Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Barbara Erskine - Der Fluch von Belheddon Hall  (Gelesen 3296 mal)

Tirah

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1144
    • Eniria
Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #15 am: 01. März 2006, 20:03:19 »

Zitat von: Flor
Hallo Doris, :winken:
sollte dir der Name dieses anderen Buches doch noch einfallen, -würde mich sehr interessieren.
Ich suche solche Bücher: altes Landhaus, Geister, Grusel, Spannung :angst:


Da schließ' ich mich doch gleich an...   :winken:
Gespeichert
viele Grüße
Tirah

Doris

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5830
Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #16 am: 01. März 2006, 22:45:22 »

Leider komme ich derzeit nicht an meinen PC heran, auf dem ich meine Bücherliste gespeichert habe. Sobald das wieder der Fall ist und ich das Buch darin noch aufstöbern kann, schreibe ich Euch umgehend Autor und Titel.

Liebe Grüße
Doris
Gespeichert
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Doris

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5830
Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #17 am: 21. März 2006, 21:30:39 »

@ Flor & Tirah
Nun hätte ich euch fast vergessen  :redface: Leider bin ich weder über meine Liste noch über die Bücherregale auf den Titel des Buches gestoßen. Wahrscheinlich war es ein Buch aus der Bib. Sollte ich eines Tages wieder darüber stolpern, werde ich den Titel posten.

Liebe Grüße
Doris
Gespeichert
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
Lucius Annaeus Seneca

Tirah

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1144
    • Eniria
Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #18 am: 22. März 2006, 15:54:19 »

Soso, vergessen...  :tse:

Wenn Du über den Titel noch mal stolpern solltest, sagst Du einfach Bescheid. Bei Bib-Büchern kann ich das glatt verstehen, die habe ich oft auch schon nach dem Lesen wieder vergessen  :breitgrins:
Gespeichert
viele Grüße
Tirah

KillerKiwi

  • Träumerin mit Rückenwind
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 747
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #19 am: 06. November 2008, 22:20:42 »

Ich lese auch gerad dieses Buch und habe da mal eine Frage, ob euch auch aufgefallen ist, dass bei dem Stammbaum ganz vorne im Buch ein Datum falsch ist oder ob das nur in meinem Exemplar so ist oder ob das so sein soll??? o.O

Bei mir steht nämlich, dass Mary Sarah 1964 geboren sein soll, aber 1920 gestorben 0.o.
Gespeichert
Mein stetig wachsender SuB - Freue mich über jeden Kommentar
Bücher - Ein Haufen toter Buchstaben?
Nein, ein Sack voll Samenkörner."
(André Gide)
:lesen:
Bettina Belitz - Dornenkuss

Flor

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 981
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #20 am: 06. November 2008, 22:25:06 »

Da musste ich doch nun direkt gucken.
Und ja, ist bei mir auch so :rollen:. Das soll denn wohl 1864 sein.
Gespeichert

KillerKiwi

  • Träumerin mit Rückenwind
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 747
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #21 am: 06. November 2008, 22:28:10 »

Huhu Flor!  :winken:

Ich denke auch mal, dass es dann 1864 sein soll. Aber danke, dass du auch mal eben nachgeschaut hast. :)
Gespeichert
Mein stetig wachsender SuB - Freue mich über jeden Kommentar
Bücher - Ein Haufen toter Buchstaben?
Nein, ein Sack voll Samenkörner."
(André Gide)
:lesen:
Bettina Belitz - Dornenkuss

Kiba

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1654
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #22 am: 16. November 2008, 18:16:42 »

Barbara Erskine - Der Fluch von Belheddon Hall

(House of echoes)

Joss, ihr Mann Luke und ihr Sohn Tom leben als glückliche kleine Familie in London. Als dann der Teilhaber in Lukes Unternehmen mitsamt dem Geld verschwindet und die Firma Konkurs anmelden muss, fallen erste Schatten auf die Familienidylle. Da fügt es sich ganz hervorragend, dass Joss von ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat, einen alten Landsitz erbt - Belheddon Hall.

Kurz nach ihrem Umzug nach Belheddon glaubt Joss, Stimmen zu hören. Sie fängt an, sich für die Geschichte ihrer Familie und des Hauses zu interessieren und stößt auf einige Angst einflößende Begebenheiten. Männer und Jungen haben auf Belheddon Hall eine auffallende kurze Lebenserwartung. Joss beginnt, sich unwohl in ihren Haus zu fühlen. Sie macht sich Sorgen um Tom, dem einige unerklärliche Dinge widerfahren. Ihr Mann Luke und ihre Schwester Lyn glauben allerdings, dass sie sich alles nur einbildet. Die Dorfbewohner scheinen jedoch mehr zu wissen - und meiden das Haus...


