Wie berechne ich meinen SUB korrekt?
Korrekt berechnest du ihn, wenn du Regeln aufgestellt hast, und du diesen folgst.
Wie die Regeln aussehen, bleibt natürlich dir überlassen.
Meine Regeln (selbstverständlich die ultimativen, und wer ihnen nicht folgt sollte noch mal in sich gehen, seine Regeln überdenken, und zu meinen übergehen

) sehen folgendermaßen aus:
1-3: Ein Buch ist das, was sich zwischen 2 Buchdeckeln befindet.
4: Sollte sich ein Roman zwischen mehr als 2 Buchdeckeln befinden, wie z. B. meine 3-bändige Krieg und Frieden-Ausgabe, stellt er aber nur eine SUB-Einheit dar, wenn die Bände nicht einzeln erhältlich sind.
Der Herr der Ringe zählt dreifach, da die einzelnen Bände auch einzeln verkauft werden. Bei einer Gesamtausgabe des HdR greift Regel 1.
5: Nachschlagewerke sind von der SUB-Zählung ausgeschlossen, wenn es auch einige Leute geben soll, die ihren Brockhaus oder ihr lateinisch-deutsches Wörterbuch von A-Z lesen.
6: Die SUB-Einheitenzahl von Gesamtausgaben errechnet sich aus Anzahl der Buchdeckel geteilt durch 2, und kann daher je nach Ausgabe sehr unterschiedlich hoch ausfallen. Allerdings sinkt die SUB-Zahl dann auch sehr unterschiedlich schnell.
7: Ein Buch, das ein im Regal befindliches schon gelesenes Exemplar ersetzt, zählt nicht zum SUB.
Hattest du bisher aber nur ein ausgeliehenes Exemplar gelesen und kaufst es dir, gehört es zum SUB.
Ebenso landet ein Buch, obzwar gelesen im Regal stehend, auf dem SUB, wenn es in einer anderen Sprache gekauft wird. (Was aber für Sandhofer sowieso nicht aktuell ist, da er so was nie machen würde.

)
8: Ein Buch zählt zum SUB, sobald es - falls in der Buchhandlung erworben - die Kasse passiert hat, egal ob es gleich bezahlt, eine Rechnung dafür ausgestellt, oder es gar geklaut wurde.
Ein Buch, das per Post geliefert wird, gehört zum SUB, sobald sich Büchersendung/Päckchen/Paket in den Händen des Adressaten befindet.
9: Ein Buch gehört zum SUB, solange es nicht von Anfang bis Ende gelesen ist.
Eine Unterkategorie des SUB ist der SAB, auf dem manche Bücher wie z. B. Gedichtsammlungen sehr lange verweilen können.