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Autor Thema: Christopher Paolini - Eldest / Der Auftrag des Ältesten (Eragon 2)  (Gelesen 3277 mal)

Kati

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Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #15 am: 27. April 2006, 17:53:36 »

Also ich hab auch beide gelesen.
Von Eragon 1 war ich begeistert, der 2. Teil war am Anfang nicht so spannend .... das hat sich aber schnell gegeben.
Ich mag die Bücher und musste sie auch als HC haben :breitgrins:
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Miramis

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Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #16 am: 27. April 2006, 23:10:08 »

Ich oute mich hiermit auch als Eragon-Fan, mir haben beide Teile sehr gut gefallen. Ein gewisser Einfluss von Tolkiens "Herr der Ringe" läßt sich dabei nicht abstreiten. Aber das macht nichts, davon kann man ja eigentlich nicht genug kriegen, oder?

@finsbury: Du hast recht, das würde mich auch interessieren. Der Auftrag, das könnte Galbatorix` Vernichtung sein. Oder eher Eragons Vernichtung? Es kommt wirklich darauf an, wer der Älteste ist und an wen der besagte Auftrag geht.

Und zum Thema HC: Die beiden machen sich schon sehr gut auf dem Bücherregal  :smile: Aber keine Sorge, das dritte hat noch Platz...

Viele Grüße

Miramis
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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

Kati

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Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #17 am: 29. April 2006, 13:56:38 »

Hier ist wieder so ein Nachmacher auf dem Markt  :rollen:
Kennt das jemand?
Im Weltbild steht ..."für Fans von Eragon" .... man siehts ja am Cover.
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Mihawk-DuLacre

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Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #18 am: 04. Juni 2006, 10:02:55 »

Von Eragon 2 war ich am Anfang ein bissl entäucht.Was sich gegen mitte des Buches gegeben hatte.
Ich finde aber das das Buch überbewertet wird.
Paolini wird ja schon als nächster Tolkien gehandelt , was er aus meiner Sicht noch lange nicht ist.
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Phileas Fogg

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #19 am: 12. September 2006, 13:27:33 »

Die beiden Bücher haben mir sehr gut gefallen, ich fiebere schon dem dritten Teil entgegen.

Was mich ein bisschen wundert:
Niemand hat das Ende von Eragon II angesprochen.

Kam es für euch nicht auch sehr abrupt? Als der letzte Absatz kam, dachte ich, es wär nur ein Kapitel zu Ende. Ich habe umgeblättert, und dann kam nichts mehr. Ich war vollkommen überrascht, dass das Buch schon zu Ende war. Klar, es ist der Mittelteil, aber trotzdem.
Im Freundeskreis haben wir uns über das Buch unterhalten, und alle hatten den selben Eindruck: Ein total abruptes Ende, das einen völlig in der Luft hängen lässt.
Habt ihr das nicht auch so empfunden?
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Nirika

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #20 am: 24. September 2006, 20:33:41 »

Hallo!

Den ersten Teil fand ich ganz gut, aber nicht überwältigend.

An Eldest bin ich gerade dran. Bisher tue ich mich mit der Handlung noch ein bisschen schwer. Es plätschert so vor sich hin und es passiert nichts, was mich zu Begeisterungsstürmen über diesen Einfallsreichtum hinreißen könnte. Aber vielleicht wird es ja noch besser. Ich bleibe auf jedenfall dran.

Liebe Grüße

Nirika
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Twilight

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #21 am: 25. September 2006, 11:52:58 »

Ich fand beiden Eragon-Teile zwar leidlich spannend, aber wenig originell, weder die Handlungen noch die Charaktere haben mich wirklich zu fesseln vermocht. Den zweiten Band hab ich bereits im Mai gelesen, aber ich kann mich heute schon nicht mehr wirklich an Einzelheiten erinnern...

Meine Rezi dazu findet sich hier.
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Nirika

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #22 am: 31. März 2007, 21:55:31 »

Hallo!

