Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben  (Gelesen 4876 mal)

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11735

Habt ihr schon etwas von Dagmar Trodler gelesen?
Ich hab bis jetzt die Waldgräfin und Freyas Töchter gelesen. Die Tage des Raben sind grade in Arbeit.

Ich geb euch hier mal eine Inhaltsangabe des ersten Bandes

(Amazon Inhaltsangabe)
Man schreibt das Jahr des Herrn 1066: Eigenwillig, hoch gewachsen und von unbändigem Freiheitsdrang, hadert Alienor, die Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel, mit ihrem eintönigen Schicksal als Burgherrin. Ausgerechnet der weihnachtliche Almosengang in den Kerker verändert ihr Leben. findet heraus, dass der angeblich stumme, rätselhafte Gefangene Normannisch spricht, die Sprache ihrer Mutter. Alienor erhält den 'Barbaren' von ihrem Vater als Reitknecht zum Geschenk. Doch erst als der Fremde beinahe mörderischen Intrigen zum Opfer fällt und sein Leben in ihren Händen liegt, weiss Alienor, was sie will. Und ergreift ihre Chance zur Unabhängigkeit...

Über den Autor:
Dagmar Trodler wurde 1965 in der Eifel geboren. Seit 1987 arbeitete sie als Krankenschwester und studierte daneben Geschichte und skandinavische Philologie. Sie beherrscht mehrere nordische Sprachen, und ihre Faszination für das Eintauchen in vergangene Zeiten führte zu dem Entschluss, ihren großartigen historischen Erstlingsroman zu schreiben

Meine Meinung:
Es ist sehr spannend erzählt. Die Haupfiguren wirken glaubhaft und die Geschichte ist wunderbar in drei historische Ereignisse eingebettet.

Von mir gibts dafür  5ratten

   
« Letzte Änderung: 23. August 2006, 16:54:43 von Seychella »
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Jona77

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 892
  • Lesemama
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #1 am: 19. Dezember 2005, 21:00:30 »

"Die Waldgräfin" gehört zu meinen Lieblingsbüchern !
Spannende Geschichte, flüssig zu lesen, blutig, kämpferisch, romantisch, traurig... Will mehr davon !

Also auch von mir  5ratten
Gespeichert

whiskers

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 600
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #2 am: 20. Dezember 2005, 07:25:14 »

Mir hat "Die Waldgraefin" auch sehr gut gefallen. Alienor ist ja ziemlich naiv und aberglaeubisch, aber das war fuer die Zeit normal.
Nur ist es mir teilweise ein bisschen zu blutig zugegangen. Irgendwie mag ich die Folterszenen in historischen Romanen nicht.
@ Holden, wie gefallen Dir die Fortsetzungen? Bis jetzt habe ich mich noch nicht herangetraut.
Gespeichert

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11735
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #3 am: 20. Dezember 2005, 13:30:51 »

@Whiskers: Freyas Töchter finde ich genauso spannend und interessant geschrieben. Es geht dort weiter wo die Waldgräfin aufgehört hat.

Hier mal die Inhaltsangabe :

Die mit dem mutigen Herzen« – so nennt man sie im Land der Nordmänner: Alienor von Sassenberg, die junge Eifelgräfin, die für einen Gefangenen ihres Vaters Leib, Leben und Heimat riskierte. Und die nun hochschwanger über die winterlich-wilde Ostsee nach Schweden fährt, damit der Mann ihres Herzens sein Land wieder sieht. Doch Erik, der letzte Sohn des großen Königs, war einer anderen versprochen, und nun muss eine alte Rechnung beglichen werden – in einem Kampf, der nicht nur die Götter fordert, sondern Alienors ganzes Glück bedroht...

Meine Meinung:
Hier merkt man natürlich, dass die Autorin skandinavische Philologie studiert hat. Das kommt ihr besonders zugute, da ein Teil des Buches ja in Skandinavien spielt. Interessant ist auch, dass es genau in die Zeit  fällt, in der die Christianisierung erst beginnt und viele noch an die alten Götter glauben. Dieser Konflikt ist sehr gut beschrieben.
Auch diesmal von mir 5ratten
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Capesider

  • Leseratte mit Babylesemaus
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1036
    • Capesiders Leseecke
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #4 am: 20. Dezember 2005, 19:50:49 »

Jaja, macht mir ruhig wieder den Mund wässerig, wo ich doch schon alle Weihnachtswünsche verbraten habe!   :entsetzt:  :breitgrins:
Gespeichert

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11735
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2005, 19:51:29 »

Lach das nächste Jahr kommt bestimmt *g*
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11735
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2005, 16:01:04 »

So nachdem ich nun die Tage des Raben ebenfalls gelesen habe, hier auch dazu meine Meinung.

