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Autor Thema: >> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05  (Gelesen 14345 mal)

fairy

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #30 am: 17. Dezember 2005, 22:37:26 »

@Rio: Oh ja! Findus ist so toll! Das hätte ich dir jetzt auch geraten!

Ich komme bei Shakespeare natürlich langsam voran, aber ich habe gerade mit Freuden festgestellt, dass eine Hermione vorkommt! Dann ist das bestimmt das Stück, aus dem Rowling den Namen hat. Sehr interessant.

Ich lese gespannt weiter.
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"I can believe anything, provided that it is quite incredible."
~"The picture of Dorian Gray"by Oscar Wilde~

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caithlin

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #31 am: 17. Dezember 2005, 22:58:20 »

Irgendwie komm ich gar nicht vorran mit meinem Buch, vor lauter Forenbeiträgen lesen. Dafür schütt ich aber schon die 7te Tasse Tee in mich hinein.  :trinken:

@ leen
Klar darfst du auch Weihnachtslieder zum Besten geben.  :smile: Ich habe leider gar keine Weihnachts - CD zur Hand. Sind alle zuHause bei Mama. Vielleicht will sich deshalb bei mir keine so rechte Weihnachtsstimmung einstellen.  :heul:

@ saltanah
Ach, immer wenn ich deine schwedischen Titel les, muss ich an mein Vorhaben Schwedisch zu lernen denken. Wörterbuch, Lehrbuch und Aussprache CDs stehen schon seit längerem bereit nur irgendwie konnt ich mich bis jetzt noch nicht so Recht aufraffen.  :grmpf:

Was bei mir zu Weihnachten auch immer sein muss ist “Kevin allein zu Haus” gucken. (Nur sitz ich diesmal gerade im Zug wenn der nächste Woche kommt. ) Und jedes Jahr gucken ich und meine kleine Family einen anderen weihnachtlichen /winterlichen Trickfilm an, z.B. Die Schöne und das Biest, Rudolph das Rentier oder auch Ice Age  :geil: oder oder oder. Und dieses Jahr wird wohl Der Polarexpress das Rennen machen.

Hab noch ein Weihnachtsgedicht gefunden, kannte ich bisher gar nicht, find ich aber irgendwie ganz niedlich.


Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt:
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.


Viel Spaß noch mit euren Büchern,  :leser:
caithlin
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Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
(W. Somerset Maugham)

fairy

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #32 am: 17. Dezember 2005, 23:23:55 »

@caithlin: Das Gedicht kenne ich! Und jetzt habe ich total Appetit auf einen leckeren Bratapfel...

Ich habe jetzt den ersten Akt durch und es gibt schon wieder einige Intrigen! :klatschen:  :breitgrins:
Der König von Sizilien, Leontes, denkt nämlich, dass seine Frau, Hermione, ihn mit dem bömischen König, Polixenes, betrügt. Er hat sogar schon einen Diener aufgetragen, den Widersacher zu vergiften...
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melima

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #33 am: 17. Dezember 2005, 23:29:20 »

Tja, Rio ist ja nun schon durch mit dem Buch, dann übernehm ich mal den Inhalt für die Leute, die an den Gags interessiert sind...

Ich wollte euch mal den ersten Satz meiner Lektüre mitteilen. Ich liebe es, wenn nimue im kleinen Forum danach fragt und mein Büchlein fing eben lustig an:
"Oje, du fröhliche" und "Alle Jahre schon wieder" geht es vielen am heilig Abend durch den Kopf.

Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, denn ich bin noch nicht wirklich vorangekommen (Schatz hat mich mit seinen Keksen vom Lesen abgehalten), find ich es sehr lustig. Es ist flüssig zu lesen, es ist modern und ich mag den Witz und den Zynismus des Buches (@Rio: isses Zynismus oder hast du ein schöneres Wort dafür? und: den Seemann kenne ich noch von früher vom Opa und mit zunehmendem Alter entwickelt mein Vater leider auch diese Ader...grauenvoll!).


