bei “Elfenwinter” aufgefallen war, ist, dass hier eines vorhanden ist. Zusammen mit einer Übersicht der verschiedenen Schauplätze und eines Glossars.

Bernhard Hennen hat hiermit einen wunderbaren Fantasyschmöker geschrieben und eine sehr faszinierende Welt der Elfen erschaffen. Viele der Figuren, besonders einer, sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich war ziemlich traurig, als ich die letzte Seite umblättern musste. Auf alle Fälle hat der Elfenzyklus einen festen Platz in meinen Bücherregalen verdient und ich bin jetzt schon sehr auf Band 3 gespannt.
5ratten
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Miramis

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #10 am: 23. August 2009, 14:42:29 »

Meine Meinung:

Auch ich habe nach "Die Elfen" inzwischen mit dem Fortsetzungsband "Elfenwinter" weitergemacht und mich sehr darüber gefreut, dass Bernhard Hennen die Lücken füllt, die sich im Laufe der Lektüre von "Die Elfen" zwangsläufig ergeben haben.

Da die Handlung sich nicht über mehrere Jahrhunderte erstreckt, kam sie mir auch dichter und aussagekräftiger vor als im Vorgängerband, der dafür mit anderen Vorzügen glänzte. Atemberaubend fand ich das Tempo, mit dem der Autor seine Geschichte vorantreibt und permanent für Spannung sorgt.

Die Geschehnisse werden aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven beleuchtet, was mir sehr gut gefallen hat. Man bekommt also nicht nur weitere Einblicke in die wunderbare Welt der Elfen, sondern auch in die etwas rustikalere Daseinsform der Trolle. Das Aufeinanderprallen dieser beiden Völker und dazu noch der Menschen sorgt für haarsträubende und teilweise auch sehr blutrünstige Szenen, die mich aber durchwegs in ihren Bann zogen und mit den Protagonisten mitfiebern liessen.

Die Figuren sind zu einem guten Teil bereits aus "Die Elfen" bekannt und erfahren in diesem Band eine liebevolle und gut durchdachte Ausarbeitung. So manche Querverbindung findet Erwähnung und hat mir gewisse aha-Effekte beschert. Besonders gut bin ich mit Alfadas zurecht gekommen, er verkörpert für mich den absoluten Held der Geschichte. In seinem Gefolge befinden sich ein paar Raubeine, die nicht zuletzt für den humoristischen Teil der Geschichte sorgen, der auch hier nicht zu kurz kommt und perfekt dosiert ist.

Etwas farbloser blieb für mich der Schwertmeister Ollowain, der zwar auch in den Mittelpunkt der Handlung rückt, bei dem der Autor aber sehr viel sparsamer in der Charakterzeichnung vorgegangen ist. Ein kluger Schachzug, denn so kann sich jeder Leser (und vor allem jede Leserin  :breitgrins:) den eigenen Ollowain-Mythos zurecht phantasieren. Nichts desto trotz ist er eine der tragenden Gestalten des Romans und seine Figur bringt einen tragisch-romantischen Zug in die Geschichte. Abgesehen davon, dass er einfach geniale Kampfszenen liefert.

Kurz gesagt, "Elfenwinter" hat mich wie schon so viele zuvor begeistert, mitgerissen und bewegt. Da zum permanenten Spannungsaufbau auch noch ein sehr gefälliger und flüssiger Schreibstil kommt, waren das Buch und ich kaum zu trennen, bis viel zu schnell die letzte Seite kam. Gut, dass ich schon den Nachschub in Form von "Elfenlicht" im Regal stehen habe, das ich bestimmt noch lesen werde, bevor der 4. Band veröffentlicht wird.

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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

Seychella

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #11 am: 23. August 2009, 20:14:13 »

Besonders gut bin ich mit Alfadas zurecht gekommen, er verkörpert für mich den absoluten Held der Geschichte. In seinem Gefolge befinden sich ein paar Raubeine, die nicht zuletzt für den humoristischen Teil der Geschichte sorgen, der auch hier nicht zu kurz kommt und perfekt dosiert ist.

Etwas farbloser blieb für mich der Schwertmeister Ollowain, der zwar auch in den Mittelpunkt der Handlung rückt, bei dem der Autor aber sehr viel sparsamer in der Charakterzeichnung vorgegangen ist. Ein kluger Schachzug, denn so kann sich jeder Leser (und vor allem jede Leserin  :breitgrins:) den eigenen Ollowain-Mythos zurecht phantasieren. Nichts desto trotz ist er eine der tragenden Gestalten des Romans und seine Figur bringt einen tragisch-romantischen Zug in die Geschichte. Abgesehen davon, dass er einfach geniale Kampfszenen liefert.

Das war bei mir ja genau andersrum, zu Alfadas hatte ich in dem Buch einfach keinen guten Draht - was jetzt aber nicht heißt, dass er mir nicht sympathisch gewesen wäre.
Dann bekommst du also ein eigenes Gehege! :elf:

Bei den vielen tollen Figuren ist aber sicher für jeden etwas passendes dabei...
Ich halte natürlich Ollowain die Treue, wo kommen wir denn sonst hin? :herz:
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gurgi

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #12 am: 26. Oktober 2009, 14:17:41 »

Nachdem mir "Die Elfen" sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt die Fortsetzung lesen. "Elfenwinter" hat mir genau so gut gefallen wie der erste Band. Vor allem das einige Personen, die man schon kannte, wieder vorgekommen sind hat mir sehr gut gefallen.
Besser al in "Die Elfen" gefällt mir auch, dass die Handlung nicht in verschiedenen Jahrhunderten spielt. So ist es um einiges einfacher den Überblick zu behalten.

