Ich lese heute nacht weiter in
Christopher Marzi: Lycidas.
Viele von euch kennen das Buch ja schon aus der Leserunde, die ein voller Erfolg war. Rechtzeitig vor der Leserunde zu der Fortsetzung von Lycidas wollte ich mir selbst eine Meinung zu dem Buch verschaffen. Anfangs gefiel es mir zwar recht gut, die totale Begeisterung blieb allerdings aus. Einige sprachliche und auch inhaltliche Schwachstellen ließen mich immer wieder stutzen. Eigentlich waren das nur Kleinigkeiten, die mich aber trotzdem gestört haben.
Ab ungefähr der knappen Hälfte wurde das Buch dann aber doch noch richtig gut, und ich hoffe, dass das bis zum Ende so bleibt.
Klappentext
Es geschehen seltsame Dinge in London. Im Waisenhaus des grausamen Mister Dombey traut die kleine Emily Laing ihren Augen nicht, als sie eines Morgens von einer Ratte angesprochen wird, die sich höflich als Lord Hyronimus Brewster vorstellt. Eine Sinnestäuschung? Nein, denn bald darauf bleibt Emily nichts anderes übrig, als an die Existenz von wundersamen Wesen zu glauben - als sie nämlich Zeugin wird, wie ein Werwolf eines der Mädchen aus dem Schlafsaal der Neuzugänge stiehtl. In Begleitung der Ratte - sowie eines Elfen namens Maurice Micklewhite und des mürrischen Alchemisten Wittgenstein- macht sich Emily auf die Suche nach der verschwundenen Mara. Die Spur führt die Gefährten in die uralte Metropole, eine geheimnisvolle Stadt unter der Stadt, ein dunkles, gefährliches Reich, in dem gefallene Engel hausen und antike Gottheiten über das Schicksal der Menschen walten. Doch was steckt wirklich hinter den Kindesentführungen, von denen London regelmäßig heimgesucht! wird? Und wer ist der mysteriöse Herrscher der uralten Metropole, der sich Lycidas nennt?