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Autor Thema: Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?  (Gelesen 10144 mal)

Sandra

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #90 am: 19. Oktober 2005, 23:00:19 »

Hi!

Zitat von: Garrison
Ich glaube, der Zauberstab dient nur als Fokus der magischen Kräfte, die in einem Zauberer stecken.


Das nehme ich auch an. So eine Art "Konzentrationshilfe".

Außerdem zauberte doch auch in Band Sechs wieder jemand ohne Zauberstab, ich weiß nur leider nicht mehr wann und wo das war  :rollen:
Und wenn man so überlegt konnte Harry schon früh ohne Worte zaubern: damals im Zoo... ziemlich undefiniert aber dennoch wurden Kräfte freigesetzt.

Grüßle
Sandra
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Aeria

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #91 am: 19. Oktober 2005, 23:29:42 »

Was mich noch ein wenig wundert: Als Harry mit Hagrid das erste mal bei Gringotts Geld abholen, meint Hagrid, "das dürfte für ein paar Schuljahre reichen".
Aber der Zauberbengel holt sich auch in den nächsten Jahren Geld aus dem Verlies bzw. lässt Geld holen. Ziemlich verschwendrisch würde ich sagen  :zwinker: .

***
Aeria
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Wenn schon Edward, dann Rochester!

Sandra

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #92 am: 20. Oktober 2005, 00:49:18 »

Hi!

Na, kommt darauf an worauf sich die Aussage bezieht. Wenn damit die ganze Summe im Verlies gemeint ist, passt es doch  :zwinker:  allerdings hast du Recht, wenn es sich auf die Menge die Harry abhebt bezieht...

Grüße
Sandra
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Tamlin

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #93 am: 20. Oktober 2005, 14:33:13 »

@ Garrison:

Der Zauberstab dient als Fokus sowie als Visier - die Analogie zur Technik von Laserwaffen ist offensichtlich. Zugleich wirkt er als Katalysator.

Daß starke Gefühle es ermöglichen, ggf. auch ohne Zauberstab etwas zu bewirken, ist richtig, aber es erklärt nicht, warum dann ein gewisser Jemand beim Showdown in Bd. 6, nachdem er entwaffnet ist, völlig wehrlos wird und gerettet werden muß, obwohl seine Empfindungen äußerst heftiger Natur sind?

Aber vielleicht sollte man in Betracht ziehen, daß bei Schlüsselstellen die dramaturgische Gestaltung wichtiger ist als die innere Logik, zumal dann, wenn die wahren Hintergründe oder die tatsächliche Bedeutung einzelner Elemente des Handlungsablaufs bewußt verschleiert werden sollen, weil sie erst in kommenden Büchern aufgeklärt werden dürfen.  :zwinker:



@ Aeria:

Hagrid quatscht viel, wenn der Tag lang ist und er hat ein klitzekleines Problem damit, Mengen- und Größenverhältnisse in Bezug zu deren möglicher Bedeutung (für andere) zu setzen. Er beurteilt die Welt um sich herum allein von seiner persönlichen Warte aus und tut sich schwer damit, andere Sichtweisen als die eigenen zu akzeptieren. Bei Monstern kommt hinzu, daß er vermutlich jeweils sich selbst in ihnen wiederfindet = Übertragung.

Dumbledore IST der größte Zauberer, Norbert und Aragog SIND liebenswerte Geschöpfe und der Beutel Gold IST eben eine ungeheuere Summe Geld.
In dem Moment, in dem er eine Aussage trifft, ist sie für ihn durch und durch wahr und er relativiert sie erst widerstrebend, wenn er dazu gezwungen ist - manchmal noch nicht einmal dann.....  :zwinker:

Wenn man eine Erklärung für die scheinbare Ungereimtheit mit dem Gold sucht, dann ist sie vermutlich in Hagrids exaltierter subjektiver Wahrnehmung zu suchen.
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Aeria

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #94 am: 15. Dezember 2005, 20:32:54 »

Ich hole den alten Thread wieder hoch, weil ich eine Frage habe und die passt gut hier hinein.

