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Autor Thema: Simon Beckett - Die Chemie des Todes  (Gelesen 10331 mal)

apassionata

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #30 am: 16. März 2008, 11:27:28 »

Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Buch ja in der gekürzten Hörbuchfassung einverleibt und muss sagen, ich fand es einfach super.
Vor allem Johannes Steck als facettenreicher Vorleser hat auch noch die letzte Ratte herausgekitzelt.  :breitgrins:
Mein Hörbucheindruck gibt es hier: http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php?topic=13011.0

Für alle "Schnell-Mal-Durchscroller":  5ratten
 :breitgrins:

Liebe Grüssle
                Marion  :winken:
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Muertia

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #31 am: 13. Mai 2008, 22:17:06 »

Hallo,

ich habe "Die Chemie des Todes" vergangenes Wochenende in einem Rutsch verschlungen.

Generell kann ich mich den überwiegend guten Meinungen hier anschließen. Der Mittelteil war mir ein wenig langatmig, wobei mich die dezent eingestreuten Kommentare am Ende fast jeden Kapitels doch bei der Stange gehalten haben (von wegen: damals ahnte ich noch nicht, dass es noch schlimmer kommen könnte etc.) Die Fortsetzung werde ich wohl auch lesen, weil es einfach ein netter Zeitvertreib für zwischendurch für mich war. Schnell und spannend unterhalten kann ich dazu nur sagen. Natürlich gab es auch Elemente die selbst mich als eher unerfahrenen Krimileser sehr an Klischee erinnert haben

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Alles in allem aber solide und gute Unterhaltung für mich und deshalb  3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Viele Grüße
Muertia
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:lesen: Rebecca Gablé - Der dunkle Thron
SuB: 6 (+16 bereits bestellte Bücher, um den SuB mal ein wenig aufzuwerten)

Cuddles

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #32 am: 28. Mai 2008, 11:59:00 »

Hallo!

Ich habe die "Chemie des Todes" gestern zu Ende gelesen und kann eigentlich gar nicht viel dazu sagen, was nicht unbedingt für das Buch spricht. Sicherlich ist es spannend und ich habe es auch sehr schnell durchgelesen, aber es unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Thrillern, die derzeit auf dem Markt sind. Wegen des tollen Covers und des Titels hab ich das aber irgendwie erwartet. Letztendlich erfährt man jedoch nicht viel über die titelgebende "Chemie des Todes", sondern kriegt einmal mehr durchschnittliche Thrillerkost geboten. Spannung ist wie gesagt vorhanden, doch der Handlungsablauf war einfach zu vorhersehbar und auch die Auflösung kam für mich nicht überraschend. Vielleicht hab ich auch einfach schon zu viele Thriller gelesen, so dass ich allmählich die gängigen Mechanismen durchschaue. Auch die wiederkehrenden Phrasen à la "damals wusste ich nicht, dass alles anders kommen würde" gingen mir ab einem gewissen Punkt einfach nur noch auf die Nerven (was wohl auch daran liegt, dass ich erst letztens ein Buch gelesen habe, in dem man sich desselben "Stilmittels" bediente).

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Genau das hab ich mir auch gedacht. :rollen:

Ob ich die Fortsetzung auch noch lesen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht wenn mir mal wieder der Sinn nach literarischem Fast Food ist. :breitgrins:

Für "Die Chemie des Todes" gibt es von mir daher nur durchschnittliche 3ratten

Liebe Grüße
Cuddles

Sue

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #33 am: 29. Mai 2008, 19:10:07 »

Den Anfang fand ich ja ganz gut, aber so ab der Mitte ist dem Buch doch mehr oder minder die Luft ausgegangen.
Wie so oft bei Krimis oder Thriller konnte ich auch hier das Motiv nicht nachvollziehen.
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Suptra

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #34 am: 11. Juni 2008, 19:25:31 »

OK, das Motiv "des Täters" ist natürlich fragwürdig, aber ein spannendes Buch für zwischendurch am Strand oder nachmittags auf der Terrasse ist es auf jeden Fall. Habe es in knapp 3 Tagen "verschlungen" und von meinen letzten Neuerwerbungen war es eines der besseren.
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Avila

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #35 am: 15. Juni 2008, 22:44:34 »

Meine Meinung:

Um es direkt zu sagen: Ab und an lese ich auch mal einen Thriller, aber es kommt nicht soo häufig vor und "Die Chemie des Todes" war seit langem mal wieder ein Thriller bei mir.

