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Autor Thema: Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?  (Gelesen 3610 mal)

Elaine

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« am: 31. März 2006, 17:03:16 »

Ich habe heute mal wieder meine Bücherlisten durchgegangen und habe gesehen, dass ich bisher erst 3 Bücher von Frauen gelesen habe. Zwei von Barbara Hambly und eins von Elaine Cunningham. Kennt ihr noch ein paar Frauen, die SF schreiben? Ich habe bisher nämlich kaum bis gar keine SF-Bücher gesehen, die von einer Frau geschrieben wurden.  :schulterzuck:
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fairy

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #1 am: 31. März 2006, 17:15:21 »

Also ich hätte noch Marion Zimmer Bradley zu bieten. Zumindest stehen 2 Bücher von ihr in meinem Regal, die vom Cover her stark nach SF ausschauen und natürlich Anne McCaffrey.
Aber es stimmt wirklich! Mir fällt gerade jetzt erst auf, dass ich sonst nichts SF-artiges im Regal habe von Autorinnen. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich in dem Genre nicht so wirklich auskenne.
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~"The picture of Dorian Gray"by Oscar Wilde~

:leser:
Henry Fielding - Tom Jones

Tad Williams - The Dragonbone Chair

Mark Twain - Tom Sawyer

William Dean Howells - The Rise of Silas Lapham

Elaine

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #2 am: 31. März 2006, 17:17:23 »

Ist mir grade auch nur zufällig aufgefallen, aber komisch ist es schon. Interessieren sich Frauen weniger für SF oder trauen sich manche nicht an das Genre ran? Woran könnte es liegen?
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sandhofer

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weibliche SF
« Antwort #3 am: 31. März 2006, 17:29:44 »

Hallo zusammen!

Zitat von: Elaine
Interessieren sich Frauen weniger für SF oder trauen sich manche nicht an das Genre ran? Woran könnte es liegen?

Es sind wohl auch weniger Leserinnen da. Wenn man z.B. ins hiesige SF-Unterforum schaut ...

Woran's liegt? Keine Ahnung. Vielleicht zu viel "Technogebabbel"?

Ursula K. Le Guin wird m.W. auch zur SF gerechnet. Wenigstens teilweise.

Grüsse

Sandhofer
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

Elaine

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #4 am: 31. März 2006, 17:31:34 »

Na ja am Technikgebabbel könnte es vielleicht liegen, aber ich mag SF sehr gerne. Sonst wäre ich ja auch kein SW-Fan ;) Ich finde es nur schade, dass es so wenig Frauen versuchen
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Grisel

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #5 am: 31. März 2006, 18:00:37 »

Hi!

In meiner Leseliste finden sich da unter anderem
Lois M. Bujold
Karin Lowachee (nur auf Englisch)
C.J. Cherryh
Susan R. Matthews (detto)
Catherine Asaro
Doris Lessing
Tracy Hickman
Margaret Weis
Maria Doria Russell
Joan D. Vinge
Doris Lessing

Man muß nur suchen, dann findet man sie schon. Das sind mal die, von denen ich was SFmäßiges gelesen habe.

Bye,

Grisel
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Aeria

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #6 am: 31. März 2006, 18:15:13 »

Mary Doria Russel ist mir auch spontan eingefallen.
MZB und Ursula LeGuin wurden ja schon genannt. Da wären vielleicht noch Justina Robson und Vonda McIntyre zu erwähnen, von der letzteren ich habe bisher leider nur einen Roman aus der "Starfarer"-Reihe gelesen, die anderen subben noch.

***
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Wenn schon Edward, dann Rochester!

vallenton

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #7 am: 31. März 2006, 19:48:32 »

Wobei man sagen muß, das Tracy Hickman ein Mann ist.  :breitgrins:


Das Problem ist auch, das man oftmals vom Namen her gar keine Frau erwartet. So handelt es sich bei den Autoren James Tiptree Jr., Julian May, Pat Cadigan immerhin um Autorinnen.

Nicht vergessen sollte man auf jeden Fall Nancy Kress und Elizabeth Moon die viele wirklich hervorragende Bücher geschrieben haben.
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Alamir

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #8 am: 31. März 2006, 19:53:40 »

S. L.  Viehl: Stardoc novels (Stardoc, Beyond Varallan, Endurance, Shockball, Eternity Row, Rebel Ice - weitere geplant) , außerdem: Blade Dancer, Bio Rescue, Afterburn

Einige davon sind ins Deutsche übersetzt.

Wen Spencer: Ukiah Oregon books (nur English: Alien Taste, Tainted Trail, Bitter Waters, Dog Warriors)  gelten auch als SciFi, sie spielen allerdings auf der Erde nur wenig in der Zukunft und konzentrieren sich auf genetische Entwicklungen. Und einiges and Action. :)

Tinker, ist ein weiteres Buch von ihr, das eine Mischung von SciFi und Fantasy bietet (es gibt Elfen, aber nicht Tolkiens Sorte, und japanische Drachen, aber auch Hoover bikes und Laserpistolen) habe ich noch nicht gelesen; ich warte auf den zweiten Band, Wolf Who Rules, der in einigen Wochen erscheinen wird.

