Nach dem Tod Ihres Mannes steht Holly nicht alleine da. Ihre Freunde und ihre Familie kümmern sich um sie, doch sie können die Leere in ihrem Inneren nicht füllen. Oft war ich zu Tränen gerührt, wenn die Autorin von Hollys Trauer berichtet hat. Ihr ist es gut gelungen zu zeigen wie schlimm der Verlust eines geliebten Menschen ist und dass man in dieser Zeit seine wirklichen Freunde kennenlernt.
Jeden Tag fällt es Holly schwer aufzustehen und einen neuen einsamen Tag hinter sich zu bringen. Doch Gerrys Briefe geben ihr Halt, eine Aufgabe und das Gefühl, dass er ihr nahe ist. Eine wirklich gelungene Idee.
Hollys Freunde und ihre Familie lernen wir näher kennen, was oft recht unterhaltsam, rührend und ab und zu auch lustig ist. Doch egal welche Probleme hier auftreten sie werden früher oder später zufriedenstellend gelöst, was mir etwas viel „Friede, Freude, Eierkuchen“ war.
So vorhersehbar, wie ich anfangs befürchtet hatte, war das Buch zum Glück nicht und die Autorin hat mich mit einem ganz anderen Handlungsverlauf überrascht, was mir vor allem am Ende gut gefallen hat.
Trotzdem war mir das Buch insgesamt zu zuckrig. Hollys Probleme werden zwar realistisch geschildert, doch deren Lösung kam mir oft zu leicht und einfach daher.

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LG, Aurian