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Autor Thema: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper  (Gelesen 3715 mal)

SheRaven

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Re: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
« Antwort #30 am: 05. Juli 2007, 16:10:11 »

@ booki
Und ich hatte beim Schreiben noch kurz daran gedacht, erst mal die Suchfunktion zu bemühen, eben weil der Thread schon älter ist, aber dann... nun ja, die Faulheit hat gesiegt!   :morgen:

Aber eine neue Leserunde ins Leben zu rufen ist eine gute Idee, der ich in Kürze folgen werde.   Vielleicht finden sich ja noch einmal ein paar Teilnehmer.  :smile:
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Liebe Grüße
SheRaven

chil

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Re: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
« Antwort #31 am: 18. August 2007, 20:58:27 »

 :klatschen: Oh, ich hab das Buch ganz günstig in einer sehr schönen Ausführung in einer Bücherbörse erstanden. Ich freu mich schon aufs Lesen, ich bin ja sowieso eher der romantische Typ. Allerdings ist das Buch in einer sehr kleinen, engen und verschnörkelten Schrift gedruckt, es wird also sicher noch dauern, bis ichs durch hab. Aber ich werd euch wissen lassen, wie ich es fand!
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*Sternenstauner*

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Re: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
« Antwort #32 am: 29. Dezember 2007, 03:41:50 »

Hallo,
hier meine (leider enttäuschte) 9. Rezi im Rahmen des SLW 2007. Endspurt...  :jakka:

Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
Als großer Fan des Musicals und der Verfilmung von Joel Schumacher kam ich um die literarische Vorlage natürlich nicht herum. Doch was ich durch die visuellen Umsetzungen als dramatische Liebesgeschichte kannte, entpuppte sich beim Lesen des Buches vielmehr als eine Art Schauer-/Kriminalroman.
Mithilfe von Auszügen aus Memoiren, Polizeiberichten und Aufzeichnungen von Augenzeugen rekonstruiert der Verfasser die tragische Geschichte des Phantoms der Pariser Oper; ein entstelltes Genie mit dem Namen Erik, das in den Tiefen der Katakomben unterhalb der Oper lebt und der jungen Christine Daaé unerkannt Gesangsunterricht erteilt. Das Mädchen hält das Phantom zunächst für den Engel der Musik, den ihr verstorbener Vater ihr geschickt hat, doch nachdem sich das Phantom als maskierter Mann zu erkennen gegeben hat, muss Christine erfahren, zu welchen Grausamkeiten ihr Lehrmeister fähig ist. Sie verlobt sich heimlich mit dem Vicomte Raoul, ein Freund aus Kindestagen, doch das Phantom gibt seine „Geliebte“ nicht frei und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...

Viele französische Namen und etliche Schachtelsätze machten den Einstieg in die Geschichte etwas zäh. Ebenso trug die überhebliche Haltung des Erzählers gegenüber den „Ballettratten“ dazu bei, dass ich das Buch am Anfang nicht gerade mit Freude gelesen habe. Völlige Begeisterung kam zwar auch während der weiteren Lektüre nicht auf, mit der Zeit ließ sich die Geschichte, auch in Anbetracht ihrer Erstveröffentlichung (1911), allerdings wesentlich flotter lesen und bot durchaus schaurige, unterhaltsame und rührende Szenen, auch wenn abrupte, völlig unnötige Zeitwechsel von der Vergangenheit in die Gegenwart meinen Lesefluss leider öfters unterbrachen.

Die Art der Schilderung mit Bezugnahme auf die diversen Quellen gibt dem Leser zwar das Gefühl, die Geschichte könne tatsächlich so passiert sein, jedoch herrscht eben auch eine gewisse Distanz zu der Gefühlswelt der Charaktere. Obwohl man - über Musical und Film hinaus - etwas mehr über persönliche Hintergründe erfährt, fiel es mir schwer, mit den Figuren warm zu werden. Christine’s Charakter war für mich lange Zeit schwer zu fassen, Raoul ist ständig in Tränen aufgelöst und die Beweggründe des Phantoms lernt man erst zum Ende hin besser kennen.

FAZIT: Die Geschichte an sich hätte zweifellos die volle Punktzahl verdient, die Umsetzung ist meines Erachtens jedoch weniger gelungen.

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Stormy

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Re: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
« Antwort #33 am: 23. April 2011, 11:26:38 »

So, nun habe ich das Buch also in einem persönlichen Hype auch noch gelesen.  :breitgrins:

Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Es hat sehr viel Atmosphäre und recht mystische Szenen drin. Die Liebesgeschichte finde ich total romantisch und die Residenz des Phantoms ist einfach nur der reinste Wahnsinn. Ein sehr eindrückliches Buch von dem her, aber mich hat der Stil massiv gestört. Zum Beispiel weist der Autor immer wieder darauf hin, dass er jetzt diese Geschichte erzählt und auf anderes später noch zurückkommt usw. Das ist total nervig, da werde ich immer daran erinnert, dass dieses Buch auch nur irgendjemand erfunden hat, es stört irgendwie den Lesefluss. Auch wird mir stellenweise etwas zuviel gelabert und die krampfhaften Versuche, darzulegen, dass die Geschichte wahr ist, am Anfang und Ende, haben mich mehr genervt als gefreut. Aber ansonsten ist es ein absolut faszinierendes Buch mit fabelhaften Schauplätzen und einem etwas anderen "Geist".

Deshalb gebe ich solide

3ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus:
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kleinerHase

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Re: Gaston Leroux - Das Phantom der Oper
« Antwort #34 am: 31. Dezember 2011, 12:42:52 »

Habe das Buch gestern gelesen und mag es!  :smile:
Bin nach dem Musical ein Fan von "Das Phantom der Oper" geworden und habe mich deswegen auch wahnsinnig gefreut, dass meine Mitbewohnerin mir das Buch ausgeliehen hat.
Finde es eine sehr schöne, aber traurige Geschichte, die Oper eignet sich hervorrangend als Schauplatz für eine solche eher geheimnisvoll abgelegte Geschichte. Vor allem durch die zahlreichen unterirdischen Gänge und geheimnisvollen Mechanismen.
Muss Stormcrow allerdings zustimmen: Fand es auch nervig, dass der Wahrheitsgehalt immer und immer wieder erwähnt wurde.

4ratten gibt's von mir  :smile:
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