Ein Gruselschmöker ganz nach meinem Geschmack! Dass er beinahe in der Gegenwart spielt, nämlich in den 90er Jahren, ist für diese Art Bücher ja eher eine Seltenheit. Besonders gut gelungen fand ich den Streit zwischen Joss und ihrer Schwester Lyn. Oft zanken sich die Leute in Romanen ja um irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Mist, und wie sie dann streiten, ist eher unrealistisch. In diesem Fall  kann man prima verfolgen, wie der Konflikt sich allmählich zuspitzt, und die jeweiligen Standpunkte und Reaktionen sind glaubhaft.

Das Ende fand ich dann ein bisschen schwächer, und Punktabzug gibt es für meinen absoluten Hassatz, der ganze 3 Mal auftauchte: Es wird alles wieder gut.

 4ratten
Gespeichert
:lesen: Andrzej Sapkowski - Der Schwalbenturm
:lesen: Erma Bombeck - Vier Hände und ein Her voll Liebe

KillerKiwi

  • Träumerin mit Rückenwind
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 747
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #23 am: 25. November 2008, 13:08:11 »

Also ich habe das Buch geradezu verschlungen. Bin jetzt seit knapp ner Woche damit durch und ich finde es noch immer schade, dass ich es schon durch habe.

Genau wie KiBa finde ich es toll, dass die Geschichte in der Gegenwart spielt. Genauer zu sein, in den 90er Jahren. Joss, Luke und Tom, sind eine sehr sympathische Familie, die mit alltäglichen Problemem zu kämpfen haben. Am schlimmsten trifft es die kleine Familie, als Tom's Geschäftspartner ihn hintergeht und die Firma pleite geht. Hab und Gut in London sind verloren. Pures Glück, dass Joss' leibliche Mutter ihr zum gleichen Zeitpunkt ein wunderschönes Anwesen - Bellheddon Hall - vererbt, allerdings unter der Bedingung, dass sie dieses Haus 7 Jahre nicht verkaufen darf. Die junge Familie zieht in das Unglückshaus, denn so wird es von den Anwohnern gesehen. Viele merkwürdige Dinge sind dort in den letzten Jahren geschehen. Joss' leibliche Brüder sind dort bei schrecklichen Unfällen ums Leben gekommen, genauso wie Joss' Vater. Doch das alles schreckt Joss und Luke nicht ab. Sie ziehen in Bellheddon ein und fühlen sich auf Anhieb pudelwohl. Luke findet eine neue Beschäftigung, er restauriert Autos und Joss ist voll und ganz mit Tom und dem Haus ausgelastet. Zur Unterstützung zieht Joss' Adoptivschwester Lynn dazu um Tom zu betreuen, da Joss an einem Buch schreibt und sich diesem somit voll und ganz widmen kann. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Joss hört Stimmen. Die Stimmen ihrer kleinen Brüder. Aber woher kommen diese Stimmen? Und wer ist dieser Blechmann, vor dem der kleine Tom so große Angst hat? Weder Luke noch Lynn schenken ihr Glauben. Nur der alte Pfarrer im Dorf...denn dieser kannte auch Joss leibliche Mutter.

Ich kann nur sagen, dass mich Der Fluch von Bellheddon Hall von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und reißt eigentlich auch nie ab. Man möchte immer weiter und weiter lesen. Ich fand es z. B. auch sehr schön, dass man die Geschichte nicht immer nur aus dem Blickwinkel von Joss sah, sondern auch Luke's, Lyn's und sogar Tom's Gedankengänge berücksichtigt wurden. Schwächer wird es zum Ende hin. Das Ende finde ich, wird sehr schnell heruntergeschrieben. Die Spannung bleibt zwar, aber mir fehlen die Ausführlichkeiten, die das Buch vorher stets begleitet haben.
Im großen und ganzen ein tolles Gruselbuch, bei dem der Gänsehautfaktor garantiert ist zum Ende jedoch leicht abschwächt.

Ich vergebe  4ratten
Gespeichert
Mein stetig wachsender SuB - Freue mich über jeden Kommentar
Bücher - Ein Haufen toter Buchstaben?
Nein, ein Sack voll Samenkörner."
(André Gide)
:lesen:
Bettina Belitz - Dornenkuss

Annabas

  • Listenleserin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 5276
  • SuB-Minimalistin
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #24 am: 22. Juli 2010, 19:44:28 »


Barbara Erskine – Der Fluch von Belheddon Hall
Übersetzerin: Ursula Wulfekamp



Inhaltsangabe: (dem Buch entnommen):

Joss Grant wurde als Baby zur Adoption freigegeben. Nie hatte sie sich für ihre Herkunft interessiert, doch als ihr Sohn Tom geboren wird, sucht sie nach ihren eigenen Wurzeln. Sie findet das Haus ihrer Geburt, den verlassenen Herrensitz Belheddon Hall, und es stellt sich heraus, dass ihre leibliche Mutter ihn ihr hinterlassen hat. Kaum hat sich Joss mit ihrer Familie in Belheddon Hall niedergelassen, ereignen sich gespenstische Dinge. Als ihr Sohn eines Morgens mit blauen Flecken aufwacht, sieht Joss sie gezwungen, ihre Familiengeschichte anhand alter Briefe und Tagebücher aufzurollen.

