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Autor Thema: Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?  (Gelesen 6456 mal)

tokee

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« am: 18. Juli 2004, 11:21:23 »

Hallo,

wie sieht's bei euch aus? Seid ihr "Bücherei-Benutzer" oder doch eher Buchkäufer?
Also ich selbst bin wegen chronischem Geldmangel wöchentlicher Büchereigänger. Nur wenn ich ein Buch besonders toll finde, es gerade sehr günstig ist (also unter 8€) oder ich es unbedingt haben muss, wird noch gekauft... Wenn man alle zwei Wochen ein neues Buch benötigt, wirds sonst sehr schnell sehr teuer...
Mittlerweile weiß ich auch die unangenehmen Seiten der Bücherei-Bücher zu umgehen: In unserer gibt es nämlich eine Ecke, in der die ganz neu gekauften stehen. Dort wird immer zu erst geguckt und meistens schaff ichs sogar, sie zu "entjungfern". So gibts keine Probleme mit seltsamen Gerüchen oder verknickten Seiten. Aber ich muss hier auch unserer Bücherei ein großes Lob aussprechen: Zumindest die Hardcore sind in einem meist sehr sehr guten Zustand!

Alles Liebe, Tokee  :winken:
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So viele Bücher und so wenig Zeit...

Historikus

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #1 am: 18. Juli 2004, 14:32:27 »

Hallo,

ich bin krankhafter Bücherkäufer, weil ich 1. Bücher besitzen will die ich lese, und 2. eine eigene Bibliothek bauen will. ;-)

mfg
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Deoris

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #2 am: 18. Juli 2004, 15:34:59 »

Ich schließe mich Historikus an , bin ebenfalls krankhafte Buchkäuferin .
Irgendwie ist es doch was anderes wenn ein Buch einem selbst gehört und man es nicht nach einigen Tagen schweren herzens wieder weg bringen muss .

Aber ich kaufe die meisten Bücher als Taschenbuch , weil eben günstiger , oder auf dem Flohmarkt oder bei Ebay.
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Zwei Dinge sind unendlich : Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher !
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Wendy

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #3 am: 18. Juli 2004, 16:00:59 »

Ich muss mich auch Historikus anschließen. Muss jedes Buch selber haben. Und nicht nur das, sie müssen auch noch schön aussehen. Wenn ich eine Buchserie anfange und der Verlag mittendrin das Design wechselt könnte ich fast aus der Haut fahren  :rollen:

Apropos eigene Bibliothek aufbauen - ich muss morgen zu IKEA Regale kaufen  :breitgrins:  *freu* Dann haben meine Schätze wieder ein bisschen mehr Platz.
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Deoris

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #4 am: 18. Juli 2004, 16:44:42 »

@ Wendy : Ist es bei dir auch schon soweit ?! * lacht * Ich habe vor genau einem Jahr endlich mal mit meinem Dad ein Regal gebastelt , weil ich meine Bücher dauernd auf dem Boden gestapelt habe und nun brauche ich dringen ein neues. Lasse die meisten Bücher mittlerweile sauber gestapelt im Einbauschrank verschwinden, damit ich nicht sie stolper. :breitgrins:
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Wendy

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #5 am: 18. Juli 2004, 17:09:17 »

Jepp, hab sogar schon eines ausgesucht. Jetzt muss ich es mir "nur" noch holen und - das beste an IKEA - zusammenbauen. Natürlich muss mir da auch mein starker Dad helfen, weil mit einem Bohrer "können Frauen ja sowieso nicht umgehen."

Fragt ihn mal, wer 80% vom Bett meines Bruder zusammengebaut hat (ICH!!!!!)  :breitgrins:
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Kringel

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #6 am: 19. Juli 2004, 07:07:39 »

Definitiv Käufer. Ich muß die Bücher BESITZEN! Deshalb verleihe ich sie auch so ungern.
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sandhofer

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Bibliothek - nein danke!
« Antwort #7 am: 19. Juli 2004, 07:25:06 »

Hallo zusammen!

Bibliotheksbücher nehme ich nur sehr ungern in die Finger. Niemand trägt diesen Büchern wirklich Sorge; meist sind sie schmuddelig, verfleckt. Essensreste krümeln zwischen den Seiten vor sich hin - brrrrrr! Man weiss ja nie, was der letzte Benutzer damit gemacht hat - vielleicht war er ja einer dieser häufig anzutreffenden Klo-Leser.

Im übrigen finde ich, man und auch frau hat das Recht auf einen eigenen Harem. Bordell-Besuche verurteile ich nicht per se (gewisse Spezialitäten gibt's halt nur dort  :zwinker: ), aber persönlich mag ich den Gedanken nicht, dass vor und nach mir noch Hunderte über diesen Rücken fahren würden. (Schrieb ich Bordell? Ich meinte natürlich Bibliothek  :breitgrins: ...)

Antiquarische Bücher ist was anderes. Die gehörten vorher nur einem/r; die gehören jetzt nur mir. Wobei ich nur bei vertrauenswürdigen Sklavenhändlern - äh Antiquaren - einkaufe. Ebay hat bei mir keine Chance.

Grüsse

Sandhofer
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

Gheron

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #8 am: 19. Juli 2004, 09:53:52 »

Also, ich bin ein Mischtyp.

Zwar kaufe ich mir viele Bücher selbst, bin aber auch regelmäßiger Kunde bei unserer recht gut ausgestatteten Stadtbibliothek. Finde ich dort jedoch Bücher, die ich brauchen kann, kaufe ich sie mir selbst.

