Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?
(Arthur Dent: "Per Anhalter durch die Galaxis")
"O Bär", sagte der kleine Tiger, "ist das Leben nicht schrecklich schön?" "Ja", sagte der kleine Bär, "schrecklich und schön." Und wenn ihr mich fragt, haben sie recht.
(Janosch: "Oh wie schön ist Panama")
"Ich liebe ohne Hoffnung - lasterhaft -
Mit Todesangst und mit Gefahr des Lebens -
Das seh ich ja, und dennoch lieb ich."
(Karlos in: Friedrich Schiller, "Don Karlos", 1. Akt, 2. Auftritt)
"Tante Petunia sagte oft, dass Dudley aussehe wie ein kleiner Engel - Harry sagte oft, Dudley sehe aus wie ein Schwein mit Perücke."
("Harry Potter und der Stein der Weisen")
»Ich weiß, was heute für ein Tag ist«, wiederholte Dudley und rückte ihm ganz nah auf den Leib.
»Gut gemacht«, sagte Harry, »hast also endlich die Wochentage auswendig gelernt?«
("Harry Potter und die Kammer des Schreckens")
»Harry. Wie schön dich zu sehen.«
»Hallo, Percy«, sagte Harry und mühte sich, nicht zu lachen.
»Ich hoffe, dir geht's gut?«, sagte Percy pompös und schüttelte ihm die Hand. Es war, als ob Harry einem Bürgermeister vorgestellt würde.
»Sehr gut, danke.«
»Harry!«, sagte Fred, schob Percy mit dem Ellbogen aus dem Weg und verbeugte sich tief, »Einfach toll dich zu sehen, alter Junge.«
»Großartig«, sagte George, stieß Fred beiseite und ergriff seinerseits Harrys Hand. »Absolut umwerfend.«
Percy runzelte die Stirn.
»Das reicht jetzt«, sagte Mrs Weasley.
»Mum!«, sagte Fred, als ob er sie just in diesem Augenblick erkannt hätte, und packte ihre Hand: »Einfach unglaublich dich zu sehen.«
("Harry Potter und der Gefangene von Askaban")
»Zieh sie doch an, Archie, ich bitte dich, so kannst du doch nicht rumlaufen, der Muggel am Tor wird schon ziemlich misstrauisch -«
»Das hab ich in einem Muggelladen gekauft«, sagte der alte Zauberer stur. »Muggel tragen so was auch.«
»Muggelfrauen, Archie, nicht die -männer, die tragen so was«, sagte der Ministeriumszauberer und fuchtelte mit der Nadelstreifenhose vor Archies Nase herum.
"Die zieh ich nicht an«, sagte der alte Archie entrüstet. »Ich mag'n frisches Lüftchen untenrum, danke.«
("Harry Potter und der Feuerkelch")
»Natürlich, Percy würde für keinen arbeiten wollen, der Sinn für Humor hat«, sagte Ron und machte sich über ein Schoko-Eclair her. »Percy würde einen Witz nicht mal erkennen, wenn er nackt und mit Dobbys Teewärmer auf dem Kopf vor ihm herumtanzen würde.«
("Harry Potter und der Feuerkelch")
"Es ist meine Überzeugung - und noch nie habe ich so sehr gehofft, mich zu irren -, dass auf uns alle dunkle und schwere Zeiten zukommen. Manche von euch hier haben bereits spürbar unter der Hand Lord Voldemorts gelitten. Viele eurer Familien wurden entzweigerissen. Vor einer Woche wurde ein Schüler aus unserer Mitte genommen. Denkt an Cedric. Erinnert euch an ihn, wenn einmal die Zeit kommt, da ihr euch entscheiden müsst zwischen dem, was richtig ist, und dem, was bequem ist. Denkt daran, was einem Jungen, der gut und freundlich und mutig war, geschah, nur weil er Lord Voldemort in die Quere kam. Erinnert euch an Cedric Diggory."
(Dumbledore in "Harry Potter und der Feuerkelch")
»Wir wissen, dass du irgendein krummes Ding vorhast«, sagte Tante Petunia.
»Wir sind schließlich nicht blöde, verstehst du«, sagte Onkel Vernon.
»Na, das ist ja mal 'ne Neuigkeit«, erwiderte Harry.
("Harry Potter und der Orden des Phönix")
"»Ich kann's nicht fassen! Ich glaub es nicht! Oh, Ron, wie wunderbar! Vertrauensschüler! Wie alle in der Familie!«
»Und was sind Fred und ich, Nachbarn von nebenan?« sagte George beleidigt ."
(Mrs Weasley in "Harry Potter und der Orden des Phönix")
"Dafür habe ich gelebt", antwortete Helena schlicht. "Vor der Welt verborgen habe ich gewartet, bis meine Stunde kommt, dir ein zweites Leben zu geben. Denn wer bin ich? Ich bin dein Schatten!"
(Ulrike Schweikert: "Die Hexe und die Heilige")
"Jacob hielt seine tote Tochter eng an sich gepresst, bis sie den Galgenberg erreichten und die Büttel sie vom Karren zerrten, um ihren Körper dem Henker zu übergeben. Jacob Schober mussten sie nicht herabzerren. Er sprang vom Wagen udn stieg die Stufen zu der hölzernen Plattform hoch, auf der der Henker neben dem Richtblock mit seinem blutigen Schwert wartete.
Jacob ließ den Blick schweifen. Freunde und Bekannte standen da unten. Stumm sich an den Händen haltend, gaben sie ihm und den anderen das letzte Geleit. Keiner lachte oder höhnte, wie er es früher oft bei Hinrichtungen erlebt hatte. Die aufgeregte Feierstimmung solcher Ereignisse war dumpfer Angst und Trauer gewichen.
Da entdeckte er Regina [seine Frau] und Philipp [seinen Sohn] in der Menge. Regina hatte geweint und hob nun zum Abschied die Hand, als sie seinen Blick spürte. Pfarrer Berchthold stand hinter ihr und legte schützend den Arm um ihre Schulter. Noch einmal nahm er das Bild seiner Frau und seines Sohnes in sich auf, dann drückte der Büttel den Lammwirt auf die Knie nieder. Jacob spürte den Richtblock unter seiner Wange. Warm und klebrig."
(dito)
"Denn wie der Mond das Licht der Nacht ist,
so ist die Seele das Licht des schlafenden Körpers."
(Gabriele Göbel: "Die Mystikerin, Hildegard von Bingen")
"Möge der Heilige Geist dir etwas mehr Grips in den Kürbis geben, mein Sohn!"
(Umberto Eco: "Der Name der Rose")
"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer Frau bedarf."
(Jane Austen: "Stolz und Vorurteil")