Die verschiedenen Personen finde ich auch sehr interessant. Meine Lieblingsperson ist ebenfalls Ollowain. Doch auch die Geschichte von Lyndwyn hat mich sehr berührt, oder die über Alfadas Frau Asla.

Den Trollkrieg fand ich sehr spannene, wenn auch zum Teil etwas blutig. Ich werde jedenfalls auch noch den dritten Teil lesen. Und Bernhard Hennen gehört inzwischen zu meinen Lieblingsautoren.
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Hanni

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Antw:Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #13 am: 08. Januar 2010, 19:05:51 »

Meine Meinung:

Nachdem es Herr Hennen geschafft hat, mich mit seinen Elfen vom Fantasy-Genre zu überzeugen, habe ich mich ohne zu Zögern auf Elfenwinter gestürzt. Der Beginn der Geschichte fand ich dann trotz Glossar ein wenig wild und verwirrend. Doch bald schon war ich voll in ihrem Bann.

Die Stimmung im Buch ist wirklich sehr viel düsterer als in "Die Elfen". Der 1. Band der Saga kam so lieblich und fast schon gemütlich daher, der zweite Band hat es in sich. Da wird Krieg geführt, es wird gemordet und das Blut fließt schon beinahe in Strömen. An manchen Stellen wurde mir fast schlecht und das will was heißen, denn so schnell schockiert mich nichts. Aber es gibt auch die stillen Passagen, die man dann doppelt genießt. Die Beschreibungen sind so gut, dass ich völlig abtauchen konnte, alles um mich herum vergessen habe und die Figuren im Buch zum Leben erwachten.

Ab der Hälfte des Buches gab es dann wirklich nur noch eines: möglichst schnell weiterlesen, weil es immer spannender wurde und ich wissen wollte, was mit den Hauptpersonen geschehen wird. Eigentlich mochte ich alle. Alfadas und seine Familie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Orgrim fand ich ganz sympathisch für einen Troll. Es gab in dem Buch so viele wunderbare Figuren die ich lieb gewonnen habe. Ollowain hat man auch etwas besser kennengelernt, allerdings hatte ich mehr Passagen mit ihm erwartet. Emerelle mochte ich in "Die Elfen" eigentlich gar nicht, und in diesem Band hat sich da nicht viel geändert. Sie ist und bleibt mysteriös.

Und man mag es gar nicht glauben, aber gegen Ende der Geschichte saß ich verstocktes Ding tatsächlich mit einem Taschentuch auf dem Sofa und heulte Wasser und Rotz. Das kommt sehr selten vor, ich scheine da einen sehr harten Kern in mir zu haben. Herr Hennen hat ihn zum schmelzen gebracht und dafür verdient er alles was es an Ratten und Mäusen hat:

 5ratten und :marypipeshalbeprivatmaus:
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Liebe Grüsse
Hanni

stefanieg28

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Re: Bernhard Hennen - Elfenwinter
« Antwort #14 am: 19. Mai 2010, 09:28:04 »

"Elfenwinter" der 2. Teil der Elfen Trilogie

Das Buch:
Nichts kann die schöne und ebenso kühle Königin der Elfen, Emerelle, davon abhalten zum sagenhaften Fest der Lichter zu ziehen, bei dem die Fürsten aller Elfenstämme Albenmarks ihre Macht bestätigen sollen. Zwei Mordanschläge hat die Elfenkönigin nur durch eine glückliche Fügung des Schicksals überlebt.
Dennoch versucht Ollowain, der Komandant ihrer Leibwache, die Herrscherin vergeblich davon abzuhalten, an dem Fest teilzunehmen. Ollowain hegt den Verdacht, dass der Auftraggeber für den Mord unter den Elfenfürsten selbst zu finden ist.
In seiner Verzweiflung wirbt er Silwyna an, eine geheimnisvolle Bogenschützin aus dem Elfenstamm der Maurawan. Als ein Pfeil erneut die Königin nur um Haaresbreite verfehlt, befällt Ollowain ein schrecklicher Verdacht. Treibt Silwyna ein doppeltes Spiel?
Es folgt eine Nacht der Schrecken, in der ein seit Jahrhunderten gewonnen geglaubter Krieg erneut aufflammt. Es beginnt die Zeit, in der Alfadas, der Sohn des legendären Mandred Menschensohn, beweisen muss, ob er das Zeug zum Helden hat wie einst sein Vater. Und es ist die Zeit, in der er sich entgültig entscheiden muss, ob er in die Welt der Menschen oder der Elfen gehört. Denn in beiden Welten gibt es eine Frau, die ihn
liebt.......

Meine eigene Meinung:
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen. Die Hauptcharaktere sind genauso fazinierend wie im ersten Teil.  Eine packende Geschichte mit überraschenden Wendungen. Stellenweise fand ich die Verschiedenen Handlungsstränge jedoch verwirrend und auch sehr langatmig.
Abgesehen davon hat mir das Buch aber gut gefallen,  der ersten Teil hat mir doch etwas besser gefallen.
Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
 4ratten
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~Viele liebe Grüße Steffi~
Gelesen 2010 29 Bücher 11964 Seiten
SUB 130
2009 - 128 Bücher - 46245 Seiten