Inhalt: (amazon)

Die Götter gönnen der jungen Eifelgräfin Alienor, ihrem geliebten Mann Erik und ihren Töchtern keinen Frieden. Auch Eriks Vaterland im finsteren Norden Europas kann ihnen nicht zur Heimat werden, und sie müssen sich erneut auf den Weg machen. Einen Weg, der sie zurück führt in Eriks Vergangenheit, an den Hof des Guilleaume von der Normandie, von dem Erik einst den Ritterschlag erhielt. Ihm folgen sie nach England, und das Schicksal will es, dass sie schon bald die Willkür der normannischen Eroberer am eigenen Leib erfahren müssen. Alienors einzige Stütze in diesen dunklen Tagen ist Lionel, ein Mönch, dessen Leben eine geheimnisvolle Verbindung zu ihrem eigenen zu haben scheint… Als Erik bei einer Belagerung König Guilleaume die Gefolgschaft verweigert und fliehen muss, ist Alienor mit ihren Töchtern in einem fremden Land ganz auf sich gestellt

Meine Meinung:

Dagmar Trodler bleibt ihrem Stil treu und schreibt genauso spannend wie schon in ihren beiden Vorgängern. Es ist das melancholischste der drei Bände. Mir hat es jedenfalls wieder sehr gut gefallen - einer der wenigen Triologien, deren Bände alle gleich gut sind.

 5ratten
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm

Flor

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 981
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #7 am: 11. April 2006, 06:00:08 »



Hallo,

ich hänge hier mal meine Rezi zu Dagmar Trodler - Die Waldgräfin   zum SUB-Listen Wettbewerb an, okay.

Dieser Thread war überhaupt daran Schuld, dass ich auf das Buch aufmerksam wurde.

Zum Inhalt:

Alienor die eigenwillige Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg, hadert mit ihrem Schicksal als Burgherrin.
Die Eintönigkeit ihres Daseins zwischen Webrahmen, Speisekammer und Almosenkorb endet jedoch jäh, als den Jägern ein seltsamer Wilderer in die Hände fällt - zerlumpt, von edler Statur und der deutschen Sprache offenbar nicht mächtig. Er wird gefoltert, gebrandmarkt und in Halseisen gelegt, um ihr dann als Sklave und Reitknecht vom Vater "geschenkt" zu werden.
Obwohl Alienor sich vor dem Mann fürchtet, lernt sie bald schon seine Stärke und sein Gespühr für Gefahren schätzen.......


Meine Meinung:

Wow, was für ein toller historischer Roman.
Ich war von der ersten Seite an total gefesselt. Man erfährt viel über das Leben auf einer Burg und was von einer Burgherrin damals erwartet wurde, Burghaushalt führen, Handarbeiten, allzeit für den Mann bereit sein und viele Kinder gebären.
Eine Rolle mit der sich Alienor nicht abfinden will. Ihr Leben ändert sich mit dem erscheinen von "Hans" /Eric.
Das Buch ist in einem schönen, leichten Schreibstil geschrieben, die Ich-Erzählform aus der Sicht Alienors hat mir sehr gut gefallen.
Was sich wie ein seichter historischer Liebesroman anhört ist keiner. Die Liebesgeschichte entwickelt sich erst sehr spät und ist einfach schön.
Voll von Zweifeln und Ängsten. Die "kulturellen" Unterschiede sind erheblich ein tief religiöses, deutsches Edelfräulein und ein nordischer Wilder, ein Barbar.
Der religiöse Aspekt nimmt viel Raum ein in diesem Roman.

Gerade im ersten Teil gibt es immer wieder mystische Elemente, Elfen die Alienor meint im Wald gesehen zu haben, die sich dann aber im Nebel auflösen.
Flammen im Feuer, die sie für Kobolde aus einem fernen Land im Norden hält.
Schön die Erzählungen über einige nordische Sagengestellten - Neuland für mich.
Dies gibt gerade dem ersten Teil viel Stimmung.

Es gibt auch einige etwas heftigere Szenen, die Folter von Eric, die Behandlungen seiner Verletzungen, aber ich fand es nicht zu schlimm, sondern gut zu ertragen. So etwas gehört für mich bei historischen Romanen schon dazu.

