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Autor Thema: Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit  (Gelesen 6749 mal)

K.May

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« am: 09. Oktober 2005, 19:48:35 »

Servus!

Bin jetzt fast am Ende des ersten Bande und frage mich, ob sich das weiterlesen lohnt. Fande die Geschichte bis jetzt sehr gut, aber bei den noch kommenden 13. Bänden bin ich mir nicht sicher, ob der Autor das Niveau halten kann.

Was meint ihr dazu? Schon jemand die Bücherchen gelesen?

Danke
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K.May

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #1 am: 10. Oktober 2005, 15:43:17 »

Keiner? :sauer:
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Sprotty

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #2 am: 12. Oktober 2005, 06:07:33 »

Zu dieser Serie kann ich nur sagen:

Ich habe diese 13 Bücher in den vergangenen 7 Wochen förmlich verschlungen. Bin im Moment dabei, das vorerst letzte zu beenden und kann es gar nicht abwarten, daß endlich der nächste Band erscheint.

Ich gebe zu, stellenweise bricht die Spannung etwas weg und es fällt etwas schwer, weiterzulesen. Aber mit der Zeit gewinnt man die Charaktere so lieb, daß man schon fast meint, diese persönlich getroffen zu haben und seit langem mit Ihnen befreundet zu sein. (Ging zumindest mir so) Und die Spannung kommt immer wieder zurück. Mal langsam und manchmal von einem Moment auf den anderen. Also ich hatte mehr als nur Schwierigkeiten, diese Bücher aus der Hand zu legen und bin auch schon traurig, daß ich nur noch wenige Seiten über habe...

Bin auch schon am überlegen, wann ich nochmal von vorne anfange  :redface:

Hoffe, ich hab Dir damit bei Deiner Entscheidung etwas geholfen.
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nimue

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #3 am: 12. Oktober 2005, 07:38:11 »

Hallo K.May,

ich habe die Serie vor Jahren gelesen und zu einer meiner Lieblingsserien erklärt. Inzwischen sind allerdings schon wieder einige Teile erschienen, die ich nicht kenne (ich möchte alle nochmal lesen, sobald Mr. Goodkind zum Ende gekommen ist).

Die Übersicht und meine Rezensionen findest Du auf Literaturschock

Liebe Grüße
nimue

Kirsten

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #4 am: 12. Oktober 2005, 08:41:56 »

Hallo!

Ach herje! Ich habe mir letztes Jahr "Faith of the fallen" gekauft und dachte, das wäre eine in sich abgeschlossene Sache. So werden mir die Ideen für neue Bücher wenigstens nicht ausgehen :zwinker:

Liebe Grüße
Kirsten
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Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollten.

Keltset

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #5 am: 13. Oktober 2005, 15:20:42 »

Hi,

habe bis Band acht auf deutsch gelesen. Die waren alle gut. Danach soll es einen kleinen Knick gegeben haben. Werde nochmal neu starten wenn die Serie fertiggeschrieben ist. Privat ist Goodkind wohl ein heftiger Faschist!
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Nur der Minderwertige wird das lächerliche System der Gleichheit predigen. Er kann
sich nicht zum Höheren emporschwingen, deshalb will er ihn zu sich herunterziehen.

nimue

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #6 am: 13. Oktober 2005, 19:29:49 »

Zitat von: Keltset
Privat ist Goodkind wohl ein heftiger Faschist!


Davon höre ich jetzt zum ersten Mal - ist das ein Gerücht oder die Wahrheit? Hast Du da Infos?

K.May

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #7 am: 13. Oktober 2005, 20:14:09 »

Zitat von: nimue
Zitat von: Keltset
Privat ist Goodkind wohl ein heftiger Faschist!


Davon höre ich jetzt zum ersten Mal - ist das ein Gerücht oder die Wahrheit? Hast Du da Infos?


Seltsam, alle großen Fantasy-Autoren sind Faschisten (Tolkien etc.), ob das wohl nicht eher Neid und bösartige Unterstellung ist?!
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nimue

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #8 am: 14. Oktober 2005, 04:21:03 »

Zitat von: K.May
Seltsam, alle großen Fantasy-Autoren sind Faschisten (Tolkien etc.), ob das wohl nicht eher Neid und bösartige Unterstellung ist?!


Und genau mit solchen Bemerkungen sollte man vorsichtig sein. Woher willst Du wissen, ob Tolkien Faschist war? Weil es jemand in einem Forum mal nebenbei erwähnt hat? Da sollte man sich doch eher bei etwas seriösen Quellen informieren. Es gibt zwar einige Kritiker, die behaupten, dass Tolkiens "Herr der Ringe" faschistisch sei - er selbst bezeichnete aber z.B. Hitler und dessen Taten als "dämonisch" und "besessen" und wollte nichts mit ihm zu tun haben.

Solche Ansichten verbreiten sich per Gerücht, weshalb ich auch erst glaube, dass Goodkind ein Faschist ist, wenn ich etwas auf einer seriösen Seite über seine Gesinnung lese.

