Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Andreas Eschbach - Die seltene Gabe  (Gelesen 718 mal)

Aeria

  • Außerirdische Lebensform
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2498
Andreas Eschbach - Die seltene Gabe
« am: 09. November 2005, 22:19:01 »

Ich weiß nicht genau, in welches Genre dieses Buch gehört, es ist weder Sci-Fi noch ein Krimi noch ganz und gar ein Jugendbuch. Also stecke ich es in "Sonstige Belletristik" bis sich ein besser geeigneter Ort findet.

"Die seltene Gabe" von Andreas Eschbach



Meine Meinung:

Armand, ein telekinetisch begabter Junge, flieht aus einem geheimen Forschungsinstitut, in welchem man ihn zum Auftragskiller ausbilden wollte. Er bricht in ein Haus ein und nimmt Marie als Geisel. Zusammen fliehen sie vor der Polizei und den Geheimdienstlern. Zunächst begleitet Marie Armand eher unfreiwillig, aber mit der Zeit kommen die beiden sich näher.

Sci-Fi, Verfolgungsjagden und Romantik - kann dieser Mix überhaupt funktionieren? Und ob!

Es geht in diesem Buch um die Gabe der Telekinese. Aber nicht ausschließlich. Der Autor hat eigentlich ein Buch über Freundschaft geschrieben. Es hat mich fasziniert, zu beobachten, wie aus Mißtrauen Zuneigung und schließlich Freundschaft wird. Diese Entwicklung hat Andreas Eschbach wirklich meisterhaft beschrieben!
Da die Geschichte in Ich-Form aus Maries Sicht erzählt wird, hat man schnell das Gefühl, das Mädchen schon ewig zu kennen. Und so wie sie langsam Armand näher kennen lernt, tut dies auch der Leser, bis man schließlich einen Blick in seine Seele werfen kann. Dort herrschen Verzweiflung und Einsamkeit - und dies macht den Jungen mit der gefährlichen Fähigkeit zu einem äußerst sympathischen Menschen.

Der Roman hat einen locker-lässigen Erzählstil, den man sonst von Herrn Eschbach gar nicht kennt. Er liest sich wie das Tagebuch einer Siebzehnjährigen, kein Wunder, denn sie ist es ja auch, die erzählt.
"Die seltene Gabe" ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend - da die beiden Jugendlichen auf der Flucht sind, geraten sie von einer gefährlichen Situation in die nächste, und nicht nur einmal entkommen sie ihren Verfolgern nur um Haaresbreite.

Diesen Eschbach sollte man gelesen haben!

5ratten

***
Aeria
« Letzte Änderung: 12. August 2006, 11:01:34 von Alfa_Romea »
Gespeichert
Wenn schon Edward, dann Rochester!

Nirika

  • Büchervampir
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 769
  • tull og tøys
Re: Andreas Eschbach - Die seltene Gabe
« Antwort #1 am: 09. Februar 2007, 21:03:27 »

Hallo!

Ich habe diese Ausgabe gelesen:
 

Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Man kommt beim Lesen kaum zur Ruhe.  :leser:
Ich kann mich Aerias Meinung nur anschließen, dem Autor ist hier wirklich ein besonderer Mix gelungen.

Liebe Grüße

Nirika
Gespeichert
„Jeg ser, jeg ser …
Jeg er vist kommet på en feil klode!
Her er så underligt …“

Sigbjørn Obstfelder - Jeg ser

Sookie

  • Zeitreisende
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 1243
Re: Andreas Eschbach - Die seltene Gabe
« Antwort #2 am: 11. Februar 2007, 10:57:39 »

Ich hab die gleiche Ausgabe wie Nirika und schließ mich ihr und Aeria einfach mal an! Ich hab das Buch wirklich an einem Nachmittag verschlungen! :klatschen:

Lg,
       Sookie
Gespeichert
Statistik '12
Bücher: 3
Seiten: 1128
   Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
Franz Kafka