Ich liebe es ja, Listen zu erstellen. Also schreibe ich alle paar Wochen ein DIN A4 Blatt (kleinkariert, ohne Rand, ungelocht, sonst funktioniert es nicht
) mit all den Titel voll, die ich un-be-dingt in den nächsten Wochen lesen möchte.
Genau wie ich!

Ich liebe es, mir Leselisten zu erstellen. (Oder generell Listen oder Pläne, zum Beispiel auch Lernpläne - an die ich mich natürlich genausowenig halte.)
Listen muss ich schon allein deswegen machen, um einigermassen die Übersicht zu behalten, zwischen den ganzen Leserunden und Bibo-Büchern. Da ich jede Woche mindestens einmal in die Bibliothek gehe und mir jedesmal Lektüre für einen ganzen Monat ausleihe, muss ich schon genau planen, was ich wann lesen will. Dabei haben natürlich Bücher, die bald zurück müssen, eine höhere Priorität als eigene Exemplare. Außerdem muß man beim Erstellen bedenken, die Liste abwechslungsreich zu halten. Am Ende ist es zwar eh wurscht, weil ich nie soviel lesen kann, wie ich es laut Plan "müsste", also wird alles über den Haufen geworfen und umgeplant.
Bei meinen Leseplänen ergeben sich also meist noch Überraschungen zwischendrin.

(Außerdem, wer weiß, vielleicht finde ich gerade morgen ein tolles Buch in der Bibo, was ich unbedingt anfangen muss - und schon ist alles hinüber.)
Bedacht werden muss z.B. auch die Reaktion der Bibliothekare. Angenommen, ich muss bis nächste Woche 4 Bücher lesen, drei Dünne, ein Dickes. Da ist es in der Bibliothek doch viel peinlicher zu sagen: "Ich möchte alles wieder neu ausleihen" (wenn man noch 40 andere Bücher zu hause hat - wie die auch ganz genau im Katalog sehen können), als die drei Dünnen fertig gelesen abzugeben und nur das Dicke neu auszuleihen. Und schon erfährt der Leseplan eine Änderung. Ist das sehr verrückt?

Aus solchen Gedanken besteht jedenfalls meine Leseplanung...
@finsbury:
SGB...Stapel gelesener Bücher
SWB...Stapel wiederzulesender Bücher
Denke ich zumindest, oder?