Liebe Grüße
nimue

Sprotty

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #9 am: 14. Oktober 2005, 06:20:04 »

Zitat von: nimue
Zitat von: K.May
Seltsam, alle großen Fantasy-Autoren sind Faschisten (Tolkien etc.), ob das wohl nicht eher Neid und bösartige Unterstellung ist?!


Und genau mit solchen Bemerkungen sollte man vorsichtig sein. Woher willst Du wissen, ob Tolkien Faschist war? Weil es jemand in einem Forum mal nebenbei erwähnt hat? Da sollte man sich doch eher bei etwas seriösen Quellen informieren. Es gibt zwar einige Kritiker, die behaupten, dass Tolkiens "Herr der Ringe" faschistisch sei - er selbst bezeichnete aber z.B. Hitler und dessen Taten als "dämonisch" und "besessen" und wollte nichts mit ihm zu tun haben.

Solche Ansichten verbreiten sich per Gerücht, weshalb ich auch erst glaube, dass Goodkind ein Faschist ist, wenn ich etwas auf einer seriösen Seite über seine Gesinnung lese.

Liebe Grüße
nimue


Dem kann ich nur zustimmen. Gerüchte sind eine gefährliche Sache.
Ich habe bisher nur in Foren gelesen, daß Goodkind ein Faschist sein soll. Von Tolkien hab ich das jetzt zum ersten mal gehört bzw. gelesen :entsetzt:
Mir sind die Schriftsteller im Prinzip fast egal, da hab ich mich bisher noch nie schlau gemacht, was das für Menschen sind...
Mir persönlich geht es immer nur darum, ob ein Buch sich gut liest und spannend ist und nicht, wie der Schriftsteller privat ist.
Oder mach ich da was falsch ? *grübel
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K.May

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #10 am: 14. Oktober 2005, 08:30:05 »

Zitat von: nimue
Zitat von: K.May
Seltsam, alle großen Fantasy-Autoren sind Faschisten (Tolkien etc.), ob das wohl nicht eher Neid und bösartige Unterstellung ist?!


Und genau mit solchen Bemerkungen sollte man vorsichtig sein. Woher willst Du wissen, ob Tolkien Faschist war? Weil es jemand in einem Forum mal nebenbei erwähnt hat? Da sollte man sich doch eher bei etwas seriösen Quellen informieren. Es gibt zwar einige Kritiker, die behaupten, dass Tolkiens "Herr der Ringe" faschistisch sei - er selbst bezeichnete aber z.B. Hitler und dessen Taten als "dämonisch" und "besessen" und wollte nichts mit ihm zu tun haben.

Solche Ansichten verbreiten sich per Gerücht, weshalb ich auch erst glaube, dass Goodkind ein Faschist ist, wenn ich etwas auf einer seriösen Seite über seine Gesinnung lese.

Liebe Grüße
nimue


Du hast mich vollkommen falsch verstanden, vielleicht lag es ja an meinem Geschreibsel oder dem fehlenden Smily?

"Seltsam (!?), (dass) das alle großen Fantasy-Autoren Faschisten sind...."

Ich würde nie jemanden, der es nicht "verdient" (wie bspw. der Herr aus meiner Singatur), als Faschisten bezeichnen.
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Tamlin

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #11 am: 14. Oktober 2005, 09:05:43 »

@ Alle:

Die Moral in *Das Haus in Montevideo* von Curt Goetz lautet, daß nichts auf der Welt so schmutzig sei, wie eine schmutzige Phantasie es machen könne.

Viele Verrisse sagen mehr über Denkweise, allgemeine literarische Vorlieben oder Abneigungen des Kritikers aus als über die jeweiligen Verfasser und Bücher, die er sich vorgenommen hat. Es ist eine Manie der Literaturkritik, nach oberflächlich zutage tretenden oder verborgenen Motivationsschichten zu forschen - selbst dort, wo es gar keine gibt. Daß er nur Geschichten erzähle, hat man Tolkien ebenso vorgeworfen wie das Gegenteil, nämlich daß dies und jenes symbolisch dargestellt sei und über die erzählte Geschichte hinaus in diesem und jenem Licht gesehen werden müsse.  :rollen:

Ob das aber objektiv betrachtet auch noch stimmt oder nur der auf (subjektiven) Assoziationen gründenden Meinung einer einzigen Person entspricht, ist eine ganz andere Frage. Eine Kritik ist nicht allein dadurch, daß es eine Kritik ist, bereits eine bestätigte Tatsache, auch wenn dieser Eindruck gerne erweckt wird, sondern nur eine Tatsachenbehauptung, also eine These oder Interpretation. Darüberhinaus sollte man immer in Betracht ziehen, woher und von wem die Kritik stammt und ob der persönliche Hintergrund der Kritiker wirklich frei von *ira et studio* ist.

