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Autor Thema: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel  (Gelesen 12509 mal)

Doris

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Antw:Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #30 am: 24. Juni 2009, 21:18:44 »

Nach der deutschen habe ich nun auch die englische Ausgabe der Schatzinsel gelesen, möchte aber für die Rezi nicht unbedingt einen neuen Thread eröffnen, weil ich mich im Vergleich zum Posting über das deutsche Buch eigentlich nur wiederholen kann. Zur Handlung schreibe ich nichts mehr, darüber wurde weiter oben schon berichtet.



Die Schatzinsel gilt als einer der großen Klassiker der Abenteuerliteratur, das beweisen nicht zuletzt die zahlreichen unterschiedlichen Ausgaben, vor allem als Kinderbuch, und die vielen Verfilmungen. Für mich ist „Die Schatzinsel“ eines der Bücher aus meiner Kindheit, das ich mehrfach gelesen habe, weil es mich immer wieder aufs Neue begeistert hat. Mit meiner Veranlagung für Abenteuer fiel es mir nicht schwer, mich in den jungen Jim Hawkins hineinzuversetzen. Gestört hat mich immer nur die Tatsache, dass mir die Schiffsreise und der Aufenthalt auf der Insel zu kurz erschienen.

Von den wichtigen Figuren der Geschichte kommen eigentlich nur Jim und John Silver richtig zur Geltung, für die anderen bleibt im Ablauf nur wenig Platz, um sie eingehender zu charakterisieren. Die Piraten sind waschechte Gesellen ihres Schlages, versoffen, hinterhältig und habgierig. Einzig Silver tanzt aus der Reihe, weil er auch positive Eigenschaften und vor allem Weitsicht besitzt. Seine Beziehung zu Jim wäre eine genauere Betrachtung wert gewesen.

Der Ablauf ist fesselnd geschildert, ohne Längen und lässt sich flüssig lesen, sofern einem das Englisch der Klassiker geläufig ist. Lediglich die Spannungsspitzen fand ich etwas unausgewogen verteilt, aber das mag daran liegen, dass 1883, als dieser Roman erschien, der Aufbau anders war als bei jetzigen Büchern.

Während ich mit anderen englischen Büchern ganz gut zurechtkomme, war die englische Fassung als Klassiker doch fast zu anspruchsvoll. Vor allem die Dialoge sind gespickt mit Redewendungen und Abkürzungen, die mir teilweise unverständlich blieben. Auch das Wörterbuch konnte hier nicht weiterhelfen, da einige Ausdrücke aus dem seemännischen Jargon verwendet wurden oder Wörter, die inzwischen so veraltet sind, dass sie in keinem Dictionary mehr auftauchen. Leider hat das den Lesefluss ziemlich gehemmt und dem Spaß am Lesen etwas geschmälert, so dass ich hier die Ratten aus meiner eher subjektiven Sicht verteile.

3ratten
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Lucius Annaeus Seneca

Kirsten

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Antw:Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #31 am: 20. August 2009, 20:20:36 »

Hallo!

Treasure Island war das letzte Buch von Robert Louis Stevenson auf meinem SUB. War ich am Anfang von seinen Büchern sehr begeistert habe ich zum Schluß ein paar Bücher erwischt mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Deshalb hatte ich gehofft dass dieses Buch, von dem ich viel positive Kritik gehört habe meinen Eindruck von ihm verbessern würde. Das hat leider nicht ganz geklappt, auch wenn mir Treasure Island besser gefallen aht als das Buch, das ich davor von RL Stevenson gelesen habe.

Von den wichtigen Figuren der Geschichte kommen eigentlich nur Jim und John Silver richtig zur Geltung, für die anderen bleibt im Ablauf nur wenig Platz, um sie eingehender zu charakterisieren. Die Piraten sind waschechte Gesellen ihres Schlages, versoffen, hinterhältig und habgierig. Einzig Silver tanzt aus der Reihe, weil er auch positive Eigenschaften und vor allem Weitsicht besitzt. Seine Beziehung zu Jim wäre eine genauere Betrachtung wert gewesen.

Das ist der Punkt der auch mich am meisten gestört hat. Die meisten Figuren waren eher blass und tauchten nur am Rand auf. Das bin ich von Stevensons Erzählungen sonst nicht gewohnt. Ungewohnt war für mich auach die Sprache- mir hat das herzhafte Scots wirklich gefehlt.