Fazit:
Ich bin sehr froh, dass es noch zwei Fortsetzungen gibt, weil dieses Buch macht eindeutig Lust auf mehr, viel mehr.
 Von Dagmar Trodler im allgemeinen und Alienor und Eric im besonderen.

 5ratten

Liebe Grüße
Flor
« Letzte Änderung: 24. März 2007, 21:25:43 von Flor »
Gespeichert

Rhianna

  • Gast
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #8 am: 11. April 2006, 11:03:06 »

Hallo Flor.....vielen dank. deine Beschreibung des Buches hat mich sehr
neugierig gemacht. Da ich am liebsten historische Romane lese, dürfte dein Vorschlag eine Bereicherung für mich sein. Ich habe von dieser Autorin noch nie etwas gehört, geschweige denn gelesen.
Aber die Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor.... :winken: und liebe Grüße Rhianna
Gespeichert

finsbury

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 568
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #9 am: 11. April 2006, 14:38:26 »

Hallo zusammen,

habe im vorletzten und letzten Jahr auch die Trilogie gelesen: Mir gefallen ebenfalls die ungewöhnliche Schauplätze. Man erfährt neben der spannenden Handlung eine Menge über das Alltagsleben und die Geschichte der drei geschilderten Regionen.

HG

finsbury
Gespeichert

wolves

  • Gast
Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #10 am: 11. April 2006, 18:22:16 »

Hallo,

und meine Wunschliste wächst und gedeiht  :zwinker: Da wird man ja so richtig neugierig von euch gemacht  :smile: .

Liebe Grüße
wolves
Gespeichert

Cait

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 993
    • Buchcouch-Forum
Re: Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #11 am: 15. März 2007, 11:26:19 »

Ich lese gerade "Die Tage des Raben" und werd jetzt mal meinen Senf zu den ersten beiden Teilen abgeben. Leider sind die Rezis nicht so ausführlich, da ich zu der Zeit gerade erst damit angefangen habe.  :redface:

Die Waldgräfin



Man schreibt das Jahr des Herrn 1066:

Eigenwillig, hoch gewachsen und von unbändigem Freiheitsdrang, hadert Alienor, die Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel, mit ihrem eintönigen Schicksal als Burgherrin. Ausgerechnet der weihnachtliche Almosengang in den Kerker verändert ihr Leben.
Sie findet heraus, dass der angeblich stumme, rätselhafte Gefangene Normannisch spricht, die Sprache ihrer Mutter. Alienor erhält den »Barbaren« von ihrem Vater als Reitknecht zum Geschenk. Doch erst als der Fremde beinahe mörderischen Intrigen zum Opfer fällt und sein Leben in ihren Händen liegt, weiß Alienor, was sie will. Und ergreift ihre Chance zur Unabhängigkeit...

Meine Meinung

Ich fand das Buch ausgesprochen gut! Leider musste ich ein paar Tage mit dem Lesen aussetzen, so dass der Zauber mich zwischendurch ein weinig verlassen hatte, aber das lag an der Pause und nicht am Buch!

Besonders schön finde ich die sehr detaillierten Charaktere und den Realitätssinn der Autorin.
Viele Autoren vergessen beim Schreiben doch den Bezug zur Realität und den hat sich Dagamar Trodler einzigartig erhalten!
Die Schilderungenvon Alienors Gefühlen z.B. sind für mich derart nachvollziehbar und greifbar gewesen, als wäre es meine Emotionen gewesen. So etwas finde ich großartig! Ich hatte nie das Gefühl, die Autorin verfolge ein Klischee oder hat Szenen zu überzogen dargestellt!
Wirklich ein wunderbares Bild vom Mittelalter!

Meine Bewertung

5ratten



Freyas Töchter



Die mit dem mutigen Herzen– so nennt man sie im Land der Nordmänner: Alienor von Sassenberg, die junge Eifelgräfin, die für einen Gefangenen ihres Vaters Leib, Leben und Heimat riskierte. Und die nun hochschwanger über die winterlich-wilde Ostsee nach Schweden fährt, damit der Mann ihres Herzens sein Land wieder sieht. Doch Erik, der letzte Sohn des großen Königs, war einer anderen versprochen, und nun muss eine alte Rechnung beglichen werden – in einem Kampf, der nicht nur die Götter fordert, sondern Alienors ganzes Glück bedroht …

Meine Meinung


Die Fortsetzung hat mir ebenso gut gefallen wie der erste Teil. Die Handlung ist rasant, die Charaktere auch hier wunderbar facettenreich und immer für eine Überraschung gut!
Das Buch strahlt eine Atmosphäre aus, die ich leider nicht in die richtigen Worte fassen kann.