Und wer's ganz modern mag: Holly Lisle: Hunting the Corrigan's Blood kann man als e-Buch kaufen.   :zwinker:
http://shop.hollylisle.com/index.php?crn=207&rn=364&action=show_detail

Edited to add: :breitgrins:
Grisel, Lois McMaster Bujolds Bücher habe ich komplett.
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Alamir

Aeria

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #9 am: 31. März 2006, 19:57:03 »

@Vallenton
Nancy Kress habe ich doch glatt vergessen, dabei liegt ihr "Kontakt" ganz oben auf meinem SUB.
Julian May schreibt doch nur Fantasy, oder etwa auch SF? Ich habe die "Ruwenda"-Bücher hier, die sie zusammen mit MZB und Andre Norton schrieb. Andre Norton ist übrigens auch eine Frau, bei dem Vornamen hätte ich das nie gedacht. (Ihre Bücher werde ich ganz sicher nie mehr anrühren!)

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vallenton

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #10 am: 31. März 2006, 20:12:51 »

So ad hoc fallen mir zwei SF Serien von Julian May ein. Die erste ist die Rampart-World Trilogie mit ihrer Hauptfigur Asahel Frost (der einem wirklich skurrilen Mord anheim fallen soll) und besteht aus drei Büchern (Reihenfolge ist willkürlich):
1. Die Nebel des Sagittarius
2. Die Schulter des Orion
3. Der Sporn des Perseus

Aus der Reihe kenne ich bisher nur den ersten Roman. Der hat mir ganz gut gefallen. Läßt sich locker lesen und hat eine interessante Handlung. Die Nachfolgebände habe ich zwar auch, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen.


Die zweite Reihe von ihr ist die vierbändige Pliozän Saga, bestehend aus den Büchern:
1. Das vielfarbene Land
2. Der goldene Ring
3. Kein König von Geburt
4. Der Widersacher

Auch die Serie habe ich zwar zu Hause, aber noch nicht gelesen. Der Klappentext klang aber so gut, das ich mir alle Bücher besorgt habe. Es geht darum, das Wissenschaftler ein Zeitfenster erschaffen haben durch das man mehrere Millionen Jahre in die Vergangenheit (Pliozän) reisen kann. Der Weg führt aber nur hin und nicht zurück. Wer einmal da ist, muß den Rest seiner Zeit auch dort verbringen. Im Nachhinein stellt sich dann wohl raus, das in der Vergangenheit außerirdische Invasoren die Erde besetzt halten und alle Neuankömmlinge aus der Zukunft versklaven. Die Bände erzählen dann halt die Geschichte dieser Zeitreisenden. Wie gesagt, es klang für mich ganz interessant, aber ich bin noch nicht dazu gekommen die Serie zu lesen.

Von Nancy Kress haben mir zwei Romane außerordentlich gut gefallen. -Moskito- und -Verigo Target-. Beide würde ich aber nur bedingt dem Bereich SF zurechnen.

Von Andre Norton kenne ich nur ein Buch. -Kreuzwege der Zeit-. Auch hier muß ich sagen das ich es wirklich gut fand. Eine spannende Geschichte mit einer Verfolgungsjagd quer durch die Zeit.

Empfehlen kann ich jedem James Tiptree Jr.. Ich kenne keinen Autor oder Autorin die so emotional und herzergreifend schreiben kann wie sie. Leider nimmt das Thema Sexualität eine, wie ich finde, zu große Spannbreite in ihrem Schaffen ein.
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Grisel

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #11 am: 31. März 2006, 21:25:40 »

@Vallenton zu Mr. Tracy Hickman:  :entsetzt:  Der muß aber bösartige Eltern haben!

Zitat von: Alamir
Edited to add: :breitgrins:
Grisel, Lois McMaster Bujolds Bücher habe ich komplett.


Wie, nur als Regalschmuck oder hoffentlich auch gelesen?
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Ingroscha

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #12 am: 31. März 2006, 21:50:34 »

Jo Clayton sollte noch erwähnt werden und Lisa Tuttle. Es gibt auch sicher noch eine Menge weitere Frauen aber mir fällt im Moment niemand mehr ein...
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

Thanquola

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #13 am: 31. März 2006, 23:10:57 »

Marge Piercy fällt mir auch noch ein. Ansonsten bin ich was SF angeht, ja relativ unbedarft, da ich das Genre erst vor kurzem für mich entdeckt habe.
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Alamir

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Gibt es wirklich nur so wenige SF-Autorinnen?
« Antwort #14 am: 31. März 2006, 23:13:37 »

Zitat von: Grisel

Wie, nur als Regalschmuck oder hoffentlich auch gelesen?



Hehe, natürlich auch gelesen.   :zwinker:  

Außer zweien die ich mir erst vorige Woche gekauft habe, und die ich mir wahrscheinlich als Reiselektüre aufhebe. Dafür eignen sich unterhaltsame, nicht zu dicke Taschenbücher nämlich am besten. Wer will schon Gablés Hüter der Rose im Rucksack den Hadrianswall langschleppen.  :breitgrins:

Wenn ich 'nen Regalschmuck brauchte, könnte ich mir ja Buchatrappen in Lederoptik kaufen, die machen mehr her als amerikanische mass market paperbacks.   :zunge: (dieses Smilie ist irgendwie niedlich)
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Alamir