Ähhh...wieso ist der Thread denn bei
Horror und Mystery zu finden? Ich hätte ihn jetzt zu den
Historischen Romanen gepackt wenn noch keiner da gewesen wäre....

Nun gut, mir soll es egal sein. Hier ist meine Rezi zu diesem Buch:
Da Tirah ja bereits eine gute Beschreibung geliefert hat, begnüge ich mich hier nur meine eigene Meinung zu dem Buch kund zu tun':
Meine Meinung:Nun, ich weiß nicht recht wo ich anfangen soll. Wohl bei dem was mir an diesem Buch gut gefallen hat:
Das einzigste was ich an diesem Buch gut fand, war seine Grundidee. Mehr leider auch nicht.
Eine Story rund um
Sir Walter Scott und seinen Neffen Quentin die unbeabsichtigt in die bösen Machenschaften der
Bruderschaft der Runen gelangen und dem Schicksal der jungen
Mary of Egton -die von Quentin geliebt wird- und mit dem Schicksal der Bruderschaft und dem Hause
Ruthven unweigerlich verbunden ist hätte mich sehr interessiert.
Man hätte auch einiges draus machen können.
Nur leider ist dies Herrn Peinkofer nicht gelungen:
Sein Werk umfasst 667 Seiten. 667 Seiten durch die ich mich fast schon gequält habe. Es zog sich einfach unnötig in die Länge. Knappe 400 Seiten weniger hättes es somit auch getan, da sich das Rätsel um die Bruderschaft und das Schicksal Schottlands innerhalb der letzten 50 seiten lüftet. In Anbetracht der Lage, dass diesem plötzlichen Ende satte 610 Seiten vorausgehen, kommt dies viel zu kurz und mich beschlich das Gefühl, dass der Autor entweder keine Ideen mehr hatte oder einfach keine Lust mehr dieses Buch zu vollenden.
Und auch Schreibstil und Atmosspäre konnten mich nicht über die Handlungsschwächen hinwegtrösten:
Zum einen musste ich beim lesen immer an
Der Name der Rose von Umberto Eco denken (wie Tirah) und zum anderen hatte ich das Gefühl, dass Herr Peinkofer krampfhaft darum bemüht war, einen einigermaßen gehobenen Schreibstil zu verfolgen - Wörter wie "er drohte
auszugleiten" anstatt "auszurutschen" ließen das ganze für mich sehr hollprig wirken.
Fazit: Das Buch bekommt von mir

Und selbst die bekommt es nur, weil ich die grundsätzliche Handlungsidee nicht schlecht fand.