Band 2, "Harry Potter und die Kammer des Schreckens":

Zitat
Hogwarts wurde vor 1000 Jahren gegründet.
Der Eingang zur Kammer befindet sich in einem Klo und ist durch eine Schlange auf dem Wasserhahn erkennbar.
Gab es vor 1000 Jahren schon Wasserhähne? :zwinker:
Oder hat der Architekt, der Hogwarts modernisiert hat, den Eingang gleicht mit umgestaltet? Es wird schließlich nirgendwo erwähnt, dass die Kammer vor Tom Riddle schon mal offen gewesen ist.
Hat jemand eine Idee?


***
Aeria
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Arjuna

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #95 am: 16. Dezember 2005, 00:30:09 »

Zitat

Hogwarts wurde vor 1000 Jahren gegründet.
Der Eingang zur Kammer befindet sich in einem Klo und ist durch eine Schlange auf dem Wasserhahn erkennbar.
Gab es vor 1000 Jahren schon Wasserhähne?  
Oder hat der Architekt, der Hogwarts modernisiert hat, den Eingang gleicht mit umgestaltet? Es wird schließlich nirgendwo erwähnt, dass die Kammer vor Tom Riddle schon mal offen gewesen ist.
Hat jemand eine Idee?



Naja, die Wasserhähne sind wohl später gekommen, aber könnte den nicht T.R. umgestaltet haben um ihn jederzeit wieder zu finden??


Mir ist noch was ganz anderes unklar, was schon mal kurz hier angesprochen wurde:

Zitat
warum sind Harry die Thestrals nicht von Anfang an, er hat doch ohnehin seine Eltern sterben sehen???


Lg
Arjuna[/quote]
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Tamlin

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #96 am: 16. Dezember 2005, 07:37:26 »

@ Aeria:

Gute Frage.....  :breitgrins:
..... aber da das Symbol auf dem Wasserkran und nicht den Hähnen ist und es Steigrohre und Wasserbecken bereits vor mehr als 1000 Jahren gab, spricht nichts dagegen, daß die Hähne nachträglich montiert wurden, ohne daß sich an der sekundären Funktion etwas änderte oder sie bemerkt wurde. Oder der Baumeister hat Entwicklungen auf dem Sanitärsektor in seine Rechnung einbezogen und dem Ganzen die Gabe mit auf den Weg gegeben, sich in solchen Fällen auf magischem Wege automatisch den gewünschten Veränderungen anzupassen. Wer weiß...?  :breitgrins:


@ Arjuna:

Da Nr. 1 das Schicksal an der Haustür ereilte, käme nur Nr. 2 infrage. Laut den Angaben zu seinem Erinnerungsvermögen, hat er jedoch nur gehört, was passierte, doch nichts davon gesehen, auch den Täter nicht - gesehen hat er nur ein grelles Licht.
Grundsätzlich jedoch hast Du Recht - das ist tatsächlich eine weitere Ungereimtheit oder zumindest eine offene Frage.

:kaffee:
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Wendy

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #97 am: 16. Dezember 2005, 12:43:29 »

Zitat von: Tamlin
Da Nr. 1 das Schicksal an der Haustür ereilte, käme nur Nr. 2 infrage. Laut den Angaben zu seinem Erinnerungsvermögen, hat er jedoch nur gehört, was passierte, doch nichts davon gesehen, auch den Täter nicht - gesehen hat er nur ein grelles Licht.
Grundsätzlich jedoch hast Du Recht - das ist tatsächlich eine weitere Ungereimtheit oder zumindest eine offene Frage.


Diese Frage hat J.K. Rowling aber schon öfters beantwortet und mit eben dieser Begründung geklärt. Man muss jemanden wirklich bewusst sterben sehen - Harry war damals eben noch viel zu klein und hat, wie Tamlin schon richtig sagt, es nur gehört und halt dieses grüne Licht des Zaubers wahrgenommen.
Während er bei ihr-wisst-schon-wem :heul: ja wirklich zusehen musste.
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Arjuna

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #98 am: 16. Dezember 2005, 21:03:37 »

Zitat
Wann sind denn dann Nevilles Eltern gestorben?? ich dachte der war da auch noch ganz klein oder nicht?


