"The Wedding" von Nicholas Sparks ist so etwas ähnliches wie die Fortsetzung von "The Notebook". Es handelt sich nicht wirklich um eine Fortsetzung, da die Geschichte Noahs nicht weitergeht. Diesmal geht es um seine Tochter Jane und deren Mann Wilson. Die beiden haben Eheprobleme, die dadurch ausgelöst wurden, dass Wilson ihren 29. Hochzeitstag vergessen hat. Daraufhin versucht Wilson alles, um seine Ehe zu retten. Dazu braucht er Noahs Hilfe, denn dieser kennt sich mit Romantik aus.
Viel habe ich zu diesem Buch nicht zu sagen. Es war erst mein zweites von Nicholas Spark, und um ehrlich zu sein, ich hatte schon wieder vergessen wie "The Notebook" war. Ich glaube, man muss den richtigen Moment erwischen, um seine Bücher genießen zu können.
Ich möchte nicht abstreiten, dass er eine wahnsinnig schöne Sprache benutzt. Er schreibt unglaublich sanft und gefühlsbetont. Anfangs war ich skeptisch, da ich Bücher, deren Protagonisten Männer sind, normalerweise nicht besonders mag. Ich kann mich dann oft nicht in die Person hinein versetzen. Hier war das gar kein Problem, da Nicholas Sparks die Gefühle der Charaktere so gut zum Ausdruck bringt, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als mit ihnen zu fühlen.
Allerdings konnte ich seine Sprachgewandtheit nicht in vollen Zügen genießen. Ich fand die Geschichte etwas zu kitschig. Natürlich, wenn ich so darüber nachdenke, könnte die ganze Geschichte genau so auch im wahren Leben stattfinden. Dennoch fehlte mir etwas - die Spannung. Von Anfang an wusste ich, was passieren wird. Eine kleine Überraschung gab es, aber ansonsten war mir klar, wie es ausgehen würde.
Daher habe ich relativ lange für das Buch gebraucht. Es plätschert halt so vor sich hin, aber es passiert nichts. Es ist mehr ein beschreibendes Buch - denn es beschreibt Gefühle.
Für Leser, die Liebesgeschichte mögen und weder Witz noch Spannung erwarten, ist es sicher das perfekte Buch. Dann die Liebe, die spürt man deutlich.