Zitat von: Spoiler bis Seite 22
Es ist Heiliger Abend, der Weihnachtsmann ist unterwegs und 3 Reporter sind auf der Jagd nach einer Exklusivstory: ein Paparazzo, ein Journalist und ein Kameramann. Sie wollen den Elch des Weihnachtsmanns interviewen und nachdem sie fast aufgegeben hätten, weil sie dachten, der Elch könnte gar nicht sprechen - entgegen ihrer Recherchen -  machen sie dem Elch drei finanzielle Angebote für seine Geschichte bis der Elch zusagt. Und dann beginnt dieser zu erzählen...

Der Elch erzählt, er habe in einem schwedischen Möbelhaus gejobbt, als der Weihnachtsmann kam und einen neuen Schlitten brauchte und diesen dann nicht selbst zusammengebaut bekam, wie das bei den Sachen dieses schwedischen Möbelhauses so üblich war. Daraufhin wurde der Elch beim Weihnachtsmann engagiert. Der Elch lässt sich nicht gerade positiv über den Weihnachtsmann aus (z.B. "Vollidiot"), aber die drei Reporter versichern, es bliebe unter ihnen. Außerdem werden viele Dinge enthüllt. Z.B. sind Ozonlöcher gefährlich, weil sie starke Turbulenzen erzeugen und am Schlitten des Weihnachtsmannes größeren Schaden anrichten.


@caithlin: ich lese auch wie wild hier anstatt in meinem Buch. Aber da müssen wir wohl durch.  :trost: Ist auch meine erste Lesenacht.
Und dein Gedicht kenne ich auch irgendwoher...


Ich hab noch eine süße kleine Geschichte für euch gefunden:

Die Geschichte vom Baumwollfaden
Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: "Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach", sagte er sich, "und für einen Pullover zu kurz.

An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und farblos. Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid.

Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich - und ich mich selbst am wenigsten."

So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: "Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab' da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Osterkerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab' dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!"

Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: "Nun hat mein Dasein doch einen Sinn."

Und wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!
(Autor unbekannt)
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Seychella

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #34 am: 17. Dezember 2005, 23:29:59 »

So die 2. Strophe habe ich geschafft, kam mir nicht ganz so schlimm vor.
Ob ich mich daran gewöhne?
Aber ich glaube mehr, dass es daran liegt, dass Scrooge nicht soviel zum Denken kam, da ja die vergangenen Weihnachten an ihm vorbei zogen.
Es waren sehr schöne bildhafte Schilderungen darunter, besonders bei dem jungen Scrooge.

Ich muss zu Weihnachten auch immer möglichst viele Scrooge-Verfilmungen sehen, besonders "Die Geister die ich rief" gefällt mir - der Weihnachtsgeist mit dem Toaster ist einfach göttlich! :)
Ich liebe auch so alte Filme mit Frank Sinatra, Gene Kelly, ... - aber die werden wohl nicht mehr gezeigt. :(

Und ich lass euch noch eins von meinen liebsten englischsprachigen Weihnachtsliedern da!

White Christmas (von Bing Crosby)

I'm dreaming of a white Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten and children listen
To hear sleighbells in the snow

I'm dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white

I'm dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white
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HerrHut

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #35 am: 17. Dezember 2005, 23:31:21 »

es wird philosoführt, es wird gehandelt, ein verbrechen geschieht, aus dem schwarzen köfferchen verschwindet wodka, verdächtige werden gesucht und gefunden, der weihnachtsmann war es nicht, denn den gibt es nicht, aber
es gab goethe und der hat als einziger nicht getrunken, schiller hat getrunken, wie ein haderlump hat der getrunken, immer bis zu den knien in champagner und dann gib ihm, alle haben getrunken, nur goethe nicht, goethe war ein schlauberger, er liess seine romanhelden all die sachen tun, bei faust trinken alle, goethe schaut zu und trinkt nicht.
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Leen

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #36 am: 17. Dezember 2005, 23:35:30 »

Ja ich habe tatsächlich eins meiner Lieblingslieder gefunden, es ist aus dem Film "The Grinch" mit Jim Carrey, ich hab die CD vor zwei Jahren geschenkt bekommen und höre ein zwei Lieder immer wieder gerne an, unter anderem dieses, da muss ich immer ganz laut mitsingen, da es so herzergreifend und melancholisch ist und am Ende noch richtig glücklich.

