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Autor Thema: Ian McEwan - Saturday  (Gelesen 2912 mal)

nimue

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Ian McEwan - Saturday
« Antwort #15 am: 04. Januar 2006, 13:52:32 »

Zitat von: Heidi Hof
Darf man jetzt hier weiter diskutieren? Nimue sieht das ja nicht so gerne  :zwinker:


Also bitte! :pueh:
Ich mag es nur nicht, wenn
a) Leserundenabsprachen nicht bei den Buchvorschlägen, sondern bei den Rezensionen gemacht werden und
b) wenn man im "Ich habe zuletzt gekauft.." über die Bücher diskutiert wird.

Das findet man einfach später nicht mehr.

Aber ansonsten kann man hier wie Alfa das schon sagte: Abtrennen. Also diskutiert ruhig :winken:

Liebe Grüße
nimue

Kirsten

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #16 am: 20. August 2007, 09:24:23 »

Hallo!

Nachdem am Anfang dieses Threads so eine phantastische Rezi steht bleibt mir eigentlich nichts mehr übrig als zu schreiben, welche Gedanken ich mir zum Buch gemacht habe :zwinker:

Mir ist Henry am Anfang des Buchs nicht so sympatisch. Für meinen Geschmack fühlt er sich viel zu wohl in seiner Rolle als der perfekte Mann, Vater, Chirurg. Durch seine Arbeit ist er oft Herr über Leben und Tod, ein kleiner Gott also.. Erst der Überfall bringt wieder auf den Boden zurück. Jetzt ist es nicht mehr wichtig, wie gut er seine Arbeit macht. Seine Familie rückt mehr in den Vordergrund. Waren sie Anfangs nur Statisten in seiner heilen Welt denkt er auf einmal mehr über sie nach und er nimmt viel mehr Dinge wahr. Er ist unsicherer und gerade das macht ihn mir sympatisch.

Sehr gut gefallen hat mir auch dass Ian McEwan viel über das Leseverhalten von Henry und besonders Daisy geschrieben hat. Die Art, wie ihr Großvater sie an bestimmt Bücher herangeführt hat war  :daumen:

Liebe Grüße
Kirsten
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Polkadot

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #17 am: 07. Oktober 2007, 19:45:59 »

@creative: Ich hab schonmal in Saturday reingelesen und war nicht sonderlich angetan, in erster Linie wegen des Erzählstils. Aber jetzt werd ich es auf jeden Fall lesen. :breitgrins:

LG, Polkadot
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Liest:
Matt Ruff - Bad Monkeys

creative

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #18 am: 07. Oktober 2007, 20:01:19 »

@Polkadot: Dann bin ich schon gespannt auf Deine Eindrücke! Dieses Buch scheidet jedoch die Geister, entweder man mag es, oder man mag es nicht.
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:blume:  Herzliche Grüße!  :blume:
creative

m3rlin

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #19 am: 02. Februar 2008, 21:51:58 »

Inhalt (diesmal von Amazon.de, da diese ganz treffend ist und nicht zu viel verrät):
Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt ...

Meinung:
Den Anfang des Buches habe ich als ein bisschen zäh und ausschweifend empfunden. Ich habe mich dabei ertappt, ständig an etwas anderes denken zu müssen anstatt mich auf die Geschichte zu konzentrieren. Doch plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Selbst das Squash-Spiel, das sich Henry Perowne mit einem Kollegen liefert, ist einfach spannend geschildert, man fiebert regelrecht mit den Figuren. McEwan hat – wie ich finde – ein Talent, Gedanken und Gefühle von Menschen zu schildern, seine „Persönlichkeitsstudien“ werden m.M.n. zu Recht überall gelobt! Er schafft es, mal eben das halbe Leben von jemandem zu beschreiben, was zwar nicht relevant für die Handlung ist, aber trotzdem (!) immer spannend und interessant klingt.
Was ich in der Beschreibung oben etwas übertrieben dargestellt ist, ist, dass „diese Begegnung ihm jeden Frieden raubt“. Das stimmt so überhaupt nicht, ich finde sogar im Gegenteil – Perowne wirkt stets abgeklärt, vor allem weil er Arzt ist und sich das menschliche Verhalten anhand von medizinischem Know-how erklärt. Meiner Meinung nach wäre jeder andere, der dasselbe erlebt hätte, - gelinde gesagt - nicht so gut damit zurecht gekommen.

Schlussfazit:
Ein sehr gutes Buch, das die großen Unterschiede zwischen dem luxuriösen und ausgefüllten Leben Perownes und dem „Zustand der Welt“ – nämlich dem bevorstehenden Irakkrieg – thematisiert. Da er sein Leben mag und erhalten will und Saddam „nicht gut“ findet, hat Henry auch anfangs nichts gegen eine „schnelle Invasion“ der Amerikaner, die die Ordnung wieder herstellen soll. Dies ändert sich allerdings mit dem Ereignis, das sein Leben aus den Fugen hebt.
Ein sehr ernstes Buch, das sich damit auseinandersetzt, wie man den Frieden erreicht. Wie bekämpft man ein Feuer? Mit Feuer? Interessant wird das Buch auch, wenn man es unter dem Gesichtspunkt liest: Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen dem Leben der Perownes und der britisch-/amerikanischen Außenpolitik?

