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Autor Thema: Claudia Schreiber - Emmas Glück  (Gelesen 686 mal)

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Claudia Schreiber - Emmas Glück
« am: 12. März 2006, 15:31:53 »

Kurzbeschreibung
Ein Unfall führt sie zusammen: Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, als seine rasante Fahrt an einem Baum ihr abruptes Ende fand. Und nach einer Weile gesellt sich das Glück zu den beiden, wenn auch auf recht ungewöhnliche Weise …

Meine Meinung
Irgendwie lässt mich dieses Buch ein wenig zwiespältig zurück. Einerseits gefällt mir die Idee: Zwei an sich völlig verschiedenen Charaktere - mit der einzigen Gemeinsamkeit, noch nicht wirklich gelebt zu haben – treffen zusammen, als beiden eine große Veränderung ihres Lebens  bevorsteht: Emma droht der Verlust ihrer  Existenz, Max der nahe Tod.
Die Umsetzung allerdings hat mir ein wenig den Spaß an der Geschichte genommen. So wie Claudia Schreiber in kurzen, abgehackten Sätzen schreibt, ist auch die Entwicklung ihrer Figuren m.E. sehr sprunghaft und bleibt für meinen Geschmack eher oberflächlich. Auch das (leider vorhersehbare) Ende kommt mir zu schnell und mit ein wenig viel Glück im Unglück.
Die Sprache der Autorin ist recht derb, vereinzelte Charaktere sprechen gerne auch im Dialekt. Und selbst Liebhabern von Schnitzel und Schinken könnten die detaillierten Schlachtszenen vielleicht ein wenig zu genau beschrieben sein.
Auch wenn es aus durchaus amüsante und traurige Szenen gab, konnte mich das Buch leider nicht so sehr berühren, wie der Klappentext versprach.
Insgesamt daher "nur" : 3ratten: + :marypipeshalbeprivatmaus:

Mehr über die Autorin findet ihr übrigens hier.

« Letzte Änderung: 13. August 2006, 14:43:45 von Alfa_Romea »
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Valentine

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Claudia Schreiber - Emmas Glück
« Antwort #1 am: 13. März 2006, 14:59:49 »

Mir gefiel das Buch am Anfang recht gut, aber zum Schluss hin hat es immer mehr abgebaut.

Und die Schlachtszenen hätte man sich wirklich sparen können :kotz:
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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Claudia Schreiber - Emmas Glück
« Antwort #2 am: 13. März 2006, 18:06:46 »

Zitat von: Valentine
Und die Schlachtszenen hätte man sich wirklich sparen können :kotz:

Ja, ich denke, in Verbindung mit dem süßen Ferkelchen auf dem Cover wird der ein oder andere vielleicht noch zum Vegetarier. ;)

Ich persönlich fand die Schlachtszenen jetzt nicht so schlimm. Ich bin durch's Studium (und meinen Besuchen im rechtsmedizinischen Institut) wohl schon ein wenig abgehärtet. Es hätte mich aber auch nicht gestört, wenn die Beschreibungen nicht ganz so detailliert gewesen wären, denn m.E. sind sie in der Form für die Geschichte nicht wichtig. Ok, Max fragt nach der Bauchspeicheldrüse, aber den Rest hätte man weglassen können, finde ich.
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