Hallo,
beim Club gibt es jetzt die König Arthur-Trilogie von Bernard Cornwell im Taschenbuch für nur EUR 16,95 und ich liebäugle damit, mir die drei Bände zu kaufen.
Die Titel lauten:
Der Winterkönig
Der Schattenfürst
Arthurs letzter Schwur
Die Bücher sind bereits einmal bei Goldmann/Blanvalet erschienen, jetzt aber teils verlagsvergriffen. Hat sie jemand von euch gelesen und wenn ja, wie haben sie euch gefallen?
Ich habe viel Positives über diese Bücher gehört, muss aber sagen, dass mir "Die Nebel von Avalon" von MZB gar nicht besonders gefallen haben. Dies nur als Anhaltspunkt 
"Die Nebel von Avalon" habe ich sofort wieder weggelegt, überhaupt nicht mein Ding. Ich hatte mir das Buch überhaupt nur gekauft, weil ich nach der Arthur-Trilogie von Cornwell in eine große Leere gefallen war. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen (und das gilt bis heute), daß ich je wieder ein so geniales Werk lesen würde. Im Klappentext von Cornwell stand sowas wie "der beste Arthur-Roman sein Marion Zimmer Bradley", so habe ich zu "Die Nebel ..." gegriffen.
Was aber ist nun an Cornwell's Arthur-Romanen so genial? Ein Punkt ist sicherlich der Umgang mit der Magie: Alles, was dort passiert, ist irgendwie auch durch Zufall zu erklären. Jedem Leser bleibt es überlassen, ob er lieber an Magie oder Zufall glauben will.
Die Charaktere sind fantastisch. Arthur ist ein richtiger Held, aber nicht der klassische Siegfried, sondern einfach ein Mann, den ich gerne gekannt hätte. Obwohl - die Sache mit Tristan war nicht in Ordnung, aber das nur nebenbei.
Der heimliche Held aber ist für mich der Erzähler - Derfel. Wegen der Ich-Perspektive stellte ich mir beim Lesen stets vor, ich halte hier das Original-Manuskrip von Derfel in der Hand, was dem ganzen erst den eigentlichen Kick gegeben hat!
Ich habe noch nie ein packederes und düsteres Werk gelesen - tatsächlich habe ich es wohl fünf Mal gelesen, in Deutsch wie auch im Original.