Aber ich fand ihn gut.
Wie schon erwähnt, der Schreibstil. Direkt am Anfang des Buches, die Beschreibung der Verwesung. Wirklich äußerst gelungen. Leider fällt der Stil nachher etwas, aber trotzdem ist es interessant. Wie der Protagonist seine Arbeit erklärt, fand ich gelungen. Das führte dazu, dass ich das Buch am Anfang interessant fand. Aber nicht wirklich mehr.
Erst nach etwa 100-150 Seiten hat das Buch angefangen mich zu fesseln.
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Und dann konnte ich es nur noch schwer aus der Hand legen.
Das Ende hat mich persönlich sehr überrascht. Auch die Gründe und alles drumherum.
Ach ja, das Cover fand ich übrigens auch ansprechend. Schlicht, aber genial!

Wegen des Schreibstils, des überraschenden Endes und der etwas später einsetzenden Spannung gibt es von mir

 4ratten
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Dottie

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #36 am: 08. September 2008, 12:25:00 »

So, nun auch noch meine Meinung *g*:

Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen und dafür sogar den Fernsehfilm Fernsehfilm sein lassen ;) Ich fand das Buch sehr sehr spannend und toll geschrieben (was sicherlich dem Übersetzer zuzuschreiben ist). Für mich war das Ende auch nicht voraussehbar, sodass die Spannung bis zum Ende erhalten blieb. Etwas merkwürdig fand ich das Ende allerdings schon und etwas an den Haaren herbei gezogen, aber insgesamt hat das Buch schon einen guten Eindruck hinterlassen. Deshalb von mir

 4ratten  und :marypipeshalbeprivatmaus:
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Doris

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #37 am: 11. November 2008, 23:27:12 »

Mir hat das Buch gut gefallen. Zwar unterscheidet es sich nicht wesentlich von anderen Thrillern des Pathologen-Genres, aber es ist gut geschrieben und die Geschichte verliert über große Strecken hinweg kaum an Spannung. Der Schauplatz war gut gewählt. Die Vorstellung, dass in dieser vermeintlich vertrauten dörflichen Enklave ein Serienmörder unterwegs ist, lässt mich jetzt noch schaudern. Wie es scheint, gefällt Beckett der Gedanke, denn in seinem zweiten Roman hat er das ja ähnlich angelegt.

Was mich zunehmend störte, waren die Cliffhanger an vielen Kapitelenden, die absolut überflüssig waren. Die Handlung ist auch so mitreißend genug, um die Leser bei der Stange zu halten.
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Das Cover war mal ein schönes Beispiel dafür, dass weniger mehr sein kann.
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« Letzte Änderung: 11. November 2008, 23:33:37 von Doris »
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illy

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #38 am: 27. Januar 2009, 21:16:07 »

An diesem Roman hat mich als allererstes das Cover angesprochen. Die Kritiken klangen nicht ganz so begeistert, wie der erste optische Eindruck war, deswegen hat es einige Zeit gedauert, bis ich den Roman tatsächlich zum Lesen in die Finger bekommen habe. Ich habe mich auf einen qualitativ ordentlich gemachten Thriller, aber kein Jahreshighlight eingestellt und wurde nicht enttäuscht. Die Figuren sind ordentlich beschrieben und handeln nicht unlogischer als sie es üblicherweise immer in solchen Geschichten tun (sich alleine in die Höhle des Löwen wagen, statt einfach zu fliehen und die Polizei zu rufen etc.) Der Showdown war dementsprechend ein wenig zu furios.

Die Identität des Täters war ganz gut verborgen und die übliche Anzahl falscher Fährten wurde gelegt. Ich hatte den Bösewicht anfänglich zwar kurz im Auge, aber keine konkreten Spuren gefunden, so dass zumindest ein wenig Überraschung übrig blieb.