Tolkien oder auch Goodkind bewegen sich in guter Gesellschaft. Ottfried Preußler wurde vorgeworfen, mit seiner >Kleinen Hexe< eine positive Identifikationsfigur für (unschuldige) Kinder geschaffen zu haben, während Hexen doch etwas Unchristliches und Böses seien. Astrid Lindgren wurde von christlichen Organisationen beschuldigt, in >Die Brüder Löwenherz< Selbstmord zu verherrlichen. Rowling wurde vor einigen Jahren gleichermaßen unterstellt, in >Harry Potter< unterschwellig Homosexualität zu propagieren wie auch zu verteufeln - desgleichen mit ihren Büchern Okkultismus zu fördern.

Es ist legitim, im Rahmen der Literaturwissenschaft Thesen zu erstellen und sie auf ihre Stichhaltigkeit zu untersuchen. Es ist auch legitim, dabei zu Schlußfolgerungen zu kommen, die sich diametral von allem unterscheiden, was bisher über ein Buch oder einen Autor bekannt oder erkannt wurde. Es ist nicht verboten, die Ergebnisse der eigenen Untersuchung - und mögen sie noch so absurd sein - zu veröffentlichen.
Das Problem des Internet ist jedoch, daß viele Thesen aus ihrem ursprünglichen Rahmen gerissen, willkürlich verbreitet und von Usern dann oft übernommen und unreflektiert weitergetragen werden.

Zum Mitmeißeln:
Tolkien war weder Faschist noch hat er zu irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens erkennen lassen, dem Faschismus und seinen Vertretern wohlwollend gegenüberzustehen.
Über Terry Goodkind ließ sich (bisher) nur herausfinden, daß es offenbar vereinzelt Leser geben soll, die sich entweder bei Handlung oder Kostümierung seiner Protagonisten frei assoziativ an den Klu-Klux-Klan erinnert fühlen.

Für Kritiker, egal ob sie nun Amateure sind oder nicht und so ehrlich sie sich geben oder tatsächlich sein mögen, trifft wohl immer auch ein bißchen jener nette kleine Vierzeiler aus Tolkiens Feder zu:
*The Lord of the Rings,
Is one of those things,
If you like it, you do
If you don't, you boo.*

 :breitgrins:
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nimue

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« Antwort #12 am: 14. Oktober 2005, 09:10:06 »

Zitat von: K.May
Du hast mich vollkommen falsch verstanden, vielleicht lag es ja an meinem Geschreibsel oder dem fehlenden Smily?


Ahsoooo... das war eher ironisch gemeint? Also keine Feststellung? Das hatte ich tatsächlich so verstanden :-)

@Tamlin: Vielen Dank für Dein Posting! Das ist wie immer sehr interessant zu lesen und ich stimme Dir aus vollem Herzen zu!

Liebe Grüße
nimue

tobsa

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #13 am: 30. März 2006, 15:45:41 »

Ach ich liebe diese Reihe über alles. Es war mein Einstieg in die Fantasywelt, sozusagen mein erstes Mal. :zwinker:
Die ganze Story ist grandios und ich freue michauf den nächsten Teil, der im Mai kommt.
Meine absoluter Lieblingscharakter ist Zedd. (Von ihm stammt auch mine Sig)

Das Goodkind ein Faschist sein soll, ist mir (wenn es denn stimmt) egal. Mir ist es wichtiger, dass sein Schreibstil und seine Story gut sind. Und das sind sie.

tobsa
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katha

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Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit
« Antwort #14 am: 30. März 2006, 17:23:02 »

Hallo,
also ich hatte mir die Bücher letztes Jahr ausgeliehen und fand sie am Anfang wirklich gut und spannend. Allerdings hat es mich mit der Zeit gelangweilt, da manche Bücher (weiß leider nicht mehr welche) sich zum großen Teil gar nicht mehr mit den Hauptpersonen beschäftigen. Ich finde, die Geschichte schweift sehr ab. Trotzdem würde ich auch gerne das Ende lesen, nur weiß ich nicht wann das sein wird :rollen:
Schlagt mich, aber ich kann Buchserien die kein Ende nehmen nicht leiden, da ich finde, der Spannungsbogen kann nicht aufrechterhalten werden und man liest und liest und der Autor kommt einfach nicht zum Schluss.
Ich muss sagen,mich hat es stellenweise an die Rad der Zeit Romane erinnert, bei der ich es bei Band 20 einfach aufgegeben habe..
Versteht mich nicht falsch ich lese wirklich gerne dicke Bücher oder mehrteilige bücher aber für mich ist eine Buchserie erst dann wirklich gut wenn der Autor auch weiß wann Schluß ist.
Hier habe ich Bedenken, dass dies so sein wird.

Ansonsten fand ich die Charakterbeschreibeungen,Handlung und Szenerie des Autors  anschaulich, interessant und im Großen und Ganzen gelungen.
Grüsse,
Katha
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