Schönes Ende... obwohl mich der Graf genervt hat, warum hat er Maximilian so lange hingehalten?
Das wird ganz am Ende in seinem Abschiedsbrief erklärt:
Was Sie betrifft, Morell, vernehmen Sie das ganze Geheimnis meines Betragens gegen Sie: Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt, es gibt nur den Vergleich einer Lage mit einer anderen, weiter nichts. Nur wer das äußerste Mißgeschick empfunden hat, ist geeignet, das höchste Glück zu fühlen. Man muß sterben gewollt haben, Maximilien, um zu wissen, wie gut es ist, zu leben.
Ich muss sagen das Buch hat gewisse Längen.
Ja, das Geschehen mit Franz und Albert in Rom hätte man gut kürzen können. Und vor Kapitel 73 (oder so) gibt es noch einen Durchhänger. Aber ab da dreht der Roman voll auf, es bleibt spannend bis zu Schluss

Ich habe mir am Ostermontag den Film mit Richard Chamberlain angesehen. Unglaublich, wieviel da total verdreht wird: Z. B. kennt Dantes Bertuccio schon beim Schatzfund und Caderousse wird von Benedetto erstochen und Valentine soll mit Andrea verheiratet werden und und und ... Natürlich ist bei der Spielfilmdauer alles stark gekürzt, aber musste man soviel abändern, das ist ja schon fast eine neue Geschichte

Als nächstes schau ich mir mal die Verfilmung mit Depardieu an, das ist ja die längste und kommt daher wohl dem Buch am nächsten, mal sehen...
@Ingroscha: Schade! Aber konsequent. Ich breche auch Bücher ab, die mir nicht gefallen. Es gibt genug andere Bücher, die gelesen werden wollen