Christopher Paolini: Eragon - Der Auftrag des Ältesten

Englisch:

oder Deutsch:


Inhalt:
Geschunden, aber siegreich ist Eragon aus seiner ersten Schlacht gegen den mächtigen Tyrannen Galbatorix hervorgegangen. Er ist zum Helden vieler Elfen, Zwerge und Varden geworden, doch nicht alle sind ihm wohlgesinnt. Die Kräuterfrau Angela hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran - aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: »So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern
suchst.«
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Bewertung:
Nachdem ich die englische Ausgabe irgendwann letztes Jahr gelesen hatte, nahm ich das Angebot einer Bekannten an auch die deutsche Ausgabe zu lesen an. Vielleicht war es ein Versuch meine Meinung über das Buch zu bessern, obwohl sie nicht so schlechts ist, gelungen ist es nicht. Meine Ansicht über dieses Werk ist nach wie vor die gleiche.
Da ich damals keine abschließende Rezension schrieb, hole ich das jetzt nach.

Schon beim ersten Teil fiel mir auf, dass der Erinnerungswert an die Geschichte nicht sehr hoch ist und auch diesmal war meinem Gedächtnis schon wieder so einiges entkommen. Das ist auch jedenfall kein guter Punkt, denn an eine sehr gute Geschichte kann ich mich trotz einem nicht immer unlöchrigen Gedächtnisses meist ganz gut erinnern.

Die Handlung braucht sehr lange um richtig loszulegen. Die Versuche etwas Spannung hineinzubringen kamen bei mir nur kläglich an und erst nach der Hälfte fing es dann an mich mal mehr mal minder zu fesseln.

Saphira ist nach wie vor ein dicker Pluspunkt. Ich mag Drachen einfach und sie hat Persönlichkeit. Eragon hingegen bleibt blass, man erfährt nichts umwerfend neues über seinen Charakter oder seine Gefühle als würde er sich im Kreis drehen.
Auch die übrigen Charaktere sind nicht genug ausgearbeitet. Sie sind zu flach und haben nicht genug Wiedererkennungswert. Mal abgesehen davon, dass sich auch bei diesen wenig Neues auftut.

Die Beschreibung Ausbildung empfinde ich als zu lang und einigen Szenen bin ich entfernt schon mal anderswo begegnet.

Rorans Entwicklung ist zwar interessant, auf Dauer aber anstrengend. Es passiert zu wenig und es wird manchmal zu oft auf eine bestimmte Sache hingewiesen.

Das Ende war für mich nicht die dicke Überraschung.
Spoiler bis zum Ende:
Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen)

Die lustigen Stellen sind in diesem Buch sind rar, aber es gibt sie. Dafür wird mit gewaltsamen Szenen nicht gespart, zum Glück aber auch nicht herumgeaast.

Trotz allem möchte ich natürlich wissen wie es ausgeht, doch das Warten auf den letzten Teil wird mich sicher nicht zerreißen.

3ratten

Liebe Grüße


Nirika
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Moony

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #23 am: 02. April 2007, 00:27:48 »

Wie auch schon beim 1.Teil dauert es etwas bis man Spaß am lesen findet, davor ist es eher ein durchzwängen durch das Buch.
Ich fand es schade, dass es auch im zweiten Band die Charaktere immer noch etwas oberflächlich waren.
  :sauer:
Was mich etwas verwundert hat, war dass auf einmal so auf Rorans Geschichte eingegangen worden ist, da ich ihn nie richtig als einen der Hauptcharaktere gesehen habe.Aber vielleicht klärt sich das ja auch wieder im 3.Band.
Saphira ist nach wie vor der Knaller, der ganzen Geschichte, allerdings erfährt man nichts neues über Eragon oder die anderen, außer einigen Dingen die man sich allerdings schon denken konnte.
Im allgemeinen fand ich den 2. Band nicht besser aber auch kniet schlechter als den 1.ten.
Mal sehen was aus dem dritte wird.

3ratten

Ich warte nicht mit Spannung auf den 3.ten Band aber ich würde mich schon freuen zu erfahren wie es ausgeht.
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gurgi

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #24 am: 28. Juli 2007, 14:34:38 »

Mir gefällt der 2. Teil etwas besser als der 1. Woran das liegt weiss ich auch nicht.

