Da hier schon so viel gesagt wurde, halte ich mich kurz:
Verblendung war für mich ein sehr untypischer Spontankauf, da ich eigentlich nie (und ich meine wirklich: nie) Krimis oder Thriller lese. Ich weiß auch nicht, was mich da für eine Laune ergriffen hat, aber ich habe es keinesfalls bereut.
Obwohl ich fand, dass das Buch einige Zeit braucht, um so richtig in die Gänge zu kommen, konnte ich es aber dem zweiten Drittel kaum mehr aus den Händen legen. Das Buch bietet sehr viele unterschiedliche Aspekte und mehrere Handlungsstränge, die aber sehr gekonnt miteinander verwoben sind. Die beiden Hauptfiguren Mikael und Lisbeth sind vielschichtig und liebenswert auf ihre eigene Art.
Das Buch hat mich an manchen stellen überrascht, nachdenklich gemacht und mich überzeugt, doch mal öfter zu einem Thriller zu greifen. (Zumindest zu den beiden anderen Teilen. Ich freue mich schon darauf.)
Und nachher fahr ich schnell in die Videothek und zieh mir, heute Abend noch die Verfilmung rein.