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Das Forensische nahm weniger Raum ein, als ich vorher vermutet hätte, konkrete Hinweise auf den Täter ergeben sich daraus ja eigentlich nicht. Insgesamt ein netter Thriller, dessen Ansiedlung in England mich etwas überrascht hatte, der Hinweis, dass der Autor sich im FBI-Ausbildungszentrum über Verwesungsprozesse bei Leichen etc. informiert hatte und die Gewohnheit (die wahnsinnigen Serienmörder schlagen ansonsten ja doch eher in den USA zu) hatten mich zu einem US-Schauplatz verleitet. Die ländliche Idylle macht sich allerdings ganz gut, der Autor schafft es recht ordentlich das englische Dorfleben darzustellen. Eher negativ fand ich die Anklänge ans Übersinnliche, mit wahr werdenden, bedeutungsvollen Träumen kann ich nicht so viel anfangen.

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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Tamiami

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #39 am: 28. Januar 2009, 00:46:58 »

Ich liebe dieses Buch....ich fand schon die ersten Seiten spannend...ich bin immer noch am Überlegen, ob das mit den Insekten so stimmt (angeblich richten sich die Larven in einer Leiche immer nach Süden aus). Besonders gefiel mir, dass man mit dem Protagonisten David Hunter zuerst im Dunkeln tappt und förmlich alle Irrungen und Wirrungen mitmacht. Alle paar Seiten eine neue Spur, eine Idee, wer/was es sein könnte und dann.....eine kleine Drehung und wie bei einem Kaleidoskop- doch irgendwie nicht und alles ganz anders. Besonders das Ende gefiel mir sehr. Für mich war es völlig überraschend und doch logisch. Ich hatte das Buch in Rekordzeit durch und lese gerade den dritten Teil und bin wieder ganz begeistert....

Von mir

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Simon Beckett - Whispers of the Dead

Annabas

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #40 am: 09. April 2009, 17:33:09 »

Wie es scheint bin ich die einzige der der Roman so gar nicht gefallen wollte  :rollen:

Nein, hier kommt noch eine.  :winken:

Wir haben das Buch in unserem Krimistammtisch gelesen und keine von uns war übermäßig begeistert.
Ich fand den Ekelfaktor recht hoch, obwohl ich Thriller gewöhnt bin, mir hätte die Hälfte der Verwesungsdetails genügt. Aber ich denke, dass die Ekelmenge durchaus ein Grund für den Hype um das Buch ist, in gewisser Weise ist es der Bruch eines Tabus, nämlich die detaillierte Beschreibung dessen, was mit uns passiert, wenn wir mal tot sind. Das gab es bisher so nur in Fachbüchern - ich wüsste jedenfalls von keinem vergleichbares Krimi/Thriller.
Ansonsten fand ich das Buch zumindest zum Ende hin recht spannend, der Anfang zog sich etwas hin.
Den Mörder bzw. das Motiv bzw. den Tathergang fand ich nicht besonders glaubwürdig, mir kam alles ziemlich an den Haaren herbeigezogen vor.
Die Folgebände werde ich nicht lesen, da gibt es spannendere Autoren.

Viele Grüße von Annabas  :winken:
« Letzte Änderung: 11. April 2009, 19:58:06 von Annabas »
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HoldenCaulfield

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #41 am: 11. April 2009, 18:44:45 »

@Annabas
Das beruhigt mich jetzt^^
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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #42 am: 22. April 2009, 10:57:23 »

Mir hat dieser Thriller sehr gefallen!
Ich wurde direkt von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch eigentlich kaum noch weglegen. Ich sollte aber wahrscheinlich erwähnen, dass ich schon länger keinen Krimi oder Thriller mehr gelesen habe, obwohl ich dieses Genre eigentlich recht gerne lese. Somit ist meine Freude eventuell endlich mal wieder einen Thriller zu lesen auch in die Bewertung mit eingegangen  :zwinker:

Im mittleren Teil des Buches hatte ich zwischenzeitlich jedoch etwas Angst, dass Beckett die Kurve nicht mehr bekommt. Der mittlere Teil zog sich etwas dahin und es wurde sehr viel von den Geschehnissen des Dorfes erzählt. Immer öfter hat Beckett Andeutungen eingeworfen. Die ersten Andeutungen haben bei mir auch ihre Wirkung nicht verfehlt, ganz im Gegenteil wurde ich dadurch immer neugieriger. Jedoch wurden es zu viele Andeutungen, die immer eindeutiger wurden ohne dass wirklich endlich das Angedeutete passierte.