 4ratten
Ein Buch, das ich auf jeden Fall behalten werde! 
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10/10 - tatsächlich geschafft!

mombour

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #20 am: 03. Februar 2008, 22:29:34 »

Hallo,

Vor längerer Zeit habe ich den Roman auch gerne gelesen, allerdings finde ich es sehr übertrieben, wie perferkt und vollkommen die Familie ist. Der Vater ein Neurochirurg,  erfolgreich und so talentiert, dass er dem Verbrecher auf der Straße auf Anhieb Chorea Huntington diagnostiziert, und wenn ich mich recht erinnere, befindet er sich einmal auf einer Gesellschaft, auf der auch der Premierminister (immerhin) geladen ist. Seine Tochter ist Lyrikerin, sein Sohn Blues-Musiker. Alle Achtung, vielleicht aber alles doch etwas zu aufgedröhnt.

Allerdings, auch ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Ian McEwan versteht es, auch mich zu fesseln. Die Szenen mit den Verbrechern habe ich immerhin noch im Kopf und die medizinischen Details waren doch interessant.

Nun, vielleicht wollte McEwan zeigen, dass Erfolg durch Schicksalsschläge ins Wanken geraten kann. Alles könnte an einem Tag vorbei sein, das Leben ist niemals sicher.

Liebe Grüße
mombour
« Letzte Änderung: 04. Februar 2008, 00:22:33 von mombour »
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Valentine

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #21 am: 04. Februar 2008, 09:56:25 »

Vor längerer Zeit habe ich den Roman auch gerne gelesen, allerdings finde ich es sehr übertrieben, wie perferkt und vollkommen die Familie ist.

Ich meine mich zu erinnern, dass McEwan selbst mal gesagt hat, dass die Darstellung großen Glücks in Beziehung, Familie und Beruf (auch im Gegensatz zu Leid, Krankheit und Tod) häufig als übertrieben oder gar kitschig empfunden wird und dass ihm das beim Schreiben auch einiges Kopfzerbrechen bereitet hat.

Die glückliche, erfolgreiche, wohlhabende Familie hat in dem Ausmaß viele Leser gestört. Mir hat es allerdings gefallen, mal nicht von einer dysfunktionalen, schicksalsgebeutelten Familie zu lesen ;)
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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #22 am: 22. Februar 2008, 15:28:06 »

Mir hat der Roman auch sehr gut gefallen und es hat mich dabei nicht gestört, dass die Familie Perowne ziemlich perfekt ist.

Aber ganz perfekt, wie es hier oft bemängelt wurde, fand ich sie nicht. Man darf Henry's Schwiegervater nicht vergessen, der doch irgendwie nicht ganz in die Familie zu passen scheint. Er hat ständig neue Freundinnen, er streitet sich so sehr mit Daisy, dass sie längere Zeit nicht miteinander reden und er hat anscheinend ein Alkoholproblem.

 LG
Dalloway
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Coco206

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #23 am: 12. Juli 2008, 19:40:08 »

Jedes mal, wenn ich das Buch zur Hand genommen habe, hatte ich das Gefühl, Henry Perowne an diesem Samstag zu begleiten.
An manchen Stellen ist es etwas langatmig, aber mir gefallen die Gedankengänge, die er hat; so geht es uns den Tag über wahrscheinlich auch, man erlebt Dinge, macht sich seine Gedanken darüber, die dann auch etwas ausschweifender werden und verschiedene Wendungen nehmen können.

Durch seine Beschreibungen der Familienmitglieder konnte ich sie mir sehr gut vorstellen, man bekommt auch deutlich die Gefühle mit, die er für sie hegt.
Besonders gefallen hat mir der Besuch bei seiner demenzkranken Mutter, es ist so ungeschönt und realistisch.

Alles in allem:
 4ratten
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kaluma

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #24 am: 10. Juli 2010, 19:13:13 »

Ian McEwan: Saturday



Klappentext:

Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt ...

Meine Meinung:

Nachdem mir "Abbitte" recht gut gefiel, und ich auch viel Lob über "Saturday" gehört hatte, freute ich mich darauf, dieses Buch zu lesen. Leider wurde ich enttäuscht.

Es gibt Gedankenperlen in diesem Buch. Leider muß man sie aus einer Menge Gedankenmüll, oder freundlicher gesagt: Gelaber, herausfischen.

McEwan geht bis ins allerkleinste Detail. Das soll die Welt des Henry Perowne anschaulich machen, tut es auch, machte das Buch aber (für mich) an vielen Stellen langatmig. Auch die medizinischen Details waren mir manchmal zuviel, insbesondere an der Stelle,
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Sowas lese ich einfach nicht gerne, ist wohl Geschmackssache.

