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Autor Thema: Jef Geeraerts - Coltmorde  (Gelesen 1057 mal)

Sternchen28

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Jef Geeraerts - Coltmorde
« am: 10. August 2004, 07:54:54 »



Guten Morgen Leseratten!

Ich habe mir vor einigen Tagen das Buch "Coltmorde" von Jef Geeraerts zugelegt.

Belgischer Autor und die Geschichte spielt in Belgien - was will man als "Fan" des Landes mehr??

Trotzdem und vielleicht auch weil ich mit zu viel Erwartungen rangegangen bin, bin ich schon bei den ersten 70 Seiten enttäuscht.

Die Story läßt sich schwer an und was mich wahnsinnig stört ist das der Übersetzer halt nicht alles übersetzt hat. Es sind Sätze in Englisch oder französich und auch in flämisch drin. Letzteres ist ja kein Problem weiter. Und noch ein Fakt der mich stört - die vielen Fussnoten, die erst am Ende des Buches erklärt werden.

Zum Buch:

»Geeraerts legt die Mechanismen von Korruption, Machtmissbrauch, politischer Gewissenlosigkeit und religiösem Wahn bloß. Er hat mit seinen Büchern schon mehrfach Skandale ausgelöst.« ZDF

Schöne neue Welt in Belgien im Jahre 1990: Es herrscht ein autoritäres Regime, dessen Polizei, die Rijkswacht, mithilfe modernster Technik den totalen Überwachungsstaat aufgebaut hat.
Kurz hintereinander werden eine Dame der Gesellschaft, ein HomoS.e.x.ueller und ein pensionierter General grausam ermordet. Die Familie des Generals scheint auf fatale Weise in die Affäre verwickelt. Höchste Geheimhaltungsstufe ist angesagt für den Ermittler Major Velge, einen gut aussehenden Frauenhelden.
Doch selbst nachdem die Morde aufgeklärt sind, leben alle, die von den dunklen Geheimnissen der Generalsfamilie auch nur etwas ahnen, äußerst gefährlich. Die Rijkswacht duldet keinen Schandfleck auf ihrem Image.
Jef Geeraerts' 1980 entstandene Zukunftsvision nimmt auf beklemmende Weise die Entwicklungen und die Möglichkeiten der Technik vorweg

Zum Autor:

Ein Großmeister des belgischen Kriminalromans. Jeff Geeraerts ist nach Georges Simenon der bekannteste Schriftsteller Belgiens.

Jef Geeraerts, geboren 1930 in Antwerpen, war Jesuitenzögling, Kolonialbeamter im Kongo und Offizier in der Armee. Genug, um sich schreibend von seinem seelischen Wundbrand, seinem »Gangrän« erholen zu müssen. Unter diesem Titel sind denn auch seine autobiografischen und gesellschaftskritischen Romane erschienen, mit denen er seit 1968 immer wieder Skandale in Belgien und den Niederlanden auslöst.
Geeraerts, nach Georges Simenon der bekannteste Schriftsteller Belgiens, gilt als der Großmeister des belgischen Krimis.

Quelle: www.unionsverlag.com

So, nun würde mich interessieren, ob einer von Euch das Buch schon gelesen hat und wie Ihr über dieses Buch und den Autoren denkt.

Katja
« Letzte Änderung: 16. August 2006, 16:12:52 von nimue »
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nimue

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Re: Jef Geeraerts
« Antwort #1 am: 10. August 2004, 12:40:41 »

Hallo Katja,

das Buch sagt mir jetzt so überhaupt nichts, aber ehrlich gesagt: Es lockt mich auch nicht sonderlich nach Deinem ersten Eindruck  :smile:

Liebe Grüße
nimue
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Elke

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Jef Geeraerts - Coltmorde
« Antwort #2 am: 10. August 2004, 13:15:52 »

Hi Katja,

ich bin zwar leidenschaftliche Krimileserin, aber mir geht es wie nimue, ich habe von dem Buch noch nichts gehört.


Liebe Grüße, Elke  :blume:
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Bettina

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Re: Jef Geeraerts - Coltmorde
« Antwort #3 am: 02. Februar 2012, 20:02:40 »

Ich habe dieses Buch inzwischen auch auf dem SUB. Bei einem Online-Händler von gebrauchten Büchern habe ich kurzerhand alle Krimis gesucht, die dort vom Unionsverlag zu finden waren. Die Coltmorde stehen recht weit oben auf dem SUB und ich denke, dass ich das Buch auch bald lesen werde (was bei mir bedeutet: innerhalb der nächsten Monate).

Auf der Krimicouch gibt es eine interessante Anmerkung zur rijkswacht, die vermutlich bei dieser Zukunftsvision von Geeraerts eine Rolle spielt. Diese rijkswacht muss sehr autark gearbeitet haben, was immer die Gefahr einer Verselbständigung birgt. Das war ungefähr der Punkt, der mich neugierig gemacht hat.

Hast Du, sternchen, das Buch denn inzwischen gelesen?
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