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Autor Thema: Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo  (Gelesen 12669 mal)

Dietrich

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Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo
« Antwort #135 am: 20. April 2006, 00:17:59 »

Zitat von: Imoen
Schönes Ende... obwohl mich der Graf genervt hat, warum hat er Maximilian so lange hingehalten?

Das wird ganz am Ende in seinem Abschiedsbrief erklärt:

Zitat von: Letztes Kapitel, vorletzte Seite
Was Sie betrifft, Morell, vernehmen Sie das ganze Geheimnis meines Betragens gegen Sie: Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt, es gibt nur den Vergleich einer Lage mit einer anderen, weiter nichts. Nur wer das äußerste Mißgeschick empfunden hat, ist geeignet, das höchste Glück zu fühlen. Man muß sterben gewollt haben, Maximilien, um zu wissen, wie gut es ist, zu leben.

Zitat von: Imoen
Ich muss sagen das Buch hat gewisse Längen.

Ja, das Geschehen mit Franz und Albert in Rom hätte man gut kürzen können. Und vor Kapitel 73 (oder so) gibt es noch einen Durchhänger. Aber ab da dreht der Roman voll auf, es bleibt spannend bis zu Schluss :smile:

Ich habe mir am Ostermontag den Film mit Richard Chamberlain angesehen. Unglaublich, wieviel da total verdreht wird: Z. B. kennt Dantes Bertuccio schon beim Schatzfund und Caderousse wird von Benedetto erstochen und Valentine soll mit Andrea verheiratet werden und und und ... Natürlich ist bei der Spielfilmdauer alles stark gekürzt, aber musste man soviel abändern, das ist ja schon fast eine neue Geschichte :grmpf:
Als nächstes schau ich mir mal die Verfilmung mit Depardieu an, das ist ja die längste und kommt daher wohl dem Buch am nächsten, mal sehen...

@Ingroscha: Schade! Aber konsequent. Ich breche auch Bücher ab, die mir nicht gefallen. Es gibt genug andere Bücher, die gelesen werden wollen :zwinker:
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Paul ist 24 Jahre alt. Er ist doppelt so alt, wie Thomas war, als Paul so alt war, wie Thomas heute ist. Wie alt ist Thomas ?

Imoen

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Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo
« Antwort #136 am: 20. April 2006, 11:16:47 »

Zitat von: Dietrich
Zitat von: Imoen
Schönes Ende... obwohl mich der Graf genervt hat, warum hat er Maximilian so lange hingehalten?

Das wird ganz am Ende in seinem Abschiedsbrief erklärt:

Zitat von: Letztes Kapitel, vorletzte Seite
Was Sie betrifft, Morell, vernehmen Sie das ganze Geheimnis meines Betragens gegen Sie: Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt, es gibt nur den Vergleich einer Lage mit einer anderen, weiter nichts. Nur wer das äußerste Mißgeschick empfunden hat, ist geeignet, das höchste Glück zu fühlen. Man muß sterben gewollt haben, Maximilien, um zu wissen, wie gut es ist, zu leben.



Ja das habe ich schon mitbekommen... aber trotzdem... ich wäre sauer wenn ich Maximilian wäre. Man hat doch auch vorher gemerkt dass er leidet... :rollen:

Aeria

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Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo
« Antwort #137 am: 21. April 2006, 13:55:45 »

@Ingroscha
Das ist aber wirklich schade. Aber über Geschmack lässt sich nun mal nicht streiten und über Büchergeschmack sowieso nicht.
Ich persönlich mag dieses Buch gerade wegen der Rachegeschichte und ich genieße sie von mal zu mal immer mehr.
"Die drei Musketiere" habe ich auch gelesen, allerdings ist das schon über 20 Jahre her. Wenn ich mich richtig erinnere, kann sich dieses Buch überhaupt nicht mit dem "Grafen" vergleichen. Es ist komplett anders. Aber ebenfalls gut und sehr unterhaltsam. Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Lesen  :smile: .

***
Aeria
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Wenn schon Edward, dann Rochester!