Tops sind für mich Bücher, die ich nochmals lesen will, fast uneingeschränkt empfehlen kann oder bei denen ich einen riesen Lesespaß hatte.
Flops sind Bücher, die mir Zeit und Geld gestohlen haben, da ich es bereue sie gekauft und gelesen zu haben.
So richtige Tops gab es 2003 nicht allzu viele. Das meiste war ganz okay und im oberen Drittel zwischen Durchschnitt und Tops
Mary Doria Russell. Der Sperling
Ein Buch, das Kopf und Herz gleichermaßen anspricht, neue Blickwinkel eröffnet, den Leser fordert und unterhält, mehr Leser verdient als das Genre SF hergibt
Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen
Bedrückend unter die Haut gehend, zum Nachdenken anregend, Realitätstunnel erweiternd, schon fast ein Lese-Muß
Dan Brown: Illuminativ
Einfach ein riesen Lesespaß und wenn ein Buch den Begriff Pageturner verdient hat, dann dieses
Myra Cakan: Downtown Blues
Ein deutscher Cyber-Punk-Roman, der auf Menschen, statt auf Technik baut, mit einem atemberaubenden Tempo
Wolfgang Burger: Mordsverkehr
Ein deutscher Krimi-Erstling – spannend, schlüssig, glaubwürdige Charaktere, ein Plot abseits der ausgetretenen Pfade und erfreulicherweise ohne Super-Verbrecher und Blut und Gemetzel-Psychopathen.
Die Flops beschränkten sich fast nur auf mein „Spezialgebiet“ Science-Fiction:
Linda Nagata: Götterfunke
Tolle Idee – Ausführung einfach nur unzureichend. SF zum abgewöhnen
H.D: Klein: Phainomenon
SF - einfach nur langweilig und daher nicht einmal zu Ende gelesen, da dafür zu dick.
David Morrell: Das Porträt
Einer der üblichen amerikanischen One-Man-Superhelden-Thriller. Sehr voraussehbar mit dem üblichen Massaker-Showdown
Da ich (noch) keine Leseliste führe, wenig Zeit für Besprechungen hatte, den Karton in dem die 2003 gelesenen Bücher sind noch nicht entdeckt habe, verlasse ich mich auf mein Gedächtnis, auch wenn dadurch vielleicht das ein oder andere erwähnenswerte Buch durchgerutscht ist.
LG Dyke