Mit 14-15 habe ich ihre Bücher verschlungen, weil sie so romantisch-spannend waren, häufig noch dazu an exotischen Orten spielten und einfach das Richtige für meine Mädchenseele waren

Damals ist mir allerdings auch schon ihre Vorliebe für das Handlungsmuster "Mädchen, vorzugsweise elternlos, mit düsterem Geheimnis, von dem sie selbst nichts weiß, wird in finstere Geschehnisse verstrickt" sowie ihr Faible für Refektoriumstische aufgefallen. Ein solches Möbel findet sich in mindestens 70% ihrer Bücher

Mittlerweile habe ich schon lange nichts mehr von ihr gelesen, hab kürzlich auch eines der Bücher verkauft. Ich glaube, ich bin ein wenig herausgewachsen. Aber ich habe mich damals immer bestens unterhalten.
Die Bücher, die sie als Philippa Carr schrieb, behandelten übrigens fast immer Frauen aus der gleichen Familie, nur in verschiedenen Epochen. Ich hatte sogar mal eine Namensliste, wie sie zeitlich aufeinanderfolgen

Mein Lieblingsbuch von ihr war "Der Fluch der Opale", ich sehe es heute noch vor mir, eine türkise Taschenbuchausgabe von Heyne, mindestens dreimal aus der Schulbibliothek entliehen. Die Heldin hieß Opal Jessica mit Vornamen