Meine Bewertung

4ratten  :marypipeshalbeprivatmaus:
Gespeichert
Liebe Grüße
Melli

Dagmar Trodler

  • Gast
Re: Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #12 am: 16. März 2007, 15:54:12 »


Das Buch strahlt eine Atmosphäre aus, die ich leider nicht in die richtigen Worte fassen kann.


Hallo Cait,
ich bin beim rumsurfen hier über meine Bücher gefallen  :zwinker:
Kannst Du vielleicht versuchen, Worte zu finden?
Grad das zweite Buch hat ein derart ambivalentes Echo hervorgerufen - von Abscheu bis Entzücken (interessanterweise ist es der Lieblingsband meiner Verlegerin) -  daß mich total interessiert, was die Leute darüber denken. Es ist das Buch, was mich als Schreiber emotional am meisten mitgenommen hat.
Ich wär gespannt auf Deine Äußerung :smile:

Herzliche Grüße, Dagmar
Gespeichert

Cait

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 993
    • Buchcouch-Forum
Re: Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #13 am: 16. März 2007, 17:07:53 »

Hallo Dagmar,

schön, Dich mal live zu lesen.  :klatschen:
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, daher fällt es mir jetzt natürlich noch schwerer, dafür noch die richtigen Worte zu finden.
Erstmal, ich hab das Buch sehr gemocht und es hat nur deswegen schlechter Abgeschnitten, weil Erik sehr viel an Sympathie eingebüßt hat (ich glaube, Du weißt genau wo  :breitgrins:). Sehr gut gefallen hat mir der doch recht ungewöhnliche Handlungsort. Hatte vorher nie ein Buch gelesen, das in Schweden handelt und seither auch nicht mehr!
Zur Atmosphäre... Es wirkt sehr düster, magisch, geheimnisumwoben und sehr fremd. Dabei habe ich mich aber überhaupt nicht unwohl gefühlt. Gegen grausame, gewälttätige Szenen habe ich nichts, solange sie mir glaubwürdig erscheinen und das ist Dir gelungen. Dieses düstere Bild, das man sich von Wikingern gemalt hat, hast Du schön ausgearbeitet und weitergegeben. Ich hab Dir Deine Nordmänner abgekauft und ich finde es so schön, dass der zauber um die Wikinger dabei gar nicht verloren ging. Im Gegenteil, ich hätte gern noch viel mehr darüber gelesen.
Mehr kann ich darüber jetzt leider nicht sagen, vielleicht auch deswegen, weil ich grad im letzten Teil gefangen bin.  :zwinker:
Es gab mal eine kleine Leserunde zu dem Buch, vielleicht interessiert Dich das ja und hilft Dir ein wenig weiter: klick

LG
Cait
Gespeichert
Liebe Grüße
Melli

Dagmar Trodler

  • Gast
Re: Dagmar Trodler - Waldgräfin, Freyas Töchter, Tage des Raben
« Antwort #14 am: 16. März 2007, 18:41:37 »

Danke Cait  :smile: - das war gut zusammengefasst.
Den meisten, die es nicht gut finden, stößt das gewalttätige und düstere, melancholische auf. Aber ich schreib halt keinen Käsekuchen  :rollen: auch wenn der Titel sowas suggeriert.
Freut mich, daß es Dich so gut gefesselt hat. Weg sind die Wikinger keinesfalls aus meinem Kopf ...

Nein, Erik kommt nicht so furchtbar gut weg, er ist eine durch und durch tragische Figur, die mich irgendwie auch immer noch nicht losläßt, obwohl es vorbei ist.
Man ist ja von der Literatur immer so auf 'Held' gepolt, wenn man von einem attraktiven Mann liest - Held kann aber auch ganz andere Facetten haben als nur tapfer an der Waffe sein und stattlich aussehen - oder der badie sein und alle abschlachten.
Hinter der Waffe steckt immer auch ein Mensch, hinter jedem Toten eine Geschichte, und Tränen schmeckten im Mittelalter wohl genau so bitter wie heute. Auf Kapitel 9 wies in der Leserunde ja jemand hin.  :zwinker: Das meine ich mit bitter. Das ist das Leben.
Liebe Grüße, Dagmar
Gespeichert