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Autor Thema: T.C. Boyle - World's End  (Gelesen 909 mal)

Ragle

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T.C. Boyle - World's End
« am: 16. Dezember 2005, 14:53:10 »

Und endlich auch diesen Boyle abgehackt:

Klappentext:

In der Nacht seines 22.Geburtstages rast Walter Van Brunt betrunken und bekifft mit seinem Motorrad gegen eine Gedenktafel. Die Vergangenheit holt ihn ein, sein Vater, der vor zwanzig Jahren die Freunde verriet, sein Vorfahr aus dem 17.Jahrhundert, ein holländischer Neusiedler und Pachtbauer aus dem 17.Jahrhundert, von dem es heißt, er habe in der Auseinandersetzung, mit dem reichen Grundherrn versagt. ""World's End" ist ein listiges Gesellschaftsbild, das rafiniert mit der amerikanischen Geschichte soielt. T. Coraghessan Boyle ist ein großartiger Schriftsteller" (Die Presse), "die literarische Entdeckung Amerikas" (Die Zeit), "der Dickens des 20.Jahrhunderts" (Publisher Weekly)

Eigene Meinung:

Wer ein klassischen Boyle erwartet, bekommt ihn auch. Boyle lässt er den Leser zwischen Walter's Ahnen im 17.Jahrhundert und seinem Leben in der Gegenwart wechseln und langsam baut sich die Vebindung auf...
Wie so oft strotzt der Roman vor Bosheiten und Geausamkeiten gegenüber allen Handlungsträgern und man darf gespannt sein ob das Ende für den Protagonisten Walter versöhnlich ist (wie in "America") oder zerschmetternd (wie in "Grün ist die Hoffnung").

Ich bin ein ziemlicher Boylefan und fand das Buch - so wie all seine anderen Werke - echt genial. ich würde (wie jeder anderen Boyle  Geschichte) fünf Leseratten verleihen, allerdings zieht sich der Roman stellenweise sehr in die Länge und anfangs verwirren die Sprünge zw. 17. und 20.Jahrhundert und die Anzahl der Personen etwas (zum Glück gibts hinten eine Übersicht über die wichtigsten handelnden Personen). Aber ich wurde gegen Ende immer lesedurstiger um endlich das Finale von "World's End" zu erfahren. Alles in allem:

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Grüße,

Ragle
« Letzte Änderung: 12. August 2006, 11:13:43 von Alfa_Romea »
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Valentine

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T.C. Boyle - World's End
« Antwort #1 am: 16. Dezember 2005, 16:24:33 »

Das Buch fand ich zwischendurch auch ziemlich zäh.

Ein wenig hat mich der Stil und die Geschichte an Irving erinnert, aber den mag ich dann doch lieber.
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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illy

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Re: T.C. Boyle - World's End
« Antwort #2 am: 05. Januar 2009, 10:45:40 »



In World’s End erzählt Boyle zwei Geschichten parallel, die eine spielt 16xx, Nieuw Amsterdam ist gerade zu New York und handelt von den Problemen der Pächterfamilie van Brunt, nicht nur im Kampf gegen die Natur, sondern vor allem im Verhältnis zum Pachtherren van Wart. Die andere Geschichte spielt sich ca. 1968 zwischen den letzen (männlichen) Nachkommen der beiden Familien ab. In der Nacht seines 22. Geburtstages betrinkt Walter van Brunt sich und hat einen Unfall: an einer Gedenktafel, die von Vorfahren im 16. Jahrhundert berichtet, verliert er dabei einen Fuß, was nur der Auftakt zu neuen Verwicklungen ist und unter anderem dazu führt, dass er herauszufinden versucht, ob sein Vater wirklich ein Verräter in den Diensten der van Warts war.


„Wassermusik“ vom gleichen Autor fand ich interessant und sprachlich mitreißend, World’s End empfand ich eher nervend. Der Stil erinnerte mich an John Irving unter Aufputschmitteln, das Buch wirkte gehetzt, aber ohne, dass inhaltlich genug zielgerichtetes passieren würde, um die Eile zu rechtfertigen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Geschichte würde in hohem Tempo ins Nichts führen.

3ratten
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