Ich gehe auch nicht mit der Meinung konform, daß das ganze Buch an einem einzigen Tag spielt. Dieser Tag ist nur der Rahmen, es gibt jede Menge Rückblicke auf das Leben Henrys und seiner Familie.

Henry Perowne ist für mich keine sympathische Figur. Er mag hochgebildet, geistreich, kultiviert, rücksichtsvoll erscheinen - ich sehe die Absicht des Autors, Henry so darzustellen. Aber unter seiner netten, glatten Oberfläche ist er aggressiv, gewaltbereit, ängstlich, unzulänglich - genauso wie normale/einfache Menschen. Mir erscheint er eitel, arrogant, zu sehr von sich selbst (und seiner supertollen Familie) eingenommen. Henrys Leben wird beherrscht von Angst vor verschiedenen Bedrohungen, mit denen er sich schier verrückt macht. Ich weiß nicht, ob McEwan beabsichtigt hat, das so darzustellen.

Besonders in der Beschreibung des Squash-Spiels (mit dem McEwan meine Lesegeduld übrigens arg strapaziert hat) kommt Henrys Aggressivität sehr klar zum Ausdruck. Auch in seinem Verhalten nach dem Autocrash (welches meiner Meinung nach nicht mit seinem elitären Selbstverständnis konform geht) und in seiner Meinung zum Irakkrieg.

Das Ereignis, was ihm laut Klappentext "jeden Frieden raubt" wurde meiner Meinung nach zu lange vorbereitet und nahm dann viel zuwenig Raum im Buch ein. Es wirkte nur wie eine Episode. Ein wirkliches Bedrohungsgefühl konnte man als Leser hier kaum entwickeln, zumal das Ganze viel zu schnell (und meiner Meinung nach völlig unglaubwürdig) beendet wurde und alles wieder ins Lot kam, wie es sich gehörte. Ich sehe die Absicht des Autors, hier darzustellen, wie schnell ein glückliches, zufriedenes Leben durch Zufall sich wandeln kann und daß man sein Schicksal nicht in der Hand hat - ich finde dies aber nicht gelungen umgesetzt.

Und daß am Ende
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ist für mich weniger eine gute Tat, als vielmehr glasklar eine Wiederherstellung der Machtverhältnisse, wie sie in Henrys Welt sein sollten.

Trotzdem war das Buch stellenweise unterhaltsam, es gab schöne Gedanken, interessante Sichtweisen. Gut hat auch mir der Besuch Henrys bei seiner Mutter gefallen.

Insgesamt kann ich dem Buch deshalb noch zweieinhalb Leseratten geben.

 2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

Grüße, kaluma
« Letzte Änderung: 06. August 2010, 14:47:42 von kaluma »
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Ich lese gerade: Alan Garner "Feuerfrost"/Wulf Dorn "Mein böses Herz"/Bettina Belitz "Luzie&Leander 2 - Verdammt feurig"

SLW 2012 Cover: 0/10 (gelesen 3/10)
SLW 2012 Brandaktuell: 0/5  Dick+dünn: 0/5  (gelesen 2/5)
TAMKA 2011/2012: 2/5

Babsi

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #25 am: 02. November 2010, 21:34:49 »

Nach "Am Strand" mein zweiter Ian McEwan-Roman und ich wurde nicht enttäuscht.

Zuerst dachte ich, was kann an einem Samstag schon passieren und dann kam eins zum anderen, mir war es fast zu "viel" für einen Tag wurde, so voller Details war dieser Roman. Sprachlich hervorragend geschrieben, habe ich das Buch an einem gemütlichen Wochenende gelesen und genossen.

Die Familie empfand ich nicht als perfekt, für mich war da sehr viel Schein nach außen und so einige Konflikte. Aber genau das machte es für mich zu einem normalen, glücklichen Familienleben.

Für diesen Roman vergebe ich 4 Ratten von 5. 4ratten
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Liebe Grüße von Babsi

caithlin

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Re: Ian McEwan - Saturday
« Antwort #26 am: 03. Juli 2011, 21:49:51 »

Ich habe Saturday gerade zuende gelesen und bin in meiner Meinung doch etwas zwiegespalten. Einerseits habe ich mich mit dem Stil so gar nicht wohl gefühlt, das war mir alles einfach zuviel Gelaber. Die Geschichte wirkte auf mich teilweise recht konstruiert, besonders
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Und mit dem Protagonisten wusste ich auch so richtig nichts anzufangen. Ich will nicht sagen, er war mir unsympatisch aber sein Wesen ist so gegensätzlich zu meinem, dass es mir mitunter schwer fiel, mich auf seine Gedankengänge einzulassen.
Andererseits hat die Geschichte genug Neugierde wecken können, sodass ich trotz allem immer weiter gelesen habe. Es gibt einige interessante Denkanstöße und Diskussionen innerhalb des Buches und zum Ende hin wird noch einiges an Spannung aufgebaut, sodass es Saturday zwar nicht gerade auf meine Jahreshitparade schafft aber auch nicht als verlorene Lesezeit abgetan wird.

3ratten
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Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
(W. Somerset Maugham)