Aber ich finde das Buch ziemlich gut. Es hat auch bei mir etwas gedauert bis mich das Buch gefesselt hat, aber dann konnte ich kaum mehr aufhören zu lesen. Was mir am Buch besonder gut gefällt ist die Elfenstadt Ellesmera. Dort möchte ich auch gerne leben.
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YRachel

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #25 am: 09. Mai 2009, 14:02:44 »

Inhalt

Nach der siegreichen Schlacht gegen den Tyrannen Galbatorix geht Eragon zwar als Held gefeiert, aber körperlich geschwächt hervor. Nachdem er von Brom schon viel gelernt hatte, erweitert er seine Ausbildung bei den Elfen.
Während dessen beginnt für Roran zu Hause ein Kampf gegen die Ra'zacs, den er am Anfang nicht versteht, er weiß nur, dass es wegen Eragon ist. Aufgrund der immer größer werdenen Gefahr führt er den Großteil seines Dorfes nach Surda. Von dort aus hofft er seine große Liebe Katrina aus den Fängen der Ra'zaks zu befreien.
Nachdem Eragon erfährt, dass eine riesige Schlacht sich zwischen den Varden und Galbatorix anbahnt fliegt er mit Saphira, körperlich stärker als je zuvor, so schnell wie möglich zurück. Während der Schlacht kommt es zu einem Kampf zwischen Eragon und einem neuen Reiter. Dieser enthüllt Eragon das Geheimnis seiner Herkunft. Auch Roran greift tatkräftig in das Kampfgeschehen ein und trifft so wieder auf Eragon.

Bewertung

Nachdem ich den ersten Teil erst vor kurzem beendet hatte, habe ich mir sofort danach den zweiten Teil auf Englisch gekauft. In diesem Teil wird viel über die Geschichte der Reiter und über die Ausbildung von Eragon berichtet. Auch die Entwicklung von Eragons Heimatdorf Carvahall und die seines Cousins Roran wird ausführlich beschrieben. Am Anfang konnte ich meine Konzentration nur schwer auf dieses Geschehen lenken, da ich nicht sofort verstand, wie es zu der weiteren Geschichte passen würde, aber dies löste sich bald auf und es hat Spaß gemacht die spannende Geschichte von Roran zu verfolgen. Während dessen ist die Geschichte von Eragon zum größten Teil ruhiger. Man erfährt viel über die Geschichte der Reiter und über seine Ausbildung. Dies war meiner Meinung nach ein guter Kontrast.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und die Entwicklung von Eragon zu verfolgen.

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Yannick

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #26 am: 16. Mai 2009, 17:06:17 »

Hey,

mir hat auch der zweite band der quadrologie sehr gut gefallen, obwohl der erste mir persönlich etwas besser gefallen hat. aber ich fand das in den kommenaren vorher schon erwähnte tauschen de personen also eragon und roran sehr gelungen.
weiß einer von euch wann der 4. teil raus kommt?

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Yannick
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sandhofer

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #27 am: 16. Mai 2009, 17:21:17 »

quadrologie

Meinst Du jetzt eine Quattrologie? (Das wäre dann die Lehre vom Logo des Audi quattro.)
Oder eine Quadrilogie? (Das wäre dann der Anglizismus für Tetralogie, was wiederum nicht die Verpackungslehre meint, sondern ein aus 4 (griech. = tetra) Teilen bestehendes künstlerisches Werk.)

scnr

Nix für Ungut.  :zwinker: :winken:
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Yannick

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #28 am: 17. Mai 2009, 18:29:17 »

Hi,

ich schreibe für ein doppeltes t sehr oft einfach ein d .

und ist doch voll egal!denn jeder wusste was gemeint war.

Yannick
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Mäusedudler

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Re: Christopher Paolini - Eragon II
« Antwort #29 am: 27. September 2010, 15:52:00 »

Eragon - Der Auftrag des Ältesten

Zum Inhalt: "Der Auftrag der Ältesten" ist der zweite Teil der Eragon Saga. Nach der finalen Schlacht im ersten Teil müssen sich die Varden (Widerstandskämpfer gegen den Tyrann Galbatorix) neu ordnen. Ihre neue Anführerin beschließt, nach Surda zu fliehen, um sich mit den Menschen dort zusammenzutun. Eragon setzt seine Ausbildung als Drachenreiter bei den Elfen fort. Parallel dazu schließt sich auch sein Cousin Roran dem Widerstand an, nachdem das Dorf Carvahall von Galbatorix Schergen bedrängt wird.