Der erste Satz:

„Ein kalter Sonnenstrahl dringt durch ein Astloch im Holz des Fensterladens und fällt auf die staubigen Dielen.“

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch hat mir schöne, spannende Unterhaltung geboten.

Besonders der Anfang hat mich begeistert – die Geschichte wurde immer unheimlicher und gruseliger, die Ereignisse folgten Schlag auf Schlag, ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Doch in der Mitte begann sich die Geschichte etwas zu ziehen. Als Leserin hatte ich schon eine recht gute Vorstellung von den Hintergründen, so dass der lange Mittelabschnitt mir nichts Neues bringen konnte. Gegen Ende nimmt die Spannung zwar wieder zu, aber das Niveau des Anfangs wird nicht wieder erreicht.

Außer der Hauptperson Joss ist keine der Figuren besonders scharf gezeichnet. Sie wirken eher etwas klischeehaft: der ungläubige Ehemann, der besorgte Freund, die zickige Adoptivschwester, der gute alte Pfarrer, ... Aber es geht ja in der Geschichte auch nicht so sehr darum, ein Psychogramm der handelnden Personen zu erstellen.  :zwinker:

Zu lesen ist das Buch sehr leicht und angenehm, die Seiten flutschen nur so weg. Ich konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen. Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von Barbara Erskine lesen, denn ganz genau diese Art Lektüre brauche ich, wenn ich erkältet bin – und der nächste Winter kommt bestimmt. Dazu bewahre ich mir das Buch dann gleich neben die Flasche Hustensaft auf – ein Griff und es geht wieder besser.    :zwinker:

Meine Bewertung: 3ratten       :marypipeshalbeprivatmaus:

Viele Grüße von Annabas    :winken:
Gespeichert
:blume:   "Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." Rabindranath Tagore (1861-1941)
Hier gehts zum SuB 2012 - Freue mich über jeden Kommentar!

Hanni

  • olma naira
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 818
Re: Barbara Erskine - der Fluch von Belheddon Hall
« Antwort #25 am: 25. Oktober 2010, 19:32:04 »

Inhaltsangabe laut Klappentext:

Die Nachricht von der Erbschaft des alten Herrenhauses Belheddon Hall kommt der jungen Joss gerade recht, denn sie befindet sich in einer schlimmen finanziellen Notlage. Doch in den verlassenen Gemäuern von Belheddon Hall spukt es - so warnen zumindest die Bewohner des nahegelegenen Dorfes. Joss nimmt das Erbe dennoch an und zieht mit Ehemann Luke und ihrem Sohn Tom ins Haus ihrer Ahnen. Dort erwarten sie tatsächlich gespenstische Geschehnisse - fremde Stimmen ertönen und weinen, Joss glaubt nachts die Berührung einer unsichtbaren, kalten Hand zu spüren, und der kleine Tom ist eines Morgens beim Erwachen mit blauen Flecken übersät. Anhand alter Briefe und Tagebücher beginnt Joss, die Geschichte ihrer Familie aufzurollen. Stück für Stück wird ihr die schreckliche Wahrheit klar: Ein alter Fluch lastet auf Belheddon Hall und fordert noch immer Opfer. Wird es gelingen, dem Spuk ein Ende zu bereiten?


Meine Meinung:

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, der Gänsehautfaktor war ziemlich hoch. Bis auf den ungläubigen Ehemann und die Zickenschwester von Joss mochte ich alle Personen im Buch. Die beiden waren meiner Meinung nach etwas überzeichnet dargestellt.
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)

Die Spannung nimmt von Anfang an ziemlich schnell zu und hält sich dann mehr oder weniger die ganze Geschichte hindurch aufrecht. Gegen Ende nimmt sie nochmal zu, bis dann endlich die Auflösung kommt. Eigentlich war mir die Auflösung schon fast ein wenig zu simpel, aber die Stimmung, die mich durch die ganze Geschichte begleitet hat, macht das wieder wett. Ein tolles Buch für den Herbst, wenn es draußen stürmt und sich die Blätter bunt färben.

Von mir gibt es:  4ratten


Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von Barbara Erskine lesen, denn ganz genau diese Art Lektüre brauche ich, wenn ich erkältet bin – und der nächste Winter kommt bestimmt. Dazu bewahre ich mir das Buch dann gleich neben die Flasche Hustensaft auf – ein Griff und es geht wieder besser.   

 :lachen: Passt schon!
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2010, 19:36:59 von Hanni »
Gespeichert
Liebe Grüsse
Hanni