"Where Are You Christmas" gesungen von Faith Hill

Where are you Christmas
Why can't I find you
Why have you gone away
Where is the laughter
You used to bring me
Why can't I hear music play

My world is changing
I'm rearranging
Does that mean Christmas changes too

Where are you Christmas
Do you remember
The one you used to know
I'm not the same one
See what the time's done
Is that why you have let me go

Christmas is here
Everywhere, oh
Christmas is here
If you care, oh

If there is love in your heart and your mind
You will feel like Christmas all the time

I feel you Christmas
I know I've found you
You never fade away
The joy of Christmas
Stays here inside us
Fills each and every heart with love

Where are you Christmas
Fill your heart with love

Und dann ist da noch dieses hier, eigendlich ein Weihnachts-Hass-Lied, aber die Melodie ist so lustig und mitreisend, dass der Text gar nicht mehr so wichtig ist :breitgrins: .

"Lonely Christmas Eve" gesungen von Ben Folds

I'm not so bad
I just hate to see a good time had
By everyone but me.
On this lonely Christmas Eve
I hear them up and down
And up and down the street.

They're making
Noise noise noise noise.
How I hate their happy noise.
There's only one thing I hate more
Come to think of it.
And that's the people who keep
Making it.

Feast feast feast feast.
They'll have more than anyone could ever eat.
Me, I'm stuck here with my cream of wheat.
There's no one here to feast with me
On this lonely Christmas Eve.

Don't they know I'm up here all alone
In my cave up in the hills?
How I wish that this would go away,
This dreadful holiday
That they call Christmas day.

When they're done with all their Christmas noise
And they've had their Christmas feast
Just when I think that I might finally
Get a moments peace they start to

Sing sing sing sing.
Now I'll never get no sleep.
I'm screaming out the window
But it don't do no good.
They sing and sing and sing
All through the neighborhood.
Sing sing sing.

They take their little break and then
They do it all again.

It's a lonely Christmas Eve.

Neues zu Dickens gibt es, wenn ich das "Zweite Gezirp" fertig gelesen habe.
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Bücherwurm - naher Verwandter der Lindwürmer

Wenn es sein muss, trete ich auch Zwerge! - Hildegunst von Mythenmetz

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HerrHut

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #37 am: 17. Dezember 2005, 23:37:52 »

hm  :grmpf:
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Saltanah

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #38 am: 17. Dezember 2005, 23:40:10 »

@Rio:
Freddy Quinn singt Weihnachtslieder -  :entsetzt:  :ohnmacht: du Ärmste!
Dafür beneide ich dich um den Findus umso mehr. Wieso besitze ich das Buch eigentlich nicht? Das muss morgen gleich geändert werden!

@HerrHut:
Es ist dir gelungen, ich richtig neugierig zu machen. Hoffentlich besitzt meine Bücherei das Buch nicht; ich habe eh' keine Zeit, es zu lesen.


Michel aus Lönneberga hat erfolgreich die Armenhäusler bewirtet (mit dem Essen, das den Verwandten aus Ingatorp am nächsten Tag vorgesetzt werden sollte), und den folgenden Tag selbstverständlich im Tischlerschuppen verbracht, und das obwohl vorher darüber diskutiert wurde, ob dies ein Streich sei oder nicht:
"Ja, aber, Michel", sagte Klein-Ida ängstlich, "bist du sicher, dass das kein Streich ist?"
Alfred kriegte auch Angst und meinte, dass es vielleicht doch ein Streich sei, aber Michel versicherte ihnen, dass das ganz und gar nicht der Fall sei. Es sei eine gute Tat, für die die Engel im Himmel ebenso viel Beifall klatschen würden, wie sie vorher über das elende Weihnachten der Armenhäusler geweint hatten..
"Und Mama wird sich auch freuen", sagte Michel.
"Ja, aber Papa?", fragte Ida.
"Hm", sagte Michel, "Aber es ist trotzdem kein Streich."