Ich finds trotzdem etwas seltsam aber gut...

muss auch zugeben dass ich noch keinen Harry auf Deutsch gelesen habe und mich im Eifer des Geschehens mein Englisch etwas im Stich gelassen hat, wär auch möglich  :redface: ....

Letzendlich ist es nur ein Buch und ich glaube dass sich in jedes lange Werk kleine Fehler einschleichen können -> ist ja bei Filmen nicht anders oder??

lg
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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #99 am: 16. Dezember 2005, 23:26:30 »

@ Arjuna:

N.'s Eltern leben noch, er hat einen anderen Verwandten sterben sehen - seinen Großvater(?) (friedlich im Bett vermutlich). Für das Sehen der Th. ist nicht ausschlaggebend, wie jemand gestorben ist, nur daß jemand dabei war, der den Übergang vom Leben zum Tod gesehen hat.

Gewiß sollte man bei Büchern nicht alles auf die Goldwaage legen, aber daß Ungereimtheiten auf breiter Basis akribisch moniert und diskutiert werden, ist eben eine Begleiterscheinung der neuen Medien.

Oder mit anderen Worten - wenngleich das ein böser Spruch ist:
*Wer etwas kann, tut es. Wer nichts kann, unterrichtet. Und wer nicht einmal unterrichten kann, wird Literaturkritiker...*
(Poul Anderson)

 :elch:
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Arjuna

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #100 am: 17. Dezember 2005, 21:18:53 »

:redface:  :redface:  N. Eltern leben ja tatsächlich noch,... ich fand einfach die T. nur komisch so als würde sie JKR einfach am Ende von Band 5 brauchen, andererseits hätte ja auch nochmal das Auto kommen können  :breitgrins:

lg
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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #101 am: 18. Dezember 2005, 01:50:25 »

Zitat von: Arjuna
:redface:  :redface:  N. Eltern leben ja tatsächlich noch,... ich fand einfach die T. nur komisch so als würde sie JKR einfach am Ende von Band 5 brauchen, andererseits hätte ja auch nochmal das Auto kommen können  :breitgrins:


Ich glaube, das braucht noch ein paar Jahre Urlaub - vielleicht taucht es dann zu Rons Hochzeit auf  :breitgrins:
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Tamlin

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #102 am: 18. Dezember 2005, 06:24:20 »

@ Arjuna & Wendy:

Ich schätze, daß die T. eine Erfindung sind, die JKR erst einfiel, als sie an Bd. 5 zu schreiben begann - was die "Ungereimtheit" am Ende von Bd. 4 erklären würde. In den Vorbänden ist nur von pferdelosen Kutschen die Rede, so wie auch die Boote sich magisch fortbewegen - obwohl sie eine Art Begleiter zu haben scheinen.  :zwinker:
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HoldenCaulfield

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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #103 am: 25. Dezember 2005, 14:05:33 »

Ja bei so manchen Wesen habe ich dieses Gefühl auch! Wobei hingegen die Dementoren schon im zweiten Band erwähnt wurden
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Ungereimtheiten bei "Harry Potter"?
« Antwort #104 am: 30. Dezember 2005, 20:26:59 »

Jaaaa jaaaa, diese kleinen Fehler sind mir auch aufgefallen  :zwinker:  OK, OK, ich bin ehrlich, hab geschummelt  :breitgrins:  Hab ich auf dieser Site gelesen (Achtung, Spoiler!):

http://www.verzaubert.at/schatztruhe/fehler.htm

Außerdem wurden da noch weitere Fehler entdeckt, also interessant.
Aber die Harry Potter-Reihe ist nicht ganz fehlerlos.
Übrigens muss ich zustimmen: Harry Potter sind wirklich die besten Bücher in meinen Augen!  :klatschen:
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"Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde." - Walter Moers - Die Stadt der Träumenden Bücher