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Autor Thema: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen  (Gelesen 2006 mal)

Aeria

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Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« am: 08. Januar 2006, 17:04:41 »

"vielleicht lieber morgen" von Stephen Chbosky

Kurzbeschreibung lt. Amazon.de:

Wir wissen nicht, an wen er schreibt. Aber wir wissen, warum: Charlie wird von einer geballten Ladung Leben erwischt. In Form von Liebes- und Familiendramen, S.e.x. und Drogen, neuen Freunden und legendären Partys kommt es daher und will verarbeitet werden. In Briefen, die so sonderbar rührend wie gleichzeitig todtraurig und urkomisch sind.

Meine Meinung:

Im Verlauf eines Jahres schreibt der fünfzehnjährige Charlie Briefe an einen fiktiven Freund. Er berichtet von seiner Angst vor dem neuen Schuljahr, schreibt über seine Familie, neue Freunde, erste Verliebtheit, Alkohol und Drogen und vor allem über seine Gefühlswelt.

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen sollte, denn für mich klang der Klappentext sehr nach einem Jugendroman und dieses Genre mag ich nun mal nicht. Aber bereits nach einer halben Seite hatte Charlie mich erwischt und aufzuhören war unmöglich.
Man will immer weiter lesen, um zu erfahren, was denn im nächsten Brief steht, wie es dem Schreiber geht oder seinen Freunden, ob er einen guten Tag oder einen schlechten gehabt hat, ob er etwas Neues erlebt oder einfach über sein Leben nachgedacht hat.
Vielleicht liegt es an der Leichtigkeit der Sprache, die das Buch so magisch macht. Vielleicht an dem sympathischen Helden, der sich gut auszudrücken weiß und der mit ganz normalen Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens kämpft.
Vielleicht aber auch daran, dass man gewisse Situationen, in welche Charlie oder seine Freunde geraten, gut nachvollziehen kann, weil man sie selbst erlebt hat.

Dieses Buch ist einfach zauberhaft!

5ratten



***
Aeria
« Letzte Änderung: 12. August 2006, 11:19:02 von Alfa_Romea »
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Wenn schon Edward, dann Rochester!

marilu

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #1 am: 28. November 2006, 10:36:23 »

Charlie ist herzensgut, sehr naiv und sehr sensibel. Er glaubt an die große Liebe und Gefühl. An Freundschaft und gutes Benehmen. Er nimmt Themen-Kassetten auf und stimmt die einzelnen Lieder genau aufeinander ab.
Ihr werdet ihn ins Herz schließen.  :herz:

Die Geschichte ist sehr anrührend und die fiktiven Briefe gestalten einen sehr persönlicher Roman.
Ein lesenswerter "Coming-of-age"-Roman. :leser:
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Ich werde kein Geld hinterlassen. Ich werde keinen Aufwand und Luxus hinterlassen. Aber ich möchte ein engagiertes Leben hinterlassen.
(Martin Luther King)

Nika

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #2 am: 01. Dezember 2006, 21:07:11 »

oh, so ein wundervolles buch. Aufmerksam auf "vielleicht lieber morgen" bin ich durch dieses Gedicht gekommen. Immer wieder, wenn ich es lese, muss ich am ende der letzten Strophe schlucken. Das Buch selber habe ich in einer nacht angefangen und dann 4 uhr morgens die letzte Seite umgeschlagen. Es ist ein unglaubliches nicht mehr loslassendes Buch. Diese Themenkassetten fand ich auch so toll
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Dieser Satz kein Verb

booki

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #3 am: 11. Juli 2007, 14:09:24 »

Meine Meinung

Charlie erscheint dem Leser im ersten Moment als ein ungewöhnlicher junger Heranwachsender, der in seiner eigenen kleinen Welt lebt und keine Freunde hat. In einer schnoddrigen Sprache teilt er in Form von Briefen einem unbekannten Empfänger seine Gedanken und Leiden und Problemen des Erwachsen werdens mit.
Der Klappentext mag durchaus den Eindruck erwecken, dass dies ein Jugendroman ist, in dem es nur um Parties, Mädels und die Pubertät geht- na ja so ganz verkehrt ist das nicht, aber Charlie ist kein oberflächlicher Teenager. Er fängt schließlich an sich zu bemühen und seine neuen Freundschaften zu pflegen und entdeckt schließlich auch die erste Liebe. Ich konnte mich teilweise gut mit Charlie identifizieren, da er kein toller Held ist, dem alles leicht von der Hand geht und der sich Gedanken macht. In erster Hinsicht um seine Freunde und Familie, bis er merkt, dass er etwas ändern muss.
Das Buch liest sich unheimlich flüssig und man will immer noch einen und noch einen Brief lesen, bis man das Buch beendet hat. Charlie wächst einem schnell ans Herz, ebenso wie die anderen Charaktere, obwohl es kein dickes Buch ist, sind die Charaktere liebevoll und realistisch gezeichnet. Ein Buch das sich leicht liest, jedoch auch nachdenklich stimmt.
Von mir gibt es  4ratten
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Polkadot

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #4 am: 30. November 2007, 21:56:57 »

Ich fand den Roman auch wundervoll. Charlie war mir unheimlich sympathisch und für eine Erwähnung der Smiths in einem Buch gibt's von mir immer einen Extra-Punkt. :zwinker:

Allerdings hat mich die Sprache am Anfang ein bisschen gestört. Mir ist natürlich klar, dass die Briefe von einem 15jährigen stammen sollen, aber es war mir irgendwie ein bisschen zu einfach-naiv geschrieben. Kann das irgendjemand nachvollziehen oder geht es nur mir so?

Außerdem finde ich den deutschen Titel blöd. The Perks of Being a Wallflower finde ich richtig hübsch und vor allem treffend. Aber Vielleicht lieber morgen...Was soll mir das eigentlich sagen?

Für den Inhalt des Buches gibt es volle  5ratten. Ich würde das Buch gerne noch mal im Original lesen. Mal schauen, ob sich das noch ergibt. :smile:
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kathchen

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #5 am: 30. November 2007, 23:53:52 »

Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen...ist auch schon bissi länger, dass ichs gelesen hab...
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Polkadot

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #6 am: 01. Dezember 2007, 13:05:30 »

@kathchen: Kannst du das begründen? Oder kannst du dich nicht mehr erinnern, warum es dir nicht gefallen hat?
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kathchen

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Re: Stephen Chbosky - vielleicht lieber morgen
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2007, 13:13:08 »

@kathchen: Kannst du das begründen? Oder kannst du dich nicht mehr erinnern, warum es dir nicht gefallen hat?

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich es gelesen hab. Ich weiß noch, dass es mir nicht gefallen hatte, warum weiß ich nicht mehr.
Vielleicht hatte ich auch einfach andre Erwartungen an das Buch, und es hat mir daher nicht gefallen...hmm...
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