Eigentlich wollte ich ja mit der 4. Leserunden-Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens anfangen, da es schon fast Sonntag ist, aber heute nachmittag entdeckte ich in der Buchhandlung ein weiteres Weihnachtsbuch, das sehr vielversprechend anfing.

Charlaine Harris: Shakespeare's Christmas

From Publishers Weekly
Harris, author of the Aurora Teagarden cozies, adds a touch of grit to her books featuring briskly efficient, 31-year-old Arkansas cleaning lady Lily Bard. Lily hides a traumatic past under a prickly exterior, but, in the series' third book (after Shakespeare's Champion, 1997), this karate expert lowers her defenses just long enough to reconcile with her family and help solve a series of grisly murders. Returning to her home town of Bartley (a stone's throw from her residence in Shakespeare, Ark.) for her sister Varena's wedding, Lily is plunged headlong into an eight-year-old kidnapping investigation after her lover and confidant, Jack Leeds, a PI with a questionable past, arrives to follow up an anonymous tip that the kidnapper and the missing girl are both in Bartley. When the town's beloved family practitioner, his nurse and a young mother are bludgeoned to death, suspicion falls on Varena's fiance?a widower who just happens to have an eight-year-old daughter. The investigation intensifies, and Lily uses her family connections and her impeccable cleaning skills to ferret out some crucial information. Harris tells a forceful story with a complex, flawed heroine who is wary of emotional attachments. The denizens of Bartley?the shrewd sheriff; old high-school classmates with long memories; Lily's loving but overprotective parents?form a memorable gallery of secondary characters. Harris's blend of cozy style with more hard-boiled elements isn't always smooth, but it's interesting to see her working toward a deeper complexity.

Das Buch beginnt mit der Beschreibung eines Weihnachtsumzuges durch die festlich geschmückte Stadt, an dem die Heldin auf einem Lastwagen Bonbons werfend teilnimmt. Sie hat allerdings leichte Schwierigkeiten, sich entsprechend fröhlich zu zeigen, denn sie neigt nicht zum Dauerlächeln. Oder, wie der Fahrer des Lastwagens hinterher bemerkt:
"It was worth it just to see you smile that long. Your face is gonna be sore tomorrow." Eine erfrischend unfeierliche Haltung also.
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Yoshi

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #39 am: 17. Dezember 2005, 23:44:21 »

Bergkristall ist fertig! War doch noch recht schön, nachdem ich mich durch 10 Seiten Beschreibungen (Ort, Umgebung, Weihnachtenusw.) gequält hatte! Habe vorhin gar nicht geschrieben, worum es geht, also hole ich das mal schnell nach:

Bruder und Schwester leben in den Bergen und gehen an Weihnachten ihre Großeltern im benachbarten Tal besuchen, auf dem Rückweg verirren sie sich und verbringen den Heiligen Abend auf dem Berg.

Habe jetzt auch ein Weihnachtsgedicht gefunden...ist leider etwas lang...aber ganz nett:

Die Weihnachtsmaus von James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
Entdeckt man ihre Fährten.


Mit Fallen oder Rattengift
Kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
Noch nie ins Garn gegangen.


Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
Kriecht sie am Weihnachtstage.


Zum Beispiel war vom Festgebäck,
Das Mutter gut verborgen,
Mit einem mal das Beste weg
Am ersten Weihnachtsmorgen.


Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!


Ein andres Mal verschwand sogar
Das Marzipan vom Peter,
Was seltsam und erstaunlich war,
Denn niemand fand es später.


Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!


Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
An dem die Kugeln hingen,
Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
Nebst andren leckren Dingen.