Trotz der vielen Andeutungen und meinen Vermutungen konnte mich Beckett trotzdem noch ein wenig am Ende überraschen  :breitgrins: Leider fand ich die Auflösung, besonders die Erklärung der Motive, nicht so sehr gelungen. Aber ich wurde trotzdem noch von den Ereignissen der Geschichte mitgerissen und habe das Buch noch nachts beendet, weil ich nicht bis zum nächsten Tag warten wollte.  :breitgrins:

Etwas schade fand ich, dass die "Chemie des Todes" kaum bis gar nicht zum Auffinden des Täters beigetragen hat. Bei diesem Titel hätte ich doch etwas anderes erwartet. Die forensischen Erklärungen fand ich sehr interessant und auch gar nicht so ekelig.

Mein Fazit: ein solider Thriller, den ich weiterempfehlen würde
 4ratten
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Kirsten

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Re: Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #43 am: 27. Mai 2009, 06:41:58 »

Hallo!

Mir hat Die Chemie des Todes auch sehr gut gefallen. David Hunter war als Witwer der sein früheres Leben satt hat und die Art, wie er mit dem Tod von Frau und Tochter umgeht sehr glaubwürdig. Das Ganze spielt sich in einem kleinen Dorf ab, in der neu Dazugezogene immer auch Aussenseiter sind. Deshalb wird das erste Verbrechen nur wenig beachtet. Die Ermordete hat noch nicht lange genug im Dorf gewohnt um eine wirkliche Lücke zu hinterlassen. Als dann aber eine junge Frau verschwindet die in diesem Dorf geboren und aufgewachsen ist schlägt die Stimmung um. 

Die Idee, Verbrechen in einem kleinen Umfeld passieren zu lassen und die Reaktion der Menschen darauf zu beobachten fand ich sehr interessant. Die Dorfgemeinschaft erschien den Menschen wie ein Schutz gegen das Böse und als dann eine "von ihnen" das Opfer wird beginnt die Jagd nach dem Täter. Jeder Aussenstehende wird auf einmal mit Misstrauen betrachtet weil der Gedanke, dass auch der Täter einer von ihnen ist zu schrecklich ist. Deshalb stehen zuerst auch David, der noch nciht lange genug im Dorf wohnt und alle Männer, die sich nicht in die Gemeinschaft einfügen wollen unter Verdacht.

Die Lösung des Falls passierte dann eher beiläufig. Mein Verdacht lief von Anfang an in diese Richtung, trotzdem fand ich die Motive ein bisschen sunglaubwürdig. Das hat aber dem insgesamt guten Eindruck keinen Abbruch getan.
4ratten

Liebe Grüße
Kirsten
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Emily

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Antw:Simon Beckett - Die Chemie des Todes
« Antwort #44 am: 05. Juli 2009, 19:05:31 »

David Hunter kommt aus der Großstadt, lässt sich dann aber als Landarzt in einem kleinen Dorf nieder. Nach ein paar Jahren hat es mit der Beschaulichkeit allerdings ein Ende, eine Reihe grausamer Morde geschehen. Damit holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, der Mörder kommt ihm näher als ihm lieb ist.

„Die Chemie des Todes“ ist eines der wenigen Bücher, die auf der Bestsellerliste stehen und mir auch gut gefallen. David Hunter ist ein angenehmer Charakter, mit dem man schnell warm wird. Die Spannung ist vor allem in der zweiten Hälfte des Buches enorm hoch, ich kann nur raten diesen Teil erst zu lesen, wenn man ein paar Stunden Zeit hat. Nicht nur mir ging es so, dass man das Buch dann einfach nicht mehr weglegen kann und die Seiten nur so verschlingt, um zu erfahren wie es weiter geht. Wer überlebt? Wer ist der Mörder?

Auch der Mitratefaktor gefiel mir sehr gut, ich möchte einfach miträtseln können und nicht am Ende vor eine Lösung gestellt werden, auf die man als Leser nicht kommen konnte. Hier gibt es einige Hinweise auf die Identität des Mörders, aber auch einige falsche Spuren. So dass man am Ende vielleicht eine Ahnung hat, aber doch nicht sicher sein kann, ob sie stimmt.

„Die Chemie des Todes“ ist ein sehr gelungener Thriller, ich bin gespannt auf die schon erschienenen Fortsetzungen, „Kalte Asche“ und „Leichenblässe“.

 4ratten
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Bisher als Likimeya im Forum bekannt, jetzt umgetauft in Emily.
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