Ja, ich glaube das "Nacht und die Sonne scheint"-Beispiel war auch von Wolfgang Hohlbein.
Seine Bücher strotzen nur so von Fehlern, deswegen würde ich auch so schnell kein Buch mehr von ihm zur Hand nehmen, obwohl ich ihn früher ganz gern mochte.
Als Autor arbeitet man mit dem Buch und müsste doch solche Details merken. Aber wahrscheinlich wird man dann mit der Zeit blind und sieht das dann grade nicht.
Ist Hohlbein nicht der Autor, der sich rühmt, seine Texte nicht mehr zu lesen, wenn er sie geschrieben hat? Der 200 Seiten pro Nacht schreibt, weil er nicht Korrektur liest? Oder so?
Ein Teil der Handlungsfehler in den "Hexer" Bücher rührt daher, daß die Dinger früher als Heftromane erschienen sind und erst später ohne weiteres Lektorat als Bücher herauskamen.
Allerdings finden sich darin auch einige Logikfehler, wie "Winkel, die mehr als 360 Grad haben".

Selbst als Stilmittel, um zu zeigen, wie grauenvoll die Architektur ist, ist das für mich bloß lächerlicher Unsinn. (Aber es hat seinen Zweck erfüllt: mir stellten sich beim Lesen die Haare zu Berge und mir graute!)
Wenn ich jetzt noch den Titel dieses blöden Krimis wüßte, in dem der Mörder über 4/5 des Buches hinweg ein unumstößliches Alibi hatte, an das sich am Schluß bei der Auflösung niemand mehr erinnerte. Da fühlte ich mich auf den Arm genommen!
Rio