Die Nelly sagte rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!


Und Ernst und Hans und der Papa,
Die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
Und just am Feiertage!


Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
Ist auch die Maus verschwunden!


Und wirklich wahr: die Maus blieb weg,
Sobald der Baum geleert war,
Sobald das letzte Festgebäck
Gegessen und verzehrt war.


Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus-
Bei Fränzchen oder Lieschen-
Da gäb es keine Weihnachtsmaus,
Dann zweifle ich ein bisschen!


Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
Bleibt jedem überlassen!


Habe gerade etwas gegoogelt und "A Christmas Carol" online gefunden....werde ich jetzt doch anstelle des "Kleinen Lord" lesen.

Bis später!
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HerrHut

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #40 am: 18. Dezember 2005, 00:09:30 »

Na ja wenn sie in Eurer Bücherei nur Kinderbücher haben
wirst du es auch kaum finden.
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Rio

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #41 am: 18. Dezember 2005, 00:33:47 »

Mein Kater Findus ist seeeehr schön und ich möchte gar nicht so schnell lesen, weil mir die Geschichte so gefällt. Kleine Inhaltsangabe: Findus möchte, daß auch zu ihm der Weihnachtsmann kommt. Um ihn glücklich zu machen, verspricht ihm der alte Petersson, daß dies der Fall sein wird. Da er schlecht einen Nachbarn bitten kann, den Weihnachtsmann für einen Kater zu spielen, erfindet er eine Weihnachtsmannmaschine. Doch immer wieder hat er mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die sich jedoch auf geheimnisvolle Weise und mit etwas übernatürlicher Hilfe lösen lassen. Dazu die wunderschönen, witzigen Bilder von Sven Nordqvist, auf denen es jede Menge zu entdecken gibt.

Übrigens hat mein Schatz vorhin "St. Niklas war ein Seemann" im Internet gefunden und mir vorgespielt. Da kam richtig Weihnachtsstimmung auf.   :smile:

Lg, Rio
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Tamlin

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #42 am: 18. Dezember 2005, 00:39:44 »

Ein herzliches *Pah, Humbug* euch allen,

 :elch:

womit ich auch fast schon bei meiner Lektüre wäre:

Gelesen habe ich zunächst ein paar Szenen aus:

Charlotte MacLeod, Kabeljau und Kaviar - einem Buch aus ihrer Krimi-Serie um die Pensionswirtin und Gelegenheitsgrafikerin Sarah Kelling und deren liebenswert-skurriler Verwandtschaft, die ihr und ihrem Ehemann, dem Kunstdetektiv Max Bittersohn, bizarre Fälle freihaus servieren.

Zum Inhalt:
Jeremy Kelling ist in höchsten Nöten. Als Vorsitzender vom Club des Geselligen Kabeljaus hat er, der Allerwerteste Fischkopf, am alljährlich stattfindenden Scrooge-Tag, bei dem die Mitglieder als Gestalten aus Dickens Roman kostümiert sind, das Zeremoniell peinlich genau erfüllt. Er hat mürrische Trinksprüche ausgebracht, die Mitglieder haben Verdrießlichkeit demonstriert und anschließend wurde das diesjährige Ekelobjekt - ein Plastikrentier mit feuerroter Nase - der letzten Ruhestätte übergeben. Doch nun ist guter Rat teuer, denn Jem's Kabeljau ist verschwunden - seine Amtskette aus gehämmertem Silber, die ein fast lebensgroßer, kleiner Barsch ziert. Da bleibt ihm nur ein Anruf bei seinem angeheirateten Neffen..... und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.


Und werde nun umschwenken auf:

Charlotte MacLeod, Schlaf in himmlischer Ruh' - einem Roman aus ihrer Krimiserie um Peter Shandy, einen Professor am Landwirtschaftlichen College von Balaclava, der ein geruhsames Leben führt, bis eines Tages Mord und Totschlag das College heimsucht.