Auch wenn ich Robert Louis Stevenson als Person interessant finde- mit dem Autor kann ich mich immer noch nicht anfreunden.
2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße
Kirsten
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foenig

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Antw:Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #32 am: 25. September 2009, 10:38:43 »

Ich bin ganz offen und ohne Erwartungen an dieses Buch gegangen und wurde wirklich sehr positiv überrascht! Zunächst war ich noch ein wenig skeptisch, weil ich mit Abenteuerliteratur noch kaum Erfahrungen habe. Der Einstieg war somit noch etwas holperig, aber die Geschichte wird zum Glück schnell spannend und ich war direkt gefesselt. Von Anfang an hat man bemerkt, dass es wohl eher ein Buch für Kinder bzw. Jugendliche ist, was ich aber nicht negativ empfunden habe, ganz im Gegenteil hat dieser Stil für Kinder eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte gebracht mit der es mir noch mehr Freude machte die Geschichte weiter zu verfolgen. Außerdem brauchte ich mir so keine Gedanken um das Ende machen, schließlich gehen Kinder-/Jugendbücher doch immer gut aus! Etwas geschockt haben mich dann aber doch die manchmal doch sehr brutalen Geschehnisse, das hatte ich einfach nicht erwartet. Es sterben schon recht viele Seeleute! Trotz dieser Vorkommnisse hat mich das Abenteuer sehr fasziniert und ich habe mit Begeisterung immer weiter gelesen!

Mein Fazit: Ein tolles Abenteuerbuch für kleine aufgeweckte Jungen (aber auch Mädchen)  4ratten
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Jeanny

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #33 am: 28. März 2010, 17:01:26 »

So, ich habe mich nun auch einmal daran gewagt. Ich habe die folgende Englische Ausgabe gelesen:



Zum Inhalt brauch ich, denke ich, nichts mehr sagen, das haben andere ja schon zur Genüge getan. ;)
Zu meiner Meinung: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich doch einigermaßen enttäuscht war. Dass die meisten Charaktere, mit Ausnahme von Jim Hawkins und Long John Silver, mit nur wenigen Sätzen, oder teilweise nur Worten abgehandelt wurden, hat mich persönlich sehr gestört, da ich mich mit einem Charakter nicht vernünftig identifizieren kann, wenn ich nicht auch ein bisschen was über ihn weiß. Und auch wenn man über Jim und John Silver mehr erfährt, so finde ich auch bei diesen beiden, dass sie zu kurz gekommen sind.

Auch war ich vom eigentlichen Abenteuer dann etwas enttäuscht, da die Handlung auch für mich viel zu schnell ablief, von der Landung auf der Insel zum wieder verlassen derselben mit fix eingeschobener Schatzsuche. Das hätte ich irgendwo gerne alles ein Wenig ausschweifender gehabt.

Aber für den Schreibstil muss ich doch einen extra Punkt verteilen. Anfangs gefiel mir auch der nicht so ganz, aber nachdem ich mich dran gewöhnt hatte, hat er mir dann auch sehr gut gefallen, und er hat dann auch einige Mängel, was die vermisste Ausführlichkeit anbelangt, wieder einigermaßen weg gemacht.
Alles in allem ist es kein wirklich schlechtes Buch, aber es hat mich dann leider auch nicht so vom Hocker gerissen, wie ich es erwartet/gehofft hatte.

Ich vergebe:  2ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
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AchimKoeppen

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #34 am: 13. Mai 2010, 14:42:57 »

Hallo,
das gehört jetzt vielleicht nicht ganz in ein Literaturforum. Aber die beste Verfilmung der Schatzinsel, ist meiner Meinung nach, der ZDF - Vierteiler aus den 60er Jahren. Zumindest besser als manche Filme, die dann später auch im Kino liefen. Der Vierteiler wurde auch auf 3sat schon mehrfach ausgestrahlt. Ihn kennen aber wahrscheinlich nur die etwas älteren Jahrgänge.

Gruß, Achim
« Letzte Änderung: 13. Mai 2010, 19:36:54 von AchimKoeppen »
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Breña

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #35 am: 02. Juni 2010, 23:04:35 »

Hallo,

auch ich bin von der Schatzinsel sehr angetan. Das Buch war genau das richtige für eine Phase, in der ich wenig Zeit zum Lesen und einiges um die Ohren hatte. Eines der doch recht kurzen Kapitel konnte ich immer mal zwischendurch lesen und dabei in das Abenteuer des jungen Jim Hawkins eintauchen. Vielleicht habe ich mich deswegen nicht daran gestört, dass die Figuren abgesehen von Hawkins und Long John Silver nicht allzu detailliert ausgearbeitet sind, vielleicht habe ich das aber auch gar nicht erwartet und somit nicht vermisst. Lediglich an zwei Stellen -
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- war es mir zuviel des Abenteuers, ansonsten habe ich Stevenson sämtliche erzählerischen Freiheiten gegönnt. :zwinker:

Mir ist nicht mehr nach großem Drumherumreden, daher gibt es freiheraus 4ratten.