Die Bibliothek besitzt noch einen Vorteil, ich kann dort nämlich Bücher ausleihen, an denen ich ein gewisses Interesse habe, die ich mir selbst aber nie kaufen würde. Außerdem kann ich mir dort auch mal ein Buch besorgen, das meinen sonstigen Vorlieben völlig entgegen steht und es, wenn es mir nicht gefällt, leichten Herzens beiseite legen, ohne mich über das Geld ärgern zu müssen, das ich dafür hinaus geschmissen habe.

Liebe Grüße
Gheron :blume:

melanie

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #9 am: 19. Juli 2004, 10:21:01 »

Hallo Zusammen,

Also früher bin ich sehr gerne und sehr oft in unsere Bücherei.
Mittlerweile kaufe ich mir die Bücher die mich interessieren lieber, da ich Bücher auch sammel und die Bücher auch besitzen will.
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liebe Grüsse   melanie

illy

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #10 am: 19. Juli 2004, 10:55:42 »

Ich war letzte Woche zum ersten mal seit einem JAhr wieder in der Bücherei.

Hauptgrund war, daß ich 2 Bücher der Diana Gabaldon-Reihe auf dem SUB hatte, Band 1 und 4. Die gabs mal irgendwo günstig als Remmi, für den Preis waren sie auch ok, hatte aber keine Lust mir die fehlenden Teile fürn vollen Preis zu kaufen.

Wo ich dann schonmal da war, habe ich auch einige Bücher mitgenommen, die mir ebenfalls für den vollen Preis zu teuer wären und wo ich mir auch relativ sicher bin, daß einmal lesen reicht und ich nicht das Bedürfnis verspüre sie im Schrank zu haben, für wenn ichs nochmal lesen will.
(Meine Grammatik lässt heute zu wünschen übrig :roll: )
So kann ich jedenfalls aktueller lesen, als wenn ich warte, bis ein Buch auf dem Remmitendetisch landet oder bei ebay und co erträgliche Preise erzielt (erträglich= inkl. porto max 50% vom neupreis)
Ich denke so einmal im Monat werde ich jetzt shcon wieder in die Bücherei gehen, auch z.B. für Klassiker
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Kringel

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #11 am: 19. Juli 2004, 13:56:23 »

Kein Problem habe ich übrigens damit, Bücher weiterzuverkaufen oder zu verschenken. Das trifft auf Wühltisch-Fehlgriffe besonders zu, aber auch so manch anderes Werk, das seinen (ideellen) Wert für mich mit der Zeit verliert, wurde schonmal versilbert. Es gibt natürlich auch Bücher, mit denen ich so nie verfahren würde, auch dann nicht, wenn sie sich schon allmählich komplett auflösen - wie z.B. die uralte "wohlfeile" HdR-Ausgabe, die ich irgendwann als Kind mal geschenkt bekommen habe.
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nimue

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Re: Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #12 am: 19. Juli 2004, 14:12:17 »

Hallo tokee,

zuerst einmal Herzlich Willkommen hier!  :winken:

Ich bin ja der Typ, der jedes Buch selbst besitzen möchte! Büchereien habe ich früher genutzt, aber inzwischen zieht es mich überhaupt nicht mehr dorthin.

Ich kaufe allerdings sehr viele Bücher auf dem Flohmarkt oder über eBay & Co. Das ist dann bei vielen Büchern doch noch wesentlich günstiger.

Liebe Grüße
nimue
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Elke

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« Antwort #13 am: 19. Juli 2004, 14:45:30 »

Hallo zusammen,

für mich ist Bücher kaufen, wie für viele andere Frauen Schuhe kaufen (unterm Strich aber doch etwas günstiger  :zwinker: ). Ich liebe es stundenlang durch den Buchladen zu streunen und mich dann für ein oder zwei Bücher zu entscheiden. Dieses Erlebnis möchte ich mir auch nicht nehmen lassen.
Ganz ehrlich bewundere ich Menschen, die nicht diesen Drang verspüren, Bücher zu besitzen, sondern (was ja viel vernünftiger ist) sich Bücher aus Büchereien auszuleihen.
Generell finde ich übrigens öffentliche Büchereien ziemlich wichtig und sie sollten weiterhin geförfert werden.

Grüße, Elke
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Horrendus

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Eine Frage der Ehre? Oder doch des Geldes?
« Antwort #14 am: 19. Juli 2004, 18:49:31 »

Hi!

Also ich kauf mir die meisten Bücher, wenn es sie nichtmehr gibt oder (z.B. Harry Potter) nur als HC, dann auch gebraucht. Manchmal borg ich mir auch "fehlende" Bücher von Serien aus der Bibliothek aus. Aber das war nur so bei der 2ten Foundation Trilogie und wird wahrscheinlich noch bei den letzten paar Büchern aus dem FoundationUniversum so sein, da ich mittlerweile besser aufpasse was ich kaufe.

Schwer ist es in einem Büchergeschäft zu stehen und der Sucht zu wiederstehen, auch wenn ich zwischendurch immer wieder "Stöberbesuche" habe.

Aber ich hab beschlossen ich werde versuchen Bücher die mich zwar interessieren aber zum Beispiel in ihrer Amazon Bewertung nicht sooo gut wegkommen wie andere die mich interessieren aus der Bibliothek auszuborgen.

lg Stefan
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