Zum Inhalt:
Die Lichterwoche ist in Balaclava eine große Attraktion für Touristen. Jedes Haus entlang der Hauptstraße des Collegeviertels ist weihnachtlich geschmückt - mit einer Ausnahme, nämlich dem Haus von Peter Shandy. Er verweigert seit Jahren hartnäckig das Aufhängen von vergoldeten Tannenzapfen, Plastikobst und ähnlicher Zierart, die ihm seine erbosten Nachbarn aufdrängen wollen.
Doch eines Tages platzt ihm der Kragen. Er läßt sein Haus von Fachleuten weihnachtlich schmücken - mit 8 lebensgroßen Rentieren auf dem Dach, 16 illuminierten Nikolausmasken und weiteren 36 blinkenden Glühbirnen (pro Fenster) sowie 742 Glühbirnen in den Fichten vor dem Haus, alles beschallt von einer Verstärkeranlage, die ohrenbetäubend in Endlosschleifen liebliche Weisen wie *Egal, wer Du bist, schaff mir die Rentiere vom Dach, Dicker* und *Was ich mir zur Weihnacht wünsche, sind nur meine Schneidezähne* dröhnt - und verreist daraufhin über die Feiertage.
Als Peter Shandy am Tag nach Weihnachten zurückkehrt, erwartet ihn zuhause eine böse Überraschung, die sein Leben drastisch verändern wird.

 :elch:
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Vitamin

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #43 am: 18. Dezember 2005, 00:48:07 »

halloooo :klatschen:
ich nehme zwar nicht an er leserunde teil, möchte aber auch etwas weihnachtliche stimmung verbreiten.
falls ihr lust und zeit habt, ich veröffentliche im bereich netzliteratur eine geschichte, die ich vor ewigen zeiten meiner besten freundin zu weihnachten geschrieben hab, das ende ist recht lasch, aber ansonsten.
wenn ihr mögt!
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http://exlibris.parlaris.de

Vitamin liest gerade:
Leo Tolstoi - Anna Karenina (LR)

Saltanah

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>> Spezial-Weihnachts-Lesenacht - 17/12/05
« Antwort #44 am: 18. Dezember 2005, 00:48:19 »

Zitat von: HerrHut
Na ja wenn sie in Eurer Bücherei nur Kinderbücher haben
wirst du es auch kaum finden.
Was?! Sagt hier jemand was gegen meine geliebte Stadtbücherei? :grmpf: Also so was!
(Nichts für ungut :zwinker: )
Meine Stadtbücherei besitzt das Buch in 5 verschiedenen russischen Ausgaben und als Übersetzung auf finnisch, mazedonisch, hebräisch, ungarisch, estnisch und schwedisch. Letzteres werde ich mir wohl demnächst ausleihen.


Mein Buch hat jetzt als Hintergrund weniger Weihnachten, sondern handelt vor allem von Hochzeitsvorbereitungen. Wusstet ihr, dass man in Amiland eine Probe der Trauung und des Hochzeitsbanketts vornimmt, damit am wichtigen Tag auch alles glatt läuft? :entsetzt: Zum Glück wird das alles ein bisschen ironisch geschildert, un Anmerkungen wie der, dass es nicht verwunderlich wäre, dass alles schon bei der ersten Probe gut lief. Schließlich hätten die nicht mehr ganz blutjungen TeilnehmerInnen schon diverse Hochzeiten erlebt, eine überraschende Anzahl davon sogar in führenden Rollen. :zwinker: (Jetzt hoffe ich nur, dass diese Proben in Deutschland nicht auch gang und gäbe sind, und ich hier nicht voll ins Fettnäpfchen getreten bin.)


@Tamlin:
"Schlaf in himmlischer Ruh'" mit der Lichterwoche im Balaclava-College war mein erster Kontakt mit den amerikanischen Weihnachts- und vor allem Weihnachtsschmucksitten. Anfangs dachte ich noch, die schilderung wäre haushoch übertrieben, aber später habe ich mich eines Besseren belehren lassen.
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