Viele Grüße
Breña
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"Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht."  J. L. Borges

abenteurerleser

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #36 am: 17. Juli 2010, 20:38:18 »

ganz schlicht und einfach ein hervorragendes Buch. Ein Klassiker. Immer noch eines meiner Lieblinge. Gerade gelesen habe ich - sozusagen in Memoriam - "Die Schatzinsel"  -  "Gold" von Michael Crichton. Wer Piratenstories mag, wird auch dieses Buch lieben.
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Meike

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #37 am: 28. Dezember 2010, 10:48:40 »

 :winken:
Die Schatzinsel, ein Klassiker, bei dem man ins Schwärmen kommt. Als Kind habe ich das Buch verschlungen und es war eines der Bücher, die mich zu einer Leseratte werden ließen.
 :smile:  :smile:  :smile:  :smile:  :smile:
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Horusina

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #38 am: 31. Dezember 2011, 14:29:27 »

Die Schatzinsel

Der junge Erzähler, Jim Hawkins, lernt einen alten Seebären kennen und findet beim Durchwühlen seiner Sachen eine Schatzkarte. Ein Schiff mit Kapitän und einer Crew ist bald gefunden und so machen sich Jim und seine Freunde auf einen Schatz zu bergen. Doch was sich so leicht gedacht, wird schnell zu einem Kampf auf Leben und Tod. Jim stürzt sich jedoch mitten ins Geschehen und eine Welle von wechselvoller und sich überstürzender Geschehnisse hält den Leser in Atem. Mit List, Tücke und viel Alkohol versuchen die Männer den Schatz für sich zu gewinnen. Der einbeinige Long John Silver ist dabei der grissendste von allen.
Eine richtig spannende Piratengeschichte mit einem echten Schatz! So etwas hatte ich vor dem lesen nicht unbedingt erwartet. Ich wurde jedoch ausgesprochen positiv überrascht! Ich würde das Buch neben jungen Lesern auch den etwas älteren empfehlen. Zumindest ich hatte damit ein paar vergnügliche Stunden  :zwinker:

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Michaela

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #39 am: 14. Februar 2012, 17:42:00 »

Ja ich habe auch nur das Hörbuch von Disney , aber werde Anfang März definitiv diesen Schmöker angehen  :klatschen:

Babsi

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #40 am: 14. Februar 2012, 22:08:13 »



Als Kind habe ich Die Schatzinsel in der o. g. Ausgabe geschenkt bekommen und habe das Buch geliebt. Zum einen aufgrund der spannenden Geschichte, zum anderen, weil ich die Comic-Seiten darin total klasse fand. War einfach was anderes, als das was ich sonst so alles gelesen (oder auch gefressen) habe. (War grad ganz baff, als ich die Ausgabe tatsächlich bei amazon gefunden habe ;-) )
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Liebe Grüße von Babsi

Aurora

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Re: Robert L. Stevenson - Die Schatzinsel
« Antwort #41 am: 27. Oktober 2012, 18:52:18 »

Meine Meinung:
Ich denke mir, jedem ist »Die Schatzinsel« bekannt. Wenn nicht als Buch, dann zumindest dank einer der zahlreichen Verfilmungen. Daher werde ich hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Auch ich hatte zuvor bereits eine Verfilmung (keine Ahnung mehr, welche das war) gesehen und kannte somit schon im Groben, worum es geht. Da das jedoch schon ein Weilchen zurücklag, konnte ich mich noch einmal neu auf die Geschichte einlassen. Meine vorliegende Ausgabe ist zudem durchsetzt durch wunderschöne Illustrationen von Józef Wilkoń. Es ist schwer, einen Klassiker zu bewerten, finde ich. Mir hat das Buch jedoch viele schöne Lesestunden bereitet, ein gesamtes Wochenende, um genau zu sein.

Ich gebe diesem Buch:
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~~ Das Leben ist viel zu kurz, um sich auch nur einen einzigen Tag zu langweilen. ~~
:leser: Im Kreis des Wolfs - Nicholas Evans (158/476)
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