Meine Meinung: Tja, was ich das zum Inhalt geschrieben habe ist bis auf ein, zwei Spoiler auch schon alles. Dafür braucht der gute Paolini fast 800 Seiten - viel mehr muss man wohl nicht sagen. Wie schon beim ersten Teil lehnt sich das meiste entweder an Star Wars oder an den Herrn der Ringe an, zusätzlich gibt es dann noch die Drachen (ok, gibt's bei Tolkien auch, aber tatsächlich in einer anderen Rolle). Weiterentwicklung der Protagonisten ist Fehlanzeige und insgesamt wirken sie auch alle ziemlich statisch und emotionslos. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, dass da ein Film mit ziemlich schlechten Schauspielern vor mir abläuft - das Buch wirkte auf mich wie diese Bücher, die nachträglich zu erfolgreichen Filmen geschrieben wurden und wo dann lediglich die Handlung nacherzählt wird, ohne den Figuren Leben einzuhauchen. Kleines Beispiel: Gleich zu Anfang des Buches stirbt eine wichtige Person aus dem letzten Buch. Was eigentlich eine sehr dramatische Situation hätte sein können, wird einfach platt heruntererzählt und auch wenn natürlich alle beteuern, wie traurig und betroffen sie sind, wirkt das ganze vollkommen unecht und leblos. Eben so, als ob man das Ganze völlig unbeteiligt von aussen beobachtet und keinen persönlichen Zugang dazu hat.
Eragon verändert sich durch seine Verbindung mit den Drachen zwar äusserlich, bleibt ansonsten aber eigentlich der Gleiche wie im ersten Buch. Sprich, trotz aller Schlachten und Erfahrungen, die er so gemacht hat, lernt er nix dazu. Da er in diesem Buch vor allem seine Ausbildung vorantreibt, fällt das besonders auf. Ewig macht er die gleichen Fehler, um dann darauf in Selbstmitleid zu versinken. Die zweite Hauptperson - Roran -  (keine Ahnung, wozu es den Handlungsstrang um Roran überhaupt gibt) mutiert vom tumben Dorfbewohner zum Schlächter. Nach jedem Kampf folgt unweigerlich der Satz: "Jetzt habe ich schon xxx Menschen getötet". Spätestens beim dritten Mal hätte ich ihm gerne recht und links eine dafür gelangt. Die Selbstzweifel scheinen aber keine Wirkung zu haben, da er sich bei der nächstbesten Gelegenheit wieder genauso verhält. Da Galbatorix Schergen sich aber immer noch dümmer verhalten als Roran, gewinnt  er selbstredend immer - so mit Hammer und ohne Schild gegen ausgebildete Soldaten und die Razac (bei Tolkien die Nazgul), ist ja klar.
Logikfehler gibt's ebenfalls reichlich. Schönes Beispiel ziemlich am Anfang: Das Dorf wird angegriffen (geschätzte Einwohnerzahl ca 200-300 Leute). Roran fällt ein, dass ein Schutzwall total toll wäre und ordnet an, etwa 50 Bäume zu fällen. Klar, 50 Bäume reichen bestimmt aus, um ein Dorf dieser Größe mit einem Wall zu versehen. Die Dorfbewohner schaffen das Fällen und Heranschaffen der Bäume selbstredend in wenigen Stunden und schaffen es noch zusätzlich, einen Graben davor auszuheben. Wer schonmal einfach bloss Holz gehackt hat, weiss wovon ich rede  :vogelzeigen: Geschweige denn, einen gefällten Baum zu transportieren.  Sehr interessant fand ich auch, dass Fingerhut im Frühling blüht und ein Strauch ist.
Am Ende gibt es dann noch eine dramatische Enthüllung  - klar, die Leser sollen ja auch Teil 3 kaufen. Die nähren Umstände dieser Enthüllung waren für mich aber wiederrum nicht nachvollziehbar, eigentlich müssten sowohl Eragon als auch Roran lange tot sein.
Beim ersten Teil war ich mit dem Urteil ja noch gnädig, schließlich war der Autor erst fünfzehn und so weiter und es ist auch einiges passiert. Beim zweiten Band erwarte ich dann aber doch etwas mehr, zumal der Verlag da auch einen fähigen Lektor zur Seite stellen könnte. Keine Handlung, platte Figuren und unlogische Geschichte, da bleibt nicht viel über. Aber man will die Kuh wohl melken so lange es geht und da sind mehr Bände mit wenig Inhalt vermutlich die bevorzugte Lösung.  Irgendwie passt da wunderbar ins Bild, dass der Autor laut Wikipedia von seinem Eltern zu Hause unterrichtet wurde und nie wirklich in die Schule gegangen ist - viel Lebenserfahrung, die man in Büchern vermitteln könnte, kann's da nicht geben.

Einzig für den Drachen Saphira vergebe ich noch
 1ratten
« Letzte Änderung: 27. September 2010, 15:57:03 von Mäusedudler »
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:lesen: Gail Carriger - Blameless